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Samstag, 24. Juli 2010

Fröhliches Pflasterpuzzeln 2.0

Was wohl unser Bauleiter sagen wird, wenn er aus seinem Urlaub wieder kommen wird? (Gruß nach Föhr!) Ein fast fertig gepflastertes Grundstück zur Vorabnahme gibt es bestimmt auch nicht alle Tage. :) Leider nur fast fertig, da unser GaLa-Bauer Steine nachbestellen muss, da für den Weg rechts neben dem Haus nicht mehr genug vorhanden sind. Was kein Wunder ist bei den Mengen, die auf unserem Grundstück ihren Platz gefunden haben. Noch ohne Carport und Bepflanzung ist das momentan doch eine enorme Fläche! Obwohl es schon echt toll ist, dann man erst mal einige Meter übers Grundstück gehen muss, bis man an unserer Haustür angekommen ist. Besser als wenn man gleich von der Straße aus nur drei Schritte in den Flur machen muss. ;)

Folgend nun die Fortschritte dieser Woche in Bildern.

Montag: Vorm Haus liegt schon ein gutes Stück gepflasterter Fläche und auch der Weg links neben dem Haus ist weiter gewachsen.



Im zweiten Bild sieht man so gerade eben noch, dass der Weg im unteren Bereich bis in etwa des hinteren Fensters breiter angelegt ist. Bis kurz vor dem ersten Fenster steht nämlich unser Carport-Schuppen und dahinter ist ein kleiner Platz angelegt, auf welchen unsere Mülltonnen verstaut werden. So sieht man sie von der Straße nicht, auch wir haben sie nicht ständig vor der Nase und auch unsere Nachbarn werden visuell nicht beeinträchtigt. ;) Wir hatten den Müllplatz ursprünglich für die andere Hausseite eingeplant, bis uns klar wurde, dass man diese dann sofort sehen würde, wenn man in unsere Straße einbiegt. Und das soll doch wirklich nicht der erste Eindruck sein, den man von unserem schmucken Häuschen gewinnt. ;) Außerdem hätte es bei den rechten Nachbarn im Garten vielleicht gelegentlich gemüffelt, wenn die Mülltonnen dort ihren Platz gefunden hätten, weil sie ganz in der Nähe zu diesen häufiger sitzen… Also schnell unseren GaLa-Bauer Herr Knittel informiert und der hat die Planungen entsprechend abgeändert.

Rechts des Hauses konnte man am Montag auch schon ein Stück Weg begutachten. Dieses wurde aber mittlerweile wieder entfernt, da die Steine an anderen Stellen dringend gebraucht wurden. ;)


Schön war auch, dass abends, als wir gerade vor Ort kamen, Firma Wendt vorbeikam, um etwas an der Heizung einzustellen und unsere Baulüfter mitzunehmen, und erst mal mitten auf der Straße parkte, da unser Grundstück aufgrund der Pflasterarbeiten natürlich gerade gesperrt war.


Die beiden waren dann auch so schnell an uns vorbei, dass wir gar nichts dazu sagen konnten, und natürlich kam dann kurze Zeit später ein Nachbar, der nicht vorbei konnte. Mann, war uns das unangenehm! Wir waren zwar selbst nicht so schlau mitten auf der Straße zu parken – man sieht ja im Bild ein Stück weiter die Straße hoch Paddys Auto am Rand stehen – aber es ist halt unsere Baustelle. Jedenfalls haben die Wendt-Jungs dann schnell umgeparkt und entdeckt, dass man auch phantastisch am Rand parken kann und dass dann alle noch vorbeikommen… *kopfschüttel* Ist auch das erste Mal während der Bauphase gewesen, dass so etwas passiert ist. Sonst hat in unserer engen Straße immer alles super geklappt, auch wenn das Grundstück bereits mit Fahrzeugen überfüllt war und Handwerker dann eben teilweise am Straßenrand parken mussten.

Auch sehr lustig an diesem Tag war, dass eine Lieferung ankam: Die fehlenden Bordüren für unser Gäste-WC. Der Lieferdienst traf Paddy morgens an, als er gerade lüftete. Dabei stellte sich heraus, dass dieser schon das dritte Mal da war, weil er sonst nie jemanden angetroffen hatte. Sind ja nun mal Betriebsferien und momentan passiert nicht so viel. Obwohl unser GaLa-Bauer mit seinem Team ja ständig vor Ort ist… Komisch, komisch. Wer weiß, wann der Lieferdienst immer da war. Und auch merkwürdig, dass diese Lieferung direkt zur Baustelle kommen sollte und nicht zum Fliesenleger. Also noch mal Glück gehabt, dass jetzt auch jemand da war.

Am Dienstag war die Fläche vorm Haus dann noch weiter gewachsen und man wurde sich immer mehr des Ausmaßes bewusst.



Da sollten wohl noch ein paar Gäste parken können. ;) Auf die Fläche werden noch einige Pflanzen in größeren Töpfen kommen, natürlich so, dass sie nicht im Weg stehen. Und vielleicht noch eine runde Bank in dem einen Schwung entlang des Pflanz- und Versickerungsgebiets.

Im oberen Bild sieht man auch, dass der eine olle Kanaldeckel schön im Pflaster verschwindet und nicht mehr so auffällt. Für den Sichtschacht an der Straße haben wir uns etwas anderes überlegt, das zeigen wir auch noch.

Viel wichtiger an diesem Tag war aber, dass der Fliesenleger endlich unser Gäste-WC (die erwähnte Bordüre), aber vor allen Dingen das Badezimmer fertig gestellt hat. Bzw. fertig stellen wollte… Es gibt gerade mal wieder Anlass ein bisschen zu grummeln.

Die Badewannenablage ist nun fertig. Toll, dachten wir, sieht ja wirklich gut aus. (Die 3 Löcher sind für die Badewannenarmatur.)


Dann schauten wir uns die Ecke genauer an und die Begeisterung verflüchtigte sich schlagartig.


Da hat wohl einer keine Lust mehr gehabt und wollte in den Feierabend. Oder unser Fliegenleger hatte einen Knick in der Pupille. Vielleicht hat er auch gedacht, wir sehen das nicht?! Der Teufel steckt im Detail… Wir finden das so auf jeden Fall alles andere als schön!

Hinter dem Platz unserer zukünftigen Handtuchheizung sowie dem WC ist nun auch gefliest worden.



Hier ist alles in Ordnung. Man beachte besonders die „Ablage“ neben dem WC. Dass diese gefliest wurde, verdanken wir einem Hinweis von Herrn Paschedag (zuständig für Spachtel- und Malerarbeiten).

Vorher sah es neben dem WC nämlich so aus:


Wir sind gutgläubig davon ausgegangen, dass diese komische geriffelte Oberfläche natürlich noch gefliest wird. Herr Paschedag klärte uns dann auf, dass dem nicht so ist, und dass dies der Staub- und Schmutzfänger Nr. 1 sei. Mal ganz abgesehen davon, dass das auch unmöglich ausgesehen hätte! Also kurz beim Fliesenleger angerufen und nun ist’s schön!

Beim Blick in die Dusche wunderte uns Folgendes: Es fehlt noch immer ein schmaler Streifen an der linken Wand.


Sieht man leider hier nur schematisch, weil die Lichtverhältnisse mit komplett dunkler Duschnische und gleißend hellem Sonnenlicht im Raum etwas schwierig sind. Wir verstehen nicht, warum die Fliesen nicht bis an den Rand geführt wurden. Erstens ist das hier Duschbereich, der soll gefliest sein, zweitens sieht auch das blöd aus, und drittens haben wir dafür bezahlt.

In unserem Angebot steht nämlich:
Duschtrennwand, beidseitig mit Wandfliesen, 2,00 m hoch belegen, einschl. Imprägnierung der Wandfläche und Ausbildung der Dehnungsfugen

Die Fliesen haben wir ja in einigen Wandteilen reduziert, aber natürlich nicht innerhalb der Dusche und schon gar nicht so einen komischen Streifen am Rand! Und im Bemusterungsprotokoll steht auch: Höhe ca. 2,025m, innen 4-seitig im Bereich der Dusche bis VK Bad-Heizkörper. Man wälzt ja erst mal alle Unterlagen, weil man denkt, dass man etwas übersehen hat. Nein, hat man nicht. Da steht nicht: Bitte komischen Streifen frei lassen. *maul* Auch das wirkt ein bisschen so wie „keinen Bock mehr gehabt“.

Weiterhin haben wir uns über fehlende Sockelfliesen links und rechts neben der Tür gewundert.



Wobei wir uns das jetzt so erklärt haben, dass erst die Türen gesetzt werden und anschließend die Sockelfliesen passgenau dran. Immer positiv denken. Und unseren Bauleiter fragen, wenn er endlich wieder da ist. ;)

Na ja, wäre ja auch langweilig, wenn alles sofort super aussehen würde. :P Haha! Nein, da sind wir bisher schon mehr verwöhnt und begeistert worden…

Am Mittwoch wurden die Pflasterarbeiten im Vorgarten fertig gestellt. Hier war dann natürlich auch Einiges an Schneidearbeiten notwendig, damit alles bündig abschließt. Sieht aber alles wieder top aus. Danke Herr Knittel & Team! :)

Der Bogen um unser Versicker- und Pflanzgebiet…


…die Auffahrt…


…und überhaupt die ganze Fläche. :)


Links neben dem Haus ist der Weg fertig, an den Kanten begradigt und das Pflaster für den Schuppen sitzt bündig am Haus.


Hier sieht man auch den genannten Platz für die Mülltonnen besser. ;) Der Schuppen gehört bis kurz vor das grüne Rohr. (Hier wird das Fallrohr des Carports angeschlossen.) Der Platz geht natürlich bis an die Winkelstützen, im Bild fehlten an diesem Tag noch ein paar Steine.

Am Donnerstag sah das Pflaster schon wieder anders aus, denn jede Menge Sand war „eingefegt“ worden.


Wie man sieht, hatte es auch mal wieder geregnet und unser Eingangspodest war ebenfalls fertig. :)


Das Highlight wartete aber hinterm Haus: Unsere Terrasse hat ihre finale Rundung erhalten und der Weg ist in einem schönen Bogen angeschlossen worden. :)


Wir finden unsere Terrasse sooooooooooooooooooooooooooo schön. :) Und sie sieht jetzt so fertig auch etwas weniger groß aus als vorher. Ist aber immer noch massig Platz. Wir müssen auch unbedingt mal unseren neuen Sonnenschirm zur Probe aufstellen. ;) Als Umrandung der Terrasse fehlen aber noch Natursteine, die noch folgen werden.

Ach ja, wir haben jetzt übrigens auch moderne Kunst im Garten. :P


Im Badezimmer war die Vorderwand des T-Stück inzwischen mit Feinspachtelung versehen.


Denn am Montag kommen ja unsere Bad-Möbel!!! *freu* Und am Freitag haben wir die T-Wand dann eben schnell kurz gestrichen.


 Sieht auch ohne Tapete sehr gut aus. Es lebe die Feinspachtelung. :)

Ebenfalls am Freitag wurde dann endlich der Sichtschacht mit Granit-Palisaden „eingezäunt“.



Der Bereich wird dann noch komplett mit Ziersplitt gefüllt und auf den Deckel stellen wir ein schön bepflanztes Gefäß. So ist erstens der blöde Deckel nicht mehr wirklich zu sehen und wir haben noch einen netten zusätzlichen Farbtupfer für den Vorgarten.

Unsere Terrasse wurde nun bereits gut ins Gelände integriert.



Außerdem hat uns unser GaLa-Bauer zwei Sorten Ziersplitt zur Auswahl da gelassen. Mit dem Hinweis, dass es natürlich noch unendlich viele weitere Sorten gibt.


Uns gefällt der mit den kleinen Steinen gut. Er kommt rund um das Haus zum Einsatz. Eine der Vorschriften von Viebrock, um die Garantie zu behalten.
Hierfür gibt es ja eine Information bzgl. Drainage und „Anschlussdetails der Fassade“. Ganz an das Haus heran pflastern darf man nicht! (Haben wir ja auch nur dort machen lassen, wo der Schuppen drüber steht.) Denn Gebäude sind auch gegen auf der Geländeoberfläche fließendes Wasser (Oberflächenwasser) zu schützen. Von daher wird eine komplett umlaufende Drainage verlangt inklusive rückstausicherem Anschluss an die Entwässerung und ein Kiesbett. Inklusiver detaillierter Zeichnungen für Haustüren mit und ohne Podest und Terrassentüren, d. h. wie dort das Pflaster an das Kiesbett anzuschließen ist und welche Material man wie und wo in welcher Reihenfolge verwenden soll.

Das war einer dieser Zettel, die wir direkt an den Fachmann, in diesem Fall unseren GaLa-Bauer weitergegeben haben, nach dem Motto „Mach Du mal lieber!“. ;) Wer das alles selbst macht, hat unseren Respekt. Wir hätten uns das nicht zugetraut. Vor allen Dingen nicht das Pflastern bei der Menge an Steinen, die bei uns zum Einsatz gekommen ist. Wenigstens ist jetzt auch Platz für unseren Obstverkaufsstand im Vorgarten. ;)) Fehlen nur noch die Bäume. Herr Knittel, jetzt aber mal los! ;)))

Donnerstag, 15. Juli 2010

Let’s twist again

Es tut sich etwas auf unserem Grundstück, und zwar nicht mehr nur vorne, sondern auch seitlich und hinten im späteren Garten. Wobei „etwas“ doch sehr untertrieben ist.

Denn…


Jaja, da steht wohl ein Bagger auf Kies, die entscheidende Veränderung sieht man aber im Hintergrund: Am Montag ist unser schönes blühendes Phaceliafeld abgefräst und untergegraben worden.

Und zwar ziemlich gründlich.


Das ging schnell. Wir konnten uns noch nicht mal verabschieden. *schnüff* Wir hatten so schnell noch gar nicht damit gerechnet, aber unser GaLa-Bauer hätte sonst nicht ordentlich arbeiten können, da er u.a. Strom übers ganze Grundstück bis nach fast ganz hinten links verlegt hat. Und außerdem, wie auch schon im vorhergehenden Bild zu sehen, hat er auch schon die Kiesfläche für unser zukünftiges Gartenhaus angelegt. Wobei das Gartenhaus mehr ein Gerätehaus sein wird aufgrund des fehlenden Kellers und des durch Auflagen von Gemeinde und Kreis verkleinerten Carport-Schuppens.


Und daher natürlich auch die notwendige Verlegung des Stroms bis an diese Stelle. Wir hatten ja ein 5-adriges Erdkabel legen lassen und ein Teil wurde nun dorthin „verlagert“. Der Rest wird für die Terrasse benötigt (Stehlampe und kleiner Brunnen) und lehnt momentan links von der Terrasse am Zaun unserer Nachbarn zur linken Seite.


Außerdem wurde fröhlich erst grober und dann feinerer Kies rund ums Haus verteilt, d.h. unter Einfahrt, Wegen und Terrasse.

Das sah so aus:

Erst der grobe Kies…




….alles schön platt rütteln…


…und dann der feinere.




Im Vorgarten wurde auch ordentlich Erde bewegt, sodass sich einerseits unser Pflanz- und Versickerungsgebiet langsam heraus formte


…und auch der doofe Kanaldeckel in seiner ganzen Pracht vor uns lag.


Am Dienstag konnten wir neues Material begutachten: Die Granit-Palisaden für die Umrandung unseres Versickerungsgebiets und des Eingangspodests.


Kommt auf dem Bild gar nicht so rüber, aber die Palisaden sehen echt schick aus! Wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl.

Am Mittwoch waren sie dann auch schon an Ort und Stelle.


Wie man sieht, bei uns ist alles im Schwung. ;) Unser Haupt-Gestaltungsthema für die Außenanlagen ist nämlich: Alles schön organisch, möglichst wenig eckig oder zu streng geometrisch.

Wir finden, dass unser GaLa-Bauer Herr Knittel das zusammen mit seinem Team bisher echt toll umgesetzt hat.



Besonders vom Eingangspodest sind wir begeistert, denn es richtig schön groß. In der Entwurfsskizze konnte man sich das gar nicht so richtig vorstellen.


Da gerade auch auf dem Bild zu sehen: Unsere Kupferregenrinnen sind auch schon schön nachgedunkelt und haben bereits den tollen Effekt, wegen welchem wir sie ja auch ausgewählt hatten.


Passt auf jeden Fall grandios zu unserem Klinker! Außerdem wurden diese Woche auch unsere Außenlampen geliefert und die haben uns wirklich total umgehauen, da sie in natura noch viel schöner aussehen als auf den Bildern, die wir vorher gesehen hatten. Wir können es kaum erwarten, sie anzubringen. :)

Auch am Mittwoch kam eine weitere lang ersehnte Lieferung: Unsere Pflastersteine waren da!

Vorne stapelten sich durcheinander die Steine, die für Einfahrt und Wege zum Einsatz kommen.


Diese haben einen „Antik-Effekt“, d.h. unebene Kanten.


Folgt alles unserem Gesamt-Konzept „organisch-rustikal“, eben passend zum Klinker. ;) Und wie man sieht, kommen die Pflastersteine in drei verschiedenen Größen zum Einsatz: Kleines Rechteck, Quadrat und großes Rechteck.

Für die Terrasse haben wir uns für denselben Stein mit glatten Kanten entschieden. Hierzu hatte uns der Baustoffhandel, von welchem wir die Steine bezogen haben, geraten, damit die Gartenmöbel auf ebener Fläche stehen können und nichts wackelt.


Auch diese Steine werden in den vorher gezeigten drei Größen verlegt.

Als wir heute zum Grundstück kamen, hatte sich der Steinhaufen im Vorgarten noch vergrößert.


Wir hatten uns vorher auch schon gefragt, ob die Menge denn überhaupt reichen würde. Da hatten wir also ein gutes Auge gehabt. ;)

Hinterm Haus hatten die Steine schon ihren Platz gefunden.

*tadaaaaaaaa* Unsere (immerhin halb-) fertige Terrasse! :)





Dass wir schwer begeistert sind, müssen wir wohl nicht erwähnen. :))))

Direkt daneben sieht man jetzt auch schon schön, dass der orangefarbene Wartungsschacht der Ringdrainage gar nicht mehr so viel gekürzt werden muss, damit er auf einem Niveau mit der Pflasterfläche liegt.


Die Rundung der Terrasse wird nächste Woche ergänzt, da dann Einiges an Schneidarbeiten notwendig sein wird.

Auch unser GaLa-Bauer und sein Team könnten direkt bei Viebrock anfangen, da auch sie ihre Gerätschaften immer sehr akkurat hinterlassen. :)


Übrigens hatten wir heute einen Gast auf unserem Grundstück. :)


Sie hat uns einen kleinen Haufen hinterlassen, aber brav verscharrt. So gehört sich das. ;)

Heute haben wir uns auch nacheinander mit drei unserer Nachbarn total verquatscht. Wir wollten gar nicht so lange am Grundstück bleiben, aber irgendwie gibt es immer so viel zu erzählen. Und man hört ja schon gerne, wenn andere von unserem Haus begeistert sind. Also haben wir sowohl mit der Nachbarin zur linken Seite als auch mit dem Nachbarn zur rechten Seite geplauscht, aber am längsten habe ich (Rina) mich wieder mit dem älteren Herrn von gegenüber unterhalten. Der Fachmann unserer Straße. Er wusste sogar, von welchem Hersteller unsere Dachpfannen sind, und ist davon total begeistert. Sein Haus ist nämlich auch inzwischen mit Pfannen von dieser Firma eingedeckt. ;)

Eigentlich wollte ich nur den Zollstock aus dem Auto holen, aber dann hat es etwas länger gedauert. Der ungeduldige Paddy musste uns erst mal aus dem Badezimmerfenster fotografieren. ;)


Geschickt getarnt durch einen seiner Apfelbäume. ;) Ich weiß gar nicht, wie viele er davon hat. Er hat auf jeden Fall ein riesiges Grundstück von 2.700 m², also dreimal so groß wie unseres. Dementsprechend hat er immer etwas zu tun. Aber sein Grundstück ist auch im absoluten Topzustand. Sehr gepflegt. Unsere Nachbarn zu rechten Seite haben ja auch so einen traumhaften Garten. Wir müssen uns also anstrengen, das bei uns alles, was Herr Knittel & Team schön machen, auch schön bleibt, damit wir nicht aus der Reihe tanzen. ;)

Bei all der Freude diese Woche gab es aber auch leider zwei Anlässe zum Grummeln.

Die Fliesenarbeiten sollten ja laut Terminplan letzte Woche fertig gestellt werden. Waren sie aber nicht. Gut, unser Fliesenleger ist auch einmal zu einer anderen Baustelle abberufen worden, weswegen ihm vier Stunden Arbeitszeit fehlten. Ok, dachten wir, also er wird wohl am Montag den Rest fertig machen. Montagabend stellen wir fest, dass dem nicht so war.

Am Dienstag hat Paddy dann versucht herauszufinden, wann er denn wiederkommt, weil ja auch Firma Paschedag zwischendurch immer mal wieder am Haus werkelt und noch weiter gespachtelt hat, aber eben auch bald tapezieren und malern will. Natürlich auch im Bad. Zudem kommen bald auch die Badmöbel. Und man will halt auch einfach wissen, was Sache ist. Sonst konnte man sich ja auch immer auf den Terminplan verlassen.

Der erste Ansprechpartner konnte ihm am Telefon hierzu keine Auskunft geben und musste erst mal nachforschen. Ein Rückruf wurde versprochen. Das war so um 9 Uhr morgens. Um 14 Uhr rief Paddy dann wieder an, hatte diesmal eine Dame am Apparat, und fragte, ob man ihn wohl vergessen hätte. Das tat der Dame dann auch, obwohl unschuldig, leid und sie verstand auch, dass wir es nicht so nett fanden, dass unser Fliesenleger einfach so ohne Nachricht verschwunden war. Denn er hat Paddys Handynummer und hatte sonst auch immer angerufen, wenn irgendetwas war oder er eine Frage hatte. Das Verhalten passte also einfach nicht.

Die Dame rief dann auch nach wenigen Minuten zurück und wir erfuhren Folgendes: Als wir mit unserem Fliesenleger bzgl. der genauen Verlegung der Fliesen im Bad gesprochen hatten, stellte sich heraus, dass es so geplant war, dass die Bodenfliesen nur mit der T-Wand in einer Linie laufen würden. D. h. mit den Wandfliesen im Duschbereich nicht. Das war uns ehrlich gesagt nicht bewusst gewesen. Da diese Variante nicht sonderlich schön ausgesehen hätte, baten wir ihn, auch im Duschbereich diese Linie weiterzuführen. Hierdurch entstand natürlich mehr Arbeit. Allerdings wohl auch ein erheblicher Verschnitt, was für uns als Laie nicht ganz nachvollziehbar ist, da die Fliesen ja nur anders gesetzt wurden und wir höchstens mit einer Reihe mit mehr Verschnitt gerechnet hätten. Aber gut, wenn uns das so gesagt wird, glauben wir das jetzt auch.
Jedenfalls mussten deshalb Fliesen nachbestellt werden und die kommen nun eben erst am morgigen Freitag. Und die Fertigstellung erfolgt am nächsten Dienstag. Gut, macht ja nichts, denn das ist ja noch früh genug. Es wäre halt nur nett gewesen, wenn er uns das direkt gesagt hätte und nicht mit so einem dicken Fragezeichen zurückgelassen hätte. Als Bauherr hat man schließlich immer eine gewisse Grundnervosität. ;) Und unser Bauleiter ist gerade nicht da, um uns zu beruhigen. :P

Gefliest werden muss dann noch hinterm WC und der Handtuchheizung sowie ein Stück der Badewannenablage. Außerdem fehlt ein kleines Stück Bordüre in der Dusche im Gäste-WC.

Der Aufreger der Woche – und dieses Mal ein richtiger – ist unser Badezimmerfenster, genauer gesagt der rechte Teil davon. Wir haben während der Planungsphase nicht nur einmal gefragt, ob denn sicher gestellt ist, dass sich das Fenster komplett öffnen lässt, denn die T-Wand ist ja direkt daneben. Ja, auf jeden Fall, hieß es immer. So war es im Plan auch eingezeichnet. Und vor den Fliesenarbeiten stimmte das auch. Aber wir sahen da schon, dass es knapp werden könnte und befürchteten das Schlimmste.

Nun sind die Fliesen am T-Stück dran, sowohl vorne und hinten (im Duschbereich) als auch an den Seiten. Und jetzt geht das Fenster nicht mehr ganz auf, sondern bleibt an den Fliesen hängen.


Es ist zum aus der Haut fahren!! Wie blöd sieht das denn aus? Und wie dämlich ist das bitte? Wir haben an der anderen Seite des Ts so viel Platz, es hätte locker noch ein Stück nach rechts versetzt werden können. Denn es scheitert nun an 2 cm!!!!


Die Fliesen an dieser Seite abzunehmen ist auch keine Lösung, das sehe nämlich total bescheiden aus. Denn rechts müssen sie bleiben, weil in der rechten Nische der geflieste Duschbereich ist.

Hier der Blick rechts um die T-Wand herum:


Die Wand kürzen ist auch keine Lösung. Erstmal ist die Wand fertig gefliest und die Maße der Badmöbel sind ja auch auf die Breite dieser Wand abgestimmt. Machen können wir hieran momentan nichts, denn unser Bauleiter ist wie gesagt in seinen wohl verdienten Betriebsferien. Daher wissen wir auch nicht, ob die T-Wand tatsächlich an der richtigen Stelle sitzt und das ein offensichtlicher Planungsfehler ist, da die T-Wand von vorneherein als gefliest eingeplant war, oder ob die Wand falsch gesetzt wurde. Also erst mal abwarten. Und jedes Mal Grollen, wenn man ins Badezimmer kommt. :( Warum muss denn ausgerechnet in diesem Raum so etwas passieren?! Denn das Bad ist unser Highlight. Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaann!!!

Tja, alles Aufregen nützt nichts. Wir können es jetzt nicht klären.

Mir fällt gerade auf, dass man ja noch gar nicht versteht, warum wir eigentlich die Überschrift für diesen Eintrag so gewählt haben. Bei all dem Überschwang ist das doch fast untergegangen. ;)

Momentan haben wir im Vorgarten einen ähnlichen Zustand wie vor der Estrichlegung, als die ganzen Leitungen und Heizschlangen ein normales Durchqueren der Räume unmöglich machten. Im Vorgarten sind momentan ganz viele Schnüre gespannt. Teilweise sind sie auch noch weiß und zeichnen sich bei starker Sonneneinstrahlung vor dem hellen Kies kaum ab, sodass wir beide uns schon mal fast auf die Nase gelegt hätten. ;)



Ist ein wenig wie Gummitwist! ;) Boah, wie ging das noch mal, da gab es doch so tolle Schrittreihenfolgen… Mann, ich bzw. wir werden alt. ;)

Come on, twist again like we did last summer
Yeah, let's twist again like we did last year
Come on, let's twist again, twistin' time is here

Released 1960… Ok, wir sind doch jung. ;) Der Nachbar von gegenüber erzählte heute auch, dass ja 1959 auch so ein extrem heißer Sommer gewesen wäre, als er gerade in die Lehre kam. Oh ja, wir sind wirklich noch jung. ;)))