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Sonntag, 14. November 2010

Happy Birthday, Baublog!

Meine Güte, wie die Zeit verfliegt! Vor etwas über einem Jahr, haben wir mit diesem Baublog begonnen. Und nun wohnen wir schon sieben Wochen in unserem Zuhausehaus! Den Grund für unsere in letzter Zeit ausbleibenden Berichte haben wir ja schon kurz angedeutet. Die Telekom lässt bitten. Gerne mehrfach. Und kommt dann doch nicht. Diese Geschichte mit all ihren Irrungen und Wirrungen werden wir aber noch separat erzählen. Jetzt geht’s erst mal um die schönen Dinge. :) Denn vor und nach unserem Einzug ist ja noch Einiges passiert.

Am 21. und 22.09 war sie endlich da: Unsere Küche. Wir hatten sie ja schon vor 9 Monaten bestellt. Und komplett nach unserem Geschmack und anhand von Mustern, d. h. wir hatten uns keine Küche ausgesucht, die im Küchenstudio stand, sodass man die Farbwirkung auf größerer Fläche begutachten konnte. Ein kleines Wagnis… das glücklich ausgegangen ist. :) Wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl. Vor allen Dingen in Kombi mit dem Laminat. Doch lassen wir die Bilder sprechen.

*tadaaaa*


Was fällt auf? Wir gehören zu den 5 %, die sich nicht für eine helle Küche entscheiden. ;) Zudem fehlte zu diesem Zeitpunkt leider noch unsere Umlufthaube von Bosch. Bosch hatte nämlich Lieferschwierigkeiten. Schlussendlich mussten wir sogar 4 Wochen warten, bis wir das Schätzchen endlich bei uns begrüßen durften. 


War schon ein bisschen ärgerlich. Aber die Alternative wäre eine Miele-Umlufthaube mit schlechterer Leistung gewesen, die zwar direkt lieferbar gewesen wäre, aber auch etwa 1.000 EUR mehr gekostet hätte. Äh… ja.

Weil’s so schön ist… also finden wir jedenfalls ;)… hier noch ein paar weitere Impressionen unseres Fresstempels.

Blick auf die rechte Seite. In der großen Einheit sind links der Kühlschrank, rechts mittig der Backofen und darüber hinter der Klappe unsere Mikrowelle und ansonsten Schränke bzw. Auszüge untergebracht.


In der Ecke unten ist der Auszug für unsere Töpfen und Pfannen, sprich dieser hier:


Darüber zwei Hängeschränke.

Blick nach links vorbei an der Kochinsel. In dem Midischrank links befindet sich erhöht die Geschirrspülmaschine, daneben ein kleiner Apothekerschrank, in welchem unsere Handtücher verschwinden. In der Ecke unsere Spüle. Darüber wieder zwei Hängeschränke. Mittig unterm Fenster befinden sich 6 verschieden große Auszüge.


Die Töpfe auf dem Induktionskochfeld waren übrigens eine Gratiszugabe von Miele. :)

Blick auf unsere Spüle.


Die Hängeschränke falten sich jeweils wie folgt nach oben.


Das eigentliche Highlight versteckt sich aber im Inneren der Spülmaschine. ;)


Diskoooooooo! :D Braucht man das? Nö. Aber ist trotzdem cool. Und war sowieso bei dieser Spülmaschine dabei, d. h. wir mussten dafür nicht mehr bezahlen.

Die Kochinsel von der anderen Seite betrachtet sieht so aus: 2 kleine Apothekerschränke an den Seiten, in welche sich Gewürze, Öle etc. unterbringen lassen. Mittig 3 Auszüge, wovon der obere schmale für diverse Kochbestecke/-gerätschaften vorgesehen ist.


Inzwischen finden wir uns auch gut in unserer Küche zurecht. Bei mir ging das schneller, weil ich sie fast alleine eingeräumt habe. Paddy musste mich daher öfter fragen, wo denn dieses oder jenes hin verschwunden ist. Und das, obwohl die Küche in unserem Hause eher des Mannes Reich ist. ;)

Ebenfalls noch kurz vor unserem Einzug, nämlich genau am Tag vorher (24.09.) wurde eher als erwartet unser Sideboard für unsere lange Wohnzimmerwand mit der Mustertapete geliefert. Um dieses Teil sind wir lange, lange herumgeschlichen, konnten uns aber nicht wirklich für einen Kauf entscheiden. Es war uns schlichtweg zu teuer, denn es ist von irgendeiner uns vorher nicht bekannten Design-Linie des Einrichtungszentrums, in welchem wir vorher schon unsere Möbel für Schlafzimmer, Badezimmer und Wohnzimmer gekauft hatten. Also hatten wir uns weiter umgeschaut, aber einfach nichts gefunden, was uns genauso gut gefallen hat. Die Wand ist nun mal sehr lang und die meisten Sideboards nicht breit genug. Das Schmuckstück war hingegen 2,50 m breit und dazu noch ein Hängesideboard, also auch noch mal etwas anderes. Zudem passte es perfekt zu Wohnzimmer und Küche.

Aber der Preis, der Preis… Glücklicherweise kam dann ein außerplanmäßiger Geldsegen in Form von Viebrock-Prämien. Da man hier u. a. einen Gutschein für besagtes Einrichtungszentrum wählen kann, konnten wir den Preis dann doch so weit runter fahren, dass wir nur noch einen kleinen Teil selbst beisteuern mussten. Also nicht lange gefackelt und gekauft. :)

Und so sieht das Schmuckstück nun an unserer Wand hängend aus:



Worauf wir allerdings noch länger warten durften, waren die Hängebeschläge für unsere Wohnwand. Und zwar tatsächlich bis zum 11.10., d.h. bis zwei Wochen nach unserem Einzug. Was total super war, da man bestimmte Kisten einfach nicht ausräumen konnte, weil der Inhalt eben ausgerechnet in diese Schränke sollte. *grmbl* Anscheinend waren diese speziellen Hängebeschläge aber gerade weltweit ausverkauft, daher hat es nicht eher geklappt. :P

Das Ergebnis sah dann so aus:


Unschöner Nebeneffekt: Unser Fernseher (32"), welcher genau passend für unsere alte Wohnwand war, wirkt auf einmal viel zu klein. ;) Steht auf unserer immer noch viel zu langen Wunschliste…

Es gibt ja schließlich auch Dinge, die wichtiger sind. Und leider meistens nicht ganz günstig. Wie z. B. unsere beiden Duschtüren. Die kamen fünf Tage nach dem Einzug. Nachdem die beiden Handwerker für den Einbau einige Stündchen gebraucht haben, dachten wir uns mal wieder: Gut, dass wir das nicht selbst gemacht haben. ;)

Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

Im Bad im OG:


Und die kleinere Variante mit Rahmen im Dusch-Bad im EG:


Der Rahmen hat uns ein paar Hundert Euro gespart und im Gäste-Bad können wir wohl damit leben.

Unser Umzug am 25.09. ist fast glimpflich über die Bühne gegangen dank tatkräftiger Unterstützung.



Fast glimpflich, da unser Bett beim Transport eine Schramme abbekommen hat. Und auch ein Türrahmen hat eine leichte Macke, die man aber glücklicherweise suchen muss. Bzw. wollen wir noch versuchen, ob sie mit Hilfe eines Lackstifts nicht sowieso ganz verschwindet. Also alles Dinge, die zu verschmerzen sind.

Das zwischenzeitliche übliche Chaos war natürlich auch vorhanden:

Im Wohnzimmer…


…und im Arbeitszimmer.


Wo soll denn das ganze Zeug auch hin? ;) Auf unserem Dachboden ist momentan immer noch Land unter. Aber das sieht ja glücklicherweise niemand. :P Ganz oben auf unserer Prio-Liste steht aber, hier noch Regale einzubauen, um die ganzen Sachen besser verstauen zu können. Wenigstens vorsortiert in verschiedene Bereiche sind sie aber. ;) Und gut, dass unser Dachboden soooo groß ist.

Das Zimmer was übrigens direkt ordentlich war, war das zum Katerzimmer umfunktionierte Kinderzimmer. Die beiden Herren hatten wir nämlich vor dem Umzug dort einquartiert, damit sie vom Umzugslärm in unserer alten Wohnung nicht so gestresst werden. Und damit sie direkt ein sicheres und ruhiges Plätzchen für sich zum Eingewöhnen haben. Sollte ja nur vorübergehend sein…. Wie gut, dass das Zimmer ihnen nach 7 Wochen immer noch gehört. ;)



Na ja… wie man sieht ist das Zimmer sowieso ansonsten leer und im provisorischen Zustand, weil wir die Wände noch nicht weiter „bearbeitet“ haben. Wir haben zwar nicht für übermorgen Nachwuchs geplant, wollen aber auch nicht mehr fünf Jahre warten. Von daher haben wir es uns diese Arbeit nicht machen wollen, wenn es das Zimmer dann in absehbarer Zeit sowieso wieder umgestaltet wird. Und den Katern sind die nackten Wände auch egal. ;)

Übrigens: Die Kindersicherung an der Treppe funktioniert bei Katern leider nicht. :D


Durchgefallen ist aber noch keiner der beiden. Obwohl es natürlich einen Heidenspaß macht, die Treppe 312x am Tag rauf und runter zu rasen. ;) Ansonsten wird die Treppe auch gerne mal genutzt, um Herrchen bei der Arbeit zu beobachten.


Mal abgesehen von der Treppe sind für die Kater natürlich die bodentiefen Fenster ein Highlight. So viele Vögel, die es zu beobachten gibt. Und andere Katzen, die von draußen herein starren. Wie aufregend!

Es haben sich also alle gut eingelebt im Zuhausehaus. :) Fehlt nur noch, dass uns die Telekom endlich glücklich macht. Und dass unser Garten zum Leben erweckt wird. Unser GaLa-Bauer wird in Kürze wieder wühlen. Will sagen: In Kürze mehr!

Sonntag, 4. Juli 2010

Auf nach Bad Fallingbostel?

Kürzlich flatterte überraschende Post von Viebrock ins Haus: Unsere Beraterin Frau G. schickte uns zwei Freikarten für das Viebrockhaus-Gartenfestival vom 16.-18. Juli in Bad Fallingbostel. Finden wir total nett, denn wir müssen ja nicht mehr umworben werden. ;)

Info von Viebrock hierzu:
Das Viebrockhaus-Gartenfestival öffnet 2010 zum vierten Mal seine Pforten. In einer der größten Musterhausausstellungen Deutschlands, auf einem herrlichen 50.000 qm Außengelände haben Sie die Möglichkeit, Produkte rund um Heim und Garten zu erwerben. Die Akzente liegen besonders auf Artikel aus den Bereichen Pflanzen und Sommerblumen, Floristik, Kunst  und Design, Wohn- und Lebenskultur, Antiquitäten, Garten- und Wohnaccessoires und Kostbarkeiten vom Lande. Ferner stehen ein Rahmenprogramm mit Fachvorträgen zum Thema Wohnen & Garten sowie Produktpräsentation auf dem Programm.

Es gibt übrigens auch eine Website für das Gartenfestival:
www.viebrockhaus-gartenfestival.de

Hört sich ja echt nicht schlecht an! Gerade bei den Begriffen Garten- und Wohnaccessoires sehen wir schon wieder unsere Euros in fremde Brieftaschen fliegen. ;) Außerdem waren wir schon so lange nicht mehr in Bad Fallingbostel, da bekommt man ja fast schon Entzugserscheinungen trotz eigenem fast fertigen Haus. :)

Jetzt fragen wir uns: Hat noch jemand Freikarten bekommen bzw. generell sowieso damit geliebäugelt zum Gartenfestival zu fahren oder kann sich nun spontan mit der Idee anfreunden? Dann könnte man ja ein lustiges „Hallo“ veranstalten. Der Freitag (16.) fällt für uns natürlich weg, da wir arbeiten müssen. Zudem hat Rina an dem Tag abends / nachts endlich mal wieder Weiber-Pokerrunde, das kann nicht ausfallen. ;)

Also: Falls jemand (jetzt) überlegt, dorthin zu fahren, bitte melden (mit Angabe des bevorzugten Tags).
Regulärer Eintritt ist übrigens 5 € für Personen ab 16 Jahren.

Ansonsten gibt es bzgl. unserer Hausanschlüsse natürlich noch nichts Neues, da wir die Ansprechpartner ja erst morgen wieder erreichen können. Dafür haben wir das Wochenende damit verbracht, mal wieder das Geld unter die Leute zu schmeißen und haben die Tapeten fürs Wohn-/Esszimmer und die Küche besorgt sowie Außenlampen und einen Briefkasten bestellt.

Darüberhinaus hat der Praktiker ja mit 25 % Rabatt für alles, was keinen Stecker hat, gelockt. Eigentlich wollten wir nur neue Malerrollen kaufen, aber direkt im Eingang stand genau der traumhafte Sonnenschirm, den wir uns auf einer Gartenmesse auserkoren hatten! Allerdings wollten wir den eigentlich erst nächstes Jahr kaufen, da er trotz Messepreis nicht gerade wenig kostet (vom normalen Preis sprechen wir gar nicht, da wird einem schlecht!) und wir aufgrund unseres Einzugs Ende September sowieso erst 2011 die Sonne im Garten richtig genießen werden können. Wir hatten daher gehofft, dass der Anbieter nächstes Jahr wieder auf dieser Messe sein würde und dann hätten wir zugeschlagen.
Der Witz war aber nun, dass dieser Schirm beim Praktiker einen Normalpreis hatte, der schon geringer war als der uns angebotene Messepreis. Und dann gab es ja noch 25 % Rabatt! Hui! Wir überlegten und überlegten und überlegten… Und dann haben wir ihn bestellt. Denn für den Preis bekommen wir diesen Schirm nie wieder.

Der Schirm ist ein SUN GARDEN EASY SUN Ampelschirm mit einem Durchmesser von 350 cm. Darunter sollte die ganze spätere Familie Platz haben. ;)

Quelle: SUN GARDEN

Wegen der Tapeten waren wir wieder in dem Fachgeschäft in Leopoldshöhe, wo wir schon unabhängig voneinander, aber auch gemeinsam die Kataloge gewälzt hatten. Das mit dem Wohnzimmer war schnell geregelt. Einen der Grüntöne aus der Mustertapete wollen wir auch gerne partiell in der Küche haben, allerdings wollen wir dann dort die weiße Vliestapete überstreichen. Als wir den Berater fragten, ob er uns diesen Ton so ähnlich anmischen kann, meinte er, dass das überhaupt kein Problem wäre. Er würde die Tapete einscannen und dann bekämen wir sogar genau diesen Ton. Super. :)
Beim Flur im OG stellten wir dann fest, dass wir wohl irgendwie die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet hatten (kann ja zwischen Männlein und Weiblein mal vorkommen… :P), jedenfalls überlegen wir jetzt noch mal neu. Nun ja, ist ja noch ein bisschen Zeit. Und bei der Hitze hatten wir auch keine Lust, die Kataloge noch mal zu wälzen, das Geschäft war nämlich leider nicht klimatisiert.

Nach den Außenlampen haben wir auch lange gesucht. Wir wollten nämlich welche aus Kupfer, passend zu den Regenrinnen und generell zur Optik des Hauses. Natürlich ist aber Edelstahl total angesagt, von daher sind wir sehr schnell aufs Internet ausgewichen, denn in den umliegenden Geschäften (egal wie groß die Auswahl) fand sich so gut wie nichts oder höchstes mal zu Preisen, wo wir direkt abgewunken haben. Wir brauchen schließlich 6 Wandlampen – 2 links und rechts neben der Haustür, 1 an jeder Hausseite und 2 hinten an der Terrassenseite – und 1 Stehlampe für die Terrasse, da hatten wir keine Lust für eine Wandlampe 250 Euro auszugeben! Zudem wollten wir auch richtiges Kupfer und nicht nur irgendeine nachgemachte Optik, damit die Lampen auch wirklich lange halten und genau den schönen Nachdunkelungseffekt haben wie unsere Regenrinnen. Und dann musste es ja auch noch eine Lampenserie sein, die uns erstens gefällt und dann auch noch alles bietet, was wir brauchen, nämlich Wandlampen mit und ohne Bewegungssensor und Stehlampen.
Nach längerer Suche sind wir aber nun bei einem Internetanbieter fündig geworden und auch zu einem bezahlbaren Preis. Zudem gab es noch eine Überraschung beim Bestellvorgang: Wir hatten wohl irgendeine magische Grenze überschritten und Mengenrabatt bekommen und so noch mal 40 Euro gespart. Hurra! Man ist ja für jeden gesparten Euro dankbar. :)

Die Lampen sind übrigens von nordlux und heißen Blokhus. Allein der Name klingt schon heimelig. ;)

So sehen sie aus:

Quelle: nordlux

Der Glaseinsatz ist aus Echtglas, nicht aus Kunststoff, das finden wir auch super.

Auch beim Briefkasten haben wir uns lange die Haare gerauft. Mit den ganzen Standardsachen konnten wir uns irgendwie nicht anfreunden und richtig ausgefallene kosten ja ein Vermögen. Irgendwann muss auch mal gut sein. Zudem kamen wir dann auch noch auf die Idee, einen Standbriefkasten haben zu wollen, der dann vorne an unserer Einfahrt neben dem Versickerungsgebiet steht. Und zum Haus und zu den Lampen und überhaupt allem sollte er ja auch noch passen.

Auch hier wurden wir nach längerer Zeit fündig und haben einen sehr schlichten, aber trotzdem optisch sehr schönen Briefkasten im Bronze-Look gefunden. Auch der Name ist schlicht: The Box. :)

Das ist er:


Das Coole ist, dass er einen so großformatigen Einwurf und „Auffangbehälter“ hat, dass man keine separate Zeitungsrolle braucht.

Joa… so viel zu den kleinen Dingen, die Häuslebauers Herz erfreuen. War auch notwendig nach all dem Ärger in den letzten Tagen, dass man sich einfach mal was Schönes kauft. ;)

Sonntag, 25. April 2010

Neues aus Maulwurfhausen

Am Samstag hatten wir einige Rechnungen in der Post. Neben zwei Rechnungen für Viebrock für die GSA (grundstücksspezifische Arbeiten) sowie für den ersten Bauabschnitt, auch die unseres professionellen Maulwurfs, unserem GaLa-Bauer Herrn Knittel. Der Rechnung hatte Herr Knittel wie angekündigt eine CD mit Bildern seiner bisherigen Arbeiten sowie auch eine Skizze beigelegt, aus der man ebenfalls erkennen konnte, was er denn schon alles erledigt hatte.

Große Überraschung für uns: Er hatte sogar schon die Drainagerohre entlang der Winkelstützen verlegt sowie eine Versickerungsgrube mit Kies quer vor der Terrasse angelegt. Da wir bekanntlich einen sehr lehmigen Boden haben, wollen wir mit dieser zusätzlichen Versickerungsgrube Wasser auffangen, was eventuell das Grundstück herunter auf uns zulaufen könnte. Besser, es wird hier schon aufgefangen, als dass wir es auf unserer Terrasse oder schlimmstenfalls im Haus haben. Denn unser Grundstück verläuft ja abschüssig nach vorne sowie zu unseren rechten Nachbarn hin. Für alle Eventualitäten ist diese Lösung also nicht schlecht. Diese Grube läuft dann direkt in die Drainage aus, welche um den Grundstücksknick herum und entlang der Winkelstützen nach vorne in unser Versickerungsgebiet läuft. Nachher folgen dann noch Drainagerohre rund ums Haus herum und das alles wird dann schön miteinander verbunden und dann sollte nichts mehr schief gehen können.

Diese ganzen Arbeiten hatte Paddy noch gar nicht mitbekommen und Herr Knittel hatte uns auch gar nicht erzählt, dass er die Drainagerohre schon verlegen wollte, daher waren wir umso gespannter auf seine Bilder.

Zunächst studierten wir aber gründlich die Rechnung, denn für diese ganzen Arbeiten ist jetzt schon fast ein Drittel des Budgets für diesen Posten drauf gegangen. Glücklicherweise sind wir im Rahmen geblieben. Manches ist teurer, manches günstiger geworden, da gewisse Dinge eben nur geschätzt werden können. So hat Herr Knittel z. B. wesentlich mehr Bauschutt und Wurzeln abtransportieren lassen müssen, und zwar statt kalkulierten 1,5 m³ stolze 4,5 m³. Auf seinen Bildern kann man auch erkennen, dass er neben den aufgestapelten Steinen noch wesentlich mehr zu Tage gefördert hat.

Auf diesem Bild erkennt man z. B. das auf unserem Grundstück wohl mal einen Weg aus größeren Steinplatten gab, der aber inzwischen völlig zugewachsen war.


Auf dem nächsten Bild erkannt man noch besser, dass dazwischen dann auch noch anderer Bauschutt mit ausgebuddelt wurde.


Im Folgenden nun eine lustige Sendung-mit-der-Maus-Galerie zum Thema „Drainage“:

Das ist der Versickerungsgraben vor unserer Terrasse. Anscheinend in Handarbeit erstellt. ;)


Das ist einer der Maulwürfe im Bagger. Er darf Kies in diesen Graben schütten. Dabei schaut er so glücklich in die Kamera, dass man denken könnte, dass ihm das zuvor abgemähte Gras zu Kopf gestiegen ist. Klingt komisch, ist aber so. ;)


Hier ist ein weiterer Maulwurf zu sehen, der den Kies schön gleichmäßig auf einem Vliesmantel verteilt. Nebenbei wird auch der Weg zur Lunge geteert.


Hier sieht man wie die Drainage, von der Grube kommend um die Winkelstützen herum läuft


…um anschließend entlang der Winkelstützen nach vorne in Richtung zukünftiges Frosch-Naherholungsgebiet läuft. (Für alle neu zugeschalteten Gäste: Das ist unser Regenwasser-Versickerungsgebiet.)


Warum da zwei Rohre sind? Keine Ahnung. :) Das geriffelte ist das typische Drainagerohr, das andere ist ein KG 100 Rohr (aus unserer Rechnung entnommen). Und laut Wikipedia ist das ein Kanalgrundrohr für die Abwasserentsorgung. Aha. Klingt, als ob das dahin gehört. ;))

Außerdem war noch ein LKW da, der einen großen Haufen hinterlassen hat. ;)


Glücklicherweise musste das so sein, denn das waren 8 t Düngekompost.
Unsere Maulwürfe dachten sich jetzt wohl, erst mal eine Maulwurfssiedlung daraus bauen zu müssen. :)


Diese hatte aber nicht lange Bestand, sondern wurde im wahrsten Sinne des Wortes dem Erdboden gleichgemacht und gesellte sich zu den 28 t Wesersand, die vorher schon untergebuddelt worden waren.


Anschließend wurde noch der sogenannte Bienenfreund eingesät. Der Bienenfreund heißt aber nicht, wie man vermuten könnte, Willi, sondern Phacelia. Ist also eine weibliche Biene. ;) (Ok, das trifft ja fast auch schon auf Willi zu. :P) Phacelia wird zur Gründüngung verwendet und hat eine Reihe von positiven Auswirkungen. Sie nutzt im Boden vorhandene Nährstoffvorräte gut aus und übergibt sie leicht an nachfolgende Bepflanzungen. Außerdem unterdrückt sie Unkraut und hinterlässt hohe Mengen an organischem Material im Boden, welche den Humusgehalt und dadurch die Ertragsfähigkeit erhöhen.

Zudem sieht Phacelia auch noch wunderhübsch aus, wenn sie blüht. Also ist unser Grundstück hoffentlich schon schön grün, bevor überhaupt Rasen ausgesät wird. Wir wissen also jetzt schon, was uns in Zukunft blühen wird. :P

Quelle: Wikipedia

Außerdem wurden noch 28 m³ Bodenmeliorationsmittel verteilt (Melioration = kulturtechnische Maßnahmen zur Werterhöhung des Bodens, sagt Wikipedia). Also wenn die Bäume und Sträucher, die wir pflanzen müssen, jetzt nicht ausschlagen, dann wissen wir auch nicht. :)

Natürlich waren wir auch noch mal selbst am Grundstück. Wir hatten es ja schon 3 Tage nicht mehr gesehen, da ist man auf Entzug. ;)

Hier daher noch mal ein Bild direkt von der hinteren Grundstücksgrenze aus, auf dem man sehr schön anhand des farblichen Unterschieds sieht, was später unser Garten und wo der Bereich Haus und Vorgarten sein wird. Wobei der Vorgarten auch noch recht geräumig ausfallen wird, da unser Haus durchschnittlich 10 m von der Straße zurückgesetzt sein wird. (Die Grundstücksgrenze verläuft vorne schräg.)


Wir glauben, hier wird es sich gut leben lassen. :) Zumal wir von einem alt eingesessenen Einwohner von Leopoldshöhe schon gehört haben, dass wir uns da aber eine sehr schöne Ecke ausgesucht haben. :))

Die Infos von Herr Knittel bzgl. der Drainage haben wir dann direkt zur Sicherheit noch an unseren Bauleiter weitergeleitet, da ja ab morgen die GSA erfolgen und kräftig gebuddelt wird. Diejenigen, welche die GSA ausführen werden, wissen zwar schon, dass sie wegen der Winkelstützen aufpassen müssen, aber dass da jetzt auch schon die Drainage liegt, ist natürlich eine wichtige Zusatzinfo. Und dass muss man unserem Bauleiter echt lassen: Er meldet sich immer sehr schnell zurück, egal zu welcher Uhrzeit und egal ob Wochenende oder nicht. Innerhalb einer Stunde hatten wir auch jetzt eine Rückmeldung und das am Samstagabend. Also wenn das so bleibt, dann echt Hut ab. :) So starten wir auf jeden Fall mit einem guten Gefühl in die Bauphase. Und wie wichtig das nach unserer Planungsphase ist, können sich alle denken!

Außerdem waren wir am Samstag mal wieder im Tapetendschungel unterwegs. Wirklich schlauer sind wir trotz ca. 100 vorhandenen Musterbüchern im angesteuerten Fachgeschäft zwar immer noch nicht, aber wir haben so eine grobe Richtung, in die es gehen könnte. Neue Muster sind auch schon wieder bestellt. ;) Und wenn alle Stricke reißen und wir uns gar nicht einigen können, dann stellen wir hier alle Alternativen in den Blog und lassen abstimmen. :)

Vorsorglich haben wir auch schon mal zwei Getränkehändler wegen unseres Richtfests besucht. Wir wissen zwar noch gar nicht, wann es genau ist (entweder direkt vor Christi Himmelfahrt oder in der Woche darauf, was uns lieber wäre), aber schon allein aufgrund des eventuellen Feiertags im direkten Anschluss, ist es schon ratsam, ein bisschen im Voraus zu planen. Der eine Getränkehändler hat sogar zwei nette „Partymobile“, welche eine eingebaute Zapfstation und Musikanlage sowie Stehtische haben. Gerade die Musikanlage ist natürlich ein nettes Extra-Gimmick und zudem kann man die Partymobile für wirklich kleines Geld mieten. Aber da sie immer sehr gut gebucht sind, müssen wir erst mal schauen, ob wir überhaupt eins bekommen. Vorm Feiertag auf keinen Fall, in der Woche danach sieht es schon entspannter aus. Also müssen wir in Kürze mal unseren Bauleiter löchern, ob er schon sagen kann, in welcher Woche sich das Ganze wohl abspielen wird. D.h. wir können uns fast schon wünschen, dass Viebrock nicht ganz so schnell ist. ;)

Einer der Getränkehändler war übrigens der bereits erwähnte alt eingesessene Einwohner, der sich lobend über unsere Grundstückwahl geäußert hatte. Er schlug die Hände über dem Kopf zusammen, dass wir per Navi zu ihm gefunden hatten (zwei Städter auf dem Land…) und zeigte uns dann eine super Abkürzung durch die Pampa, die uns schnurgerade zu unserem Grundstück führt. Gleichzeitig haben wir so eine tolle Fahrradroute entdeckt. Herrlich. :) Aber ok, wir geben es zu, wir müssen dann noch ein bisschen üben, um richtige Leopoldshöher (falls das so heißt :P) zu werden.

Außerdem haben wir einen weiteren Nachbarn kennen gelernt. Der schaute erst nicht so begeistert, als wir seinen einen Parkplatz vorm Haus in Beschlag nahmen, als wir uns aber vorgestellt haben, war er gleich sehr nett und auskunftsfreudig. Er hatte nämlich auch schon die ein oder andere Herrschaft vom Amt, mit der wir uns herumschlagen durften, selbst kennen gelernt und so konnte man ein paar Anekdoten austauschen. Außerdem erfuhren wir von ihm, dass er nicht einmal, seitdem er dort wohnt, seinen Rasen sprengen musste. Und er wohnt schon einige Jährchen dort! Cool, ein Garten für Faule. :) Und wieder eine Bestätigung, dass sich eine Zisterne für uns nicht gelohnt hätte. Wir wollten ja erst gerne eine haben, aber nach und nach stellte sich dann heraus, dass wir gar nicht lange genug leben würden, um das wieder reinzuholen. Auch nicht, wenn wir das Wasser noch für die Waschmaschine und die Toiletten verwendet hätten. Generell denken wir zwar immer umweltbewusst, und werden auch Regenwasser für die Gartenbewässerung in einer Tonne sammeln, aber in diesem Fall mussten wir dann leider passen. Also können wir eine geplante Anschaffung von unserem kilometerlangen Zettel streichen: den Rasensprenger. :) Wahrscheinlich kommen dafür drei neue Sachen wieder hinzu, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist!

Sonntag, 18. April 2010

Bodo mit dem Bagger :)

Und brauchen Sie mal 'n Loch
oder ist Ihr Haus zu groß,
dann rufen Sie Bodo und schon geht es los.
Er baggert gern weit
und er baggert gern tief,
ja wo Bodo baggert,
da geht nie was schief.

Und alle singen mit:



Ob wir jetzt total durchdrehen? Vielleicht! :) Wir haben gerade ein bisschen zu viel von der Droge Bauen genommen. Wir sind jetzt nämlich auch endlich mittendrin, statt nur dabei. Ja, das geht auch ohne Baugenehmigung! Denn unsere Rettung ist unser GaLa-Bauer. Der Gute hat uns nämlich am Samstagabend eine E-Mail geschrieben, dass er doch schon am Freitag mit den Arbeiten am Grundstück begonnen hat. (Geplant war das ja ab Montag.) Also sind wir um 20 Uhr noch ganz schnell zum Grundstück gefahren und haben 785 Fotos geschossen. ;) Ja, wie Kinder, die sich auf den Weihnachtsbaum mit den Geschenken stürzen!

Wir sind jetzt auf jeden Fall auch stolze „Besitzer“ von 2 Baggern. (Alles, was sich momentan auf unserem Grundstück befindet, wird einfach mal annektiert.)

Sind sie nicht schön? ;)


Ich (Rina) habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, mit einem der Bagger zu posieren. O-Ton: „Menno, da kommt man ja gar nicht rein. Na gut, dann stelle ich mich halt nur davor.“


Doch erst mal einen Schritt zurück. In der E-Mail unseres GaLa-Bauers waren auch  zwei Fotos beigefügt.

Auf dem ersten sieht man das Material, dass er inzwischen auf unserem Grundstück verbuddelt hat, um die Bodenbeschaffenheit zu verbessern. (Ist ja alles zu lehmig.)


Auf dem zweiten sieht man dann quasi die getane Arbeit.


Das Grundstück ist also einmal komplett durchgepflügt worden. Jedenfalls hinter dem Haus, also im späteren Garten. Vorne erfolgen ja in Kürze (hoffentlich!) die GSA, wo dann auch noch mal jede Menge Erde ausgetauscht wird.

In dieser Nahaufnahme sieht man auch noch mal sehr schön, warum der großzügige Bodenaustausch (90 cm anstatt 30 cm) im Bereich des Hauses plus 2 m rund herum notwendig ist: Im Boden befindet sich jede Menge alter Bauschutt. Hier sieht man ein paar Ziegel.


Um noch mal zu verdeutlichen, welche Fläche inzwischen umgegraben worden ist, und wie viel Garten noch hinter unserem Haus ist, habe ich Paddy mal zu einem der Pfosten gejagt, welcher im Abstand von 2 m zu einer der hinteren Hausecken steht.


Meine Position ist hierbei genau am Ende des Grundstücks. Ja, wo ist denn der kleine Paddy? ;) Ich finde, an diesem Bild sieht man wieder sehr schön, wie lang 38 m doch eigentlich sind. Und was uns bei diesem Anblick auch wieder bewusst wird: Gut, dass wir diese Fläche nicht selbst umgraben müssen!!

Unser GaLa-Bauer hat übrigens auch noch jede Menge großer Steine ausgebuddelt und passend neben unser Viebrock-Schild gestapelt. Stein auf Stein, nicht wahr? ;)


Außerdem stehen jetzt jede Menge Winkelstützen auf unserem Grundstück.

Ich habe mich mal vor eine gestellt, damit man sieht, wie groß sie sind. (Ich bin 1,70 m.)


Glücklicherweise sind sie auch viel zu schwer, als dass sie jemand einfach so abtransportieren könnte. Die Leute können ja heutzutage eigentlich alles gebrauchen. ;)

Die Winkelstützen werden übrigens in diesem Graben hier versenkt.


Unsere Randsteine liegen auch schon fein säuberlich aufgestapelt bereit. Sie werden den hinteren Bereich der rechten Grundstücksgrenze zieren. Damit man auch noch weiß, ob man gerade beim Nachbarn Unkraut jätet und unnütze Arbeit verrichtet. ;)


Einen Zaun werden wir nämlich nicht setzen, sondern nur jede Menge Pflanzen. Wir müssen ja noch genug Sträucher als Ausgleich für die versiegelte Fläche setzen (mal abgesehen von unseren 5 Bäumen).

Außerdem hat unser GaLa-Bauer schon die Folie aus dem ehemaligen Teich entfernt sowie die Wäschestangen vom Nachbarn, die zur Hälfte auf unserem Grundstück standen. (Das war natürlich vorher so abgesprochen und sie waren dankbar dafür, dass sie sich nicht selbst darum kümmern mussten).

Hier steht Paddy am ehemaligen Teich.


Auf den Bildern sieht er (also der Teich! ;)) immer sehr klein aus, aber das täuscht. Das Loch ist doch ganz schön tief. Unser GaLa-Bauer hat das Loch übrigens nicht zugeschüttet, weil der Teich schon im Bereich der Bodenaustauscharbeiten liegt, die Viebrock durchführen lassen wird. Die hintere Außenwand unseres Hauses wird etwa in der Mitte des Teiches stehen.

Eine nette Überraschung war auch, dass unser GaLa-Bauer unsere verschollen geglaubte Grenzmarkierung vom rechten Grundstücksende gefunden hat.

Jetzt wissen wir wenigstens, bis wohin genau unser Grundstück an dieser Stelle geht!

Als wir auf dem Grundstück waren, fuhr übrigens ein Zug vorbei. Also hier extra ein Bild für Nicole und Helge, aufgenommen genau von unserer hinteren Grundstücksgrenze aus: In dieser Entfernung fahren die Züge bei uns vorbei. (Es ist immer nur diese kleine Regionalbahn.)


Unser GaLa-Bauer hat uns also auf jeden Fall das Wochenende gerettet und den ganzen Frust wenigstens für den Moment mal vergessen lassen! Unseren Nachbarn zur rechten Seite haben wir übrigens auch mal wieder getroffen, als wir gerade auf dem Grundstück rumturnten. Er lachte nur und fragte, ob wir eine Grundstücksbegehung machen. Und staunte dann auch nicht schlecht, als er hörte, dass wir unsere Baugenehmigung immer noch nicht haben.

Heute waren wir dann noch mal am Grundstück, da meine (Rinas) Eltern zu Besuch waren, und ihnen natürlich auch direkt die tollen Ergebnisse präsentiert werden mussten. :) Dabei haben wir noch weitere Nachbarn kennengelernt. Ein älterer, sehr lustiger Herr ging gerade mit seiner Familie spazieren und sprach meine Eltern an, ob sie denn die Bauherren wären. Ich rief dann nur leicht belustigt (ich stand etwas entfernt), dass wir das wären. Und dann begrüßte er mich auch gleich ganz freudig und erlaubte sich einen kleinen Scherz: Er beugte sich runter, als ob mir die Hand küssen wollte, küsste dann aber seine. ;) Quasi ein altes Schlitzohr! Gefällt uns gut. Aber bisher können wir sowieso nur Positives von der Nachbarschaft berichten. Alle grüßen immer freundlich oder winken sogar, wenn sie mit dem Fahrrad vorbeifahren. Selbst die Kinder und Jugendlichen grüßen einen einfach von sich aus! Das muss man ja mal erwähnen, weil das ja nun wirklich nicht mehr selbstverständlich ist. Wir haben uns das erste Mal, als das vorkam, schon erfreut, aber verwundert angeschaut. Diese Erfahrungen tragen auf jeden Fall dazu bei, uns immer wieder darin zu bestätigen, uns ein schönes Fleckchen ausgewählt zu haben. Und jedes Mal, wenn wir vom Grundstück wegfahren, meint Paddy zu mir: „Wie ruhig das wieder war!“ Und wir wohnen jetzt schon ruhig!

So, genug geschwärmt! :)

Ein kleines Fiasko haben wir beim Thema Tapeten erlebt. Irgendwie habe ich die ganze Zeit den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen und bin bis gestern (als Grafikerin!) nicht auf die naheliegende Idee gekommen, mal in Photoshop zusammenzubasteln, wie denn unsere Tapetenwahl fürs Wohnzimmer mit unseren neuen Möbeln und auch mit unserem großen New York-Bild zusammen aussieht. Das Ergebnis ging mal überhaupt nicht!!!

Wir haben die Muster bisher halt einfach nur für sich betrachtet und fanden sie schön und auch zu unserer braunen Couch passten sie gut. Und uns gefiel halt einfach die Idee „Wohnen mit Naturtönen“ für Wohn-/Esszimmer und Küche. Ach ja, zum Ton der Arbeitsplatte und Wangen in der Küche passt die Tapete auch gar nicht! Paddy brachte den grandiosen Vergleich an, dass das aussähe wie die Jacke von Oma Hildegard. Falls jemand eine Oma hat die so heißt: Das ist nicht persönlich gemeint, also bitte nicht hauen. :) Wir haben uns in diesem Moment jedenfalls (trotz des Fiaskos) köstlich amüsiert.

Glücklicherweise hatte ich ja aber auch diese Tapete von Esprit ausgesucht, mit der sich Paddy nach anfänglichem Rumzicken (:P) dann doch sehr gut anfreunden konnte.  Als Alternative haben wir jetzt auch noch ein Muster eines anderen Grüntöns, ebenfalls von Esprit, bestellt. Sobald die Muster eintreffen, werden wir dann direkt das Einrichtungszentrum und das Küchenstudio zum Livevergleich heimsuchen. In Photoshop sieht es jedenfalls schon mal gut aus. ;)

Als kleine Kostprobe:



Der erste Grünton geht wie man sieht mehr ins Bläuliche, der andere mehr ins Gelbliche. Lustigerweise hatte ich beim Vernichten meines Esprit VIP Gutscheins einen Läufer sowie ein Tisch-Set in einem Grünton wie Variante 2 bestellt. War vielleicht eine Vorahnung. ;)

Die grüne Tapete denken wir momentan an für
  • die Wand hinter der Wohnwand (links neben der Wohnzimmertür)
  • die Wand gegenüber der Wohnzimmertür, an welcher das New York-Bild hängen wird, und
  • eventuell noch im Bereich der Küche (wir sind aber nicht sicher ob und wie).

Die restlichen Wände werden dann weiß bleiben, aber nicht so ein klinisch-strahlendes Weiß, sondern ganz leicht abgetönt.

Tja, es sei denn, die Muster kommen und gefallen uns nicht und wir fangen wieder von vorne an zu überlegen… Und ob wir die andere Tapete (als die aus dem „Naturtönekonzept“) dann fürs Schlafzimmer nehmen, wissen wir auch noch nicht wirklich. Ach ja, manchmal ist das alles ganz schön schwierig. Man möchte ja nicht in ein, zwei Jahren schon wieder renovieren müssen, weil man doch nicht wirklich zufrieden ist.

Worüber wir uns momentan auch noch die Haare raufen, ist die „Gestaltung“ der Wand, die genau gegenüber der Wohnzimmertür ist, an welche wir wie erwähnt das New York-Bild hängen wollen. Das Bild ist aber „nur“ 2 m x 1,40 m, die Wand aber 5,24 m breit. Und wie im Classico 400 Musterhaus festgestellt, ist das schon ein ganz schönes Stück. Wir möchten die Wand aber auf keinen Fall mit irgendwelchen riesigen Schrankwänden oder meterlangen Bücherregalen zustellen. Nur das Bild an die Wand zu hängen sieht aber auch ein wenig merkwürdig aus… (In Photoshop maßstabsgerecht ausprobiert.) Wir haben verschiedene Ideen, wie man das lösen könnte. Also mal sehen. Ein wenig Zeit bleibt ja noch. (Ich höre uns schon schreien: Uns bleibt viel zu wenig Zeit! ;))