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Sonntag, 14. November 2010

Happy Birthday, Baublog!

Meine Güte, wie die Zeit verfliegt! Vor etwas über einem Jahr, haben wir mit diesem Baublog begonnen. Und nun wohnen wir schon sieben Wochen in unserem Zuhausehaus! Den Grund für unsere in letzter Zeit ausbleibenden Berichte haben wir ja schon kurz angedeutet. Die Telekom lässt bitten. Gerne mehrfach. Und kommt dann doch nicht. Diese Geschichte mit all ihren Irrungen und Wirrungen werden wir aber noch separat erzählen. Jetzt geht’s erst mal um die schönen Dinge. :) Denn vor und nach unserem Einzug ist ja noch Einiges passiert.

Am 21. und 22.09 war sie endlich da: Unsere Küche. Wir hatten sie ja schon vor 9 Monaten bestellt. Und komplett nach unserem Geschmack und anhand von Mustern, d. h. wir hatten uns keine Küche ausgesucht, die im Küchenstudio stand, sodass man die Farbwirkung auf größerer Fläche begutachten konnte. Ein kleines Wagnis… das glücklich ausgegangen ist. :) Wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl. Vor allen Dingen in Kombi mit dem Laminat. Doch lassen wir die Bilder sprechen.

*tadaaaa*


Was fällt auf? Wir gehören zu den 5 %, die sich nicht für eine helle Küche entscheiden. ;) Zudem fehlte zu diesem Zeitpunkt leider noch unsere Umlufthaube von Bosch. Bosch hatte nämlich Lieferschwierigkeiten. Schlussendlich mussten wir sogar 4 Wochen warten, bis wir das Schätzchen endlich bei uns begrüßen durften. 


War schon ein bisschen ärgerlich. Aber die Alternative wäre eine Miele-Umlufthaube mit schlechterer Leistung gewesen, die zwar direkt lieferbar gewesen wäre, aber auch etwa 1.000 EUR mehr gekostet hätte. Äh… ja.

Weil’s so schön ist… also finden wir jedenfalls ;)… hier noch ein paar weitere Impressionen unseres Fresstempels.

Blick auf die rechte Seite. In der großen Einheit sind links der Kühlschrank, rechts mittig der Backofen und darüber hinter der Klappe unsere Mikrowelle und ansonsten Schränke bzw. Auszüge untergebracht.


In der Ecke unten ist der Auszug für unsere Töpfen und Pfannen, sprich dieser hier:


Darüber zwei Hängeschränke.

Blick nach links vorbei an der Kochinsel. In dem Midischrank links befindet sich erhöht die Geschirrspülmaschine, daneben ein kleiner Apothekerschrank, in welchem unsere Handtücher verschwinden. In der Ecke unsere Spüle. Darüber wieder zwei Hängeschränke. Mittig unterm Fenster befinden sich 6 verschieden große Auszüge.


Die Töpfe auf dem Induktionskochfeld waren übrigens eine Gratiszugabe von Miele. :)

Blick auf unsere Spüle.


Die Hängeschränke falten sich jeweils wie folgt nach oben.


Das eigentliche Highlight versteckt sich aber im Inneren der Spülmaschine. ;)


Diskoooooooo! :D Braucht man das? Nö. Aber ist trotzdem cool. Und war sowieso bei dieser Spülmaschine dabei, d. h. wir mussten dafür nicht mehr bezahlen.

Die Kochinsel von der anderen Seite betrachtet sieht so aus: 2 kleine Apothekerschränke an den Seiten, in welche sich Gewürze, Öle etc. unterbringen lassen. Mittig 3 Auszüge, wovon der obere schmale für diverse Kochbestecke/-gerätschaften vorgesehen ist.


Inzwischen finden wir uns auch gut in unserer Küche zurecht. Bei mir ging das schneller, weil ich sie fast alleine eingeräumt habe. Paddy musste mich daher öfter fragen, wo denn dieses oder jenes hin verschwunden ist. Und das, obwohl die Küche in unserem Hause eher des Mannes Reich ist. ;)

Ebenfalls noch kurz vor unserem Einzug, nämlich genau am Tag vorher (24.09.) wurde eher als erwartet unser Sideboard für unsere lange Wohnzimmerwand mit der Mustertapete geliefert. Um dieses Teil sind wir lange, lange herumgeschlichen, konnten uns aber nicht wirklich für einen Kauf entscheiden. Es war uns schlichtweg zu teuer, denn es ist von irgendeiner uns vorher nicht bekannten Design-Linie des Einrichtungszentrums, in welchem wir vorher schon unsere Möbel für Schlafzimmer, Badezimmer und Wohnzimmer gekauft hatten. Also hatten wir uns weiter umgeschaut, aber einfach nichts gefunden, was uns genauso gut gefallen hat. Die Wand ist nun mal sehr lang und die meisten Sideboards nicht breit genug. Das Schmuckstück war hingegen 2,50 m breit und dazu noch ein Hängesideboard, also auch noch mal etwas anderes. Zudem passte es perfekt zu Wohnzimmer und Küche.

Aber der Preis, der Preis… Glücklicherweise kam dann ein außerplanmäßiger Geldsegen in Form von Viebrock-Prämien. Da man hier u. a. einen Gutschein für besagtes Einrichtungszentrum wählen kann, konnten wir den Preis dann doch so weit runter fahren, dass wir nur noch einen kleinen Teil selbst beisteuern mussten. Also nicht lange gefackelt und gekauft. :)

Und so sieht das Schmuckstück nun an unserer Wand hängend aus:



Worauf wir allerdings noch länger warten durften, waren die Hängebeschläge für unsere Wohnwand. Und zwar tatsächlich bis zum 11.10., d.h. bis zwei Wochen nach unserem Einzug. Was total super war, da man bestimmte Kisten einfach nicht ausräumen konnte, weil der Inhalt eben ausgerechnet in diese Schränke sollte. *grmbl* Anscheinend waren diese speziellen Hängebeschläge aber gerade weltweit ausverkauft, daher hat es nicht eher geklappt. :P

Das Ergebnis sah dann so aus:


Unschöner Nebeneffekt: Unser Fernseher (32"), welcher genau passend für unsere alte Wohnwand war, wirkt auf einmal viel zu klein. ;) Steht auf unserer immer noch viel zu langen Wunschliste…

Es gibt ja schließlich auch Dinge, die wichtiger sind. Und leider meistens nicht ganz günstig. Wie z. B. unsere beiden Duschtüren. Die kamen fünf Tage nach dem Einzug. Nachdem die beiden Handwerker für den Einbau einige Stündchen gebraucht haben, dachten wir uns mal wieder: Gut, dass wir das nicht selbst gemacht haben. ;)

Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

Im Bad im OG:


Und die kleinere Variante mit Rahmen im Dusch-Bad im EG:


Der Rahmen hat uns ein paar Hundert Euro gespart und im Gäste-Bad können wir wohl damit leben.

Unser Umzug am 25.09. ist fast glimpflich über die Bühne gegangen dank tatkräftiger Unterstützung.



Fast glimpflich, da unser Bett beim Transport eine Schramme abbekommen hat. Und auch ein Türrahmen hat eine leichte Macke, die man aber glücklicherweise suchen muss. Bzw. wollen wir noch versuchen, ob sie mit Hilfe eines Lackstifts nicht sowieso ganz verschwindet. Also alles Dinge, die zu verschmerzen sind.

Das zwischenzeitliche übliche Chaos war natürlich auch vorhanden:

Im Wohnzimmer…


…und im Arbeitszimmer.


Wo soll denn das ganze Zeug auch hin? ;) Auf unserem Dachboden ist momentan immer noch Land unter. Aber das sieht ja glücklicherweise niemand. :P Ganz oben auf unserer Prio-Liste steht aber, hier noch Regale einzubauen, um die ganzen Sachen besser verstauen zu können. Wenigstens vorsortiert in verschiedene Bereiche sind sie aber. ;) Und gut, dass unser Dachboden soooo groß ist.

Das Zimmer was übrigens direkt ordentlich war, war das zum Katerzimmer umfunktionierte Kinderzimmer. Die beiden Herren hatten wir nämlich vor dem Umzug dort einquartiert, damit sie vom Umzugslärm in unserer alten Wohnung nicht so gestresst werden. Und damit sie direkt ein sicheres und ruhiges Plätzchen für sich zum Eingewöhnen haben. Sollte ja nur vorübergehend sein…. Wie gut, dass das Zimmer ihnen nach 7 Wochen immer noch gehört. ;)



Na ja… wie man sieht ist das Zimmer sowieso ansonsten leer und im provisorischen Zustand, weil wir die Wände noch nicht weiter „bearbeitet“ haben. Wir haben zwar nicht für übermorgen Nachwuchs geplant, wollen aber auch nicht mehr fünf Jahre warten. Von daher haben wir es uns diese Arbeit nicht machen wollen, wenn es das Zimmer dann in absehbarer Zeit sowieso wieder umgestaltet wird. Und den Katern sind die nackten Wände auch egal. ;)

Übrigens: Die Kindersicherung an der Treppe funktioniert bei Katern leider nicht. :D


Durchgefallen ist aber noch keiner der beiden. Obwohl es natürlich einen Heidenspaß macht, die Treppe 312x am Tag rauf und runter zu rasen. ;) Ansonsten wird die Treppe auch gerne mal genutzt, um Herrchen bei der Arbeit zu beobachten.


Mal abgesehen von der Treppe sind für die Kater natürlich die bodentiefen Fenster ein Highlight. So viele Vögel, die es zu beobachten gibt. Und andere Katzen, die von draußen herein starren. Wie aufregend!

Es haben sich also alle gut eingelebt im Zuhausehaus. :) Fehlt nur noch, dass uns die Telekom endlich glücklich macht. Und dass unser Garten zum Leben erweckt wird. Unser GaLa-Bauer wird in Kürze wieder wühlen. Will sagen: In Kürze mehr!

Donnerstag, 23. September 2010

Ordentlich Holz vor der Hütte

Nein, die Hausherrin hat keinen chirurgischen Eingriff vornehmen lassen. ;) Sondern unser Carport wurde letzte Woche aufgebaut. Und auch ansonsten war jede Menge los! Am Dienstag, 14.09., hatten wir fast schon wieder Viebrock-Handwerker-Alarm-Feeling. Draußen werkelten die Carport-Menschen. Schlafzimmerschrank, Wohnwand und Couchtisch wurden geliefert und drinnen aufgebaut. Außerdem entschied sich der Maler, den wir für den Treppenaufgang engagiert hatten, doch schon an diesem Tag zu streichen (war eigentlich für Donnerstag geplant). Und wir waren ja auch noch fleißig damit beschäftigt, das Laminat im Kinderzimmer zu verlegen. Unser Haus glich mal wieder einem Bienenstock, der geschäftig brummte. :)

Wir haben – wie schon in einem separaten Blogeintrag ausführlicher berichtet – keinen Carport von der Stange. Dies war schon allein aufgrund unseres „halben“ Schuppens nicht möglich. Halber Schuppen, da dieser neben dem Haus steht und somit nur halb so breit wie unser Carport ist. Ursprünglich hatten wir einen L-förmigen Schuppen und hätten in dem schmalen Stück prima unsere Fahrräder unterbringen können, aber da hatte uns ja der Kreis Lippe einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Natürlich kann sich dann jeder denken, dass unser Carport auch keinen Standard-Preis hatte. Jedoch finden wir den Preis mit Sicherheit nicht überteuert, sondern für die Qualität und Ausstattung angemessen. Zudem hatten wir damals verschiedene Anbieter verglichen und unsere Wahl ist auf den gefallen, bei dem wir die beste Leistung zum dazu noch günstigsten Preis bekommen haben. Da konnten wir nicht nein sagen. :)

And the winner is:



Wir sind übrigens aus weiteren Gründen sehr glücklich darüber, keinen Carport von der Stange zu haben und auch dass wir es nicht selbst aufgebaut haben:
Die Abluftgitter der Wärmepumpen sitzen genau auf der Höhe, auf welcher der Querbalken unter dem Dach des Carports sitzt. Wir hatten vorher mit Viebrock abgeklärt, wie viel Abstand zwischen Carport und den Gittern vorhanden sein muss und das Carport-Dach dann entsprechend verkürzt. Dies hatte wiederum zur Folge, dass der Schuppen um 20 cm nach vorne gewachsen ist und hier dann noch ein kleines Wandstück eingeschoben wurde. Dies wurde übrigens spontan vor Ort entschieden, da uns die Alternative von zusätzlich notwendigen Balken nicht gefallen hätte.
Nach dem ersten Aufbautag schlug uns einer der Mitarbeiter vor, doch noch ein Fenster in unseren Schuppen zu integrieren. Wir wogen ab, der Preis war sehr überschaubar, wir hätten auch Tageslicht im Schuppen… also entschieden wir uns spontan dafür. Und *zack* hatten wir ein Fenster. Und der Schuppen sieht dadurch noch so viel besser aus!
Außerdem haben die beiden Mitarbeiter vier Tage für den Aufbau gebraucht! Ich möchte nicht wissen, wie lange das bei uns gedauert hätte. Das macht einem es dann doch noch mal leichter, den Mehrpreis gegenüber der Ware von der Stange zu bezahlen.
 
Doch nun zu den Bildern des Schaffensprozesses. :)
 
Am ersten Tag wurden die Fundamente gesetzt. Am zweiten Tag ging es dann richtig los.
 
Tag 2: Das Grundgerüst steht.
 

Hier sieht man schon, wo unser Schuppen stehen wird.


Blick auf den hinteren rechten Schuppenpfosten.


Wir haben nicht die üblichen H-Träger, bei welchen das Trägermaterial außen sichtbar am Holz anliegt, sondern bei uns verschwinden die Träger komplett im Holz.

Neben diesem Pfosten kommt das Regenfallrohr des Carports herunter und wird dann an den grünen Pömpel angeschlossen. Damit aber nicht alles Regenwasser zwangsweise ungenutzt verschwindet, haben wir eine Klappe in das Fallrohr integrieren lassen, sodass wir hier noch eine Regentonne aufstellen können.

Und hier noch ein Blick von oben.


Die beiden Mitarbeiter mussten übrigens lange Zeit in einem richtig fiesen Nieselregen arbeiten und hatten trotzdem immer gute Laune. Daumen hoch!

Am Ende des zweiten Tages war dann sogar schon ein bisschen Dach zu erkennen.


Am dritten Tag *tadaaaaa* sah es schon sehr nach fertigem Carport aus.



Klein, aber fein: Unser Schuppen. :)


Auch der Blick unters Dach gefällt dank der Holzverkleidung außerordentlich. :)

Blick auf die Rückseite des Schuppens: Das tolle Fenster (mit Sicherheitsglas!) ist drin. Die hintere Tür fehlte noch und wurde am vierten Tag ergänzt.


Wie man sieht, ist der Schuppen überschaubar groß. 


Aber wie wir inzwischen festgestellt haben, bekommt man doch Einiges unter. Der Rest wird dann im zukünftigen Gartenhaus verschwinden. ;)

Und hier auch noch ein Blick aufs Dach und die EPDM-Folie.


Am vierten Tag wurde das Werk dann vollendet und konnte bezogen werden. ;) Letztes Wochenende rückte dann auch noch Paddys Vater, seines Zeichens gelernter Elektriker an, und sorgte dafür, dass wir im Schuppen und unterm Carport Licht und Strom haben. Unser Zuhause wird also in jeder Hinsicht immer kompletter und dadurch wohnlicher.
Und von der Carport-Firma sind wir echt begeistert. Alle sehr nett und professionell! Und vor allen Dingen flexibel und darauf bedacht, dem Kunden die bestmögliche Lösung zu bieten, auch wenn man dafür spontan noch etwas ändern muss.
 
Übrigens, sorry Viebrock, aber: Das Holz des Carports ist doch irgendwie besser vorbehandelt als das Holz an unserem Haus. Auch unseren Carport müssen wir noch streichen – hierfür hatten wir ja noch mal einen großen Eimer „Viebrock-Farbe“ geordert – aber vielleicht ist ja dann ein Anstrich weniger notwendig, damit die Farbe richtig deckt.
 
Doch zurück zum Dienstag und der Möbellieferung. Laaaaange herbeigesehnt, denn wir hatten die Möbel ja schon vor einem dreiviertel Jahr bestellt.
 
Der Schlafzimmerschrank ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Wucht. ;) 3,60 m breit und 2,40 m hoch mit drei Schwebetüren.

 
 
Und er passt hervorragend zum Laminat. :) Übrigens frage ich mich trotz zusätzlicher Kommode im Schlafzimmer, wie wir denn alle unsere Sachen unterbringen sollen. ;) Was daran liegt, dass wir momentan jede Menge Einbauschränke haben. Allerdings haben wir auch schon zwei Kleiderwagen für den Dachboden geholt. Wird schon passen. ;)
 
Zum Thema „passen“ noch einen kleinen Einschub: Unsere Garderobe haben wir auch zwischenzeitlich schon mal aufgestellt. Prinzipiell finden wir sie total super, da sie Platz für richtig viele Jacken bietet. Und am Rand sind Sprossen, über die man zusätzlich Schals etc. hängen kann. Sehr praktisch.
 
Leider ist aber trotzdem theoretisch nur Platz für einen von uns.

 
Und wie schön, dass das noch nicht alle meine Jacken und Schals sind. ;) Nein, es braucht jetzt keiner nachzählen. :P Natürlich sind die Jacken hier nur zwischengeparkt und je nach Jahreszeit verschwinden manche eben auf den Dachboden und die erwähnten Kleiderwagen.
 
Wenn meine Mama das liest, wird sie sich wahrscheinlich denken „Typisch!“ und hierzu fällt mir auch eine lustige Anekdote von früher ein: In meinem Elternhaus war auch eine große Garderobe vorhanden, die ich gerne in Beschlag nahm. Irgendwann schimpfte meine Mama, ich sollte bitte mal aufräumen, an der Garderobe würden bestimmt 10 Jacken von mir hängen. Ich war natürlich der felsenfesten Überzeugung, dass sie maßlos übertreibt. Und wurde dann beim Abnehmen der Jacken eines Besseren belehrt. ;) (Anmerkung Paddy: Vielleicht sollte ich Rinas Mama mal zum Schimpfen holen…)
 
Zurück zu den gelieferten Möbeln. Leider erlebten wir bei unserer Wohnwand eine Enttäuschung: Fast alle Hängebeschläge waren nicht mitgeliefert worden, daher konnten die Hängeschränke nicht angebracht werden. Toll……… *maul* Man wartet so lange darauf und dann so etwas! Außerdem will man ja irgendwann auch einfach mal fertig werden. Jetzt werden wir einziehen und die Schränke hängen noch nicht, denn natürlich sind die Beschläge nicht auf Lager, sondern müssen vom Hersteller nachgeordert werden. *grummel*
 
Daher hier nur das unfertige künftige Wohnzimmerszenario:

 
So wird es dann hoffentlich bald aussehen.
 
 
Was mich eigentlich am meisten verärgert hat, ist, dass wir über die fehlenden Beschläge wie folgt informiert wurden: Wir sind jetzt fertig mit dem Aufbau, aber, ach ja, wir müssen noch mal wieder kommen, und zwar aus dem und dem Grund.
 
Wir hätten uns gewünscht, dass man direkt auf uns zugekommen wäre, als man das Fehlen der Beschläge bemerkte. Die Mitarbeiter können ja nichts dafür, aber so wurden wir mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt.

Zu allem Überfluss stellten wir dann hinterher fest, dass ein Tischbein total zerkratzt ist. Allerdings hat sich das Einrichtungszentrum hierfür schon entschuldigt und entweder wird das Tischbein oder der komplette Tisch ausgetauscht. Wurde uns direkt am Tag nach unserer Reklamation schriftlich mitgeteilt. Geht doch. Also warten wir nun nicht nur auf die Beschläge, sondern auch auf den neuen Tisch.

Eine lustige Situation gab es noch mit dem Chef der Carport-Firma, der gerne zwischendurch mal vorbeischaute, um nach dem Rechten zu sehen und uns nach unserer Zufriedenheit zu befragen. Auch hierfür: Daumen hoch!

Er sah unsere halbfertige Wohnwand und meinte halb überrascht, dass sie ja super zum Laminat passt, wir hätten ja wirklich auf alle Details geachtet. Ja, umsonst sind wir auch nicht mit dem Laminatmuster ins Einrichtungszentrum und Küchenstudio gepilgert. ;) Wenn er erst gesehen hätte, wie viel toller die Küche noch zum Laminat passt… ;) Aber die war ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht da.

Nun zur dritten „Baustelle“ im Haus, die bearbeitet wurde: Der Treppenaufgang erwachte zum Leben. Durch seine „farbliche Erweckung“ in einem satten beerigen Ton. An welchem wir uns tatsächlich nicht satt sehen können. :)




Die Farbe sieht übrigens teilweise noch leicht fleckig aus, weil sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz durchgetrocknet war. Inzwischen ist alles einfach nur noch beeeeeerig schön. :)

Der Maler war wirklich eine unserer besten Entscheidungen. Denn er hat diese Arbeit für wirklich sehr kleines Geld erledigt, obwohl er sogar viermal streichen musste! Wie er uns sagte, decken wohl Rot- und Violetttöne am schlechtesten, sodass man häufig dreimal streichen muss. Und da wir ja als Untergrund die Quarzsandfarbe hatten auftragen lassen, die eine putzähnliche Struktur hat, musste er eben noch mal nachstreichen. Die Arbeit hätte ich an dieser Stelle noch nicht mal einmal machen wollen!

Zumal wir auch gar nicht so eine tolle Konstruktion wie er gehabt hätten.


Manche Menschen haben wirklich einen abenteuerlichen Beruf. ;)

War noch was? Ach ja: Wir haben ja auch noch gearbeitet. :P Da wir Laminat im Moment echt nicht mehr sehen können, machen wir es kurz.

Das fertige Kinderzimmer:


Und der anschließend bearbeitete Flur im OG:



Die Fußleisten sind auch inzwischen fertig gesägt und müssen nur noch an die Wand gebracht werden.

Alle, die schon selbst in ihrem Häusle Laminat verlegt haben, werden sich noch gut erinnern können, wie sich die Situation auf dem folgenden Bild anfühlt: Endlich fertig!!!


Schlimmer ist momentan nur das ständige Packen und ins Haus karren diverser Besitztümer. Denn diesen Samstag ziehen wir ja ein! Ich weiß nicht, wie oft ich schon zu diversen Leuten gesagt habe, dass ich bald einfach alles auf einen Haufen schmeiße und anzünde. :) Der Kleiderschrank ist jedenfalls schon gut gefüllt, das Arbeitszimmer haben wir auch bald schon komplett. Die Küche ist nun seit heute auch fertig gestellt worden und kann eingeräumt werden. Und auch im Bad tummeln sich schon einige Vorräte.

Oh ja… unsere Badezimmermöbel sind einfach nur grooooooooßartig. Im wahrsten Sinne des Wortes. An einem Tag verstaute ich meine Shampoo- und Duschgelvorräte. Diese sind durchaus üppig vorhanden. (Anmerkung von Paddy: Auch hier sollte Rinas Mama mal schimpfen… :) )


Wenn man jetzt jedoch diese Menge im Gesamtzusammenhang, d.h. in Bezug zur Größe der Schublade sieht, dann ist ja mal eins völlig klar: Paddy braucht nie wieder zu schimpfen, wenn ich mal wieder wie im Rausch durch dm-Markt meines Vertrauens gewankt bin. ;) Da ist sogar noch Luft nach oben. :D


Und das Schöne ist: Für Paddys Kram ist auch noch Platz. *hihi* Nur im Schuhschrank… da ist das leider ein Ding der Unmöglichkeit. Aber das Haus bietet ja so viel Platz, das Paddy nun seinen eigenen bekommt. Ja, Zuhausehäuser machen glücklich! ;)))

Dienstag, 17. August 2010

Ende gut, alles gut – mit kleinen Hindernissen

Inzwischen sind wir unter die fröhlichen Heimwerker gegangen und haben unseren „Haus-Urlaub“ angetreten. Von morgens bis abends verbringen wir also die Zeit mit unseren neuen besten Freunden Tapeten, Farbe und Laminat. Noch ist die Freude ungebrochen und wir sind sehr motiviert. Wir hoffen, das bleibt so. Über die Fortschritte werden wir in Kürze berichten. Denn es fehlen ja noch der Bericht über den Tag der Endabnahme und die Tage kurz davor und danach. Dieser folgt nun!

Der Dienstag letzte Woche (10.08.) war wie eine kleine vorgezogene Endabnahme für uns, denn *tusch* *trommelwirbel* *spotan*: Die Badewannenarmatur war endlich da. Es ist kaum zu glauben, wie man sich über ein „Sanitärobjekt“ freuen kann. ;)

Ist sie nicht schön? Vor allen Dingen, da kein lästiger Schlauch in der Badewanne hängt. :)



Übrigens ist uns im Nachhinein mal wieder ein kleines Lichtlein aufgegangen: Aus der CULT-Serie von Villeroy & Boch, aus welcher wir neben dieser Badewannenarmatur auch unsere Waschbeckenarmaturen haben, gibt es auch eine Handbrause… Ja… Also werden wir nun in Eigenregie noch unsere Handbrause in der Dusche austauschen, damit auch alles schön im selben Stil ist. Zudem ist sie dann auch durch ihr „Stab-Design“ weniger auffällig als die momentan vorhandene.
Ja, Kleinigkeiten können sehr wichtig fürs Wohlbefinden sein. ;) Die Rainshower-Dusche von Grohe bleibt natürlich an Ort und Stelle.

Der unterste Treppenspot sitzt seit letztem Dienstag auch dort, wo er von uns eigentlich angedacht war, also weiter links.


So sieht es jetzt vom OG aus gesehen optisch einheitlich aus. Wohlbefinden erreicht. ;)

Am Mittwoch waren wir auch noch mal abends im Haus und sind alle klitzekleinen Kleinigkeiten durchgegangen, um auch ja nichts zu übersehen. Unser Bausachverständiger hatte uns kurz vorher sein Protokoll inklusive Fotos zukommen lassen, so war diese Überprüfung quasi ein Kinderspiel.

Paddy kroch im Rahmen unserer Inspektion sogar unters Außenmodul. ;)


Natürlich wurde im Rahmen dieser Überprüfung auch mal wieder ausgiebig unsere neue Lieblingsfunktion getestet: die zentrale Rollladensteuerung für Wohnzimmer, Esszimmer und Küche.


Seeeeehr praktisch! :)

Wir haben keine weiteren Mängel gefunden. Es fehlten allerdings immer noch die innere Abdeckung des Schlüssellochs der Haustür, sodass der Innengriff auch noch nicht richtig angebracht war, der Außengriff der einen Terrassentür sowie drei Steckdosenaufsätze. Nun ja, nichts, was die Welt völlig aus den Angeln hebt. ;)

Am Mittwoch hatten wir unsere Heizungseinweisung mit der Firma Wendt. Zwischendurch hatte ich (Rina) das Gefühl, man kann mich gleich einweisen… Ich schrieb zwar fleißig mit – wenn mich die beiden ständig versagende Kulis nicht in den Wahnsinn trieben – aber es gab doch den einen oder anderen „Hääääääh“-Moment bzw. meine zweifelnde Frage an Paddy „Du weißt, was Du zu tun hast?“. Immer schön die Verantwortung weiter schieben. ;)

Die Ursache zwischenzeitlicher Verwirrung liegt darin begründet, dass wir ja zwei Wärmepumpen haben, die NIBE FIGHTER 640 PME (Abluft-WP) und die NIBE SPLIT (Luft-Wasser-WP). An der NIBE SPLIT sind ein paar Schalter, die wir ignorieren sollen, weil wir die zugehörige Funktionalität eben mit der FIGHTER regeln. Und daher lief die Einweisung dann stellenweise so ab: „Das ist die und die Funktion, aber die brauchen Sie hier nicht, das machen Sie ja mit der FIGHTER.“ Ahaaa. Aaaah. Ja? ;)

Wird schon schief gehen. Wir haben meine Notizen und die detaillierten Handbücher. Und ganz doof sind wir eigentlich auch nicht. *hüstel* Wir haben jedenfalls schon fleißig die sogenannte „Partyfunktion“ der FIGHTER genutzt, nachdem wir am Freitag fleißig vorgekleistert und „vorgehaftgrundet“ hatten, um den Luftaustausch ein wenig zu beflügeln. Und ich habe mir direkt gemerkt, dass der Blitz in der Anzeige der SPLIT bedeutet, dass die elektrische Zusatzheizung arbeitet. Dazu gibt es dann noch drei verschiedene Leistungsstufen, von daher wird das Teil einfach bei der Kombination Blitz mit Stufe 3 abgewürgt, damit sie nicht so viel Strom frisst. ;)) Dann gibt’s halt keine warmen Füße und kein warmes Wasser, wer brauch das schon im Winter? ;)

Aufgrund der nicht auffindbaren Mängel war unsere Endabnahme am 12.08. dann auch eigentlich recht kurz und schmerzlos. Jedenfalls kommt es uns so vor, dass wir längere Zeit mit dem Besprechen des Inhalts des Viebrock-Ordners, den man zu diesem Anlass bekommt, verbracht haben als mit dem Abschreiten der einzelnen Räume.

Dieser Ordner wiegt gefühlte 3 Tonnen und enthält alles, was das Häuslebauerherz begehrt, u.a. die Bauantragsunterlagen, den Energiepass, die Statikunterlagen, das Ergebnis des Blower-Door-Tests, Wartungsanleitungen, Gewährleistungsbürgschaft, Fertigstellungsbescheinigung und verschiedene Pläne. Ach ja, wir mussten auch wieder das Schreiben unterzeichnen, das irgendwie niemand außer uns zu kennen scheint. Es geht um das Thema „Drainage“. Na, klingelt’s bei manchen? ;) Da wir diesen Part aber dank unseres GaLa-Bauers bereits erfüllt haben, war das mehr eine Formalie.

Zum Schluss gab es dann noch eine riesige Flasche Sekt sowie das bekannte Scherenset. Die Flasche wurde direkt für unsere baldige Hochzeit eingeplant. ;) Momentan steht sie sogar noch im Haus, falls man doch mal einen spontanen Schwächeanfall während der momentanen Arbeiten erleiden sollte. :P Und Scheren kann man sowieso immer gebrauchen als tüchtige Hausfrau. *hüstel*

Wir haben unserem Bauleiter auch eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen, wobei diese natürlich seinen Einsatz während der ganzen Bauphase nicht mal ansatzweise aufwiegen kann. Noch mal  allerherzlichsten Dank, Herr O. Sie haben auf jeden Fall entscheidend mit dazu beigetragen, dass wir so glücklich mit unserem Haus sind und mit dem ganzen Verlauf der Bauphase. Und wir sind auch sehr froh, dass Sie weiterhin unser Ansprechpartner bleiben und wir Ihre Handynummer noch weiter behalten dürfen. ;)))

Leider gab es aber nach erfolgreicher Absolvierung der letzten Prüfung noch ein kleines Ärgernis und zwar bzgl. der Haustür und der erwähnten Terrassentür mit fehlendem Fenstergriff. Herr O. telefonierte während unserer Endabnahme mit der zuständigen Firma HolzPunkt und es hieß, dass der Mitarbeiter, der auch schon bei unserer Vorabnahme an den Fenstern und der Haustür herum gewerkelt hatte, sogar am selben Tag noch kommen sollte und zwar um 11.30 Uhr. Super, passt. Ich hatte sowieso frei und könnte ihn dann ins Haus lassen. (Zur Endabnahme wird ja logischerweise das Baustellenschloss ausgebaut und nur noch wir als Eigentümer kommen ins Haus.)

Um 12.20 Uhr wartete ich immer noch vergebens…
In der Zwischenzeit hatte ich mal wieder das ganze Haus ausgemessen, man muss sich ja irgendwie zwangsweise die Zeit vertreiben. Und ich brauchte ja noch die genaue benötigte Menge für Kleister, Haftgrund etc. Daher war ich auch geduldig, aber irgendwann dann doch nicht mehr.

Herr O. war total verwundert und versprach mir, das Ausbleiben des Mitarbeiters zu erklären. Um 13.15 Uhr hatte ich immer noch nichts gehört und rief Herrn O. wieder an. Dieser hatte quasi eine Minute vor meinem Anruf erst jemanden in der Firma erreichen können und wollte dieser Person gerade meine Nummer per SMS schicken, zwecks weiterer Absprache.

Tja, und was war der Grund für das Fernbleiben? Dieser Mitarbeiter hatte wohl an diesem Tag einen Gerichtstermin und dieser hatte länger gedauert. *grummellllllll* Kann ja mal passieren, aber wieso trifft er dann überhaupt so eine enge Zeitaussage? Mit Verzögerungen in diesen Fällen ist ja zu rechnen. Wir hätten das Ganze auch bequem an einem anderen Tag erledigen können.
Richtig angesäuert war ich dann aber, als mich der andere Mitarbeiter der Firma HolzPunkt kurz darauf anrief und sich zwar entschuldigte, aber dann doch tatsächlich fragte, ob ich denn noch ein bisschen länger warten würde, dann würde sich der Mitarbeiter wohl noch auf den Weg zu mir machen. Das habe ich dann abgelehnt, weil ich noch ein paar andere Dinge zu erledigen hatte (tatsächlich, das war nicht vorgeschoben!) und das Warten auch einfach leid war. Daraufhin schlug er den nächsten Tag, also Freitag vor, was ich natürlich ablehnen musste, da dies mein letzter Arbeitstag vor unserem Urlaub war. Und auch Paddy musste arbeiten. Also haben wir uns auf Samstag geeinigt, weil wir da sowieso im Haus sein würden. Er versprach, sich aber noch mal bei mir zu melden, bzgl. einer genauen Uhrzeit.

Falls jetzt jemand denkt, ich wäre überempfindlich und „ist ja alles nicht so schlimm“, kann ich nur sagen, dass dieser Mensch diese Sachen erstens schon längst hätte erledigt haben sollen – denn die Endabnahme hatten wir ja zu diesem Zeitpunkt schon hinter uns – und zweitens ist er uns bei der Vorabnahme schon ein wenig auf den Keks gegangen, weil er die ganze Zeit über alles und nichts gejammert hat. Das Anbringen des Griffs der Haustür wäre ja so kompliziert. Und dann quietschte ein Fenster und das hätte er ja noch nie erlebt. Stöhn hier, stöhn da. Wir können auch nichts dafür, dass er sich diesen Job ausgesucht hat!

Hinzu kommt, dass Herr O. uns bei der Endabnahme erzählte, dass er am Tag unserer Vorabnahme – als wir längst weg waren – noch bis 13.30 Uhr in unserem Haus gewesen ist. Der Mitarbeiter der Firma HolzPunkt hatte ihm nämlich verkündigt, er hätte alles schön eingestellt, also Fenster, Haustür, Rollläden. Und dann hat Herr O. sich das mal angeschaut und es passte wohl Einiges noch nicht und er durfte nacharbeiten. (Ich weiß, Herr O., Sie machen ja „nur“ Ihre Arbeit, aber gut, dass Sie da waren!)

Zudem ist ja die Justierung unserer Haustür darin ausgeartet, dass der Türsturz kurzfristig wieder aufgestemmt worden war. Dies war ja schnell wieder in Ordnung gebracht, also alles kein Problem, doch nun erfuhren wir Folgendes: Dieser Mensch hatte doch tatsächlich behauptet, als er die Justierung wohl nicht so richtig hinbekam, dass unser GaLa-Bauer mit dem Anlegen des Haustürpodests dafür gesorgt hätte, dass sich der Mittelholm derartig verschoben hätte, dass das jetzt alles nicht funktionieren würde. Da musste selbst Herr O. schmunzeln. Derartig fest kann man wohl nicht pflastern, als dass man damit Mittelholm und den dahinter liegenden Estrich dermaßen  verschieben kann.

Die Vorerfahrungen waren also nicht die Besten… Jedenfalls hatten wir es vorher noch nicht erlebt, dass jemand von den Handwerkern rumjammert! Finden wir irgendwie unangebracht und nicht sonderlich professionell.

Die Geschichte geht aber noch weiter… Der versprochene Anruf zwecks Terminaussprache blieb sowohl am Donnerstag als auch am Freitag aus. Am Samstag kam irgendwann ein Anruf von besagtem Menschen, er würde sich verspäten. Schön, sagten wir, wir hätten ja sowieso noch keine Uhrzeit gewusst, weil der Anruf ausgeblieben wäre! Davon wusste er wohl nichts. Ah ja.

Irgendwann kam er dann, beschwerte sich wieder über den „Ritt“, den er ja wieder auf sich nehmen musste. Wobei ich mir gerade noch verkneifen konnte, dass ich den Weg 5x die Woche fahre, weil er nämlich in einer Ortschaft nicht ganz so weit weg von meiner Arbeitsstelle arbeitet.

Der Knaller kam dann direkt an der Haustür: Er schaute auf die Innenseite, die ja immer noch nicht fertig war, und meinte: „Ach ja, das sollte ich ja auch noch fertig machen. Oooh… Da muss ich erst mal schauen, ob ich das dabei habe.“
Hatte er nicht. Das fehlende Teil war auf dem anderen Wagen, mit dem er bei der Vorabnahme da gewesen war. *argh* Den Außengriff für die Terrassentür hatte er auch nicht dabei, da dieser wohl bestellt werden muss. Ihm fiel dann aber ein, dass er den ja von einer anderen vorrätigen Terrassentür hätte abmachen können. Das wollte er dann machen und diesen dann mitbringen, wenn er das nächste Mal käme.

Anschließend ging er ins OG und beschwerte sich dann bei uns, dass ja die abschließbaren Fenstergriffe schon angebracht wären. Häh? Ja klar, schon bei der Vorabnahme! Herr O. hatte ihn doch darauf angesprochen, weil diese ja erst fehlten, und wir hörten dann, er hätte welche dabei und das würde gleich erledigt werden. Wir dachten daher, er hätte diese angebracht?! War das also dann vielleicht sein Azubi und die beiden sprechen einfach nicht miteinander? :P Jedenfalls meckerte er darüber dann auch rum und es wäre ja Samstag und er wäre ja umsonst gekommen und Herr O. hätte doch gesagt, er solle das machen. (Können wir uns zwar nicht vorstellen, aber bitte….) Außerdem: Was können wir dafür, wenn er so schlau ist, das Wichtigste, nämlich das fehlende Teil der Haustür, auf dem anderen Wagen liegen zu lassen?!?

Unglaublich! Er versprach dann noch am Montag, also gestern, wiederzukommen. Angekündigt war so „gegen Mittag“. Um 14.30 Uhr war er immer noch nicht da, also dachte ich mir „Hey, rufst Du doch mal wieder an!“ Und hörte, dass er wohl unterwegs wäre und spätestens in 30 Minuten da wäre. Also nicht von ihm selbst erfuhr ich das, sondern von dem anderen Mitarbeiter der Firma HolzPunkt. Die Nummer meines Spezialfreunds hatte ich leider nicht. :P War vielleicht auch besser so. ;)

Glücklicherweise kamen dann im angegebenen Zeitfenster nicht er, sondern zwei andere Mitarbeiter der Firma HolzPunkt. Und die waren eine im Vergleich angenehme Überraschung, nämlich sehr nett und kompetent! Sie haben uns sogar noch zwei Rollläden eingestellt, die immer noch hakten. Gut, sie sind ja auch dafür zuständig. Da das aber eine Bitte außer der Reihe war und die beiden auch noch ohne Murren Mehraufwand auf sich nahmen, finden wir das durchaus erwähnenswert. Mehraufwand, da sie die Rollläden von außen eingestellt haben, da wir die Kästen von innen bereits übertapeziert hatten. Vlies-Tapete kann man zwar schnell abmachen und wieder anbringen, aber trotzdem nett, uns diese Arbeit zu ersparen.

Die Haustür ist nun also komplett, der fehlende Außengriff an Ort und Stelle. Ohne Gemecker, ohne Gejammer. Tja, dieser eine Mitarbeiter sticht doch leider unangenehm heraus. Er war wohl auch nur die Vertretung desjenigen, der einen Unfall hatte (wir berichteten schon), und wenn wir es richtig verstanden haben, hat er diese Arbeiten auch das erste Mal auf einer Viebrock-Baustelle ausgeführt. Das hat man gemerkt! Herr O. schien über diesen Zustand auch nicht so begeistert, was man so zwischen den Zeilen herausgehört hat. ;)

So ein Verhalten und so eine unmotivierte Arbeitsweise haben wir wirklich während der ganzen Bauphase sonst bei keinem anderen Mitarbeiter irgendeines von Viebrock beauftragten Unternehmens erlebt. Es gab zwar mal Situationen, wo man sich über gewisse Fragen oder Zustände (ich sage als Beispiel nur: Umgedrehte Außenlampe!) gewundert hat und durchaus auch mal leiiiiiiicht gereizt war, aber trotzdem hat jeder seine Arbeit ordentlich gemacht und sich nicht beklagt!

Mittlerweile ist der Ärger schon wieder verflogen, weil wir mit 1001 anderen Dingen beschäftigt sind. Und weil man ja immer versucht, in allem noch das Positive zu sehen: Wenigstens können wir mit Gewissheit sagen, dass das nicht typisch Viebrock ist. ;)