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Sonntag, 14. November 2010

Happy Birthday, Baublog!

Meine Güte, wie die Zeit verfliegt! Vor etwas über einem Jahr, haben wir mit diesem Baublog begonnen. Und nun wohnen wir schon sieben Wochen in unserem Zuhausehaus! Den Grund für unsere in letzter Zeit ausbleibenden Berichte haben wir ja schon kurz angedeutet. Die Telekom lässt bitten. Gerne mehrfach. Und kommt dann doch nicht. Diese Geschichte mit all ihren Irrungen und Wirrungen werden wir aber noch separat erzählen. Jetzt geht’s erst mal um die schönen Dinge. :) Denn vor und nach unserem Einzug ist ja noch Einiges passiert.

Am 21. und 22.09 war sie endlich da: Unsere Küche. Wir hatten sie ja schon vor 9 Monaten bestellt. Und komplett nach unserem Geschmack und anhand von Mustern, d. h. wir hatten uns keine Küche ausgesucht, die im Küchenstudio stand, sodass man die Farbwirkung auf größerer Fläche begutachten konnte. Ein kleines Wagnis… das glücklich ausgegangen ist. :) Wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl. Vor allen Dingen in Kombi mit dem Laminat. Doch lassen wir die Bilder sprechen.

*tadaaaa*


Was fällt auf? Wir gehören zu den 5 %, die sich nicht für eine helle Küche entscheiden. ;) Zudem fehlte zu diesem Zeitpunkt leider noch unsere Umlufthaube von Bosch. Bosch hatte nämlich Lieferschwierigkeiten. Schlussendlich mussten wir sogar 4 Wochen warten, bis wir das Schätzchen endlich bei uns begrüßen durften. 


War schon ein bisschen ärgerlich. Aber die Alternative wäre eine Miele-Umlufthaube mit schlechterer Leistung gewesen, die zwar direkt lieferbar gewesen wäre, aber auch etwa 1.000 EUR mehr gekostet hätte. Äh… ja.

Weil’s so schön ist… also finden wir jedenfalls ;)… hier noch ein paar weitere Impressionen unseres Fresstempels.

Blick auf die rechte Seite. In der großen Einheit sind links der Kühlschrank, rechts mittig der Backofen und darüber hinter der Klappe unsere Mikrowelle und ansonsten Schränke bzw. Auszüge untergebracht.


In der Ecke unten ist der Auszug für unsere Töpfen und Pfannen, sprich dieser hier:


Darüber zwei Hängeschränke.

Blick nach links vorbei an der Kochinsel. In dem Midischrank links befindet sich erhöht die Geschirrspülmaschine, daneben ein kleiner Apothekerschrank, in welchem unsere Handtücher verschwinden. In der Ecke unsere Spüle. Darüber wieder zwei Hängeschränke. Mittig unterm Fenster befinden sich 6 verschieden große Auszüge.


Die Töpfe auf dem Induktionskochfeld waren übrigens eine Gratiszugabe von Miele. :)

Blick auf unsere Spüle.


Die Hängeschränke falten sich jeweils wie folgt nach oben.


Das eigentliche Highlight versteckt sich aber im Inneren der Spülmaschine. ;)


Diskoooooooo! :D Braucht man das? Nö. Aber ist trotzdem cool. Und war sowieso bei dieser Spülmaschine dabei, d. h. wir mussten dafür nicht mehr bezahlen.

Die Kochinsel von der anderen Seite betrachtet sieht so aus: 2 kleine Apothekerschränke an den Seiten, in welche sich Gewürze, Öle etc. unterbringen lassen. Mittig 3 Auszüge, wovon der obere schmale für diverse Kochbestecke/-gerätschaften vorgesehen ist.


Inzwischen finden wir uns auch gut in unserer Küche zurecht. Bei mir ging das schneller, weil ich sie fast alleine eingeräumt habe. Paddy musste mich daher öfter fragen, wo denn dieses oder jenes hin verschwunden ist. Und das, obwohl die Küche in unserem Hause eher des Mannes Reich ist. ;)

Ebenfalls noch kurz vor unserem Einzug, nämlich genau am Tag vorher (24.09.) wurde eher als erwartet unser Sideboard für unsere lange Wohnzimmerwand mit der Mustertapete geliefert. Um dieses Teil sind wir lange, lange herumgeschlichen, konnten uns aber nicht wirklich für einen Kauf entscheiden. Es war uns schlichtweg zu teuer, denn es ist von irgendeiner uns vorher nicht bekannten Design-Linie des Einrichtungszentrums, in welchem wir vorher schon unsere Möbel für Schlafzimmer, Badezimmer und Wohnzimmer gekauft hatten. Also hatten wir uns weiter umgeschaut, aber einfach nichts gefunden, was uns genauso gut gefallen hat. Die Wand ist nun mal sehr lang und die meisten Sideboards nicht breit genug. Das Schmuckstück war hingegen 2,50 m breit und dazu noch ein Hängesideboard, also auch noch mal etwas anderes. Zudem passte es perfekt zu Wohnzimmer und Küche.

Aber der Preis, der Preis… Glücklicherweise kam dann ein außerplanmäßiger Geldsegen in Form von Viebrock-Prämien. Da man hier u. a. einen Gutschein für besagtes Einrichtungszentrum wählen kann, konnten wir den Preis dann doch so weit runter fahren, dass wir nur noch einen kleinen Teil selbst beisteuern mussten. Also nicht lange gefackelt und gekauft. :)

Und so sieht das Schmuckstück nun an unserer Wand hängend aus:



Worauf wir allerdings noch länger warten durften, waren die Hängebeschläge für unsere Wohnwand. Und zwar tatsächlich bis zum 11.10., d.h. bis zwei Wochen nach unserem Einzug. Was total super war, da man bestimmte Kisten einfach nicht ausräumen konnte, weil der Inhalt eben ausgerechnet in diese Schränke sollte. *grmbl* Anscheinend waren diese speziellen Hängebeschläge aber gerade weltweit ausverkauft, daher hat es nicht eher geklappt. :P

Das Ergebnis sah dann so aus:


Unschöner Nebeneffekt: Unser Fernseher (32"), welcher genau passend für unsere alte Wohnwand war, wirkt auf einmal viel zu klein. ;) Steht auf unserer immer noch viel zu langen Wunschliste…

Es gibt ja schließlich auch Dinge, die wichtiger sind. Und leider meistens nicht ganz günstig. Wie z. B. unsere beiden Duschtüren. Die kamen fünf Tage nach dem Einzug. Nachdem die beiden Handwerker für den Einbau einige Stündchen gebraucht haben, dachten wir uns mal wieder: Gut, dass wir das nicht selbst gemacht haben. ;)

Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

Im Bad im OG:


Und die kleinere Variante mit Rahmen im Dusch-Bad im EG:


Der Rahmen hat uns ein paar Hundert Euro gespart und im Gäste-Bad können wir wohl damit leben.

Unser Umzug am 25.09. ist fast glimpflich über die Bühne gegangen dank tatkräftiger Unterstützung.



Fast glimpflich, da unser Bett beim Transport eine Schramme abbekommen hat. Und auch ein Türrahmen hat eine leichte Macke, die man aber glücklicherweise suchen muss. Bzw. wollen wir noch versuchen, ob sie mit Hilfe eines Lackstifts nicht sowieso ganz verschwindet. Also alles Dinge, die zu verschmerzen sind.

Das zwischenzeitliche übliche Chaos war natürlich auch vorhanden:

Im Wohnzimmer…


…und im Arbeitszimmer.


Wo soll denn das ganze Zeug auch hin? ;) Auf unserem Dachboden ist momentan immer noch Land unter. Aber das sieht ja glücklicherweise niemand. :P Ganz oben auf unserer Prio-Liste steht aber, hier noch Regale einzubauen, um die ganzen Sachen besser verstauen zu können. Wenigstens vorsortiert in verschiedene Bereiche sind sie aber. ;) Und gut, dass unser Dachboden soooo groß ist.

Das Zimmer was übrigens direkt ordentlich war, war das zum Katerzimmer umfunktionierte Kinderzimmer. Die beiden Herren hatten wir nämlich vor dem Umzug dort einquartiert, damit sie vom Umzugslärm in unserer alten Wohnung nicht so gestresst werden. Und damit sie direkt ein sicheres und ruhiges Plätzchen für sich zum Eingewöhnen haben. Sollte ja nur vorübergehend sein…. Wie gut, dass das Zimmer ihnen nach 7 Wochen immer noch gehört. ;)



Na ja… wie man sieht ist das Zimmer sowieso ansonsten leer und im provisorischen Zustand, weil wir die Wände noch nicht weiter „bearbeitet“ haben. Wir haben zwar nicht für übermorgen Nachwuchs geplant, wollen aber auch nicht mehr fünf Jahre warten. Von daher haben wir es uns diese Arbeit nicht machen wollen, wenn es das Zimmer dann in absehbarer Zeit sowieso wieder umgestaltet wird. Und den Katern sind die nackten Wände auch egal. ;)

Übrigens: Die Kindersicherung an der Treppe funktioniert bei Katern leider nicht. :D


Durchgefallen ist aber noch keiner der beiden. Obwohl es natürlich einen Heidenspaß macht, die Treppe 312x am Tag rauf und runter zu rasen. ;) Ansonsten wird die Treppe auch gerne mal genutzt, um Herrchen bei der Arbeit zu beobachten.


Mal abgesehen von der Treppe sind für die Kater natürlich die bodentiefen Fenster ein Highlight. So viele Vögel, die es zu beobachten gibt. Und andere Katzen, die von draußen herein starren. Wie aufregend!

Es haben sich also alle gut eingelebt im Zuhausehaus. :) Fehlt nur noch, dass uns die Telekom endlich glücklich macht. Und dass unser Garten zum Leben erweckt wird. Unser GaLa-Bauer wird in Kürze wieder wühlen. Will sagen: In Kürze mehr!

Donnerstag, 5. August 2010

Vorabnahme light

Heute Morgen waren wir schon um 07.30 Uhr vor Ort, da wir um dieser Uhrzeit mit Wendt verabredet waren, um die genauen Position der fehlenden Brausen sowie der Papierhalter. Nur dass Firma Wendt zunächst nicht kam…

Wenigstens waren aber andere schon da:


Herr Paschedag und sein Kollege sowie Firma HolzPunkt, die unsere Tür um ihren Griff vervollständigen, alle Fenstergriffe austauschen und alles einstellen sollte. Einige der Fenster klemmten ja und ließen sich nur sehr schwer wieder schließen und auch die Haustür funktionierte noch nicht so richtig.

Um 8.00 Uhr kam dann Firma Wendt (warum hatten wir uns eigentlich so abgehetzt?), gleichzeitig mit dem Berater unseres Küchenstudios. Der war nämlich pünktlich. :P Also musste Wendt jetzt erst mal warten. Wer zu spät kommt, hat halt Pech gehabt.

So lange mussten sie aber sowieso nicht warten, denn unser Küchenberater konnte sich auch allein gut beschäftigen.


Unsere Küche wird wahrscheinlich in der dritten September-Woche montiert, also genau passend zu unserem Einzug.

Mit Wendt war es dann sogar noch kurzfristig ganz lustig. Man stelle sich einen Handwerker vor, der auf der Toilette sitzt und mit einem bespricht, wo der Rollenhalter hin soll. :D

Allerdings hätte ich ihm kurze Zeit später den Hals umdrehen können. Er verkündete uns ganz gelassen, dass unsere Badewannenarmatur wohl wahrscheinlich nächste Woche installiert werden würde. Die wäre ja nicht auf Lager bei ihnen und die müsste jetzt erst noch bestellt werden. Hallo? Geht’s noch? Wie lange steht bitte fest, dass wir diese Armatur haben wollen? Ich (Rina) meinte dann auch nur leicht gereizt, dass nächste Woche Endabnahme wäre, da machte er ein langes Gesicht! Kurze Zeit später habe ich das Herrn O. gesteckt, der auch entgeistert war, und wenig später verkündete mir der Wendtmensch, dass die Armatur jetzt wohl morgen ankäme und am Montag installiert werden könnte. Geht doch! Petzen beim Bauleiter zahlt sich aus. :P Normalerweise versucht man ja immer erst alles selbst zu regeln, aber da ist das Maß einfach zu voll gewesen.

Ein anderer Wendt-Kollege brachte unterdessen das Außenmodul an seinen vorgesehenen Platz. Nein, wie hübsch auch dieses Teil ist. ;) Er meinte, das würde jeder sagen. Wie gut also, dass es hinter unserem Carport verschwindet. (Die Zeichner setzen einem das Teil gerne mal direkt vors Haus, weil es ja so dekorativ ist.)

Draußen wurde geschraubt…


…im HWR wurde geschraubt…


…und das Modul zwischenzeitlich auch noch mal seiner Hülle beraubt.


Ganz schön viel Elektronik da drin!


Zwischenzeitlich kam dann der Mensch an, welcher den Blower-Door-Test durchführen sollte. Und unser Bausachverständiger. Vorübergehend parkten also 3 Fahrzeuge vor unserem Haus, fünf die Straße entlang (inklusive unserer beiden Autos) und unser Bauleiter kam ja auch noch um 9 Uhr. Sowie noch etwas später überraschenderweise unser GaLa-Bauer. Es war mal wieder mehr als voll in unserer Straße. Der Blower-Door-Test-Mann staunte auch nicht schlecht, da das Haus bei der Vorabnahme normalerweise natürlich nicht so voll mit Handwerkern ist. Tja, war ja auch anders geplant…

Der Blower-Door-Test-Mann war echt super. Er hat uns alles sehr ausführlich erklärt und hat sich auch nicht daran gestört, als ich ihm fast in den Bildschirm gekrochen bin, um auch ja alles zu beobachten. Er hat später sogar noch mal zu einer bestimmten Ansicht zurück geklickt, damit ich auch alles festhalten konnte. ;)

Dies hier waren seine Utensilien.


Hier baut er die „Türhülle“ zusammen.


Um diese anschließend in die Tür einzusetzen.


Dann noch den Ventilator eingesetzt und dann sah das Ganze von außen so aus:


Als Erstes führte er einen Testlauf durch, um direkt irgendwelche offensichtlichen Mega-Luft-Lecks zu finden. 


Und was stellte sich dabei heraus? Das Rohr, welches für das Steuergerät der Abwasserpumpe in unseren HWR gebohrt wurde, von dem uns versichert worden war, dass es auf jeden Fall luftdicht verschlossen wäre! Hierdurch zog es wie Hechtsuppe! Man konnte sich quasi in dem Luftzug die Haare föhnen. *grummel* Entweder ist es also nicht vernünftig abgedichtet worden, oder in der Zwischenzeit hatte sich ein Maulwurf von außen reingebuddelt…

Das hätte das Testergebnis natürlich verfälscht. Daher wurde es noch schnell mit Bauschaum abgedichtet und zugeklebt, damit der Unterdruck den Bauschaum nicht heraussaugen würde, bevor er getrocknet ist.

Jetzt konnte es also los gehen und er sorgte für Über- und Unterdruck und tat allerlei Dinge, die wir jetzt nicht mehr genau im Kopf haben. Wichtig für uns war am Ende: Test eindeutig bestanden. Die Luftwechselrate darf maximal 1,5 betragen. Empfohlen wird wohl 1,0 und unser Ergebnis lag im Mittel bei 0,78. Passt. :)



Anschließend gingen wir mit unserem Bauleiter und Sachverständigem alle Räume einzeln durch, fanden im Großen und Ganzen aber nur Kleinigkeiten. Ein paar Ecken mussten nachgespachtelt bzw. mit Bauschaum verfüllt werden. An einer Tür ist eine klitzekleine Macke, die nachlackiert wird. Eine Fußleiste sitzt ein wenig schief. Solche Dinge in der Art. Es war schon Kritik auf sehr hohem Niveau!

Ich hätte übrigens tatsächlich eine Wette darauf abschließen sollen, dass unsere abschließbaren Fenstergriffe im OG vergessen werden, denn es war natürlich so. Es waren hier normale angebracht worden. Ich sehe alles! :P

Für das Fenster im Bad, das nicht ganz öffnet, bekommen wir übrigens eine Entschädigung, mit der wir uns zufriedengeben, da wir Viebrock bisher als sehr kulant in allen seltenen Beschwerdefällen erlebt haben. Wir haben bisher nie eine Weigerung erlebt, uns entgegenzukommen. Sollte zwar selbstverständlich sein, ist es aber unserer Meinung nach nicht!

Eine besondere Freude hat uns unser Bausachverständiger bereitet, indem er eine Feuchtigkeitsmessung an den Wänden im EG durchgeführt hat und sie für „ungewöhnlich trocken“ befunden hat. Das Gerät hat die Feuchtigkeit in sogenannten Digits gemessen. Unser Wert waren 25 Digits, normal oder gut wären 40 bis 45 Digits gewesen. :) Ist so ein Gerät, was wir schon häufiger in irgendwelchen Hausdokus im Fernsehen gesehen hatten, was laut anschwellend anfängt zu piepen und ausschlägt, wenn viel Feuchtigkeit in der Wand ist. Auf den Tipp einer gewissen Person (:P) hin, werden wir aber auch noch mal einen Bohrtest durchführen. ;)

Nach der gemeinsamen Begehung ist Paddy dann arbeiten gefahren und ich habe einen freien Tag zu Hause verbracht. *hüstel* Es lebe die Gleitzeit!

Ich verbrachte dann einen lustigen Tag mit der E.ON. Ich hatte es mir nämlich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wieso bei uns bitte kein Smart Meter oder wenigstens ein intelligenter Stromzähler mit den Standarderfordernissen installiert worden ist, da das ja seit Januar in Neubauten Pflicht ist. 

Zunächst versuchte ich wagemutig mal wieder mein Glück mit der Hotline. Ich trug mein Anliegen vor und danach war für einige lange Sekunden Stille in der Leitung. Dann ein „Äääääääh… haben Sie schon eine Vertragsnummer bei uns? Nö, wir haben noch keinen Vertrag, gerade kam erst der Stromzähler. Sie hat dann meine Adressdaten aufgenommen und konnte den Zähler nicht finden. Super. Da das zu nichts führte, schlug ich ihr selbst vor, in der für uns zuständigen Geschäftsstelle anzurufen, da ich mit den Mitarbeitern dort schon häufiger gesprochen hatte. Aber schon wieder sehr cool, dass allein der Begriff intelligenter Stromzähler für eine derartige Sprachlosigkeit sorgt. Mir kam es so vor, als ob die Hotline-Tante gar nicht wusste, wovon ich überhaupt spreche. Informiert E.ON seine Mitarbeiter nicht?! War ja nicht das erste Mal, dass die Menschen mir dort direkt heraus sagten, dass sie keine Ahnung haben, was ich überhaupt von ihnen will. Thema Photovoltaik: Überschuss- oder Volleinspeisung. Baaaaaaaahnhof! Da bekommt man bei der Wahrsagerin im Fernsehen ja bessere Aussagen… :)

Also rief ich mal wieder die Geschäftsstelle an. Dort bekam ich einen sehr netten Mitarbeiter an die Strippe (ich glaube, mit dem hatte ich auch schon mal gesprochen). Er sagte mir, dass er sich das auch nicht erklären könne und versprach, sich sofort darum zu kümmern. Etwa 30 Minuten später rief er mich zurück, um noch mal meine genauen Daten abzufragen und meinte, er müsste das noch weiterhin klären. Eine Stunde später rief ich dann noch mal an. Er entschuldigte sich auch direkt und dann kam der Knaller: Er regte sich tierisch über die E.ON und quasi seine Kollegen auf. Er hätte jetzt die ganze Zeit hin und her telefoniert und mit 4 oder 5 Kollegen gesprochen. Keiner könne ihm was sagen. Das wäre ja kein Zustand! Er wäre ja selbst Kunde der Stadtwerke Detmold und ihm (als Bewohner eines älteren Hauses) hätte man gerade angeboten, den Zähler auszutauschen. Warum die E.ON das denn noch nicht mal in einem Neubau hinbekäme. Überall würden tolle Broschüren verteilt, in welchem diese abgebildet wären, und man könne ihm noch nicht mal sagen, wann diese tatsächlich verfügbar wären.

Ich sollte doch jetzt einen Brief an den Vorstand schreiben (er diktierte mir daraufhin die Adresse mit Namen des Vorstands!) und mich beschweren. Als ich ihm versicherte, dass ich das auf jeden Fall machen werde und wenn das alles nichts hilft, wir dann eben einfach zu Yello gehen, die ja deutschlandweit Smart Meter installieren, meinte er sogar noch, dass ich das auf jeden Fall auch mit reinschreiben soll. Und ich sollte ihn, wenn wir eine Rückmeldung bekommen, auf jeden Fall noch mal anrufen und darüber berichten.
Grooooooooßartig! Dieser Mann hat bei mir einen Stein im Brett. :))))

Noch viel lustiger war, dass Paddy heute Morgen noch von der E.ON angerufen war, zwecks Kundenbefragung. Die Befragung endete direkt nach der ersten Frage: Auf einer Skala von 1 bis 10, wie würden Sie die Kundenfreundlichkeit bewerten? Paddy vergab eine 1. Stille in der Leitung. Paddy fragte noch nach, ob das denn auch die schlechteste Bewertung wäre? Da ist die Frau fast umgefallen. Daraufhin hat er ihr mal erklärt, was wir bisher alles erlebt haben und sie war völlig platt und wollte das auch so weitergeben, vor allen Dingen das mit dem intelligenten Stromzähler. ;)

Abends waren wir dann um 18 Uhr wieder beim Haus, weil die Firma anrückte, welche die Abwasserpumpe in Betrieb nehmen würde. Mit ihnen werden wir auch wahrscheinlich einen Wartungsvertrag abschließen. Mal schauen, was uns das kosten wird. War auf jeden Fall ein sehr netter Mensch und wir hoffen, dass wir alles behalten haben. Ansonsten klebt der Aufkleber mit der Nummer der Firma direkt auf dem Steuergerät und wir können ganz laut „Hilfe, Hilfe!“ ins Telefon rufen. ;)

Hier noch mal ein Blick in die Pumpe. Das Wasser kommt aus dem Wasserhahn im Gäste-Bad, welcher voll aufgedreht war.


Einen „Hausfrauen-Tipp“ bekamen wir auch gleich noch von ihm: Man sollte keine Öl- oder Fettreste in den Ausguss kippen (nach dem Kochen), sondern den Großteil vorher per Küchenrolle entsorgen. Ansonsten würde sich nach und nach an der Innenseite des Pumpenschachts eine ekelhafte Fettschicht absetzen, welche schlussendlich die Funktion der Pumpe beinträchtigen würde. Er hätte da schon sehr widerliche Sachen gesehen. Bäääääh!

Außerdem kam auch noch mal Viebrock vorbei, um den restlichen Müll abzuholen. Als unser Estrich gegossen worden war, war nämlich irgendwie alles raus aus dem Haus in die Botanik geflogen und dort liegen geblieben. Herr O. hatte zwar schon vor seinem Urlaub weitergegeben, dass der Müll abgeholt werden sollte, aber irgendwie muss das wohl untergegangen sein.

Jetzt ist der Müll also endlich weg!


Da die Abwasserpumpe nun angeschlossen war, konnten wir endlich mal alle Wasserhähne, Duschen und WCs testen. Was für ein Spaß. ;)



Die Regendusche scheint rein akustisch und optisch beurteilt auf jeden Fall genug Wasserdruck zu erzeugen und die Wassermenge erscheint auch in Ordnung. Sie ist ja sehr wassersparend und ein Durchflussregler ist auch noch eingebaut und uns war schon mal geschildert worden, dass das Duschergebnis doch sehr unbefriedigend wäre. Nun, wir werden es live testen müssen, haben aber das Gefühl, dass hier mehr Wasser raus kommt, als bei unserer aktuellen Dusche. (Altes Haus, schlechter Wasserdruck.)

Die Dusche im Gäste-Bad ist auch komplett.


Unser wunderschöner Türstangengriff ist auch inzwischen angebracht worden.


In Bezug auf unsere Hausttür erlebten wir dann noch einen richtigen Hammer: Irgendwie schaut man ja meistens mehr auf Augen- oder auf Bodenhöhe alles an, daher hatten wir etwas übersehen. Paddys Handy klingelte und Herr O. war dran. Er wollte uns vorwarnen, damit wir keinen Schock bekommen. Die Tür hatte nicht richtig ausgerichtet werden können. Irgendetwas im Türsturz war schief, daher hätten sie diesen aufgestemmt. Wir stürmen zur Tür und tatsächlich, sieht ja scheußlich aus!


Er kündigte aber an, dass das kurzfristig wieder hergestellt werden würde. Und tatsächlich: Als wir das Grundstück verließen, kam uns schon Firma MöllerPutz entgegen, die wahrscheinlich direkt zu unserem Haus gefahren sind. Also das muss man Viebrock lassen: Die halten echt Wort! Und auch sehr nett von unserem Bauleiter, uns deswegen extra anzurufen. So hat man wenigstens gleich eine Erklärung für diesen Zustand und fällt nicht in Ohnmacht. Oder fragt sich, wie man das bei der Vorabnahme übersehen konnte. ;)

Was jetzt immer noch fehlt und nächste Woche ergänzt wird / folgt: Alle Lichtschalter und Steckdosen, alle Spots, die Badewannenarmatur, die Heizung im Gäste-Bad, die SAT-Schüssel, die Einweisung in Heizungsanlage und Lüftung. Die restlichen Fliesenfußleisten müssen ergänzt werden sowie die Ecke an der Badewanne korrigiert werden. Und ein Fenster hakt immer noch, haben wir bei erneuter Kontrolle festgestellt. Ach ja, die Rollladen sind auch noch nicht eingestellt, weil der Mensch, der hierfür zuständig ist, gestern einen Unfall hatte. Gut, da kann Viebrock nichts für und er erst recht nicht. Gute Besserung unbekannterweise! (Ihm fiel wohl ein Rollladen auf den Kopf.)

Firma Paschedag hat auch noch fleißig gewerkelt und wir sind jetzt stolzer Besitzer sämtlicher Acrylfugen sowie weiterer schöner Wände mit Malervlies.



Unser GaLa-Bauer hatte außerdem den Rand unserer Terrasse sowie des Zuweges ergänzt. Motzt das Ganze noch mal ein bisschen mehr auf. :)



So langsam fügt sich also alles und im Grunde genommen fehlt nicht mehr sooo viel. Trotzdem hat uns diese Woche mit der Ungewissheit und dem Ärger doch noch mal einige Nerven gekostet. Wir waren auch ein wenig enttäuscht, dass Heico Haustechnik heute gar nicht aufgetaucht ist. Denn nach dem falschen Terminplan waren sie für heute und morgen vorgesehen (richtig wäre ja wie gesagt sogar schon letzte Woche gewesen), kommen jetzt aber wohl erst Montag. Aber gut, dann hätten Straße und Haus vielleicht wegen Überfüllung geschlossen werden müssen, also beschweren wir uns nicht ganz so laut.

Unter einer Vorabnahme haben wir uns trotzdem etwas anderes vorgestellt. Aber wie heißt es so schön: Auch bei Viebrock arbeiten nur Menschen. Und ohne Aufregung wäre das Hausbauen ja auch nur halb so schön. :P

Samstag, 20. Februar 2010

Viel Wahl, wenig Qual ;) – unsere Bemusterung

Für den 08.02. hatten wir eine Einladung nach Bad Fallingbostel zur Bemusterung und zum Planungsgespräch erhalten. Also ging es mal wieder gen Norden. Und wie das immer so ist: Ausgerechnet an diesem Tag gab es zum ersten Mal auf unserer Strecke Stau! Das Navi lotste uns raus, doch leider waren dann zwei der angepeilten Umleitungen „über Land“ gesperrt und wir fuhren daher eine recht abenteuerliche Strecke. Zudem nervte das Navi mit seinem permanenten Versuchen, uns dann doch wieder zurück zur gesperrten Umleitung führen zu wollen.
Dass wir dann doch noch genau pünktlich kamen, lag erstens daran, dass wir früh genug los gefahren waren, und zweitens an Rinas Aufschrei in letzter Sekunde „Da links kommen wir doch wieder auf die Autobahn!“, was zu einem spontanen Spurwechsel und erheblicher Streckenverkürzung führte. ;)

In Bad Fallingbostel war die Freude dann direkt groß, als wir endlich auch unseren persönlichen Bauherrenparkplatz mit dem netten Schild mit unseren Namen erblickten. Eines dieser netten Extras von Viebrock. :)

Nach Anmeldung an der Information wurden wir dann durch die beiden großen Glastüren links geführt und nahmen dort erst einmal auf den Sofas Platz. Wir hatten ja auch noch nicht lang genug gesessen. ;) Kurzfristig wurde dann noch unsere Bemusterung vor das Planungsgespräch gezogen und wir wurden informiert, dass uns nun gleich Frau K. empfangen würde. Diese Information hatte einige Minuten auf sich warten lassen und wir hatten die Dame von der Information im oberen Bereich doch einige Male hin- und her flitzen sehen. Eigentlich wären wir auch erst lieber unsere Beschwerden über gewisse Abläufe in letzter Zeit (wir berichteten davon in „Die ersten dunklen Wolken am Bauhimmel“) los geworden, um quasi den Ballast abzulegen. Aber nun gut, dann halt direkt rein ins Geschehen.

Zunächst nahmen wir mit Frau K. in einem Besprechungsraum Platz und schauten noch mal auf unseren Grundriss. Hier gab es nichts mehr zu ändern, mal abgesehen davon, dass wir in einem Fenster die Öffnungsreihenfolge der Fenster vertauscht haben. Wir haben jetzt nämlich endlich gelernt, warum immer ein Fenster in der Entwurfszeichnung mit einer durchgezogenen Linie und das andere gestrichelt dargestellt ist: Das mit der durchgezogenen Linie öffnet man zuerst und danach erst das andere. (Unsere Beraterin Frau G. hatte uns das anders erklärt, von wegen, dass das bedeuten würde, dass man das eine Fenster zusätzlich kippen könnte.) Also überlegten wir kurz, welche Möbel wie in welchen Zimmern stehen und was man für Abläufe hat und bis auf ein Fenster passte der Öffnungsrhythmus aber genau.

Ansonsten haben wir noch die Lage der Regenfallrohre verschoben, da diese ursprünglich links herunter gelaufen wären. Für unser Versickerungsgebiet (siehe unser vorhergehender Blog-Eintrag) ist aber günstiger, wenn sie rechts hinten und rechts neben der Tür herunter laufen, da der Verrohrungsweg dorthin dann wesentlich kürzer ist.

Eine positive Überraschung erlebten wir, als wir Frau K., die Installationspläne unserer Küche übergaben: Unser Küchenstudio hatte die Küche 30 cm zu schmal geplant. Was daran lag, dass sie nur die 1:100 Zeichnung vorliegen hatten, die wir relativ zu Anfang von Viebrock bekommen haben und nicht die große Entwurfszeichnung, an welcher die tatsächlichen Maße stehen. Und anscheinend kann man an der 1:100 Zeichnung ohne Bemaßung dann wohl doch nicht so gut abmessen. ;) Bedeutet also, dass wir ganz schnell noch mal zu unserem Küchenstudio müssen, um das anpassen zu lassen. Bedeutet auch, dass wir in diesem Bereich noch breitere Auszüge nehmen können. :)

Noch etwas Positives, was sich in Sachen Küche herausstellte: Wir hatten ja schon vor einiger Zeit ein Schreiben von Viebrock für unser Küchenstudio bekommen, was alles zu beachten sei. Dort wurden wir auch darauf hingewiesen, dass es mit Mehrkosten verbunden sei, wenn wir die Arbeitsplatte ins Fenster laufen lassen würden. Und das tun wir ja. Wir hatten dies schon einmal im Gespräch mit unserer Beraterin Frau G. hinterfragt, da ja hierdurch schließlich die Fensterbank, die inklusive ist, entfällt, und diese Änderung eigentlich kostenneutral sein müsse. Sie hatte jedoch argumentiert, dass das Fenster dann wohl ganz anders gebaut werden müsse. Frau K. hingegen, sagte nun allerdings erfreulicherweise von sich aus, dass sie diese Änderung eigentlich immer kostenneutral aufnehmen würde, da eben die Fensterbank entfalle. Geht doch. :)

Weitere Unterlagen, die wir für Viebrock mitgebracht hatten, waren die Bauantragsunterlagen für unseren Carport sowie die Entwurfszeichnung für unseren Garten, da Herr D. mit den Ansprechpartner von Leopoldshöhe ja noch klären muss, ob denn nun alles so in Ordnung ist, wie wir uns das mit der Versickerung denken. Da wir dann auch noch unseren dicken Viebrock-Ordner sowie diverse zusätzlichen Unterlagen von Villeroy & Boch, die wir von deren Website geordert hatten, mitgebracht hatten, waren wir doch relativ schwer beladen. Netterweise konnten wir aber alles, was wir nicht unbedingt brauchten, im Besprechungsraum lassen, und sind dann nur mit kleinem Gepäck (u.a. mit unseren Notizen aus unserer Vor-Bemusterung) in die Bemusterungshalle gegangen.

Die Bemusterung an sich ging eigentlich relativ schnell und wir waren pünktlich zum Mittagessen fertig, was vor allem daran lag, dass wir wirklich sehr detailliert überlegt hatten, was wir denn wollen, und auch glücklicherweise geschmacklich vollkommen auf einer Wellenlänge liegen. ;) Der Gang durch die Bemusterungshalle folgte der Liste, die wir von Viebrock bereits mit der Bitte, möglichst schon in Bad Fallingbostel „vorzubemustern“, erhalten hatten.

Die größten Änderungen zu unserer Auswahl, die wir im Eintrag „Unsere VOR-Bemusterung – Daisy wir kommen ;)“ beschrieben haben, sind:

Es ist nun doch die Treppe aus dem Classico 400 geworden! Es stellte sich nämlich heraus, dass diese doch noch eine ganze Ecke günstiger ist als die aus dem WOHNIDEE-Haus (Classico 300). Und da wir diese Treppe wie schon erwähnt auch sehr schön finden, können wir mit dieser „Zweitwahl“ sehr gut leben.

So sieht unsere jetzige Wahl aus:


Außerdem haben wir uns jetzt doch gegen den MEMENTO-Waschtisch und die zugehörige Waschtischplatte für unser Badezimmer entschieden. Wir finden die MEMENTO-Serie von Villeroy & Boch immer noch wunderschön, jedoch sind sie praktischen Überlegungen zum Opfer gefallen. Eine Waschtischplatte bietet nun mal keinen Stauraum. Und wonach hält man immer Ausschau, wenn man keinen Keller hat? Stauraum!

Natürlich gibt es von MEMENTO auch Waschtischunterschränke, in denen man etwas unterbringen kann. Diese waren uns aber einfach zu teuer. Kurzfristig hatten wir dann auch noch mit den Möbeln aus der SHAPE-Serie von Villeroy & Boch geliebäugelt, die im Vergleich zu MEMENTO günstiger sind, aber auch hiermit waren wir hinsichtlich des Platzangebots nur halb zufrieden.

Also war klar, dass wir uns hier noch etwas überlegen mussten. Haben wir auch. :) Dazu später mehr. Wir haben also die beiden bisher eingerechneten Waschtische streichen lassen. Die Armaturen aus der Serie CULT werden wir aber weiterhin über Viebrock beziehen. 

Die Wasserhähne sehen so aus:

Quelle: Villeroy & Boch

Auch bei der Badewanne sind wir nicht von unserer Wahl der 3-teiligen Armatur aus der CULT-Serie abgewichen, die dann quasi stehend auf der Ablage der Badewanne installiert wird. (Diese geflieste Ablage kostet übrigens auch extra!) Trotz Hinweis von Frau K., dass diese Variante aber die teuerste wäre. Ja, aber auch die schönste in unseren Augen. ;) Dann hängt wenigstens kein blöder Schlauch in der Badewanne! Also mal sehen, was uns dieser Spaß dann kosten wird.

Hier noch mal das Bild dieser Auswahl:

Quelle: Villeroy & Boch

Nur in der Dusche sind wir von CULT abgewichen, weil wir hier gerne eine Kombination mit einem schönen großen Duschkopf und einer kleineren Handbrause haben wollten. Frau K. deutete Preise an, die nichts Gutes ahnen ließen, also haben wir ihr gesagt, sie soll uns bitte eine günstige Variante aus einer anderen Serie vorschlagen. Auch hier sind wir sehr gespannt, was auf uns zukommt.

Ursprünglich hatten wir eine FUTURION-Duschwanne von V & B eingeplant, haben diese aber nun gegen eine aus der SUBWAY-Serie ausgetauscht, da sie einen wesentlich niedrigeren Rand hat (35 mm im Vergleich zu 60 mm), was uns sehr gut gefällt. Zudem ist sie auch noch günstiger. :)

Hier ist das gute Stück:

Quelle: Villeroy & Boch

Blieb noch die Auswahl des Handtuchheizkörpers. Hier hatten wir beim Vertragsabschluss zur Sicherheit das teurere Modell einplanen lassen, standen aber nun vor dem günstigeren in der Ausstellung, das auch absolut in Ordnung ist, und haben uns also hierfür entschieden.

Im Zusammenhang mit dem Handtuchheizkörper haben wir Frau K. auch noch mal darauf angesprochen, dass in unseren Vertragsunterlagen bei dieser Position erwähnt wurde, dass es sein kann, dass man trotz Fußbodenheizung und zusätzlichem Handtuchheizkörper eventuell noch einen weiteren Heizkörper benötigt! Frau K. meinte, dass dies von der Größe des Badezimmers abhängt und Temperaturen, die vorschriftsmäßig erreicht werden sollen. Da wir noch nie 24 °C im Badezimmer hatten und auch nicht haben wollen und auch aus optischen Gründen keinen zweiten Heizkörper möchten, können wir uns aber dagegen entscheiden, falls dies bei uns der Fall sein sollte (unser Bad ist nun mal nicht gerade klein) und müssen dann nur etwas unterschreiben, dass dies auf unsere Kappe geht.

Wie schon bei der Vor-Bemusterung entschieden, haben wir für das Gäste-WC Waschbecken und Dusche aus der SUBWAY-Serie von V & B gewählt, das WC allerdings aus der Serie SUNBERRY, weil uns dieses besser gefällt. Die Armatur ist aus der Serie Lineare von GROHE, in der kleinen Ausführung, also so wie auch in der Bemusterungshalle kombiniert.

Sieht so aus:

Quelle: Villeroy & Boch

Quelle: GROHE

Quelle: Villeroy & Boch

Bei der Duscharmatur im Gäste-WC haben wir zwei Serien kombiniert, haben aber die Namen gerade nicht mehr parat. Kombiniert, da die eine Serie einen größeren Duschkopf hat und die andere eine schön gebogene „Halterung“. Auf jeden Fall super, dass man da so flexibel ist!

Bei den Fliesen sollten wir auf jeden Fall etwas eingespart haben. Fürs Erdgeschoss (für den Flur, das Gäste-WC und den HWR; die Küche lassen wir ja nicht fliesen) haben wir nämlich eine Fliese aus der Family-Ausstattung gewählt, welche natürlich günstiger im Vergleich zu unserem Auswahl-Plus-Standard ist. Wir haben uns hier für eine Fliese für alle Räume entschieden, da wir es gerne einheitlich wollten. Im Gäste-WC hätten wir sowieso die gleiche Farbe (Anthrazit) genommen hätten, also warum hier eine andere Fliese auswählen?

Wand-Fliese und Bordüre im Gäste-WC sehen so aus:


 

Die Bodenfliese ist diese hier:


Sowohl im Gäste-WC als auch im Bad im DG haben wir zudem Einiges an Fliesen weggelassen, weil uns dies im Maxime Style City von Viebrock so gut gefallen hat. Aus diesem Haus haben wir ja auch die Bad-Aufteilung mit dem gemauerten T-Stück übernommen, welches an der Front die Waschbecken aufnimmt und links und rechts hinter sich Dusche und WC verschwinden lässt.

Im Gäste-WC sind daher nur die Hälfte der Wände gefliest. Dafür haben wir uns hier aber für eine zweite Bordüren-Reihe in der Dusche entschieden. Im Bad wird das T-Stück nur zur Hälfte gefliest, und außerhalb des Duschbereichs (= Dusche und die beiden angrenzenden Wände) wird nur hinterm WC gefliest sowie hinter den beiden Seiten der Badewanne, die an die Wand angrenzen und wo sich auch die geflieste Ablage befindet. Bei Viebrock ist standardmäßig eigentlich vorgesehen, dass rundherum 1 m hoch gefliest wird, sowie im Duschbereich 2 m hoch.

Wir haben die gefliesten Wände im Grundriss rot eingefärbt, damit sich das besser vorstellen kann. ;)


Die Fliesen im Badezimmer sind aus der SCOPE-Serie von Villeroy & Boch. Zu unserer Überraschung waren diese sogar inklusive! Wir hatten sie nämlich aus einer Broschüre von V & B ausgewählt und in der Ausstellung bei Viebrock gar nicht erkannt, weil es schließlich immer einen Unterschied zwischen Papiervariante und Realität gibt und in der Ausstellung nur Nummernkürzel standen. Da war die Freude natürlich groß. Und auch in der Realität gefällt uns die Fliese sehr gut.

SCOPE haben wir ausgewählt, da die Serie über verschiedene Fliesengrößen verfügt, die man sehr gut kombinieren kann, um die gefliesten Flächen abwechslungsreicher gestalten zu können, nämlich 30 x 60 cm, 15 x 60 cm und 7,5 x 60 cm. Die Mehrarbeit für die Verlegung der kleineren Formate wird allerdings Aufpreis kosten. Als Farbe haben wir auch hier Anthrazit gewählt.

Über SCOPE sagt Villeroy & Boch: SCOPE ist eine puristische Beton-Reproduktion für Wohnwelten in reduziertem Design. Bis zu den typischen Salzausblühungen wird der unverkennbare Industrial-Look anpolierter Betonböden täuschend echt nachempfunden. Mit seinen matt glänzenden Oberflächen und der feinen Äderung unterstreicht SCOPE den Loftcharakter von Räumen, in denen kontrastierende Materialien bewusst in Szene gesetzt werden. Die großformatigen Fliesen aus hochwertigem vilbostone Feinsteinzeug eignen sich für Wohnräume, Bäder und Küchen.

Sieht dann z. B. so aus:

Quelle: Villeroy & Boch

Sieht aber schöner aus, als das Wort Beton vermuten lässt, oder? ;)

vilbostone ist übrigens eine Oberflächenversiegelung von V & B, welche die Fliesen beständiger gegen Flecken und Schmutz und somit auch strapazierfähiger macht.

Bei der Gestaltung der gefliesten Flächen im Bad waren wir dann noch ein wenig kreativ. Frau K. hat sich daher auch eifrig Zeichnungen gemacht. Zur Sicherheit haben wir aber noch ein paar Bilder nachgereicht, denn wir haben mal schnell hingeschmummelt, wie wir uns das genau denken, nämlich so:


Wie schon erwähnt, wird die Frontseite des T-Stücks nur halb gefliest (Höhe = 105 cm).

 

Zu guter Letzt noch das für die Badewanne angedachte Muster:

 

Hinterm WC soll genauso gefliest werden wie hinter den Waschbecken. Dem Fliesenleger wird wohl nicht langweilig werden. ;)

Die nicht gefliesten Wände / Wandbereiche werden wir weiß lassen.

Übrigens: Villeroy & Boch versendet leider keine Fliesenmuster, allerdings hatten wir in einem anderen Bautagebuch gelesen, dass Viebrock diese beschaffen kann. Also haben wir Frau K. ganz unschuldig danach gefragt und sie sagte uns zu, bei V & B anzufragen. 10 Tage später kam dann auch ein Paket mit einer Musterfliese im Format 30 x 60 cm. :)

Falls sich jetzt jemand fragt, warum wir überall Anthrazit als Fliesenfarbe gewählt haben: Wir finden, dass man zu Anthrazit farblich so gut wie alles kombinieren kann, von richtig knalligen Farben über Weiß bis hin zu Schwarz oder Grau. Es gibt aus der SCOPE-Serie auch ein sehr schönes Braun, dass wir in der Ausstellung bewundert haben, aber hierzu dann Handtücher in z. B. kräftigem Violett oder Grün? Nicht wirklich stimmig. Und wahrscheinlich liegt es auch daran, dass wir in unserer jetzigen Wohnung von zu vielen Brauntönen umzingelt sind und es einfach nicht mehr sehen können. Tja, in einer Mietwohnung muss mal halt mit dem zufrieden sein, was da ist. Eigenheim, wir kommen!!

Frau K. erzählte uns auch noch, dass man als Viebrock-Kunde neuerdings 3-D-Ansichten von seiner gewählten Bad-Ausstattung von V & B bekommt. Leider dauert es nur ein bisschen, bis man diese Bilder erhält. Trotzdem echt toll!

Wir hatten ja auch schon mal erwähnt, dass wir bei unserem vorherigen Besuch in Bad Fallingbostel festgestellt hatten, dass die von uns schon zum Vertragsabschluss ausgewählten Innentüren aus dem WOHNIDEE-Haus neuerdings im EG inklusive waren. Unsere Beraterin Frau G. hatte das aber mit einem für uns nicht nachvollziehbaren Fragezeichen versehen, da wir die Türen ja schon eingeplant hätten, bevor sie inklusive gewesen wären… Es klang also so, als ob wir dafür bestraft werden könnten, dass wir vorausschauend geplant hatten. Dem war nicht so! Wir müssen jetzt nur den Aufpreis für die Türen im DG bezahlen, der nun auch nur noch die Hälfte des vorherigen Aufpreises betragen hat. Bei dieser Position haben wir also ordentlich Geld sparen können. :)

Noch eine nette Kleinigkeit, bei der uns unsere Beraterin leider ebenfalls eine falsche Info gegeben hatte: Unsere Jette Joop-Haustür hat in der Ausstellung im unteren Bereich einen Trittschutz.

Hier noch mal das Bild zur Erinnerung:

 

Frau G. hatte uns erzählt, dieser würde einige Hundert Euro Aufpreis kosten, die wir dafür natürlich nie im Leben bezahlt hätten. Von Frau K. erfuhren wir nun, dass dieser Trittschutz sowieso zur Tür gehört und dass sie ihn, wenn wir ihn nicht haben wollen würden, heraus rechnen müsste. Zudem betrage der Preis auch nur knapp über 100 Euro. Der Trittschutz bleibt also! Ist ja auch praktisch, wenn man wieder mal zu faul ist, zweimal zu gehen, und dann schwer beladen die Tür mit dem Fuß auftreten kann und der Trittschutz dafür sorgt, dass man der schönen Tür keinen Kratzer zufügt. ;)

Noch was vergessen von der Bemusterung…?! 

Ach ja, diese Fotos haben wir noch:

Unsere Fußleisten:


Unsere Fenster, ganz ohne Schnörkel und Gedöns:


Etwaige Streben würden nämlich eventuell erfordern, dass man zusätzliche Maßnahmen zur Erhaltung des Energiestandards nach EnEV ergreifen müsste.

Nur im Gäste-WC haben wir ein blickdichtes Fensterglas genommen. Sogar hierfür hält Viebrock verschiedene Muster bereit. :)

Nach der Bemusterung gab es dann ein Mittagessen auf Kosten von Viebrock. Dabei stellten wir fest: Pommes gibt es nur am Wochenende. ;) Wir waren nämlich sonst noch nie unter der Woche in Bad Fallingbostel.

Anschließend hatten wir das Planungsgespräch mit Herrn C., der erst auf sich warten ließ, da er irgendwie nicht mitbekommen hatte, dass wir schon auf ihn warteten. Man hatte uns gesagt, wir sollten einfach wieder in den Besprechungsraum gehen, er würde dann um 13 Uhr kommen. An irgendeiner Stelle der Kommunikationskette hatte es aber gehakt, aber nachdem Paddy noch mal zur Info ging, kam er dann.

Herrn C. haben wir dann unsere restlichen Unterlagen gegeben, die wir noch nicht verteilt hatten: die Gartenplanung und die Vorschriften unserer Gemeinde bzgl. der zu errichtenden Überfahrt.
Zudem hatten wir dann endlich mal die Gelegenheit, ihm zu erzählen, was bei uns in letzter Zeit nicht so rund gelaufen ist. Seine Augen wurden immer größer, je länger wir erzählten. Er konnte natürlich nichts für das, was passiert war, aber es tat einfach mal gut, jemandem von Viebrock die ganze Geschichte zu erzählen und auch unsere Enttäuschung darüber zu äußern, dass sich noch nicht mal jemand bei uns entschuldigt hatte!

Als wir mit ihm anschließend über unserem Lageplan saßen, gab er uns noch einen entscheidenden Hinweis: Die Gemeinde Leopoldshöhe hatte uns ja genehmigt, mit der rechten Hausecke an die Baugrenze zu stoßen, welche schräg über unser Grundstück verläuft (auf 20 m Höhe). Die rechte Ecke hatte aber nun nicht mehr die üblichen 3 m Abstand zu den Nachbarn zu unserer rechten Seiten. Daher müssen uns unsere Nachbarn diese Platzierung auch noch mal genehmigen!

Hierzu müssen sie uns nun eine kleine Ecke ihres Grundstücks „abtreten“ und dies wird ins sogenannte Baulastenverzeichnis aufgenommen. Dieser Bereich ihres Grundstücks bleibt natürlich in ihrem Besitz, aber sie müssten eben, wenn sie etwas Neues auf ihrem Grundstück bauen würden, 3 m zu diesem Bereich Abstand halten.

Also wieder etwas zu tun für uns. Dass unsere Nachbarn etwas dagegen haben, ist auf jeden Fall äußerst unwahrscheinlich, denn unser Grundstück gehörte vorher zu ihrem, bis sie es dann geteilt und zwei Grundstücke entstehen lassen haben. Außerdem steht ihr Haus etwas weiter zurückgesetzt von dieser Stelle und ihr eigentlicher Garten ist an anderer Stelle, sodass hier nur mehr oder weniger ungenutzte Rasenfläche an der Seite ihres Hauses ist. Zudem sollen sie uns ja lediglich ein kleines Dreieck abtreten. Der Verlust sollte zu verschmerzen sein. ;)

Wir kennen unsere Nachbarn übrigens noch nicht, weil sie das Grundstück erst an ein anderes Ehepaar verkauft hatten, die dann doch nicht auf diesem gebaut und es daher an uns verkauft haben. Bisher kennen wir nur die Aussage unserer Immobilienmaklerin, dass unser Nachbar Herr H. ein sehr netter Mensch sein soll. Wir sind gespannt. :)

Mehr gab es dann mit Herrn C. auch gar nicht mehr zu besprechen, da wir ja mit Herrn D. schon ziemlich viel im Voraus besprochen und in die Gänge gebracht hatten. Spannender wird es dann wohl werden, wenn wir unseren Bauleiter treffen.

Im Moment hoffen wir also, dass unsere Gemeinde unsere Entwässerungs- und Begrünungsplanung absegnet, wir das schnell mit der Baulast geregelt bekommen und sich bloß nicht der Bauantrag durch irgendetwas verzögert. So langsam werden wir ein wenig nervös. In 2 Monaten soll es ja schon los gehen! Wird schon schief gehen! Und dann liegen die Nerven wahrscheinlich erst richtig blank. ;)

Da wir mit unserer Bemusterung und dem Planungsgespräch doch relativ zügig durch waren und uns schon früher als gedacht wieder auf den Heimweg machen konnten, nutzten wir die Gunst der Stunde und kümmerten uns direkt um unsere Badmöbel. Wir fuhren daher nicht direkt nach Hause, sondern erst noch zum Einrichtungszentrum unseres Vertrauens, bei dem wir kürzlich schon Schlafzimmerschrank, Wohnwand und Wohnzimmertisch für unser neues Zuhause erworben hatten.

In erster Linie wollten wir nach Möbeln von Pelipal schauen. Unsere Beraterin Frau G. hatte uns in einem unserer diversen Gespräch diesen Badmöbelhersteller empfohlen. Wir waren auch schon mal auf der Website von Pelipal und hatten hier zwei Modelle gefunden, mit denen wir uns sehr gut anfreunden konnten. Pelipal listete unser Einrichtungszentrum als Händler, was uns natürlich mehr als recht war. :)

Eins der Modelle, die wir ins Auge gefasst hatten, hing auch tatsächlich in der Ausstellung. Paddy fand den zugehörigen Spiegelschrank aber zu wuchtig und irgendwie kamen dann doch die ersten Zweifel auf, ob das Modell auch wirklich in unser Badezimmer passen würde: Unser Badezimmer ist ja optisch sehr gradlinig und „eckig“, allein schon durch das gemauerte T-Stück, aber auch durch das eckige MEMENTO-WC und die puristisch-flache SUBWAY-Duschwanne. Das ausgewählte Modell von Pelipal (Primadonna) hat jedoch eine geschwungene Front und ebensolche Waschbecken. Sieht zwar stylisch aus, ist aber dann doch irgendwie ein Stilbruch zu unserem ansonsten so gradlinigen Badezimmer.

Hier ein Bild der Primadonna-Serie, wie sie auch in der Ausstellung hing:

Quelle: Pelipal

Und hier noch ein Bild, auf welchem man den „Schwung“ von Möbeln und Waschbecken noch besser sieht:

Quelle: Pelipal

Was Rina nicht so gut gefiel: Die Serie hat in dieser Kombination direkt unter den Waschbecken keine Auszüge, sondern normale Türen. Auszüge sind aber wesentlich bequemer, da man sich nicht mehr so unpraktisch tief runter bücken muss, wenn man etwas sucht. Daher haben wir ja auch in unserer Küche im unteren Bereich nur Auszüge verbauen lassen. Man muss ja an seinen Rücken denken und dass man auch nicht jünger wird. ;)

Also sind wir dann doch erst mal wieder nach Hause gefahren, um weiter zu überlegen… Am nächsten Tag waren wir dann schon wieder da. ;) Und plötzlich – wie wir das vorher übersehen konnten, verstehen wir jetzt gar nicht mehr – sahen wir eine tolle Lösung von Esprit namens pure flow, in die wir uns direkt verliebten. Und zwar nicht nur wegen des tollen Namens. ;)  Besonders gut gefällt uns, dass diese Serie viel Stauraum schafft, ohne dabei die Wand komplett vollzustopfen. Zudem sind die Möbel sehr geradlinig-schlicht, aber trotzdem ein Hingucker. Auf jeden Fall passt das Design sehr gut zu unserem Badezimmer.

Hier ein Foto von dem Schätzchen, wie es in der Ausstellung hängt:


Wer ist denn das da wohl im Spiegel? ;))

Wir haben die beiden kleinen Schränke allerdings an jeder Seite hängen, d.h. so wie in dieser Skizze:


Die Front unseres Waschtischunterschrankes ist nicht Weiß, sondern Hacienda Braun (so heißt der Farbton, der bei den kleinen Schränken auf dem Bild am Korpus ist). Dafür ist sein Korpus Weiß. Also im Vergleich zu den kleinen Schränken genau umgekehrt. Wir fanden den Kontrast zum weißen Waschbecken so schöner. Das Waschbecken hat genau wie das aus der MEMENTO-Serie, das wir so toll fanden, zwei Wasserhähne. Perfekt. :)

Hier ist noch mal ein anderes Bild der „pure flow“-Serie, auf dem man das Hacienda Braun besser sieht.

Quelle: Esprit

Wir haben uns jetzt auch bewusst gegen einen Spiegelschrank entschieden, da das Ganze dann doch optisch zu schwer gewirkt hätte. Genug Stauraum haben wir auch so, vor allem dank der tollen großen Auszüge im Waschtischunterschrank. Und wir fanden den beleuchteten Spiegel auch sofort ganz toll.

Also haben wir noch einen guten Preis ausgehandelt (mal schnell mit den bereits erfolgten Bestellungen gewedelt ;)) und haben veranlasst, dass die Badmöbel später auf Abruf zusammen mit den anderen Möbeln geliefert und montiert werden. Viebrock braucht dann nur noch die CULT-Armaturen von Villeroy & Boch zu installieren, denn bei denen sind wir geblieben. Zur Sicherheit hatten wir Frau K. aber erst gefragt, ob Viebrock die Installation der Armaturen trotzdem vornimmt, wenn man die Badmöbel nicht über sie bezieht. Alles kein Problem. Wie schön. :)

Jetzt heißt es also auf den Postboten warten und dann bloß nicht in Ohnmacht fallen, wenn das Bemusterungsprotokoll kommt. ;) Aber eigentlich kann es nicht so schlimm werden, weil wir ja doch schon sehr viel direkt beim Vertragsabschluss eingeplant hatten. Wird schon! Schlimmer ist im Moment das Waaaarten. :)

In unserem Küchenstudio waren wir auch zwei Tage nach der Bemusterung, um unsere Auszüge an der Fensterseite verbreitern zu lassen. Wird uns wohl noch nicht mal mehr kosten. :) Die neuen Installationspläne bekamen wir kurzfristig und haben diese bereits weitergeleitet.

Die größte Baustelle ist und bleibt also die Versickerung auf unserem Grundstück. Herr D. kümmert sich… Trotzdem werden wir die Tage mal nachfragen, was denn da jetzt Sache ist. Wir berichten! Von hoffentlich guten Nachrichten!! Sonst veranstalten wir bald einen Wettbewerb: Versickerung in Leopoldshöhe, wer hat kreative Ideen? ;)