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Dienstag, 17. August 2010

Ende gut, alles gut – mit kleinen Hindernissen

Inzwischen sind wir unter die fröhlichen Heimwerker gegangen und haben unseren „Haus-Urlaub“ angetreten. Von morgens bis abends verbringen wir also die Zeit mit unseren neuen besten Freunden Tapeten, Farbe und Laminat. Noch ist die Freude ungebrochen und wir sind sehr motiviert. Wir hoffen, das bleibt so. Über die Fortschritte werden wir in Kürze berichten. Denn es fehlen ja noch der Bericht über den Tag der Endabnahme und die Tage kurz davor und danach. Dieser folgt nun!

Der Dienstag letzte Woche (10.08.) war wie eine kleine vorgezogene Endabnahme für uns, denn *tusch* *trommelwirbel* *spotan*: Die Badewannenarmatur war endlich da. Es ist kaum zu glauben, wie man sich über ein „Sanitärobjekt“ freuen kann. ;)

Ist sie nicht schön? Vor allen Dingen, da kein lästiger Schlauch in der Badewanne hängt. :)



Übrigens ist uns im Nachhinein mal wieder ein kleines Lichtlein aufgegangen: Aus der CULT-Serie von Villeroy & Boch, aus welcher wir neben dieser Badewannenarmatur auch unsere Waschbeckenarmaturen haben, gibt es auch eine Handbrause… Ja… Also werden wir nun in Eigenregie noch unsere Handbrause in der Dusche austauschen, damit auch alles schön im selben Stil ist. Zudem ist sie dann auch durch ihr „Stab-Design“ weniger auffällig als die momentan vorhandene.
Ja, Kleinigkeiten können sehr wichtig fürs Wohlbefinden sein. ;) Die Rainshower-Dusche von Grohe bleibt natürlich an Ort und Stelle.

Der unterste Treppenspot sitzt seit letztem Dienstag auch dort, wo er von uns eigentlich angedacht war, also weiter links.


So sieht es jetzt vom OG aus gesehen optisch einheitlich aus. Wohlbefinden erreicht. ;)

Am Mittwoch waren wir auch noch mal abends im Haus und sind alle klitzekleinen Kleinigkeiten durchgegangen, um auch ja nichts zu übersehen. Unser Bausachverständiger hatte uns kurz vorher sein Protokoll inklusive Fotos zukommen lassen, so war diese Überprüfung quasi ein Kinderspiel.

Paddy kroch im Rahmen unserer Inspektion sogar unters Außenmodul. ;)


Natürlich wurde im Rahmen dieser Überprüfung auch mal wieder ausgiebig unsere neue Lieblingsfunktion getestet: die zentrale Rollladensteuerung für Wohnzimmer, Esszimmer und Küche.


Seeeeehr praktisch! :)

Wir haben keine weiteren Mängel gefunden. Es fehlten allerdings immer noch die innere Abdeckung des Schlüssellochs der Haustür, sodass der Innengriff auch noch nicht richtig angebracht war, der Außengriff der einen Terrassentür sowie drei Steckdosenaufsätze. Nun ja, nichts, was die Welt völlig aus den Angeln hebt. ;)

Am Mittwoch hatten wir unsere Heizungseinweisung mit der Firma Wendt. Zwischendurch hatte ich (Rina) das Gefühl, man kann mich gleich einweisen… Ich schrieb zwar fleißig mit – wenn mich die beiden ständig versagende Kulis nicht in den Wahnsinn trieben – aber es gab doch den einen oder anderen „Hääääääh“-Moment bzw. meine zweifelnde Frage an Paddy „Du weißt, was Du zu tun hast?“. Immer schön die Verantwortung weiter schieben. ;)

Die Ursache zwischenzeitlicher Verwirrung liegt darin begründet, dass wir ja zwei Wärmepumpen haben, die NIBE FIGHTER 640 PME (Abluft-WP) und die NIBE SPLIT (Luft-Wasser-WP). An der NIBE SPLIT sind ein paar Schalter, die wir ignorieren sollen, weil wir die zugehörige Funktionalität eben mit der FIGHTER regeln. Und daher lief die Einweisung dann stellenweise so ab: „Das ist die und die Funktion, aber die brauchen Sie hier nicht, das machen Sie ja mit der FIGHTER.“ Ahaaa. Aaaah. Ja? ;)

Wird schon schief gehen. Wir haben meine Notizen und die detaillierten Handbücher. Und ganz doof sind wir eigentlich auch nicht. *hüstel* Wir haben jedenfalls schon fleißig die sogenannte „Partyfunktion“ der FIGHTER genutzt, nachdem wir am Freitag fleißig vorgekleistert und „vorgehaftgrundet“ hatten, um den Luftaustausch ein wenig zu beflügeln. Und ich habe mir direkt gemerkt, dass der Blitz in der Anzeige der SPLIT bedeutet, dass die elektrische Zusatzheizung arbeitet. Dazu gibt es dann noch drei verschiedene Leistungsstufen, von daher wird das Teil einfach bei der Kombination Blitz mit Stufe 3 abgewürgt, damit sie nicht so viel Strom frisst. ;)) Dann gibt’s halt keine warmen Füße und kein warmes Wasser, wer brauch das schon im Winter? ;)

Aufgrund der nicht auffindbaren Mängel war unsere Endabnahme am 12.08. dann auch eigentlich recht kurz und schmerzlos. Jedenfalls kommt es uns so vor, dass wir längere Zeit mit dem Besprechen des Inhalts des Viebrock-Ordners, den man zu diesem Anlass bekommt, verbracht haben als mit dem Abschreiten der einzelnen Räume.

Dieser Ordner wiegt gefühlte 3 Tonnen und enthält alles, was das Häuslebauerherz begehrt, u.a. die Bauantragsunterlagen, den Energiepass, die Statikunterlagen, das Ergebnis des Blower-Door-Tests, Wartungsanleitungen, Gewährleistungsbürgschaft, Fertigstellungsbescheinigung und verschiedene Pläne. Ach ja, wir mussten auch wieder das Schreiben unterzeichnen, das irgendwie niemand außer uns zu kennen scheint. Es geht um das Thema „Drainage“. Na, klingelt’s bei manchen? ;) Da wir diesen Part aber dank unseres GaLa-Bauers bereits erfüllt haben, war das mehr eine Formalie.

Zum Schluss gab es dann noch eine riesige Flasche Sekt sowie das bekannte Scherenset. Die Flasche wurde direkt für unsere baldige Hochzeit eingeplant. ;) Momentan steht sie sogar noch im Haus, falls man doch mal einen spontanen Schwächeanfall während der momentanen Arbeiten erleiden sollte. :P Und Scheren kann man sowieso immer gebrauchen als tüchtige Hausfrau. *hüstel*

Wir haben unserem Bauleiter auch eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen, wobei diese natürlich seinen Einsatz während der ganzen Bauphase nicht mal ansatzweise aufwiegen kann. Noch mal  allerherzlichsten Dank, Herr O. Sie haben auf jeden Fall entscheidend mit dazu beigetragen, dass wir so glücklich mit unserem Haus sind und mit dem ganzen Verlauf der Bauphase. Und wir sind auch sehr froh, dass Sie weiterhin unser Ansprechpartner bleiben und wir Ihre Handynummer noch weiter behalten dürfen. ;)))

Leider gab es aber nach erfolgreicher Absolvierung der letzten Prüfung noch ein kleines Ärgernis und zwar bzgl. der Haustür und der erwähnten Terrassentür mit fehlendem Fenstergriff. Herr O. telefonierte während unserer Endabnahme mit der zuständigen Firma HolzPunkt und es hieß, dass der Mitarbeiter, der auch schon bei unserer Vorabnahme an den Fenstern und der Haustür herum gewerkelt hatte, sogar am selben Tag noch kommen sollte und zwar um 11.30 Uhr. Super, passt. Ich hatte sowieso frei und könnte ihn dann ins Haus lassen. (Zur Endabnahme wird ja logischerweise das Baustellenschloss ausgebaut und nur noch wir als Eigentümer kommen ins Haus.)

Um 12.20 Uhr wartete ich immer noch vergebens…
In der Zwischenzeit hatte ich mal wieder das ganze Haus ausgemessen, man muss sich ja irgendwie zwangsweise die Zeit vertreiben. Und ich brauchte ja noch die genaue benötigte Menge für Kleister, Haftgrund etc. Daher war ich auch geduldig, aber irgendwann dann doch nicht mehr.

Herr O. war total verwundert und versprach mir, das Ausbleiben des Mitarbeiters zu erklären. Um 13.15 Uhr hatte ich immer noch nichts gehört und rief Herrn O. wieder an. Dieser hatte quasi eine Minute vor meinem Anruf erst jemanden in der Firma erreichen können und wollte dieser Person gerade meine Nummer per SMS schicken, zwecks weiterer Absprache.

Tja, und was war der Grund für das Fernbleiben? Dieser Mitarbeiter hatte wohl an diesem Tag einen Gerichtstermin und dieser hatte länger gedauert. *grummellllllll* Kann ja mal passieren, aber wieso trifft er dann überhaupt so eine enge Zeitaussage? Mit Verzögerungen in diesen Fällen ist ja zu rechnen. Wir hätten das Ganze auch bequem an einem anderen Tag erledigen können.
Richtig angesäuert war ich dann aber, als mich der andere Mitarbeiter der Firma HolzPunkt kurz darauf anrief und sich zwar entschuldigte, aber dann doch tatsächlich fragte, ob ich denn noch ein bisschen länger warten würde, dann würde sich der Mitarbeiter wohl noch auf den Weg zu mir machen. Das habe ich dann abgelehnt, weil ich noch ein paar andere Dinge zu erledigen hatte (tatsächlich, das war nicht vorgeschoben!) und das Warten auch einfach leid war. Daraufhin schlug er den nächsten Tag, also Freitag vor, was ich natürlich ablehnen musste, da dies mein letzter Arbeitstag vor unserem Urlaub war. Und auch Paddy musste arbeiten. Also haben wir uns auf Samstag geeinigt, weil wir da sowieso im Haus sein würden. Er versprach, sich aber noch mal bei mir zu melden, bzgl. einer genauen Uhrzeit.

Falls jetzt jemand denkt, ich wäre überempfindlich und „ist ja alles nicht so schlimm“, kann ich nur sagen, dass dieser Mensch diese Sachen erstens schon längst hätte erledigt haben sollen – denn die Endabnahme hatten wir ja zu diesem Zeitpunkt schon hinter uns – und zweitens ist er uns bei der Vorabnahme schon ein wenig auf den Keks gegangen, weil er die ganze Zeit über alles und nichts gejammert hat. Das Anbringen des Griffs der Haustür wäre ja so kompliziert. Und dann quietschte ein Fenster und das hätte er ja noch nie erlebt. Stöhn hier, stöhn da. Wir können auch nichts dafür, dass er sich diesen Job ausgesucht hat!

Hinzu kommt, dass Herr O. uns bei der Endabnahme erzählte, dass er am Tag unserer Vorabnahme – als wir längst weg waren – noch bis 13.30 Uhr in unserem Haus gewesen ist. Der Mitarbeiter der Firma HolzPunkt hatte ihm nämlich verkündigt, er hätte alles schön eingestellt, also Fenster, Haustür, Rollläden. Und dann hat Herr O. sich das mal angeschaut und es passte wohl Einiges noch nicht und er durfte nacharbeiten. (Ich weiß, Herr O., Sie machen ja „nur“ Ihre Arbeit, aber gut, dass Sie da waren!)

Zudem ist ja die Justierung unserer Haustür darin ausgeartet, dass der Türsturz kurzfristig wieder aufgestemmt worden war. Dies war ja schnell wieder in Ordnung gebracht, also alles kein Problem, doch nun erfuhren wir Folgendes: Dieser Mensch hatte doch tatsächlich behauptet, als er die Justierung wohl nicht so richtig hinbekam, dass unser GaLa-Bauer mit dem Anlegen des Haustürpodests dafür gesorgt hätte, dass sich der Mittelholm derartig verschoben hätte, dass das jetzt alles nicht funktionieren würde. Da musste selbst Herr O. schmunzeln. Derartig fest kann man wohl nicht pflastern, als dass man damit Mittelholm und den dahinter liegenden Estrich dermaßen  verschieben kann.

Die Vorerfahrungen waren also nicht die Besten… Jedenfalls hatten wir es vorher noch nicht erlebt, dass jemand von den Handwerkern rumjammert! Finden wir irgendwie unangebracht und nicht sonderlich professionell.

Die Geschichte geht aber noch weiter… Der versprochene Anruf zwecks Terminaussprache blieb sowohl am Donnerstag als auch am Freitag aus. Am Samstag kam irgendwann ein Anruf von besagtem Menschen, er würde sich verspäten. Schön, sagten wir, wir hätten ja sowieso noch keine Uhrzeit gewusst, weil der Anruf ausgeblieben wäre! Davon wusste er wohl nichts. Ah ja.

Irgendwann kam er dann, beschwerte sich wieder über den „Ritt“, den er ja wieder auf sich nehmen musste. Wobei ich mir gerade noch verkneifen konnte, dass ich den Weg 5x die Woche fahre, weil er nämlich in einer Ortschaft nicht ganz so weit weg von meiner Arbeitsstelle arbeitet.

Der Knaller kam dann direkt an der Haustür: Er schaute auf die Innenseite, die ja immer noch nicht fertig war, und meinte: „Ach ja, das sollte ich ja auch noch fertig machen. Oooh… Da muss ich erst mal schauen, ob ich das dabei habe.“
Hatte er nicht. Das fehlende Teil war auf dem anderen Wagen, mit dem er bei der Vorabnahme da gewesen war. *argh* Den Außengriff für die Terrassentür hatte er auch nicht dabei, da dieser wohl bestellt werden muss. Ihm fiel dann aber ein, dass er den ja von einer anderen vorrätigen Terrassentür hätte abmachen können. Das wollte er dann machen und diesen dann mitbringen, wenn er das nächste Mal käme.

Anschließend ging er ins OG und beschwerte sich dann bei uns, dass ja die abschließbaren Fenstergriffe schon angebracht wären. Häh? Ja klar, schon bei der Vorabnahme! Herr O. hatte ihn doch darauf angesprochen, weil diese ja erst fehlten, und wir hörten dann, er hätte welche dabei und das würde gleich erledigt werden. Wir dachten daher, er hätte diese angebracht?! War das also dann vielleicht sein Azubi und die beiden sprechen einfach nicht miteinander? :P Jedenfalls meckerte er darüber dann auch rum und es wäre ja Samstag und er wäre ja umsonst gekommen und Herr O. hätte doch gesagt, er solle das machen. (Können wir uns zwar nicht vorstellen, aber bitte….) Außerdem: Was können wir dafür, wenn er so schlau ist, das Wichtigste, nämlich das fehlende Teil der Haustür, auf dem anderen Wagen liegen zu lassen?!?

Unglaublich! Er versprach dann noch am Montag, also gestern, wiederzukommen. Angekündigt war so „gegen Mittag“. Um 14.30 Uhr war er immer noch nicht da, also dachte ich mir „Hey, rufst Du doch mal wieder an!“ Und hörte, dass er wohl unterwegs wäre und spätestens in 30 Minuten da wäre. Also nicht von ihm selbst erfuhr ich das, sondern von dem anderen Mitarbeiter der Firma HolzPunkt. Die Nummer meines Spezialfreunds hatte ich leider nicht. :P War vielleicht auch besser so. ;)

Glücklicherweise kamen dann im angegebenen Zeitfenster nicht er, sondern zwei andere Mitarbeiter der Firma HolzPunkt. Und die waren eine im Vergleich angenehme Überraschung, nämlich sehr nett und kompetent! Sie haben uns sogar noch zwei Rollläden eingestellt, die immer noch hakten. Gut, sie sind ja auch dafür zuständig. Da das aber eine Bitte außer der Reihe war und die beiden auch noch ohne Murren Mehraufwand auf sich nahmen, finden wir das durchaus erwähnenswert. Mehraufwand, da sie die Rollläden von außen eingestellt haben, da wir die Kästen von innen bereits übertapeziert hatten. Vlies-Tapete kann man zwar schnell abmachen und wieder anbringen, aber trotzdem nett, uns diese Arbeit zu ersparen.

Die Haustür ist nun also komplett, der fehlende Außengriff an Ort und Stelle. Ohne Gemecker, ohne Gejammer. Tja, dieser eine Mitarbeiter sticht doch leider unangenehm heraus. Er war wohl auch nur die Vertretung desjenigen, der einen Unfall hatte (wir berichteten schon), und wenn wir es richtig verstanden haben, hat er diese Arbeiten auch das erste Mal auf einer Viebrock-Baustelle ausgeführt. Das hat man gemerkt! Herr O. schien über diesen Zustand auch nicht so begeistert, was man so zwischen den Zeilen herausgehört hat. ;)

So ein Verhalten und so eine unmotivierte Arbeitsweise haben wir wirklich während der ganzen Bauphase sonst bei keinem anderen Mitarbeiter irgendeines von Viebrock beauftragten Unternehmens erlebt. Es gab zwar mal Situationen, wo man sich über gewisse Fragen oder Zustände (ich sage als Beispiel nur: Umgedrehte Außenlampe!) gewundert hat und durchaus auch mal leiiiiiiicht gereizt war, aber trotzdem hat jeder seine Arbeit ordentlich gemacht und sich nicht beklagt!

Mittlerweile ist der Ärger schon wieder verflogen, weil wir mit 1001 anderen Dingen beschäftigt sind. Und weil man ja immer versucht, in allem noch das Positive zu sehen: Wenigstens können wir mit Gewissheit sagen, dass das nicht typisch Viebrock ist. ;)

Montag, 9. August 2010

Gooooooooooose Fraba!* Von der Kunst, nicht zum Axtmörder zu werden…

(* siehe „Die Wutprobe“ mit Adam Sandler und Jack Nicholson; das Mantra, um seine Wut unter Kontrolle zu bringen)

Heute hieß es wieder ganz, ganz stark zu sein. Ich (Rina) litt unter temporären Anfällen von Schnappatmung, wohingegen Paddy nicht mehr aufhören könnte hysterisch zu kichern. Ich glaube, auf den letzten Metern schaffen die uns noch. Die, das sind unsere Elektro- und Sanitärfreunde, wobei wir heute nur mit den Elektrofreunden zu tun hatten.

Doch mal wieder der Reihe nach. Als wir uns unserem Haus näherten, frohlockten wir, da wir schon aus der Ferne erkennen konnten, dass endlich die SAT-Schüssel auf dem Dach war! Als wir anschließend in unsere Straße einbogen und vorm Haus parkten, freuten wir uns einen Ast, weil unsere Außenlampen neben der Tür hingen.



Vielleicht war das schon zu viel der Glückseligkeit! Denn als wir um die linke Hausecke bogen, sahen wir Folgendes…



Da steht man dann da und weiß nicht, was man tun soll. Lachen? Weinen? Schreien?! Also generell ist das ja irgendwie komisch, weil so doof, wenn man aber sowieso schon ein leichtes inneres Ungleichgewicht bzgl. der Gewerke Elektro und Sanitär hat, dann muss man da schon gaaaanz tief durchatmen. Und sich dann sagen: Das ist bestimmt noch nicht fertig. Ja, immer an das Gute im Menschen glauben!

Also fegte ich geschwind um die Ecke, wo der eine Heicomensch gerade die Lampen auf der Terrasse (übrigens richtig herum) anschraubte. Ich meinte zu ihm: „Die Lampe neben dem HWR ist aber noch nicht fertig, oder?“ Und zwar so, dass es eher eine Feststellung als eine Frage war. Er dann: „Doch, wiesoooo?“ „Ja, weil sie falsch rum hängt.“ „Ööööööööööh…. Ja, dann drehe ich sie halt gleich wieder um.“ Hat er dann auch. Gut, dass die beiden noch da waren. Man stelle sich vor, man findet das vor und keiner ist da. Da wird man doch irre!

Ansonsten sehen die Lampen aber echt super aus. Hoffentlich dunkeln sie noch genauso schnell nach wie unsere Kupferregenrinnen. :)


Im Haus hätte ich dann auch gerne direkt ins Geländer gebissen. Paddy aber auch! Die Treppenspots sind an Ort und Stelle. Und sie sehen echt toll aus. Aber? Ja, es kommt noch ein Aber. Heico Haustechnik hatte uns gebeten, die Stufen zu markieren, über welche die Spots angebracht werden sollten. Dies hatten wir am Sonntag getan. Zusätzlich hatten wir auch noch auf die Zettel, welche wir über der jeweiligen Stufe anbrachten, notiert, wie die Spots genau im Verhältnis zur Stufe positioniert werden sollen. Die oberen drei Spots mittig, der untere weiter nach links, weil diese Stufe schon breiter war und der Abstand zwischen Spot 3 und 4 (vom OG aus betrachtet) sonst zu groß gewesen wäre. Und wo saß Spot 4? Mittig zur Stufe!

Also bin ich die Treppe hochgerast und natürlich sah man es! Der Abstand zwischen Spot 3 und 4 war einfach zu groß! Leider sieht man das auf den Bildern nicht, aber rein messtechnisch waren zwischen den anderen Spots ca. 1,10 m und zwischen Spot 3 und 4 waren es 25-30 cm mehr!



Wir riefen also den Heicomenschen ran. Folgender Dialog spielte sich ab:
„Der unterste Spot ist ja auch mittig zur Stufe, das wollten wir doch nicht so.“
„Ja, woher soll ich das denn wissen?“
„Wir haben doch extra Zettel über den Stufen angebracht.“
„Genau, zur Markierung der Stufe.“
„Ja, und wir haben zusätzlich drauf geschrieben, dass der unterste Spot ein Stückchen weiter links sitzen soll.“
„Ich weiß ja dann nicht, was ein Stückchen links genau ist.“
„Dann hätten Sie ja anrufen können.“
„Herr H. hat uns gesagt, sie machen da ein X an die Stelle, wo der Spot hin soll.“
„Das hat er uns anders gesagt. Und wir hätten auch kein X anzeichnen können, da wir ja gar nicht wussten, wie groß die Spots genau sind.“
(Mit Herrn H. haben wir die Elektroplanung gemacht.)

Wir waren genervt, Heico war genervt, was uns dann noch mehr genervt hat. *grolllll* Jedenfalls setzt er den untersten Treppenspots jetzt noch mal anders und wir haben dieses Mal genau angezeichnet wohin.


Rein rechnerisch ist der Abstand zwischen Spot 3 und 4 dann immer noch zu groß. Aber optisch sieht es vom OG gesehen aus gleich aus. Und das war uns wichtig.

Der nächste Blick ging in die Duschnische im Gäste-Bad. Die Spots leuchten die Dusche echt toll aus.


Trotzdem ist es so nicht richtig, denn wir hatten die Platzierung genau anders herum besprochen. Damit in der dunkelsten Ecke links hinten ein Spot hängt. Angeblich hätte Herr H. ihnen das anders markiert und gesagt. Das Problem war auch, dass die Spots die ganze Zeit noch gefehlt haben in der abgehängten Decke. Oben waren die Löcher schon vorgebohrt gewesen.

Nun, wir können damit leben. Es ist auch so hell genug und es wäre viel zu aufwendig, das jetzt noch zu ändern. Man ärgert sich halt nur, weil man sich so viele Gedanken bei der Elektroplanung gemacht hat und dann passiert so etwas.

Oben sitzen die Spots dann aber natürlich richtig, weil die Löcher ja schon da waren.


Auch der Spot über dem WC ist angebracht, davon habe ich aber vor lauter Grummelei kein Foto gemacht. :P Netterweise haben sie auch unseren Spiegel angeschlossen. Schöööööööön! :)


Überall im Haus war auch endlich Steckdosen- und Schalteralarm und unsere Siemens-Serie tummelte sich an den Wänden. (Allerdings auch bisher auch nur in der unteren Etage.)



An der Küchenwand (zweites Bild) sieht man jetzt auch schön, wie hässlich die Raumtemperaturregler im Vergleich zu den Schaltern aussehen. Die werden wir hier noch austauschen.

Noch gruseliger: Die Somfy-Schalter in Kombination zu den Siemensschaltern.
Wie gut, dass das im HWR und erst mal zu vernachlässigen ist. Und man muss ja noch Ziele für die Zukunft haben. ;) Das wird auch irgendwann noch ausgetauscht!

Während unserer „Hausdurchsuchung“ wurde noch fleißig weiter an der SAT-Anlage geschraubt.



Der dort zu sehende Heico-Mitarbeiter hatte heute übrigens irgendwie Quasselwasser getrunken. ;) Paddy holte ihn kurz in den HWR, um etwas zu fragen und dann erzählte und erzählte und erzählte er. Aber richtig interessant, denn er konnte uns auch Einiges über die Heizungsanlage erzählen. Der Abschluss des Tages war also doch noch ganz nett!

Auch schön, dass die Photovoltaikanlage nun auch endlich Strom produziert und nicht nur zieht. Zu sehen am grünen Licht an der richtigen Stelle. ;)


Morgen sollen es bis 28 Grad und sonnig werden. Dann kann der Rubel ja rollen. :P

Was wir heute leider auch noch feststellen mussten: Eine Jalousie funktioniert auf einmal nicht mehr. Komisch, komisch. Bei der Vorabnahme war noch alles in Ordnung. Jedenfalls wird der Schalter jetzt noch mal ausgetauscht. Den Zentralschalter haben wir trotzdem schon ausprobiert. Funktioniert, bis auf das eine Fenster eben. War trotzdem cool, als auf einmal alles gleichzeitig runter gefahren ist. :)

Die Badewannenarmatur ist leider immer noch nicht da… Eigentlich hatte es „wahrscheinlich Montag“ geheißen. Wir hätten Wendt vielleicht fragen sollen, wie hoch denn die Wahrscheinlichkeit tatsächlich ist. :P Na ja, morgen ist ja auch noch ein Tag. Dann haben wir wenigstens etwas, worauf wie uns freuen können. Hauptsache, sie wird dann auch richtig rum eingebaut. Nicht die Hoffnung stirbt zuletzt, sondern der Galgenhumor.

Aber schon lustig, wie sich die eigene Einstellung im Laufe der Bauphase verändert: Am Anfang freut man sich, wenn das Haus knallvoll ist mit Handwerkern. Mittlerweile sind wir ehrlich gesagt froh, wenn wir das Haus für uns haben. Es soll endlich fertig sein und ganz uns gehören! Wir zählen die Tage… :) 3-2-1... Meins! :)

Sonntag, 1. August 2010

Endspurt oder Endschleichen – das ist hier die Frage!

Diese Woche war endlich mal wieder mehr Leben auf der Baustelle: Wendt und Heico Haustechnik waren vor Ort, außerdem Firma Kück, welche die Innentüren und Fußleisten angebracht hat. Und außerdem ist auch endlich unsere Photovoltaikanlage auf dem Dach! Damit hatten wir ja schon gar nicht mehr gerechnet. :P Man hatte uns für die Installation nämlich keinen genauen Termin nennen können. „Die kommen, wenn sie es einrichten können, aber auf jeden Fall vor der Vorabnahme.“ Da wir dann diesen Donnerstag aber auch endlich unsere Stromzähler von der E.ON Westfalen Weser erhalten sollten, wurde es dann doch langsam mal Zeit. Und siehe da, am Mittwoch war sie dann da, das 1,1 kWp Schätzchen. ;)



Mit der E.ON hatten wir diese Woche auch wieder unseren Spaß. Zum einen erhielten wir einen kryptischen Brief mit irgendeinem Zählerstand und einem „vielen Dank für Ihren Auftrag“. Großes Fragezeichen, also mal wieder dort anrufen. Es handelte sich um die Auftragsbestätigung für unseren Baustrom. Einen Tag, bevor wir diesen gar nicht mehr benötigen. Das ging aber schnell. :P

Am Donnerstag war Paddy für 11.00 Uhr von Heico Haustechnik zum Haus bestellt worden, da wir dann ans Stromnetz angeschlossen werden sollten. Damit die Photovoltaik angeschlossen wird, muss man nachweisen, dass man diese bei der Bundesnetzagentur angemeldet hat. Hierfür genügt der Sendebericht des Fax und diesen sollte Paddy zu diesem Termin der E.ON vorlegen. Paddy fährt also von der Arbeit zum genannten Termin hin, um dann vor Ort zu erfahren, dass der Termin sich auf 13 Uhr verschoben hat. Außerdem würde noch irgendein Teil fehlen, um die Photovoltaik in Betrieb nehmen zu können und das könnte man auch heute nicht mehr beschaffen. Es wäre ja auch zuviel verlangt gewesen, ihm dies in einem kurzen Telefonat mitzuteilen, denn man fährt ja gerne aus dem Büro weg und lässt seine angesammelten Stunden umsonst flöten gehen! Und: Einen genauen Termin der Inbetriebnahme der Photovoltaik kennen wir immer noch nicht, weil E.ON ja dann noch mal anrücken muss. Und ob das fehlende Teil inzwischen vorliegt, ist uns auch unbekannt.

Wenigstens der Sunny Boy hängt aber inzwischen an seinem Platz im HWR und macht unsere „Technik-Ecke“ noch ein wenig überfüllter.


Und „der Rest“ ist an den Strom angeschlossen worden, was man untrüglich an diesen Beispielen erkennen kann.



Das obere Bild zeigt das Lämpchen des beleuchten Schalters unserer Dachbodenbeleuchtung (damit wir nicht versehentlich das Licht dort oben eingeschaltet haben, ohne es zu bemerken). Und ja, auch wir haben zigmal die Rollläden rauf- und runterfahren lassen. ;) Es ist so schön, endlich Strom zu haben! Allerdings kracht es bei einigen Rollläden noch ordentlich im Gebälk, d.h. sie fahren nicht flüssig runter, d.h. hier muss noch nachjustiert werden.

Und hier auch noch unsere entzückenden Stromzähler, drei an der Zahl (Haushalt, Wärmepumpe, Photovoltaik).


Außer der Somfy-Rollladenschalter, die in OG und im Gäste-WC und HWR zum Einsatz kommen, konnten wir uns aber bisher leider noch an keinen weiteren Schaltern  oder Steckdosen erfreuen. Zumal die Siemens-Schalter und Steckdosen, die wir sonst überall in Anthrazit haben, sehr viel schöner aussehen. Schade.

Auch im Bereich „Sanitär“ ging es weiter. Im Gäste-WC sind WC (SUNBERY von V&B) und Waschbecken (SUBWAY von V&B) inklusive Armatur (Lineare von Grohe) installiert.


In der Dusche hatte sich ebenfalls etwas getan, allerdings ist die Installation hier noch nicht fertiggestellt, da die Brausegarnitur noch fehlt.


Im Bad im OG konnten wir die Waschbecken-Armaturen (CULT von V&B) bewundern.


Sie passen echt super zum Waschbecken. Haben wir gut ausgesucht. ;)

Auch hier ist die Installation in der Dusche nur halb fertiggestellt. Der Handmischer (Eurostyle von Grohe) ist angebracht…


…aber die Brausegarnitur fehlt noch, d.h. lediglich das u.P. Loch zur Befestigung ist schon zu sehen.


An dieses Loch kommt noch unsere Rainshower-Dusche (Rainshower Modern von Grohe).


Das WC (MEMENTO von V&B) ist inzwischen auch an seinem Platz in der linken Nische der T-Wand.


Wir haben natürlich auch gleich die Soft Closing Funktion getestet. ;)


Knallen mit dem Deckel ist ab sofort ausgeschlossen.

Und unser Handtuchtrockner hängt auch an seinem Platz.


Leider, leider fehlt aber immer noch unsere Badewannenarmatur. *grummel*

Überhaupt waren wir am Freitagabend ein wenig verwundert. In unserem Terminplan stand nämlich für diesen Donnerstag und Freitag „Endinstallation Elektro und Sanitär“ sowie für Freitag „Heizungsanlage kontrollieren“. Am Freitag war aber überhaupt niemand mehr von Wendt und Heico vor Ort, jedenfalls konnten wir keinerlei Unterschied zu Donnerstagabend feststellen. Bis zur Vorabnahme nächsten Donnerstag haben sie zwar jetzt noch drei Tage Zeit, trotzdem finden wir das ein wenig komisch, da man sich ja sonst immer auf den Terminplan verlassen konnte. Die Jungs von Wendt hatten ja noch nicht mal die Energie, die Schublade unseres Waschbeckenunterschranks wieder einzubauen, nachdem sie die Armaturen installiert hatten…

Und ärgerlich ist dieser Zustand auch, da wir dem Ende mehr entgegen schleichen als zügig darauf zugehen. Unser Außenmodul ist zwar inzwischen ausgepackt, steht aber immer noch im Wohnzimmer.


Im Gäste-WC fehlt der Heizkörper. Die meisten Schalter und alle Steckdosen fehlen noch sowie die Spots in den Duschen und über dem WC. Zudem hatten wir vor einem Monat Heico Haustechnik damit beauftragt, den Stromanschluss für die Steuerung unserer Abwasserpumpe zu legen. Dieser fehlt bis heute noch, obwohl auch schon längst von uns bezahlt! Gerade dies ist mehr als ärgerlich, da die Abwasserpumpe so natürlich immer noch nicht angeschlossen werden konnte und auch noch keine Probespülung erfolgt ist.

Rinas Chef hat für diesen Zustand eine nette Formulierung, er nennt so etwas „limited optimism“. Und ganz ehrlich, genauso fühlt sich das im Moment für uns an. Wir sind mal gespannt, was nächste Woche bis zur Vorabnahme noch passiert… Und wir sind echt froh, dass unser Bauleiter ab nächste Woche wieder da ist!

Den Abschluss der Woche hat uns dann aber doch noch Firma Kück versüßt, da unsere Innentüren sowie die Fußleisten sogar eher als geplant eingebaut wurden. Diese standen nämlich erst für nächste Woche auf dem Plan. Und was sollen wir sagen? Wir sind wieder mal begeistert und es ist doch erstaunlich, wie viel Wohnlichkeit Türen erzeugen! Nicht nur allein durch den veränderten Klang – es ist nicht mehr so hallig – sondern auch allein optisch.

Im EG: Links die Türen zu Gäste-WC und HWR sowie die Glastür zum Wohnzimmer.



Im OG: Blick auf die Türen von Schlafzimmer (links) und Arbeitszimmer.


Die Türen sind alle von Prüm (Holztüren: Modell RY-251, Glastür: Modell RY-151-1).

Da wir jeweils ein Laminatmuster fürs EG und OG da gelassen haben, sind die Türrahmen praktischerweise gleich so angebracht worden, dass wir das Laminat unter diese schieben können und nicht bei jedem Türrahmen zusätzliche Schneidarbeiten haben.

Dies ist unser Laminat für das Wohn-/Esszimmer und die Küche.


Der Ton heißt Zebrano. Den gleichen Holzton haben wir in der Küche (Wangen und Arbeitsplatte).

Dieses Laminat hier kommt in allen Räumen und dem Flur im OG zum Einsatz. Mal abgesehen vom Bad natürlich. ;)


Wie man sieht mit gemäßigterer Struktur. Ist eine Art mitteldunkler Nussbaumton.

Übrigens hat es uns sehr belustigt, dass in unserem Terminplan für nächsten Mittwoch und Donnerstag „Fußbodenbelagsarbeiten“ steht. Genau, wir machen die 130 m² Fläche mal eben in 2 Tagen. ;))

Im Garten hat sich ansonsten nichts mehr getan, da wir noch auf die Nachlieferung der Pflastersteine warten. Es tummeln sich jetzt lediglich rund um die Terrasse schon die Basalt-Steine für den noch fehlenden Rand.


Mal abgesehen von den noch ausstehenden „kleineren“ Dingen, die nächste Woche noch erledigt werden müssen, wartet nächste Woche noch ein im wahrsten Sinne des Wortes großes Highlight auf uns: unsere Treppe! Diese soll am Mittwoch den Weg zu uns finden. Wir sind schon sehr gespannt und vorfreudig. ;)

Kurz vor der Vorabnahme hat uns dann natürlich auch schon die letzte Rechnung von Viebrock erreicht. In dem begleitenden Anschreiben wird übrigens noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass „Anschlussdetails für Außenanlagen“ (Stichwort: Drainage) zu beachten sind. Gut, dass wir das schon erledigt haben. ;)

Auch zum Thema Dachboden steht noch etwas Interessantes in diesem Schreiben: „Vorsorglich weisen wir schon einmal auf den Winter hin. Der nicht ausgebaute Spitzboden ist bauphysikalisch als Kaltdachraum zu bezeichnen. Die Möglichkeit des Flugschnee-Eintreibens kann bei „offenen“ Konstruktionen (vorh. Zu- u. Abluftöffnungen, Überlappungen von Unterdeckbahnen) nicht 100%ig für alle Zeit ausgeschlossen werden. Flugschnee-Eintrieb ist zudem als absoluter (seltener) Einzelfall zu bezeichnen. Bitte bei Schneetreiben den Boden kontrollieren. Falls Schnee eintritt, bitte entfernen.“

Wie gut, dass wir keinen „Kaltdachraum“ haben und bei uns alles schön gedämmt und mit Rigipsplatten verkleidet ist. Nicht wegen des absolut selten Einzelfalles, sondern weil „Kaltdachraum“ doch irgendwie sehr ungemütlich klingt und auch nicht wirklich zum Energieeffizienzhaus passen will. Ja, schon klar, ist ja alles dicht, wird ja dann hoffentlich auch durch den Blower-Door-Test bewiesen werden, aber rein vom Gefühl her klingt das halt nicht so gut. Daher sind wir mit unseren in den Dachboden investierten Euros schon sehr zufrieden.

Dienstag, 22. Juni 2010

Skandal! Otto ist weg!

Als wir um 19.45 Uhr am Grundstück eintrafen und ins Gäste-WC blickten, war unser lieber Otto verschwunden!!!!


Ob es ihm wohl bei uns nicht gefallen hat?! Oder wurde er etwa von der Würgeschlange gefressen, die im HWR lauerte?


Nö, die schlängelte sich nur durch die Wand nach draußen zum späteren Platz des Außenmoduls der NIBE Split.



Da aber die fleißigen Wendt-Mitarbeiter immer noch vor Ort waren, konnten wir gleich aufklären, was mit Otto passiert ist: Der Gute war leider einfach zu breit fürs Gäste-WC! Er war nämlich so dimensioniert, dass sein Temperaturregler direkt ans Waschbecken angeschlagen hätte. Das wäre nun wirklich ziemlich unpraktisch und auch optisch sehr unschön gewesen. Also bekommen wir nun den etwas schlankeren und dafür größeren Bruder von Otto namens Ottmar. ;) (Paddys Kommentar hierzu: Mit Nachnamen heißt der dann Heizfeld! Ja, heute sind wir wieder lustig!)

Übrigens habe ich dem Wendt-Mitarbeiter auch erzählt, dass wir die beiden Otto und Ottilie getauft haben. Wahrscheinlich denkt er jetzt, ich hab sie nicht mehr alle. :)

Ansonsten haben sich an diesem Tag wieder einige spannende Sachen getan. Nur nicht das, was wir am meisten herbei gesehnt hatten: Das Gerüst stand immer noch. Manche wissen auch nicht, wann es Zeit ist zu gehen. :P

Der Tag stand ganz im Zeichen von Wendt meets Viebrock. ;)


Daher war die Würgeschlange auch nicht die einzige Schlange, die uns im Haus über den Weg lief. Nein, das ganze OG ist komplett mit den Fußbodenheizschlangen ausgelegt.



Und diese sind auch schon an den Heizkreisverteiler angeschlossen.


Im unteren Flur wartet eine große „Schlangenrolle“ auf ihren Einsatz im EG.


Hier sieht man übrigens Paddy bei der Schlangenbeschwörung. ;) 


Bzw. führt man momentan halt mal wieder einen Eiertanz auf, um bloß die armen Heizschlangen nicht platt zu treten.

Das war übrigens das einzige Bild, zu dem ich Paddy überreden konnte, daher wurde es nichts aus dem geplanten „Gruppen-Badespaß“. Daher hier nur ein Bild mit Dame in der REBANA, die nun ihr Plätzchen gefunden hat.


Ich habe mich eh so breit gemacht, dass er nicht mit rein gepasst hätte. ;) Nein, ich habe mich nur so lang gemacht um zu demonstrieren wie groß das Schätzchen ist. Könnte passieren, dass einem das Wasser sprichwörtlich bis zum Halse steht. ;)

Die Duschwannen waren nun auch dort, wo sie hin gehören: Die SUBWAY in der Duschnische rechts hinter dem „T.“


Die FUTURION in der Duschnische im Gäste-WC.


Bzgl. der SUBWAY bekam Paddy übrigens einen lustigen Anruf von Wendt: Da wäre ja eine Seite breiter, wo wir die denn gerne hin hätten, nach hinten oder nach vorne. Es ist zwar generell gut und nett, liebe „Wendts“, dass ihr lieber fragt, bevor ihr nachher etwas macht, was dann nicht passt, aber jetzt mal rein von der Logik: Die breite Seite gehört doch nach hinten, damit man dort noch etwas abstellen kann. Sie ist bestimmt nicht als Trittschwelle gedacht. :) Außerdem: Wenn die breite Seite nach vorne gekommen wäre, hätte das V&B-Logo auf dem Kopf gestanden und das geht ja mal gar nicht. ;)

Im HWR hat sich neben der Würgeschlange noch ein anderes Monstrum niedergelassen: Unser Sicherungskasten im Format von ca. 125 cm Höhe und 80 cm Breite. Um ein ordentliches Foto davon schießen zu können, habe ich den HWR in Richtung Garten verlassen müssen. :)


Im Kasten war auch ein Zettel, der alle Zuweisungen auflistete. Die Sicherungen selbst waren noch nicht beschriftet. Was wohl passiert, wenn der Zettel verschwindet? ;))


Unter dem Sicherungskasten hingen die Netzwerkkabel.


Kurz mal durchgezählt. 7 Stück. Passt. Mein liebstes Netzwerkkabel ist dieses hier.


Es ist nämlich direkt neben meiner Bettseite. :) 

Ach ja, wie man natürlich am Sicherungskasten etc. sieht: Heico Haustechnik war auch wieder äußerst fleißig. Schalter und Steckdosen an sich sind noch nicht eingebaut, wohl aber der Unterbau (um es gewohnt laienhaft auszudrücken).

Steckdosen sind grün und Antennenkabel weiß:


Das hier sind Schalter mit der Kippvorrichtung:


So sieht ein normaler = manueller Schalter für die elektrischen Rollläden aus:


Die findet man bei uns in allen Räumen außer dem großen Wohn- und Esszimmer sowie der Küche, denn dort steuern wir ja alles zentral über diesen Schalter:


Und jeder Rollladen hat ja dann auch noch eine eigene Steuerungseinheit.


In der Küche krochen dann noch Leerrohre aus verschiedenen Öffnungen.



Außerdem schon an Ort und Stelle: Die ehrlich gesagt ziemlich unspannenden Thermostate.


Da hat sich das Design wohl seit den 80er-Jahren nicht weiter entwickelt. ;))

Übrigens haben wir jetzt auch wieder ein Wohn- und Esszimmer. Plaaaaaaaaatz!



Allerdings lauert das nächste Material bereits seit einigen Tagen im Vorgarten: Der Gips für die Spachtelarbeiten.


Unser Vorgarten ist aufgrund der Dauerbeparkung mit den verschiedensten Fahrzeugen und Anhängern sowie der zeitweise vorhandenen Mulden und des Silos eine einzige Hügellandschaft.


Kommt im Bild gar nicht so rüber, wie es tatsächlich aussieht. Unserem GaLa-Bauer wird es also mit Sicherheit nicht langweilig werden.

Im letzten Eintrag erwähnt, inzwischen angebracht: Der Außentemperaturfühler der NIBE. Ein putziges Kerlchen.


Klingeln kann man theoretisch auch schon… wenn wir denn schon einen Gong und Strom hätten. ;)


Heute präsentieren wir mal nicht das Fundstück, sondern das Panorama des Tages. Einige werden sich vielleicht an unseren Kampf bzgl. des Baustromanschluss erinnern. Wir hatten ja nur zwei Alternativen: Ums Eck und über die Straße oder elend lang die Straße rauf und auch wieder über die Straße. Der lange Weg war ja angeblich gar nicht erlaubt, daher staunten wir ja, als wir irgendwann ein ewig langes Kabel vorfanden, dass sich die Straße hoch zu diesem Baustromkasten schlängelte.


Zum besseren Verständnis, wie lang diese Strecke tatsächlich ist, hier ein Blick vom Baustromkasten die Straße runter auf unser Dixi.


Das Lustige an dieser Lösung ist: Am Anfang gab es Sicherheitsbedenken, weil das Kabel über die Straßen laufen sollte und wir hatten uns schon mit einer teuren Überleitung in luftiger Höhe abgefunden. Aktuell läuft das Kabel diese ganze lange Strecke die Straße mehr oder weniger durch den Straßengraben herunter und über 2 Einfahrten sowie unter einer drunter durch (durch die Verrohrung) und dann über die Straße.

Uns ist das sehr recht, das kostet uns nämlich nichts extra. Und anscheinend sind die Leopoldshöher doch bessere Autofahrer als befürchtet, denn keiner hat bisher das Kabel abgerissen oder sonst irgendwie beschädigt. Das Standrohr mitten auf der T-Kreuzung hat’s ja auch überlebt und es gab keine spontanen Fontänen gen Himmel. Jaaa, in Leopoldshöhe ist man auf Zack, da passiert so was Blödes nicht! Wahrscheinlich heißt deshalb der Claim (oder allgemeinverständlicher Slogan) der Stadt: Immer auf der Höhe. :P