Montag, 12. April 2010

Die unendliche Geschichte?

Halloooooo Baugenehmiguuuuuuung, wo bist Du deeeeeeeeenn? Fragen nicht nur wir uns, sondern Ihr Euch bestimmt auch, daher mal wieder ein kurzer Zwischenstand. Ja, nur Zwischenstand, nicht Endstand. *grmbl* Aber wenigstens Fast-Endstand, man muss sich ja an jeden Strohhalm klammern.

Paddy hat heute bei Herrn V. angerufen, der (wie schon erwähnt) beim Kreis Lippe für die Baugenehmigungen für Leopoldshöhe zuständig ist. Bei Herrn V. ist sogar schon die positive Bestätigung aus Leopoldshöhe eingetroffen. Yeah!
Wir hatten ja gelernt: Nicht nur das Kreis muss zustimmen, sondern auch die Gemeinde. Und der Kreis kümmert sich um das Baugenehmigungsverfahren, weil Leopoldshöhe kein eigenes Bauamt hat (, sondern nur einen Fachbereich „Bauen / Planen / Umwelt“).

Herr V. würde uns auch gerne schnell die Baugenehmigung erteilen, allerdings nur ohne Auflagen. Und welche Auflage lag ihm noch vor, als er mit Paddy telefonierte?! Dass wir bis zum Baubeginn einen Begrünungsplan einreichen müssen. Haben wir ja aber schon längst!!
Problem war nur, dass Frau D. von der Landschaftsbehörde Urlaub hatte (jaja, wieder dieses Problem mit Ostern!) und Paddy daher ja die Sachen an einen Herrn C. geschickt hatte und auch mit diesem telefoniert hatte. Und Herr C. hatte uns dann auch bestätigt, dass wir im grünen Bereich wären, sprich alles in Ordnung ist!

Nur ist diese Info bisher nicht von der Landschaftsbehörde zu Herrn V. gelangt. Keine Ahnung, warum? Ob Herr C. dazu nicht berechtigt ist?! 

Also next step: Wieder bei der Landschaftsbehörde anrufen – Frau D. war nämlich ab heute aus dem Urlaub zurück - und denen sagen, dass sie diese Info doch bitte umgehend an Herrn V. weitergeben sollen…

Ach ja, man kommt sich manchmal ein wenig vor wie im Kindergarten! Oder wie unser Sparkassen-Berater mal boshaft, aber leider oft zutreffend formulierte: Die haben auf den Ämtern weniger zu tun, weil sich viel auf elektronischem Wege selbst regeln lässt. Ist doch klar, dass sie dann die Prozesse, die sie noch selbst in der Hand haben, möglichst verkomplizieren, damit jeder noch irgendwie seine Daseinsberechtigung hat.

Von uns aus können die Prozesse gerne so kompliziert bleiben, aber dann soll wenigstens jede Instanz das tun, was sie zu tun hat, sprich die Landschaftsbehörde soll doch bitte auch Herrn V. sagen, dass sie den Begrünungsplan haben und alles in Ordnung ist, damit das Baugenehmigungsverfahren endlich abgeschlossen werden kann! Es ist ja auch nicht so, dass Herr V. auf Stern A sitzt und die Landschaftsbehörde auf Stern B.! Nein, beide gehören zum Kreis Lippe. Und sitzen wahrscheinlich auch noch auf demselben Flur. :P

Bei Frau D. habe ich (Rina) dann angerufen. Sie hat mir zugesagt, die Info morgen an Herrn V. weiterzugeben, auch wenn sie nicht wirklich begeistert klang… Mich nervt’s ja auch – und Paddy, der noch mehr telefoniert, ja sowieso – ständig wegen solcher Dinge bei irgendwem anrufen zu müssen, um die Leute zu bitten, doch mal ihre Arbeit zu machen (oder diese ein bisschen schneller zu machen). Frau D. sagte im ersten Moment nur, dass sie das dann weitergeben würde. Woraufhin ich meinte, ob sie konkreter werden könnte, wann das passieren würde. Eine berechtigte Frage, denn wir sind ja jetzt schon im Verzug mit dem Baubeginn! Und dann wird man doch wohl mal konkrete Aussagen verlangen können!
Und wer weiß, wann Frau D. diese Info tatsächlich weitergegeben hätte, wenn ich nicht explizit danach gefragt hätte. Ohne ihr jetzt etwas Böses zu wollen, aber so sind wir wenigstens auf der sicheren Seite. Und bei unserer Odyssee ist es glaube ich noch mehr verständlich, wenn man da lieber einmal zu viel nachfragt. ;)

Aber wie es jetzt aussieht, sollte ab morgen dann endlich unserer Baugenehmigung nichts mehr im Wege stehen!!! Meine Güte, was machen wir denn dann mit unseren wiedergewonnenen Nerven und der freien Zeit, die man nicht mehr mit Grübeleien, Telefonaten und Flüchen verbringen muss? ;))

Frau D. war übrigens heute nicht die einzige unfreundliche Person, die ich am Telefon hatte. Obwohl: Gegen den Herrn von E.ON Westfalen Weser war die Dame echt Zucker. Warum ich da mal wieder angerufen habe? Nun, es ging nicht um Baustrom. ;) Vor ca. 4 Wochen hatten wir die Kopie eines Schreibens von Heico Haustechnik an die E.ON Westfalen Weser bekommen, mit welchem Heico Haustechnik E.ON aufgefordert hat, uns ein Angebot über die Erstellung der Hausanschlüsse zu unterbreiten. Bis heute hatten wir nichts gehört und dachten uns, dass wir daher mal freundlich nachfragen, wie es denn aussieht.

Leider ist mir heute erst aufgefallen, dass Heico Haustechnik dieses Schreiben versehentlich an die Geschäftsstelle in Hameln geschickt hat. Für uns ist aber Lage zuständig. Waren so vielleicht die 4 Wochen ohne das geringste Lebenszeichen seitens E.ON zu erklären? 

Warum mir das mit der falschen Geschäftsstelle heute erst aufgefallen ist? Ist ehrlich gesagt im Papierwust untergegangen. Für uns war in dem Moment nur wichtig, dass Heico Haustechnik tätig geworden ist.

Nun ja, Nummer der Hotline der Hamelner Geschäftsstelle raus gesucht und angerufen. Dort hatte ich noch einen freundlichen Herrn dran, der (so klang es jedenfalls) fast beeindruckt war, dass ich wusste, dass aber Lage für uns zuständig ist. Er hat mich dann direkt nach Lage  verbunden, weil er meinte, dass das Schreiben eigentlich inzwischen dort gelandet sein müsste. In Lage hatte ich zunächst Herrn K. dran, der war auch noch nett. Mit ihm hatte ich ja schon mal bzgl. des Baustromanschlusses gesprochen. Herr K. ist aber eben nur für die Technik zuständig, aber sein kaufmännischer Kollege schwirrte wohl gerade im Hintergrund herum und Herr K. wandte sich daher direkt an ihn, d. h. er bat mich um einen kurzen Moment Geduld und sprach den Kollegen an, während er den Telefonhörer noch in der Hand hielt und ich eben noch in der Leitung war. Dieser Kollege wurde dann aus heiterem Himmel direkt ausfallend und schimpfte irgendwas vor sich hin. Ich habe am Hörer echt gedacht, ich höre nicht richtig. So eine Unverschämtheit! Leider habe ich aber den genauen Wortlaut nicht verstanden. Herr K. meinte auch nur leicht irritiert: „Ich habe die Frau gerade am Telefon.“ Ich hörte dann nur noch ein gemaultes „Ja, dann gib halt mal her“, dann hatte ich diesen Typen dran, der noch nicht mal seinen Namen sagte, sondern nur ein „Ja?“ in den Telefonhörer rotzte. Ja, anders kann man diese schnodderige Art echt nicht bezeichnen. Ich dachte mir in dem Moment bloß: Bleib gaaaaaanz ruhig. *ommmmmmmm*

Also erklärte ich ihm noch mal in aller Seelenruhe, welches Bauvorhaben wir sind und dass das Schreiben irrtümlich nach Hameln ging und ich nur wissen wollte, ob es denn auch in Lage angekommen wäre. Da unterbrach er mich schon mitten im Satz und meinte: „Ja, das hat einige Wege genommen, aber jetzt haben wir es hier.“ In einem Ton, als ob ich dafür verantwortlich wäre, dass das Schreiben versehentlich nach Hameln gegangen ist. Ich meinte dann auch nur, dass das schön wäre zu hören, und wann wir denn dann mit einem Angebot rechnen könnten. Direkt ging es im „Kasernenton“ weiter, „dass das noch 14 Tage dauern würde und dass das ja wohl kein Problem sein sollte oder ob wir etwa ein Fertighaus bauen würden“. Nein, tun wir nicht, aber trotzdem frage ich mich, warum man also 6 Wochen brauchen wird, um ein Angebot für die Hausanschlüsse zu erstellen. Das habe ich mich aber nur im Geiste gefragt und nicht den überaus freundlichen Herrn. :P 

Da er mir aber auch den letzten Satz so hin gerotzt hatte, habe ich dann aber doch gesagt, dass ich ja nur mal nachfragen wollte, da immerhin schon 4 Wochen vergangen wären. Er meinte dann aber wieder nur, dass ich es ja aber in 2 Wochen bekommen würde, und dann war es mir auch zu blöd und ich habe mich sogar noch brav bedankt und das Gespräch beendet. Unglaublich, oder? Gut, dass das mit dem Angebot nicht so eilt. Aber es gibt echt schon Zeitgenossen, da muss man sich wirklich schon sehr anstrengen, um die gute Erziehung nicht zu vergessen. Nicht, dass ich mich auf so ein Niveau begeben würde, aber ein paar deutlichere Takte kann man mit solchen Menschen schon mal sprechen. Doch heute habe ich mich angestrengt und habe das ignoriert. Aber auch nur, weil ich leider nicht verstanden habe, was er da genau im Hintergrund gesagt hat. Sein Glück! ;)

So viel mal wieder zu den Glücksmomenten, die so ein Bauvorhaben mit sich bringt. ;)

Letzten Freitag haben wir uns aber dann doch ausnahmsweise noch mal mit etwas anderem als der Baugenehmigung & Co. beschäftigt und sind zu einem Baustoffhändler in Bielefeld gefahren, um uns noch mal ein paar andere Pflastersteine anzuschauen. Die Holzterrasse ist ja leider bekanntlich gestorben aufgrund der Zusatzkosten durch das für den Baustrom notwendige Gerüst zur Überbrückung der Straße (und noch ein paar anderer Kleinigkeiten). 

Wir waren vorher immer zu einem anderen örtlichen Steinwerk gefahren, das eine sehr große und teils exklusive Auswahl hat, allerdings daher auch nicht ganz so günstige Preise. Was wir aber erst richtig einschätzen konnten, als wir am Freitag bei besagtem Baustoffhändler waren. Übrigens eine Empfehlung unseres GaLa-Bauers, als wir überlegten, wo wir denn vielleicht noch ein paar Euro im Bereich der Außenanlagen einsparen könnten.(Das Steinwerk hatte er uns auch genannt, weil es dort eben so eine große Auswahl gibt, was natürlich nett für die erste Inspiration ist.) Als wir die Preise am Freitag gesehen haben, sind wir direkt noch mal umgeschwenkt, denn hier kann man locker 10 bis 15 Euro pro m² sparen und wenn man das dann hochrechnet, ist das schon ein nettes Sümmchen.

Wahrscheinlich werden wir jetzt wohl diese Serie hier nehmen:

© Berding Beton

Allerdings werden wir mit verschiedenen Steingrößen arbeiten (30x20 cm / 20x20 cm / 20x10 cm), ungefähr so wie auf diesem Bild aus derselben Serie:

© Berding Beton

Zudem werden wir für das Pflaster in der Einfahrt und auf den Wegen die Variante „antik“ nehmen, da das Pflaster dann durch gebrochene Kanten und eine künstlich gealterte Oberfläche noch natürlicher wirkt, was uns generell sehr gut gefällt. Auf der Terrasse kommt aber das „normale“ Pflaster zum Einsatz, wie im oberen Bild zu sehen. So haben wir noch einen Kontrast zwischen Terrasse und „Rest“ und vermeiden auch eine zu holprige Terrassenoberfläche und können auch nicht mit Tischen und Stühlen in irgendwelchen Kanten hängen bleiben. Darauf hatte uns eine Beraterin beim Baustoffzentrum hingewiesen, dass wir eine allzu unebene Fläche auf der Terrasse vermeiden sollten. 

Wen es interessiert: Der Stein heißt Modula Plus® Galant und ist von Berding Beton (www.berdingbeton.de). (Südlichstes Liefergebiet ist NRW.) Auf deren Website sieht man aber leider nur das Modula Plus®-System. Galant ist noch eine Weiterentwicklung und bietet ausgefeiltere Farbnuancen. Unsere heißt „bianco“, obwohl es sich um Anthrazit handelt. ;) Der generelle Vorteil dieses Pflasters ist, dass es sehr „verschiebesicher“ ist und so hohe Belastungen aushält. Das ist natürlich gerade für die Einfahrt und im Bereich unseres Carports wichtig.

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr, vielleicht entscheiden wir uns ja noch mal um. ;)) Aber eigentlich haben wir mit dieser Wahl genau die Optik, die wir wollen, und das noch zu einem tollen Preis. Momentan gibt es das Pflaster sogar im Angebot, allerdings nur bis zum 30.Juni. So früh brauchen wir es ja leider noch nicht. Aber mal sehen, ob wir da noch irgendwas mit dem Steinhändler deichseln können. Von wegen Ende Juni bestellen, aber erst im August zum günstigen Juni-Preis liefern. ;)

Und im nächsten Blog-Eintrag steht dann hoffentlich, dass wir endlich die Baugenehmigung haben!! Wer auch daran glaubt, schreibt jetzt sofort "Daumen hoch" als Kommentar! ;)))

Kommentare:

  1. DAUMEN HOCH :)))))))))))

    Übrigens schaut euer derzeitiges Wunschpflaster richtig schnieke aus. Das "Anthrazit" ist klasse.
    Hoffe wir hören morgen gute Nachrichten von euch...

    AntwortenLöschen
  2. Na das wird schon. So lange kann es ja nun nicht mehr dauern. Ist ja bereits soviel Zeit vergangen.
    Das Anthrazit-Pflaster sieht nett aus. So ähnlich wollen wir unsere Auffahrt auch machen. Aber bis jetzt habe ich mir noch keine Preise eingeholt.

    AntwortenLöschen
  3. Oh - ganz vergessen: DAUMEN HOCH !!!!!!!! :D

    AntwortenLöschen
  4. Na dann ein ganz schnelles "Daumen hoch!"

    AntwortenLöschen
  5. "Daumen hoch" !!!!
    Hab' gerade mal gegoogelt, wo eigentlich Leopoldshöhe liegt. Ist ja nicht weit von Bad Salzuflen weg. Dort wohnt eine gute Freundin von mir, die zufällig ein Planungsbüro für Gartengestaltung hat ;-). Wenn Ihr weitere Anregungen sucht, könnt Ihr ja mal auf Ihre Homepage gehen (www.garden-4-seasons.de). Unter dem Menüpunkt "Galerie" gibt es ganz viele Fotos. Bei Interesse kann ich auch gerne den direkten Kontakt herstellen (in dem Fall schickt mir doch ne kurze Mail an kioni@web.de).
    Aber erstmal alles gute zur Baugenehmigung, die sicher morgen im Briefkasten liegt.

    Viele Grüße
    Holger

    AntwortenLöschen
  6. @ Holger: Wir haben uns noch gar nicht für den Tipp bedankt! Wie man inzwischen sieht, haben wir ja schon einen sehr fleißigen und kreativen GaLa-Bauer, aber Inspirationsquellen kann man ja trotzdem nie genug haben. :) Sieht auf jeden Fall auch echt toll aus, was man auf der Website der guten Freundin von Dir zu sehen bekommt!

    AntwortenLöschen