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Donnerstag, 5. August 2010

Vorabnahme light

Heute Morgen waren wir schon um 07.30 Uhr vor Ort, da wir um dieser Uhrzeit mit Wendt verabredet waren, um die genauen Position der fehlenden Brausen sowie der Papierhalter. Nur dass Firma Wendt zunächst nicht kam…

Wenigstens waren aber andere schon da:


Herr Paschedag und sein Kollege sowie Firma HolzPunkt, die unsere Tür um ihren Griff vervollständigen, alle Fenstergriffe austauschen und alles einstellen sollte. Einige der Fenster klemmten ja und ließen sich nur sehr schwer wieder schließen und auch die Haustür funktionierte noch nicht so richtig.

Um 8.00 Uhr kam dann Firma Wendt (warum hatten wir uns eigentlich so abgehetzt?), gleichzeitig mit dem Berater unseres Küchenstudios. Der war nämlich pünktlich. :P Also musste Wendt jetzt erst mal warten. Wer zu spät kommt, hat halt Pech gehabt.

So lange mussten sie aber sowieso nicht warten, denn unser Küchenberater konnte sich auch allein gut beschäftigen.


Unsere Küche wird wahrscheinlich in der dritten September-Woche montiert, also genau passend zu unserem Einzug.

Mit Wendt war es dann sogar noch kurzfristig ganz lustig. Man stelle sich einen Handwerker vor, der auf der Toilette sitzt und mit einem bespricht, wo der Rollenhalter hin soll. :D

Allerdings hätte ich ihm kurze Zeit später den Hals umdrehen können. Er verkündete uns ganz gelassen, dass unsere Badewannenarmatur wohl wahrscheinlich nächste Woche installiert werden würde. Die wäre ja nicht auf Lager bei ihnen und die müsste jetzt erst noch bestellt werden. Hallo? Geht’s noch? Wie lange steht bitte fest, dass wir diese Armatur haben wollen? Ich (Rina) meinte dann auch nur leicht gereizt, dass nächste Woche Endabnahme wäre, da machte er ein langes Gesicht! Kurze Zeit später habe ich das Herrn O. gesteckt, der auch entgeistert war, und wenig später verkündete mir der Wendtmensch, dass die Armatur jetzt wohl morgen ankäme und am Montag installiert werden könnte. Geht doch! Petzen beim Bauleiter zahlt sich aus. :P Normalerweise versucht man ja immer erst alles selbst zu regeln, aber da ist das Maß einfach zu voll gewesen.

Ein anderer Wendt-Kollege brachte unterdessen das Außenmodul an seinen vorgesehenen Platz. Nein, wie hübsch auch dieses Teil ist. ;) Er meinte, das würde jeder sagen. Wie gut also, dass es hinter unserem Carport verschwindet. (Die Zeichner setzen einem das Teil gerne mal direkt vors Haus, weil es ja so dekorativ ist.)

Draußen wurde geschraubt…


…im HWR wurde geschraubt…


…und das Modul zwischenzeitlich auch noch mal seiner Hülle beraubt.


Ganz schön viel Elektronik da drin!


Zwischenzeitlich kam dann der Mensch an, welcher den Blower-Door-Test durchführen sollte. Und unser Bausachverständiger. Vorübergehend parkten also 3 Fahrzeuge vor unserem Haus, fünf die Straße entlang (inklusive unserer beiden Autos) und unser Bauleiter kam ja auch noch um 9 Uhr. Sowie noch etwas später überraschenderweise unser GaLa-Bauer. Es war mal wieder mehr als voll in unserer Straße. Der Blower-Door-Test-Mann staunte auch nicht schlecht, da das Haus bei der Vorabnahme normalerweise natürlich nicht so voll mit Handwerkern ist. Tja, war ja auch anders geplant…

Der Blower-Door-Test-Mann war echt super. Er hat uns alles sehr ausführlich erklärt und hat sich auch nicht daran gestört, als ich ihm fast in den Bildschirm gekrochen bin, um auch ja alles zu beobachten. Er hat später sogar noch mal zu einer bestimmten Ansicht zurück geklickt, damit ich auch alles festhalten konnte. ;)

Dies hier waren seine Utensilien.


Hier baut er die „Türhülle“ zusammen.


Um diese anschließend in die Tür einzusetzen.


Dann noch den Ventilator eingesetzt und dann sah das Ganze von außen so aus:


Als Erstes führte er einen Testlauf durch, um direkt irgendwelche offensichtlichen Mega-Luft-Lecks zu finden. 


Und was stellte sich dabei heraus? Das Rohr, welches für das Steuergerät der Abwasserpumpe in unseren HWR gebohrt wurde, von dem uns versichert worden war, dass es auf jeden Fall luftdicht verschlossen wäre! Hierdurch zog es wie Hechtsuppe! Man konnte sich quasi in dem Luftzug die Haare föhnen. *grummel* Entweder ist es also nicht vernünftig abgedichtet worden, oder in der Zwischenzeit hatte sich ein Maulwurf von außen reingebuddelt…

Das hätte das Testergebnis natürlich verfälscht. Daher wurde es noch schnell mit Bauschaum abgedichtet und zugeklebt, damit der Unterdruck den Bauschaum nicht heraussaugen würde, bevor er getrocknet ist.

Jetzt konnte es also los gehen und er sorgte für Über- und Unterdruck und tat allerlei Dinge, die wir jetzt nicht mehr genau im Kopf haben. Wichtig für uns war am Ende: Test eindeutig bestanden. Die Luftwechselrate darf maximal 1,5 betragen. Empfohlen wird wohl 1,0 und unser Ergebnis lag im Mittel bei 0,78. Passt. :)



Anschließend gingen wir mit unserem Bauleiter und Sachverständigem alle Räume einzeln durch, fanden im Großen und Ganzen aber nur Kleinigkeiten. Ein paar Ecken mussten nachgespachtelt bzw. mit Bauschaum verfüllt werden. An einer Tür ist eine klitzekleine Macke, die nachlackiert wird. Eine Fußleiste sitzt ein wenig schief. Solche Dinge in der Art. Es war schon Kritik auf sehr hohem Niveau!

Ich hätte übrigens tatsächlich eine Wette darauf abschließen sollen, dass unsere abschließbaren Fenstergriffe im OG vergessen werden, denn es war natürlich so. Es waren hier normale angebracht worden. Ich sehe alles! :P

Für das Fenster im Bad, das nicht ganz öffnet, bekommen wir übrigens eine Entschädigung, mit der wir uns zufriedengeben, da wir Viebrock bisher als sehr kulant in allen seltenen Beschwerdefällen erlebt haben. Wir haben bisher nie eine Weigerung erlebt, uns entgegenzukommen. Sollte zwar selbstverständlich sein, ist es aber unserer Meinung nach nicht!

Eine besondere Freude hat uns unser Bausachverständiger bereitet, indem er eine Feuchtigkeitsmessung an den Wänden im EG durchgeführt hat und sie für „ungewöhnlich trocken“ befunden hat. Das Gerät hat die Feuchtigkeit in sogenannten Digits gemessen. Unser Wert waren 25 Digits, normal oder gut wären 40 bis 45 Digits gewesen. :) Ist so ein Gerät, was wir schon häufiger in irgendwelchen Hausdokus im Fernsehen gesehen hatten, was laut anschwellend anfängt zu piepen und ausschlägt, wenn viel Feuchtigkeit in der Wand ist. Auf den Tipp einer gewissen Person (:P) hin, werden wir aber auch noch mal einen Bohrtest durchführen. ;)

Nach der gemeinsamen Begehung ist Paddy dann arbeiten gefahren und ich habe einen freien Tag zu Hause verbracht. *hüstel* Es lebe die Gleitzeit!

Ich verbrachte dann einen lustigen Tag mit der E.ON. Ich hatte es mir nämlich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wieso bei uns bitte kein Smart Meter oder wenigstens ein intelligenter Stromzähler mit den Standarderfordernissen installiert worden ist, da das ja seit Januar in Neubauten Pflicht ist. 

Zunächst versuchte ich wagemutig mal wieder mein Glück mit der Hotline. Ich trug mein Anliegen vor und danach war für einige lange Sekunden Stille in der Leitung. Dann ein „Äääääääh… haben Sie schon eine Vertragsnummer bei uns? Nö, wir haben noch keinen Vertrag, gerade kam erst der Stromzähler. Sie hat dann meine Adressdaten aufgenommen und konnte den Zähler nicht finden. Super. Da das zu nichts führte, schlug ich ihr selbst vor, in der für uns zuständigen Geschäftsstelle anzurufen, da ich mit den Mitarbeitern dort schon häufiger gesprochen hatte. Aber schon wieder sehr cool, dass allein der Begriff intelligenter Stromzähler für eine derartige Sprachlosigkeit sorgt. Mir kam es so vor, als ob die Hotline-Tante gar nicht wusste, wovon ich überhaupt spreche. Informiert E.ON seine Mitarbeiter nicht?! War ja nicht das erste Mal, dass die Menschen mir dort direkt heraus sagten, dass sie keine Ahnung haben, was ich überhaupt von ihnen will. Thema Photovoltaik: Überschuss- oder Volleinspeisung. Baaaaaaaahnhof! Da bekommt man bei der Wahrsagerin im Fernsehen ja bessere Aussagen… :)

Also rief ich mal wieder die Geschäftsstelle an. Dort bekam ich einen sehr netten Mitarbeiter an die Strippe (ich glaube, mit dem hatte ich auch schon mal gesprochen). Er sagte mir, dass er sich das auch nicht erklären könne und versprach, sich sofort darum zu kümmern. Etwa 30 Minuten später rief er mich zurück, um noch mal meine genauen Daten abzufragen und meinte, er müsste das noch weiterhin klären. Eine Stunde später rief ich dann noch mal an. Er entschuldigte sich auch direkt und dann kam der Knaller: Er regte sich tierisch über die E.ON und quasi seine Kollegen auf. Er hätte jetzt die ganze Zeit hin und her telefoniert und mit 4 oder 5 Kollegen gesprochen. Keiner könne ihm was sagen. Das wäre ja kein Zustand! Er wäre ja selbst Kunde der Stadtwerke Detmold und ihm (als Bewohner eines älteren Hauses) hätte man gerade angeboten, den Zähler auszutauschen. Warum die E.ON das denn noch nicht mal in einem Neubau hinbekäme. Überall würden tolle Broschüren verteilt, in welchem diese abgebildet wären, und man könne ihm noch nicht mal sagen, wann diese tatsächlich verfügbar wären.

Ich sollte doch jetzt einen Brief an den Vorstand schreiben (er diktierte mir daraufhin die Adresse mit Namen des Vorstands!) und mich beschweren. Als ich ihm versicherte, dass ich das auf jeden Fall machen werde und wenn das alles nichts hilft, wir dann eben einfach zu Yello gehen, die ja deutschlandweit Smart Meter installieren, meinte er sogar noch, dass ich das auf jeden Fall auch mit reinschreiben soll. Und ich sollte ihn, wenn wir eine Rückmeldung bekommen, auf jeden Fall noch mal anrufen und darüber berichten.
Grooooooooßartig! Dieser Mann hat bei mir einen Stein im Brett. :))))

Noch viel lustiger war, dass Paddy heute Morgen noch von der E.ON angerufen war, zwecks Kundenbefragung. Die Befragung endete direkt nach der ersten Frage: Auf einer Skala von 1 bis 10, wie würden Sie die Kundenfreundlichkeit bewerten? Paddy vergab eine 1. Stille in der Leitung. Paddy fragte noch nach, ob das denn auch die schlechteste Bewertung wäre? Da ist die Frau fast umgefallen. Daraufhin hat er ihr mal erklärt, was wir bisher alles erlebt haben und sie war völlig platt und wollte das auch so weitergeben, vor allen Dingen das mit dem intelligenten Stromzähler. ;)

Abends waren wir dann um 18 Uhr wieder beim Haus, weil die Firma anrückte, welche die Abwasserpumpe in Betrieb nehmen würde. Mit ihnen werden wir auch wahrscheinlich einen Wartungsvertrag abschließen. Mal schauen, was uns das kosten wird. War auf jeden Fall ein sehr netter Mensch und wir hoffen, dass wir alles behalten haben. Ansonsten klebt der Aufkleber mit der Nummer der Firma direkt auf dem Steuergerät und wir können ganz laut „Hilfe, Hilfe!“ ins Telefon rufen. ;)

Hier noch mal ein Blick in die Pumpe. Das Wasser kommt aus dem Wasserhahn im Gäste-Bad, welcher voll aufgedreht war.


Einen „Hausfrauen-Tipp“ bekamen wir auch gleich noch von ihm: Man sollte keine Öl- oder Fettreste in den Ausguss kippen (nach dem Kochen), sondern den Großteil vorher per Küchenrolle entsorgen. Ansonsten würde sich nach und nach an der Innenseite des Pumpenschachts eine ekelhafte Fettschicht absetzen, welche schlussendlich die Funktion der Pumpe beinträchtigen würde. Er hätte da schon sehr widerliche Sachen gesehen. Bäääääh!

Außerdem kam auch noch mal Viebrock vorbei, um den restlichen Müll abzuholen. Als unser Estrich gegossen worden war, war nämlich irgendwie alles raus aus dem Haus in die Botanik geflogen und dort liegen geblieben. Herr O. hatte zwar schon vor seinem Urlaub weitergegeben, dass der Müll abgeholt werden sollte, aber irgendwie muss das wohl untergegangen sein.

Jetzt ist der Müll also endlich weg!


Da die Abwasserpumpe nun angeschlossen war, konnten wir endlich mal alle Wasserhähne, Duschen und WCs testen. Was für ein Spaß. ;)



Die Regendusche scheint rein akustisch und optisch beurteilt auf jeden Fall genug Wasserdruck zu erzeugen und die Wassermenge erscheint auch in Ordnung. Sie ist ja sehr wassersparend und ein Durchflussregler ist auch noch eingebaut und uns war schon mal geschildert worden, dass das Duschergebnis doch sehr unbefriedigend wäre. Nun, wir werden es live testen müssen, haben aber das Gefühl, dass hier mehr Wasser raus kommt, als bei unserer aktuellen Dusche. (Altes Haus, schlechter Wasserdruck.)

Die Dusche im Gäste-Bad ist auch komplett.


Unser wunderschöner Türstangengriff ist auch inzwischen angebracht worden.


In Bezug auf unsere Hausttür erlebten wir dann noch einen richtigen Hammer: Irgendwie schaut man ja meistens mehr auf Augen- oder auf Bodenhöhe alles an, daher hatten wir etwas übersehen. Paddys Handy klingelte und Herr O. war dran. Er wollte uns vorwarnen, damit wir keinen Schock bekommen. Die Tür hatte nicht richtig ausgerichtet werden können. Irgendetwas im Türsturz war schief, daher hätten sie diesen aufgestemmt. Wir stürmen zur Tür und tatsächlich, sieht ja scheußlich aus!


Er kündigte aber an, dass das kurzfristig wieder hergestellt werden würde. Und tatsächlich: Als wir das Grundstück verließen, kam uns schon Firma MöllerPutz entgegen, die wahrscheinlich direkt zu unserem Haus gefahren sind. Also das muss man Viebrock lassen: Die halten echt Wort! Und auch sehr nett von unserem Bauleiter, uns deswegen extra anzurufen. So hat man wenigstens gleich eine Erklärung für diesen Zustand und fällt nicht in Ohnmacht. Oder fragt sich, wie man das bei der Vorabnahme übersehen konnte. ;)

Was jetzt immer noch fehlt und nächste Woche ergänzt wird / folgt: Alle Lichtschalter und Steckdosen, alle Spots, die Badewannenarmatur, die Heizung im Gäste-Bad, die SAT-Schüssel, die Einweisung in Heizungsanlage und Lüftung. Die restlichen Fliesenfußleisten müssen ergänzt werden sowie die Ecke an der Badewanne korrigiert werden. Und ein Fenster hakt immer noch, haben wir bei erneuter Kontrolle festgestellt. Ach ja, die Rollladen sind auch noch nicht eingestellt, weil der Mensch, der hierfür zuständig ist, gestern einen Unfall hatte. Gut, da kann Viebrock nichts für und er erst recht nicht. Gute Besserung unbekannterweise! (Ihm fiel wohl ein Rollladen auf den Kopf.)

Firma Paschedag hat auch noch fleißig gewerkelt und wir sind jetzt stolzer Besitzer sämtlicher Acrylfugen sowie weiterer schöner Wände mit Malervlies.



Unser GaLa-Bauer hatte außerdem den Rand unserer Terrasse sowie des Zuweges ergänzt. Motzt das Ganze noch mal ein bisschen mehr auf. :)



So langsam fügt sich also alles und im Grunde genommen fehlt nicht mehr sooo viel. Trotzdem hat uns diese Woche mit der Ungewissheit und dem Ärger doch noch mal einige Nerven gekostet. Wir waren auch ein wenig enttäuscht, dass Heico Haustechnik heute gar nicht aufgetaucht ist. Denn nach dem falschen Terminplan waren sie für heute und morgen vorgesehen (richtig wäre ja wie gesagt sogar schon letzte Woche gewesen), kommen jetzt aber wohl erst Montag. Aber gut, dann hätten Straße und Haus vielleicht wegen Überfüllung geschlossen werden müssen, also beschweren wir uns nicht ganz so laut.

Unter einer Vorabnahme haben wir uns trotzdem etwas anderes vorgestellt. Aber wie heißt es so schön: Auch bei Viebrock arbeiten nur Menschen. Und ohne Aufregung wäre das Hausbauen ja auch nur halb so schön. :P

Mittwoch, 4. August 2010

Errare humanum est...

Nachdem sich am Montag wieder nichts bei uns im Haus getan hatte, hat Paddy am Dienstag eine E-Mail an unseren Bauleiter geschrieben, um ihn von den ganzen Dingen, die noch nicht erledigt wurden und von dem uns nicht erklärlichen Ausbleiben von Wendt und Heico Haustechnik zu informieren. Herr O. rief ihn dann schließlich an und meinte nur, dass es besser wäre, wenn wir uns noch mal vor der Vorabnahme treffen würden. Also verabredeten wir uns für 20 Uhr. Etwas mulmig war uns ja schon. Was dieses Treffen wohl bedeuten würde? Mehr hatte er Paddy am Telefon nämlich nicht gesagt.

Der Grund für das Ausbleiben von Wendt und Heico, so erfuhren wir dann, war ein Fehler in unserem Terminplan: Hier waren für die 30. und die 31. KW jeweils der 02.08.-08.08. eingetragen. Die 30. KW war natürlich vom 26.07.-01.08. Uns war der Fehler damals aufgefallen, als wir den Terminplan hier im Blog veröffentlicht hatten und haben ihn entsprechend korrigiert. Wir haben unseren Bauleiter aber nicht darauf hingewiesen, weil das so ein bisschen à la „Ich weiß was, ich weiß was, Herr Lehrer“ gewesen wäre. Außerdem war es für uns klar, dass den Gewerken der Fehler auch auffallen würde, wenn sie nachschauen würden, wann sie bei uns was zu tun hätten.

Tja, falsch gedacht. Herr O. erklärte uns, ihm wäre der Fehler nicht aufgefallen, weil er immer nur auf die KWs schauen würde. Und Wendt und Heico haben offensichtlich nur aufs Datum geschaut, aber sehr selektiv. D.h. sie haben nicht das große Ganze betrachtet, sondern einfach nur gesehen das fälschlicherweise für den 04. und 05.08. die Endinstallation Heizung und Sanitär eingetragen war. Und leider dann nicht gleichzeitig weiter gelesen und gesehen, dass die Vorabnahme in der nächsten Woche ja auch, aber richtigerweise, für den 05.08. vorgesehen war.

Toll… Ändern konnten wir hieran jetzt auch nichts mehr. Bedeutete für Wendt und Heico, ordentlich Gas geben zu müssen. Obwohl am Dienstagabend natürlich klar war, dass wir am Donnerstag keine Vorabnahme nach unseren Vorstellungen erleben würden. Wir hatten uns vorgestellt, dass das Haus dann von Viebrock-Seite fertig wäre und man dann eben schaut, ob alles so ist, wie es sein soll.

Komisch nur, dass sowohl Wendt als auch Heico dann letzte Woche da gewesen waren, denn das war ja laut deren Terminverständnis zu früh. Wenn nur einer der beiden Firmen anwesend gewesen wäre, wäre das ja weniger merkwürdig, aber so ist das alles noch verwirrender.

Herr O. fand die schief geflieste Ecke in unserem Badezimmer übrigens auch sehr unschön, konnte uns dann aber auch verständlich machen, warum in der Dusche am Rand ein ungefliester Streifen ist: Wäre hier bis zum Rand gefliest worden, würde man vor der T-Wand stehend auf die Rückseite der Fliesen schauen. Denn im restlichen Bereich der T-Wand ist ja nur halb hoch gefliest. Klar? ;)
Also noch mal: In der oberen Hälfte der Vorderwand sind keine Fliesen. Wäre nun also an der Rückwand in der oberen Hälfte bis zum Rand gefliest, stünden diese ohne Gegenpart auf der Vorderseite über und man sähe daher von vorne aus gesehen die Fliesen-Rückseite.
Das wäre natürlich optisch äußerst unschön. Und wieder mal gab es eine logische Erklärung. Im Nachhinein beruhigend, vorher macht man sich irre oder regt sich auf.

Und, für uns das Wichtigste, das Rätsel des Fensters, welches an der T-Wand hängen bleibt, wurde gelöst: Der Fehler ist bereits in der Planungsphase passiert, d.h. die Wand ist gemäß dem Plan positioniert worden. Die Ursache für den Fehler: Der Zeichner hat nicht bedacht, dass die beiden Fensterseiten nicht gleich groß sind. Die Fensterseite, die zuletzt öffnet, ist ein wenig größer (nämlich die besagten 2 cm!), da ja von außen gesehen, eine Art Keil über der Fenstermitte drüber steht. Dieser dient ja dazu, dass das Fenster als Ganzes richtig verschlossen ist und die Fensterhälften nicht nur einfach nebeneinander stehen.

Hier mal ein optischer Vergleich:

Dies ist die Fensterseite, die zuerst öffnet. Sie hat nur eine Gummierung.


Dies ist die Fensterseite, die danach öffnet. Sie hat zwei Gummierungen und ganz rechts sieht man das Stück, was außen übersteht!


Die Frage ist jetzt nur, ob dies dem Zeichner nicht bekannt gewesen ist?! Wir werden es wohl nie herausfinden.

Es gab aber auch Positives zu bestaunen: Firma Paschedag war wieder fleißig gewesen und wir erfreuten uns an Malervlies an Decken und Schrägen sowie feingespachtelten Wänden.




Was so eine weiße Fläche doch für eine Wirkung hat. Wahnsinn! Und wie toll das Malervlies schon ohne Farbe aussieht. Und die feingespachtelte Wand auch schon, ohne dass die Unebenheiten glatt geschliffen worden sind. Wieder ein paar sehr gute investierte Euros!

Das hier ist übrigens das Schleifgerät der Maler, welches gleichzeitig das abgeschliffene Zeug eingesaugt (@Thorsten: Viele Grüße von der „Giraffe“. :))


Und das ist der Monster-Staubsaugerbeutel. ;)


Außerdem stand noch ein leckerer großer Eimer Kleister rum, der natürlich vorm Anbringen des Malervlies an die Decken gespritzt wurde.


*slurp* ;)

Am Mittwoch fuhr Paddy mittags zur Baustelle, um die Installation eines unserer letzten Highlights mitzuerleben: Unsere Treppe wurde nämlich pünktlich nach Terminplan installiert. :))))

Die Bilder von der halb fertigen Treppe sehen irgendwie witzig aus. :)



Abends konnten wir unser Glanzstück dann in seiner ganzen Pracht bewundern. Und gar nicht oft genug aus allen erdenklichen Perspektiven fotografieren. ;)

Ganz wichtig: Zuerst der Vorher-Nachher-Vergleich.


Und nun die 487 Perspektiven. :)





Für alle Blog-Neulinge: Das ist die Treppe aus dem Classico 400 Musterhaus in Bad Fallingbostel in der Holzart „Eiche natur“ mit der Endbehandlung „weiß gewachst“.

Weiterhin hatte unser Bauleiter wohl Einiges in Bewegung gesetzt, da sich von heute auf morgen noch mehr getan hatte.

Zum Beispiel war endlich das Steuergerät für die Abwasserpumpe angebracht (die Stromleitung war ja bereits vor 4 Wochen angefragt und bezahlt worden).



Und unsere Regendusche war an ihrem Platz (die Handbrause fehlte noch).


Außen standen immerhin schon die Betonfüße des Außenmoduls der Wärmepumpe.


Wie hübsch!

Und was fällt uns an dieser Wand auf?


Das Viebrock-Siegel war schon an seinem Platz


Als wir die Räume nach und nach der Reihe abgingen um nach eventuellen Mängeln zu suchen (in Vorbereitung auf die Vorabnahme), fanden wir unseren neuen Mitbewohner.


Sieht irgendwie lustig aus. Wie gespiegelt. ;)

Natürlich wurde alles bis ins kleinste Detail überprüft und so haben wir auch die Zuluftschächte auseinander genommen. Hier also mal wieder Bilder für alle, die diese Teile noch nicht im Haus haben. Die anderen können das ja überspringen. ;)





Und noch ein Blick in die Abluft-Stutzen in der Küche.


Man kann uns auf jeden Fall nicht vorhalten, wir hätten zu wenig bildlich festgehalten. ;)