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Sonntag, 20. Juni 2010

Toto und Harry, bitte kommen…

…dachten wir, als wir am Freitag zum Grundstück kamen. Denn ziemlich verdutzt schauten wir auf eine nackte Wand, vor welcher noch einen Tag zuvor, ein Fallrohr angebracht war. Übrig geblieben war hiervon nur die Verbindung zur Regenrinne.


Sollte etwa jemand unsere Fallrohre geklaut haben? Dieeeeeebe! Kupferdieeeeeebe! Als wir auf der Suche nach den Rohren ums Haus gingen, fanden wir auf der Rückseite schließlich fünf Verfuger, die gerade ihre Arbeit beendeten. Respekt! Das ganze Haus an einem Tag! Und aufgrund ihrer Anwesenheit zu gerade für einen Freitag später Uhrzeit (kurz vor 19 Uhr) erklärte sich auch, warum die Fallrohre nicht da waren, wo sie hin gehörten: Die Verfuger hatten sie abgebaut, um leichter ihrer Arbeit nachgehen zu können. Die blöden Regenrinnen und –fallrohre sind aber auch irgendwie immer im Weg. ;) Die Fallrohre lagen übrigens mitten in der Botanik und waren aufgrund des mittlerweile sehr üppigen Bewuchses erst gar nicht zu sehen. Unser Garten macht nämlich dem Feld Konkurrenz. ;)


Und wie man sieht, zeigen sich inzwischen auch die ersten Blüten. :)


In einiger Zeit werden die Blüten dann so aussehen:


Während ich (Rina) durch den Garten stakste und mich an dem aktuellen Blütenstand erfreute, hat Paddy mit einem der Verfuger gequatscht. Die restlichen Vier habe ich dann erst mal  aus einiger Entfernung unbemerkt bei der Arbeit fotografiert.



Wir bitten auch um Beachtung der wunderschön angestrichenen Traufgesimse, die im zweiten Bild zu sehen sind. ;)

Sieht auf jeden Fall toll aus, was die Jungs da gemacht haben!



Vorfreudig machten wir uns auf den Weg ins Haus, um die fertig verputzten Wände bestaunen zu können. Im Flur machten wir dann aber zunächst lange Gesichter, denn da schauten wir noch auf die YTONG-Steine. Auch im HWR waren die Wände noch „blank“. Nach kurzer Verwunderung hierüber, da das Verputzen nur bis Freitag im Terminplan stand, wurde uns klar, dass die Verputzer dasselbe wie auch wir gemacht hatten: Fluchtartig den Arbeitsplatz verlassen, um die Partie Deutschland gegen Serbien zu schauen. ;)

Da aber Nummer 5.1 noch da war und sich uns im Wohnzimmer folgendes Bild bot…


…war klar: Die kommen noch mal wieder. Und kamen sie auch, nämlich am Samstag, sodass wir am heutigen Sonntag nun tatsächlich die komplett fertigen Wände begutachten konnten. (Wir mussten ja noch die letzten Stellen zum dritten Mal anstreichen und waren daher vor Ort.)

Obwohl… vor dem Begutachten haben wir erst mal alle Fenster weit aufgerissen. Sie standen zwar schon auf Kipp, aber man muss schon sagen, dass es aufgrund der Feuchtigkeit doch ein wenig müffelt im Haus.

Dafür sieht es aber endlich wieder viel aufgeräumter aus, besonders im Flur und im HWR!




Im Wohnzimmer trocknen die Wände schon fleißig vor sich hin.


Und gut übrigens, dass die Materialberge, die dort lagern, gut eingepackt sind, da sie beim Verfugen doch Einiges abbekommen haben.


Selbst schuld, wenn das Material so blöd im Weg rum steht. :P Damit wollen wir sagen: Wir sind froh, wenn die Berge endlich verschwunden sind und wir mal wieder freien Blick vom Wohnzimmer in die Küche haben.

Hier noch Detailaufnahmen für alle, die noch nicht in den Genuss des Miefs gekommen sind. ;)

Diese Bretter wurden an die „Türrahmen“ geklemmt und dienten dazu, dass die Verputzer wissen, wie dick sie verputzen sollen.


Hinterher sah das Ganze dann so aus:


Und über der Tür wie folgt:


Und jetzt? Jetzt zählen wir die Stunden, bis endlich das Gerüst abgebaut wird. :) Der Abbau steht für Dienstag und Mittwoch auf dem Programm. Je eher, desto lieber. :) Liebes Gerüst, Du hast uns ja treue Dienste geleistet und uns das Streichen der kniffeligsten und höchsten Stellen wirklich sehr vereinfacht, aber da jetzt alles fertig gestrichen ist, kannst Du jetzt aber wirklich mal verschwinden. ;) In diesem Sinne: Wir werden mit 184 Bildern aus zigfachen Perspektiven berichten! :)))

Mittwoch, 16. Juni 2010

Comeback of the Gummistiefel – Welcome to Matsch-Town!

Während wir heute draußen vom Gerüst baumelnd mit dem Pinsel dafür sorgten, dass  außen alles schön aussieht, sorgten die Verputzer innen dafür, dass sich das Haus in ein schmutziges Feuchtbiotop verwandelte. Jetzt müssen wir nicht nur aufpassen, dass wir nicht auf irgendwelche Leitungen treten. Nein, wenn man jetzt nicht richtig hinschaut, macht es zwischendurch im Flur im EG mal ganz laut und vernehmlich „Matsch!“ und man steht in einer schlammigen Pfütze. Natürlich garantiert ohne Gummistiefel. ;) Und mal eben irgendwo anlehnen, sollte man sich momentan mit Sicherheit auch nicht. :)

Die bereits fertigen Wände haben wir schon ausgiebig bewundert und sind begeistert vom neuen Wohngefühl. Was für ein Unterschied doch selbst momentan noch schmuddelig-braune Wände im Vergleich zu den Rohbauwänden machen! Es sieht im wahrsten Sinne des Wortes einfach fertiger aus!

Ein paar kleine Kostproben:

Die Dusche im Gäste-WC.


Die Küche.


Das Bad.


Und eine Wand im Wohnzimmer. Hier sieht man schön den Vorher-Nachher-Vergleich.


Und weil es doch so schön ist, hier noch eine Nahaufnahme.


Die Truppe von Möller Putz, die für die ursprüngliche vorgesehene Firma eingesprungen ist, wie wir heute erfahren haben, sind übrigens ziemlich „jut droppe“ und haben immer einen Spruch parat. Paddy heißt nur noch „Bauherr“. Bauherr, komm doch mal her! Na, Bauherr, streichst Du immer noch? Bauherr, wie hoch wird im Gäste-WC gefliest? :)

Hier sieht man sie bei der Arbeit:


Nach diesem Bild beschwerte sich der Meister des Putz‘ (im Bild vorne), dass er darauf gar nicht vorbereitet gewesen wäre. Natürlich gab ich (Rina) ihm dann Zeit, sich in Positur zu werfen. Daher hier extra noch mal für ihn das Bildnis: Le Chef am Werk! :)


Der dritte Mann vergnügte sich derweil allein in unserer Küche.


Zwischendurch wurde auch gerne mal der Putz an unserer zukünftigen Garderobe zwischengelagert.


Als ich etwas zweifelnd auf diesen Klumpen schaute, wurde mir breit grinsend mitgeteilt, dies wäre unser zukünftiger Kleiderhaken. Ja dann. :)

Nummer 5.1 war heute ebenfalls fleißig im Einsatz und gönnte sich zum Feierabend erst mal einen Eimer Wasser. ;)


Anderes Geschoss, anderes Gewerk: Im OG konnten wir auch noch unsere Dachbodentreppe bewundern. 


Man merkt allerdings noch sehr deutlich, dass sie nagelneu ist, denn sie geht noch etwas schwer auf und runter. *ziiiiiiiiiiiiiiiiieh*


Toll ist auf jeden Fall das kleine Geländer rechts oben an der Treppe. Was für ein Komfort. :) Wenn man auf der Treppe steht und die Nase in den Dachboden steckt, riecht es total gut nach Holz. Die Rauhspund-Bretter natürlich, aber auch die Treppe an sich. *schnupper*

Wie man sieht, würde die Treppe natürlich theoretisch momentan noch in der Luft hängen, da die Estricharbeiten noch anstehen, daher der kleine Holzblock am Boden. Aber so sieht man auch ganz gut, was man noch an Höhe verlieren wird. Live am Objekt sagt einem das doch noch mehr, als wenn lediglich die Zahlen in der Bau- und Leistungsbeschreibung sieht.

Am Sonntag werden wir wohl noch mal die letzten Stellen zum dritten Mal anstreichen. Wir sind so gut wie fertig, aber heute konnten wir nicht ganz so lange Gerüst-Affe spielen, da wir u.a. noch das Laminat fürs OG besorgt haben. Und 30 Pakete Laminat sind leider nicht in 10 Minuten ein- und ausgeladen und wieder verstaut. Wir sind ja nicht Viebrock. ;)

Und da wir gerade beim Thema Malerarbeiten sind: Wir haben uns ein Angebot für die Decken im EG und OG von der Firma, die bei uns die Spachtelarbeiten machen wird, eingeholt. Wir haben das einfach mal Tanja und Joachim nachgemacht. ;) Und auch unser Bauleiter meinte, dass wir bei dieser Firma nachfragen sollten, als wir ihn hierauf ansprachen.
Besagte Firma schlug uns vor, alle Decken unten und oben sowie die Schrägen mit Malervlies zu verkleiden. Das hatten wir eh schon ins Auge gefasst. Als wir aber auch noch hörten, dass Malervlies Rissbildung verhindert, die man wohl bei normaler Tapete schnell mal an den Schrägen hat, weil das Material natürlich noch arbeitet, waren wir dann komplett überzeugt. Und da der Preis angemessen ist, geben wir diese Arbeit doch gerne in erfahrene Hände. Ach ja, die Acrylfugen werden dann auch noch gleich mitgemacht.
Die übrigen Wände gehören ansonsten ganz uns. Oh Freude! ;)