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Montag, 9. August 2010

Gooooooooooose Fraba!* Von der Kunst, nicht zum Axtmörder zu werden…

(* siehe „Die Wutprobe“ mit Adam Sandler und Jack Nicholson; das Mantra, um seine Wut unter Kontrolle zu bringen)

Heute hieß es wieder ganz, ganz stark zu sein. Ich (Rina) litt unter temporären Anfällen von Schnappatmung, wohingegen Paddy nicht mehr aufhören könnte hysterisch zu kichern. Ich glaube, auf den letzten Metern schaffen die uns noch. Die, das sind unsere Elektro- und Sanitärfreunde, wobei wir heute nur mit den Elektrofreunden zu tun hatten.

Doch mal wieder der Reihe nach. Als wir uns unserem Haus näherten, frohlockten wir, da wir schon aus der Ferne erkennen konnten, dass endlich die SAT-Schüssel auf dem Dach war! Als wir anschließend in unsere Straße einbogen und vorm Haus parkten, freuten wir uns einen Ast, weil unsere Außenlampen neben der Tür hingen.



Vielleicht war das schon zu viel der Glückseligkeit! Denn als wir um die linke Hausecke bogen, sahen wir Folgendes…



Da steht man dann da und weiß nicht, was man tun soll. Lachen? Weinen? Schreien?! Also generell ist das ja irgendwie komisch, weil so doof, wenn man aber sowieso schon ein leichtes inneres Ungleichgewicht bzgl. der Gewerke Elektro und Sanitär hat, dann muss man da schon gaaaanz tief durchatmen. Und sich dann sagen: Das ist bestimmt noch nicht fertig. Ja, immer an das Gute im Menschen glauben!

Also fegte ich geschwind um die Ecke, wo der eine Heicomensch gerade die Lampen auf der Terrasse (übrigens richtig herum) anschraubte. Ich meinte zu ihm: „Die Lampe neben dem HWR ist aber noch nicht fertig, oder?“ Und zwar so, dass es eher eine Feststellung als eine Frage war. Er dann: „Doch, wiesoooo?“ „Ja, weil sie falsch rum hängt.“ „Ööööööööööh…. Ja, dann drehe ich sie halt gleich wieder um.“ Hat er dann auch. Gut, dass die beiden noch da waren. Man stelle sich vor, man findet das vor und keiner ist da. Da wird man doch irre!

Ansonsten sehen die Lampen aber echt super aus. Hoffentlich dunkeln sie noch genauso schnell nach wie unsere Kupferregenrinnen. :)


Im Haus hätte ich dann auch gerne direkt ins Geländer gebissen. Paddy aber auch! Die Treppenspots sind an Ort und Stelle. Und sie sehen echt toll aus. Aber? Ja, es kommt noch ein Aber. Heico Haustechnik hatte uns gebeten, die Stufen zu markieren, über welche die Spots angebracht werden sollten. Dies hatten wir am Sonntag getan. Zusätzlich hatten wir auch noch auf die Zettel, welche wir über der jeweiligen Stufe anbrachten, notiert, wie die Spots genau im Verhältnis zur Stufe positioniert werden sollen. Die oberen drei Spots mittig, der untere weiter nach links, weil diese Stufe schon breiter war und der Abstand zwischen Spot 3 und 4 (vom OG aus betrachtet) sonst zu groß gewesen wäre. Und wo saß Spot 4? Mittig zur Stufe!

Also bin ich die Treppe hochgerast und natürlich sah man es! Der Abstand zwischen Spot 3 und 4 war einfach zu groß! Leider sieht man das auf den Bildern nicht, aber rein messtechnisch waren zwischen den anderen Spots ca. 1,10 m und zwischen Spot 3 und 4 waren es 25-30 cm mehr!



Wir riefen also den Heicomenschen ran. Folgender Dialog spielte sich ab:
„Der unterste Spot ist ja auch mittig zur Stufe, das wollten wir doch nicht so.“
„Ja, woher soll ich das denn wissen?“
„Wir haben doch extra Zettel über den Stufen angebracht.“
„Genau, zur Markierung der Stufe.“
„Ja, und wir haben zusätzlich drauf geschrieben, dass der unterste Spot ein Stückchen weiter links sitzen soll.“
„Ich weiß ja dann nicht, was ein Stückchen links genau ist.“
„Dann hätten Sie ja anrufen können.“
„Herr H. hat uns gesagt, sie machen da ein X an die Stelle, wo der Spot hin soll.“
„Das hat er uns anders gesagt. Und wir hätten auch kein X anzeichnen können, da wir ja gar nicht wussten, wie groß die Spots genau sind.“
(Mit Herrn H. haben wir die Elektroplanung gemacht.)

Wir waren genervt, Heico war genervt, was uns dann noch mehr genervt hat. *grolllll* Jedenfalls setzt er den untersten Treppenspots jetzt noch mal anders und wir haben dieses Mal genau angezeichnet wohin.


Rein rechnerisch ist der Abstand zwischen Spot 3 und 4 dann immer noch zu groß. Aber optisch sieht es vom OG gesehen aus gleich aus. Und das war uns wichtig.

Der nächste Blick ging in die Duschnische im Gäste-Bad. Die Spots leuchten die Dusche echt toll aus.


Trotzdem ist es so nicht richtig, denn wir hatten die Platzierung genau anders herum besprochen. Damit in der dunkelsten Ecke links hinten ein Spot hängt. Angeblich hätte Herr H. ihnen das anders markiert und gesagt. Das Problem war auch, dass die Spots die ganze Zeit noch gefehlt haben in der abgehängten Decke. Oben waren die Löcher schon vorgebohrt gewesen.

Nun, wir können damit leben. Es ist auch so hell genug und es wäre viel zu aufwendig, das jetzt noch zu ändern. Man ärgert sich halt nur, weil man sich so viele Gedanken bei der Elektroplanung gemacht hat und dann passiert so etwas.

Oben sitzen die Spots dann aber natürlich richtig, weil die Löcher ja schon da waren.


Auch der Spot über dem WC ist angebracht, davon habe ich aber vor lauter Grummelei kein Foto gemacht. :P Netterweise haben sie auch unseren Spiegel angeschlossen. Schöööööööön! :)


Überall im Haus war auch endlich Steckdosen- und Schalteralarm und unsere Siemens-Serie tummelte sich an den Wänden. (Allerdings auch bisher auch nur in der unteren Etage.)



An der Küchenwand (zweites Bild) sieht man jetzt auch schön, wie hässlich die Raumtemperaturregler im Vergleich zu den Schaltern aussehen. Die werden wir hier noch austauschen.

Noch gruseliger: Die Somfy-Schalter in Kombination zu den Siemensschaltern.
Wie gut, dass das im HWR und erst mal zu vernachlässigen ist. Und man muss ja noch Ziele für die Zukunft haben. ;) Das wird auch irgendwann noch ausgetauscht!

Während unserer „Hausdurchsuchung“ wurde noch fleißig weiter an der SAT-Anlage geschraubt.



Der dort zu sehende Heico-Mitarbeiter hatte heute übrigens irgendwie Quasselwasser getrunken. ;) Paddy holte ihn kurz in den HWR, um etwas zu fragen und dann erzählte und erzählte und erzählte er. Aber richtig interessant, denn er konnte uns auch Einiges über die Heizungsanlage erzählen. Der Abschluss des Tages war also doch noch ganz nett!

Auch schön, dass die Photovoltaikanlage nun auch endlich Strom produziert und nicht nur zieht. Zu sehen am grünen Licht an der richtigen Stelle. ;)


Morgen sollen es bis 28 Grad und sonnig werden. Dann kann der Rubel ja rollen. :P

Was wir heute leider auch noch feststellen mussten: Eine Jalousie funktioniert auf einmal nicht mehr. Komisch, komisch. Bei der Vorabnahme war noch alles in Ordnung. Jedenfalls wird der Schalter jetzt noch mal ausgetauscht. Den Zentralschalter haben wir trotzdem schon ausprobiert. Funktioniert, bis auf das eine Fenster eben. War trotzdem cool, als auf einmal alles gleichzeitig runter gefahren ist. :)

Die Badewannenarmatur ist leider immer noch nicht da… Eigentlich hatte es „wahrscheinlich Montag“ geheißen. Wir hätten Wendt vielleicht fragen sollen, wie hoch denn die Wahrscheinlichkeit tatsächlich ist. :P Na ja, morgen ist ja auch noch ein Tag. Dann haben wir wenigstens etwas, worauf wie uns freuen können. Hauptsache, sie wird dann auch richtig rum eingebaut. Nicht die Hoffnung stirbt zuletzt, sondern der Galgenhumor.

Aber schon lustig, wie sich die eigene Einstellung im Laufe der Bauphase verändert: Am Anfang freut man sich, wenn das Haus knallvoll ist mit Handwerkern. Mittlerweile sind wir ehrlich gesagt froh, wenn wir das Haus für uns haben. Es soll endlich fertig sein und ganz uns gehören! Wir zählen die Tage… :) 3-2-1... Meins! :)

Sonntag, 1. August 2010

Endspurt oder Endschleichen – das ist hier die Frage!

Diese Woche war endlich mal wieder mehr Leben auf der Baustelle: Wendt und Heico Haustechnik waren vor Ort, außerdem Firma Kück, welche die Innentüren und Fußleisten angebracht hat. Und außerdem ist auch endlich unsere Photovoltaikanlage auf dem Dach! Damit hatten wir ja schon gar nicht mehr gerechnet. :P Man hatte uns für die Installation nämlich keinen genauen Termin nennen können. „Die kommen, wenn sie es einrichten können, aber auf jeden Fall vor der Vorabnahme.“ Da wir dann diesen Donnerstag aber auch endlich unsere Stromzähler von der E.ON Westfalen Weser erhalten sollten, wurde es dann doch langsam mal Zeit. Und siehe da, am Mittwoch war sie dann da, das 1,1 kWp Schätzchen. ;)



Mit der E.ON hatten wir diese Woche auch wieder unseren Spaß. Zum einen erhielten wir einen kryptischen Brief mit irgendeinem Zählerstand und einem „vielen Dank für Ihren Auftrag“. Großes Fragezeichen, also mal wieder dort anrufen. Es handelte sich um die Auftragsbestätigung für unseren Baustrom. Einen Tag, bevor wir diesen gar nicht mehr benötigen. Das ging aber schnell. :P

Am Donnerstag war Paddy für 11.00 Uhr von Heico Haustechnik zum Haus bestellt worden, da wir dann ans Stromnetz angeschlossen werden sollten. Damit die Photovoltaik angeschlossen wird, muss man nachweisen, dass man diese bei der Bundesnetzagentur angemeldet hat. Hierfür genügt der Sendebericht des Fax und diesen sollte Paddy zu diesem Termin der E.ON vorlegen. Paddy fährt also von der Arbeit zum genannten Termin hin, um dann vor Ort zu erfahren, dass der Termin sich auf 13 Uhr verschoben hat. Außerdem würde noch irgendein Teil fehlen, um die Photovoltaik in Betrieb nehmen zu können und das könnte man auch heute nicht mehr beschaffen. Es wäre ja auch zuviel verlangt gewesen, ihm dies in einem kurzen Telefonat mitzuteilen, denn man fährt ja gerne aus dem Büro weg und lässt seine angesammelten Stunden umsonst flöten gehen! Und: Einen genauen Termin der Inbetriebnahme der Photovoltaik kennen wir immer noch nicht, weil E.ON ja dann noch mal anrücken muss. Und ob das fehlende Teil inzwischen vorliegt, ist uns auch unbekannt.

Wenigstens der Sunny Boy hängt aber inzwischen an seinem Platz im HWR und macht unsere „Technik-Ecke“ noch ein wenig überfüllter.


Und „der Rest“ ist an den Strom angeschlossen worden, was man untrüglich an diesen Beispielen erkennen kann.



Das obere Bild zeigt das Lämpchen des beleuchten Schalters unserer Dachbodenbeleuchtung (damit wir nicht versehentlich das Licht dort oben eingeschaltet haben, ohne es zu bemerken). Und ja, auch wir haben zigmal die Rollläden rauf- und runterfahren lassen. ;) Es ist so schön, endlich Strom zu haben! Allerdings kracht es bei einigen Rollläden noch ordentlich im Gebälk, d.h. sie fahren nicht flüssig runter, d.h. hier muss noch nachjustiert werden.

Und hier auch noch unsere entzückenden Stromzähler, drei an der Zahl (Haushalt, Wärmepumpe, Photovoltaik).


Außer der Somfy-Rollladenschalter, die in OG und im Gäste-WC und HWR zum Einsatz kommen, konnten wir uns aber bisher leider noch an keinen weiteren Schaltern  oder Steckdosen erfreuen. Zumal die Siemens-Schalter und Steckdosen, die wir sonst überall in Anthrazit haben, sehr viel schöner aussehen. Schade.

Auch im Bereich „Sanitär“ ging es weiter. Im Gäste-WC sind WC (SUNBERY von V&B) und Waschbecken (SUBWAY von V&B) inklusive Armatur (Lineare von Grohe) installiert.


In der Dusche hatte sich ebenfalls etwas getan, allerdings ist die Installation hier noch nicht fertiggestellt, da die Brausegarnitur noch fehlt.


Im Bad im OG konnten wir die Waschbecken-Armaturen (CULT von V&B) bewundern.


Sie passen echt super zum Waschbecken. Haben wir gut ausgesucht. ;)

Auch hier ist die Installation in der Dusche nur halb fertiggestellt. Der Handmischer (Eurostyle von Grohe) ist angebracht…


…aber die Brausegarnitur fehlt noch, d.h. lediglich das u.P. Loch zur Befestigung ist schon zu sehen.


An dieses Loch kommt noch unsere Rainshower-Dusche (Rainshower Modern von Grohe).


Das WC (MEMENTO von V&B) ist inzwischen auch an seinem Platz in der linken Nische der T-Wand.


Wir haben natürlich auch gleich die Soft Closing Funktion getestet. ;)


Knallen mit dem Deckel ist ab sofort ausgeschlossen.

Und unser Handtuchtrockner hängt auch an seinem Platz.


Leider, leider fehlt aber immer noch unsere Badewannenarmatur. *grummel*

Überhaupt waren wir am Freitagabend ein wenig verwundert. In unserem Terminplan stand nämlich für diesen Donnerstag und Freitag „Endinstallation Elektro und Sanitär“ sowie für Freitag „Heizungsanlage kontrollieren“. Am Freitag war aber überhaupt niemand mehr von Wendt und Heico vor Ort, jedenfalls konnten wir keinerlei Unterschied zu Donnerstagabend feststellen. Bis zur Vorabnahme nächsten Donnerstag haben sie zwar jetzt noch drei Tage Zeit, trotzdem finden wir das ein wenig komisch, da man sich ja sonst immer auf den Terminplan verlassen konnte. Die Jungs von Wendt hatten ja noch nicht mal die Energie, die Schublade unseres Waschbeckenunterschranks wieder einzubauen, nachdem sie die Armaturen installiert hatten…

Und ärgerlich ist dieser Zustand auch, da wir dem Ende mehr entgegen schleichen als zügig darauf zugehen. Unser Außenmodul ist zwar inzwischen ausgepackt, steht aber immer noch im Wohnzimmer.


Im Gäste-WC fehlt der Heizkörper. Die meisten Schalter und alle Steckdosen fehlen noch sowie die Spots in den Duschen und über dem WC. Zudem hatten wir vor einem Monat Heico Haustechnik damit beauftragt, den Stromanschluss für die Steuerung unserer Abwasserpumpe zu legen. Dieser fehlt bis heute noch, obwohl auch schon längst von uns bezahlt! Gerade dies ist mehr als ärgerlich, da die Abwasserpumpe so natürlich immer noch nicht angeschlossen werden konnte und auch noch keine Probespülung erfolgt ist.

Rinas Chef hat für diesen Zustand eine nette Formulierung, er nennt so etwas „limited optimism“. Und ganz ehrlich, genauso fühlt sich das im Moment für uns an. Wir sind mal gespannt, was nächste Woche bis zur Vorabnahme noch passiert… Und wir sind echt froh, dass unser Bauleiter ab nächste Woche wieder da ist!

Den Abschluss der Woche hat uns dann aber doch noch Firma Kück versüßt, da unsere Innentüren sowie die Fußleisten sogar eher als geplant eingebaut wurden. Diese standen nämlich erst für nächste Woche auf dem Plan. Und was sollen wir sagen? Wir sind wieder mal begeistert und es ist doch erstaunlich, wie viel Wohnlichkeit Türen erzeugen! Nicht nur allein durch den veränderten Klang – es ist nicht mehr so hallig – sondern auch allein optisch.

Im EG: Links die Türen zu Gäste-WC und HWR sowie die Glastür zum Wohnzimmer.



Im OG: Blick auf die Türen von Schlafzimmer (links) und Arbeitszimmer.


Die Türen sind alle von Prüm (Holztüren: Modell RY-251, Glastür: Modell RY-151-1).

Da wir jeweils ein Laminatmuster fürs EG und OG da gelassen haben, sind die Türrahmen praktischerweise gleich so angebracht worden, dass wir das Laminat unter diese schieben können und nicht bei jedem Türrahmen zusätzliche Schneidarbeiten haben.

Dies ist unser Laminat für das Wohn-/Esszimmer und die Küche.


Der Ton heißt Zebrano. Den gleichen Holzton haben wir in der Küche (Wangen und Arbeitsplatte).

Dieses Laminat hier kommt in allen Räumen und dem Flur im OG zum Einsatz. Mal abgesehen vom Bad natürlich. ;)


Wie man sieht mit gemäßigterer Struktur. Ist eine Art mitteldunkler Nussbaumton.

Übrigens hat es uns sehr belustigt, dass in unserem Terminplan für nächsten Mittwoch und Donnerstag „Fußbodenbelagsarbeiten“ steht. Genau, wir machen die 130 m² Fläche mal eben in 2 Tagen. ;))

Im Garten hat sich ansonsten nichts mehr getan, da wir noch auf die Nachlieferung der Pflastersteine warten. Es tummeln sich jetzt lediglich rund um die Terrasse schon die Basalt-Steine für den noch fehlenden Rand.


Mal abgesehen von den noch ausstehenden „kleineren“ Dingen, die nächste Woche noch erledigt werden müssen, wartet nächste Woche noch ein im wahrsten Sinne des Wortes großes Highlight auf uns: unsere Treppe! Diese soll am Mittwoch den Weg zu uns finden. Wir sind schon sehr gespannt und vorfreudig. ;)

Kurz vor der Vorabnahme hat uns dann natürlich auch schon die letzte Rechnung von Viebrock erreicht. In dem begleitenden Anschreiben wird übrigens noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass „Anschlussdetails für Außenanlagen“ (Stichwort: Drainage) zu beachten sind. Gut, dass wir das schon erledigt haben. ;)

Auch zum Thema Dachboden steht noch etwas Interessantes in diesem Schreiben: „Vorsorglich weisen wir schon einmal auf den Winter hin. Der nicht ausgebaute Spitzboden ist bauphysikalisch als Kaltdachraum zu bezeichnen. Die Möglichkeit des Flugschnee-Eintreibens kann bei „offenen“ Konstruktionen (vorh. Zu- u. Abluftöffnungen, Überlappungen von Unterdeckbahnen) nicht 100%ig für alle Zeit ausgeschlossen werden. Flugschnee-Eintrieb ist zudem als absoluter (seltener) Einzelfall zu bezeichnen. Bitte bei Schneetreiben den Boden kontrollieren. Falls Schnee eintritt, bitte entfernen.“

Wie gut, dass wir keinen „Kaltdachraum“ haben und bei uns alles schön gedämmt und mit Rigipsplatten verkleidet ist. Nicht wegen des absolut selten Einzelfalles, sondern weil „Kaltdachraum“ doch irgendwie sehr ungemütlich klingt und auch nicht wirklich zum Energieeffizienzhaus passen will. Ja, schon klar, ist ja alles dicht, wird ja dann hoffentlich auch durch den Blower-Door-Test bewiesen werden, aber rein vom Gefühl her klingt das halt nicht so gut. Daher sind wir mit unseren in den Dachboden investierten Euros schon sehr zufrieden.