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Dienstag, 20. April 2010

Siebenmeilenstiefel im Turbo-Gang

Wenn es nach Erteilung der Baugenehmigung los geht, dann aber richtig. Und auch schon in aller Herrgottsfrühe! Unser Bauleiter Herr O. schrieb nämlich um 5:37 Uhr eine E-Mail an Paddy, dass es schön sei, dass wir endlich starten können. In der Tat. :) Er bat außerdem um den Erhalt des Originals der Baugenehmigung, denn in dieser stand Folgendes: Die Genehmigung gilt nur für eine Bauausführung entsprechend den ggf. in den Bauvorlagen in „Grün“ eingetragenen Änderungen und Ergänzungen.
Wir hatten ja aber nur das schwarz-weiße PDF von Herrn V. erhalten, da das Original an den Viebrock-Architekten geschickt wurde. Das hat Paddy Herrn O. dann mitgeteilt, d.h. Viebrock soll bitte mit Viebrock sprechen. ;)

Später erfuhr Paddy dann auch in einem Telefonat mit Herrn O., dass die Unterlagen heute auch tatsächlich schon bei Viebrock eingetroffen sind. Die Bauanzeige wird jetzt direkt gestellt, denn: Nächsten Montag sollen die Arbeiten beginnen! Das hat uns jetzt völlig überrascht, denn wir hatten eher damit gerechnet, noch eine Woche länger warten zu müssen. Nichts da! Wir tragen jetzt die Viebrockschen Siebenmeilenstiefel. :)

Nächsten Montag und Dienstag erfolgen die grundstücksspezifischen Arbeiten, d.h. der Bodenaustausch und auch die Erstellung der Überfahrt über den Versickerungsgraben vor unserem Grundstück. Und, noch viel besser: Am Donnerstag soll dann schon die Sohle gegossen werden. Sprich Viebrock legt jetzt einen ordentlichen Zahn für uns zu, damit auch ja kein Tag mehr ungenutzt verstreicht. Toll! Das Viebrock-Feeling hat uns wieder! :) Wurde auch Zeit!

Außerdem hat Paddy heute noch mal mit dem Wasserwerk wegen unseres Standrohrs gesprochen. Der Ansprechpartner dort wusste direkt, wer Paddy ist und wo wir bauen. Endlich mal einer, der auf Zack ist :) Die Standrohre treffen jedenfalls in den nächsten Tagen ein (also wohl innerhalb dieser Woche) und damit Paddy nicht wieder auf Verdacht anrufen muss, meldet sich das Wasserwerk jetzt bei uns. Warum sind auf einmal eigentlich alle so nett? ;) Vom zeitlichen Ablauf her passt das auf jeden Fall, denn wie wir heute ebenfalls erfahren haben, wird das Bauwasser erst benötigt, wenn die Maurer anfangen (also nicht vor übernächster Woche).

Außerdem haben wir heute die Unterlagen für die E.ON Westfalen Weser vervollständigen können, da dort eingetragen werden sollte, wann diese Arbeiten ausgeführt werden sollen. Diese Info bekamen wir von unserem Bauleiter: in der 27. KW. Also können wir diesen Papierkram morgen auch in die Post geben.

Nach der Arbeit war Paddy dann noch mal kurz am Grundstück. Unsere Maulwürfe waren da schon weg, da sie vorerst mit ihren Arbeiten, d.h. der Bodenverbesserung durch u.a. Sand und dem Setzen von Winkelstützen und Randsteinen fertig sind. Herr O. war auch sehr erfreut und überrascht zu hören, dass diese Arbeiten bereits erledigt sind. Jahaaa, unsere Maulwürfe sind fix. :)

Hier noch zwei Bilder vom aktuellen Zustand des Grundstücks mit der fertigen Reihe Winkelstützen sowie den Randsteinen.



Besonders schön ist auch der optische Vergleich zu den Winkelstützen unserer Nachbarn zur linken Seite (im ersten Bild zu sehen). ;) Von unseren Nachbarn zur rechten Seite haben wir erfahren, dass dieses Haus wohl seit ca. 10 Jahren dort steht. Wir haben uns jedenfalls geschworen, dass unsere Winkelstützen dann nicht so aussehen. Also die Seite zu unserem Grundstück sowieso nicht, aber auch nicht die zu unseren Nachbarn!

Ach ja, fast vergessen, es hat sich ja noch mehr getan: Paddy hatte bei unserem Vermesser bzgl. der Feinabsteckung telefoniert. Da dieser ihn mit Fragen bombardierte, hat Paddy ihn direkt an Herrn O. verwiesen. Später rief der Vermesser dann zurück und teilte Paddy mit, dass er sich für den Vormittag des 28.04. (nächsten Mittwoch) mit Herrn O. an unserem Grundstück verabredet hat.

Außerdem haben wir von Herrn O. noch erfahren, dass sich die Firma Heico Haustechnik auch um unseren Baustrom kümmert, sprich diese lästige Angelegenheit ist ebenfalls geregelt.

Und was können wir momentan noch tun?! Nichts. Außer noch einen schönen Abend zu haben. Herrlich! :)

Montag, 19. April 2010

Von Maulwürfen und Schreibtischfröschen

Nein, wir waren nicht im Zoo. :) Aber im ganz normalen Wahnsinn des Baualltags kommt es durchaus vor, dass man Parallelen zur Tierwelt ziehen kann.

Fangen wir doch mit dem Schreibtischfrosch an. Eine ganze Gruppe von diesen possierlichen Tierchen arbeitet beim Kreis Lippe. Nach dem Motto: Nichts tun, aber auf die Mücken warten. ;)

Doch, wir wollen uns heute nur halb beschweren, denn *fanfare* *täterääää*: Wir haben unsere Baugenehmigung! Ja mei, i werd narrisch! Wie kommt’n des?

Das kommt folgendermaßen: Herr V. hat heute in aller Frühe auf die E-Mail vom Freitag geantwortet und zwar das:

„Hallo Frau S.,

ich habe gerade Ihre Baugenehmigung unterschrieben. Diese wird bedingt durch die von Ihnen erteilte Vollmacht an Ihren Bauträger geschickt (heute per Post).

Leider konnte in die Baugenehmigung die Stellungnahme der unteren Landschaftbehörde nicht einfließen, da ich diese erst am Freitag erhalten habe und die Baugenehmigung zu diesem Zeitpunkt schon geschrieben war. Ich werde die Begrünung per Nachtrag genehmigen - zusätzliche Kosten entstehen Ihnen nicht.

Mit freundlichem Gruß

V.“

Unbeschreibliche Freude einerseits! Endlich, endlich, endlich kann es weitergehen!

Fast genauso große Verärgerung aber im gleichen Moment, denn: Frau D. von der Landschaftsbehörde hatte mir letzten Montag zugesagt, dass sie am Dienstag die Stellungnahme an Herrn V. weitergeben würde. Was hat sie also bitte bis Freitag gemacht? Sich auf dem Flur verlaufen?!?

Können wir echt nicht nachvollziehen! In diesem Punkt sind wir also Herrn V. zu Dank verpflichtet, dass er nämlich nicht mehr auf Frau D. gewartet hat, sondern schon mal seine Arbeit erledigt hat. Netterweise hat er mir (Rina) dann auf meine Bitte hin sogar noch die Baugenehmigung als PDF gemailt. Und hier hatte er auch schon handschriftlich vermerkt, dass die Auflagen der Landschaftsbehörde nun erfüllt wären.

Paddy hat dann später noch bei unserer Viebrock-Beraterin Frau G. angerufen, um das Ganze noch ein wenig zu beschleunigen, und hat sich die E-Mail-Adresse des Viebrock-Architekten geben lassen, an welchen die Baugenehmigung geht. Dieser hat das PDF nun auch schon vorab per E-Mail von uns bekommen, denn wer weiß, ob die Post auch morgen schon bei ihm auf dem Schreibtisch ist. Eine Lesebestätigung haben wir von seiner Seite auch schon erhalten. Also Viebrock: Go, go, go! :)

Bei aller Freude haben uns (besonders Paddy) ein paar Anmerkungen in der Baugenehmigung aber doch stutzen lassen.

Unter den zahlreichen Nebenbestimmungen steht z. B., dass bis zum Baubeginn folgende Nachweise einzureichen sind: Standsicherheit, Nachweis über die Einhaltung der EnEV sowie Berechnungen für den Energieausweis. Wir haben diese Unterlagen am 06. April von Viebrock per E-Mail erhalten, wieso liegen diese also dem Kreis noch nicht vor?!

Im ersten Moment dachten wir, dass jede Baugenehmigung diese Dinge vielleicht standardmäßig auflistet, bei genauerem Hinsehen, stellten wir aber fest, dass die Nebenbestimmungen nummeriert sind. Und in unserer Baugenehmigung ist die Nummerierung nicht fortlaufend, also werden wohl nur die Nebenbestimmungen aufgeführt sein, die noch nicht erfüllt sind.

Äh ja… Alle Angaben und Schlussfolgerungen ohne Gewähr, aber so lesen wir Laien das. Und wundern uns. Zum Beispiel auch über die Aufforderung, den Bauleiter zu nennen sowie das beauftragte Unternehmen.

Belustigt waren wir über folgenden Absatz:
„Die in diesem Plan dargestellten landschaftspflegerischen Maßnahmen sind in der erstmöglichen Pflanzperiode nach der Fertigstellung vorzunehmen, unaufgefordert beim Kreis Lippe, Umweltamt – Untere Landschaftsbehörde -, Herrn. O., Tel. …, anzuzeigen, im Übrigen dauernd zu pflegen und ggf. zu erneuern.“

D.h. die Auflagen von der Landschaftsbehörde müssen wirklich direkt alle erfüllt werden. Ist natürlich schön, direkt einen fertigen Garten zu haben, aber sonderlich „Mitbürgerfreundlich“ ist das auch nicht. Und ist schon klar, dass wir mit der Erfüllung der Auflage auch nicht 5 Jahre hätten warten können, aber man hätte ja wenigstens ein Kalenderjahr Zeit einräumen können. Und wehe, man führt nicht brav Berichtsheft und gibt die Hausaufgaben nicht pflichtgemäß ab. ;)

Umso dankbarer sind wir für unseren Maulwurf, um jetzt mal zum anderen Thema überzuleiten und den Paragraphendschungel zu verlassen.

Paddy ist heute Mittag am Grundstück gewesen. Er arbeitet ja glücklicherweise nur 15 Minuten Fahrtzeit entfernt. Und die Maulwürfe, also unser GaLa-Bauer und seine Mitarbeiter, waren schon wieder sehr fleißig und es hatte sich schon wieder eine Menge getan. Übrigens erfuhr Paddy heute auch, dass sie sogar am Samstag außerplanmäßig gearbeitet hatten, weil das Wetter so gut war und weil einer der Bagger wohl nur ausgeliehen ist.

Hier sieht man, dass das Setzen der Winkelstützen schon in vollem Gange ist.



Der Mann im Bagger ist übrigens Herr Knittel, unser GaLa-Bauer. Hier noch mal eine Nahaufnahme vom konzentrierten Chef-Maulwurf. ;)

Ganz im Hintergrund auf dem ersten Foto sieht man den vierten Mann bei der Arbeit, der unsere Randsteine setzt.

Hier sieht man es genauer:


Und aus dieser Perspektive erkennt man, dass die Grundstücksgrenze im wahrsten Sinne des Wortes schnurgerade eingehalten wurde. :)


Sowohl unser GaLa-Bauer als auch seine Mitarbeiter sind wirklich herzensfreundliche Menschen und wir fühlen uns bei jeder Begegnung aufs Neue bestätigt, eine sehr gute Wahl getroffen zu haben. Da lässt sich das viele Geld doch etwas leichter verschmerzen.

Und daher hier auch noch eine kleine Werbung für Herrn Knittel. Falls mal jemand aus der Gegend einen GaLa-Bauer benötigen sollte. :)


Und was müssen wir jetzt wieder tun, wenn wir uns mal nicht am Grundstück rumtreiben, um unsere Maulwürfe zu beobachten? Warten! Und zwar, dass die Bauanzeige erfolgt und wir erfahren, wann es denn nun tatsächlich los geht. Es bleibt spannend! Aber diese Spannung ist doch jetzt schon wesentlich angenehmer!

Freitag, 16. April 2010

Frustration deluxe

Boah, ich (Rina) könnte gerade… *grrrr* Ach, ich könnte gar nichts! Es ist echt zum Haare raufen. Nein, eher zum Haare ausreißen! Wie war das noch mal mit der unendlichen Geschichte und dem Fast-Entstand? Von wegen! Hat sich irgendwas in den letzten Tagen getan? Haben wir inzwischen die Baugenehmigung? Nein!!!

Diese Warterei und dieses zum Nichtstun verdammt sein ist einfach nur furchtbar! :( Wir haben bisher immer noch nichts gehört. Und klar, man kann ja nicht jeden Tag beim Kreis anrufen und fragen, was denn jetzt Sache ist. Dann wird nachher noch langsamer gearbeitet. Also läuft man jeden Tag zum Briefkasten und schaut ins Leere. Bzw. hören wir auch nichts Positives von Viebrock, falls die Baugenehmigung dorthin verschickt werden sollte (aufgrund der Vollmacht fürs Baugenehmigungsverfahren).

Heute habe ich dann aber doch versucht, Herrn V. zu erreichen. Schon allein, um mal zu klären, wohin der Kreis denn wohl die Baugenehmigung schicken wird. Wir brauchen nämlich eine Kopie der Baugenehmigung für unsere Bank. Vorher gibt es nämlich kein Geld, ist ja klar. Aber wie das an Freitagen immer so ist: Da haben die Ämter ja quasi frei. :(

Ich habe gefühlte 312 Versuche gestartet, Herrn V. zu erreichen. (Tatsächlich waren es 7 oder 8 Anrufe. Der Wahnsinn trübt die Wahrnehmung.) Das Telefonat hat nie jemand angenommen, also noch nicht mal ein Kollege! Wieso kann man das Telefon nicht wenigstens umstellen, wenn man nicht da ist?! In meiner Frustration habe ich mir schließlich selbst dadurch geholfen, dass ich mir auf der Website vom Kreis die Nummern der anderen Ansprechpartner (zuständig für andere Gemeinden im Kreis) rausgesucht habe und dort angerufen habe. Nach dem Motto: „Oh, ich wollte eigentlich Herrn V. sprechen, da habe ich mich wohl verwählt.“ Im Zweifelsfall hilft es auch mal, sich auf blond und blöd zu stellen. ;)

So habe ich nämlich schon beim zweiten Versuch jemanden in der Leitung gehabt. (Bei der ersten Nummer meldete sich ebenfalls niemand.) Der Herr, dem diese Nummer gehörte, war sehr nett. Und er fiel sogar auf meine blöde Masche herein und meinte direkt, dass Herr V. seinen Apparat auf ihn umgestellt hätte. Schön wär’s gewesen, denn dann hätte ich mir die anderen unnützen Anrufe sparen können! Jedenfalls erfuhr ich so, dass Herr V. heute Vormittag im Außendienst unterwegs war. Er würde aber eventuell in einer halben Stunde (d.h. gegen 12.45 Uhr) wieder im Hause sein. (Ja, ich war inzwischen so tollkühn und habe in der Mittagspause beim Amt angerufen, aber hat ja geholfen.) Auf meine vorsichtige Frage hin, wie lange denn heute in der Abteilung überhaupt gearbeitet werden würde, bekam ich zur Antwort: „Also ab 12.30 Uhr dürfen wir Gleitzeit nehmen.“ Na, prima… „Aber am Montag ist Herr V. mit Sicherheit zu erreichen.“ Ich wollte aber nicht schon wieder ein Wochenende wartend verstreichen lassen! *maul* Also habe ich es weiter versucht… Natürlich erfolglos!

Also: Keine Ahnung, ob die Baugenehmigung noch auf irgendeinem Schreibtisch verschimmelnd das Wochenende verbringt (falls es sie überhaupt schon gibt!) oder ob sie vielleicht doch schon unterwegs ist, wohin auch immer!

Die Tage hatte Herr D. übrigens die Nerven anzurufen, um sich nach dem Status der Baugenehmigung zu erkundigen, glücklicherweise bei Paddy. Ich glaube, ich hätte ihn durch den Hörer gezogen!! Da hätte es dann bei mir auch mit aller Freundlichkeit aufgehört. Paddy ist immer noch besonnener als ich. Gott sei Dank, sonst würden wir uns nachher noch in unserer Frustration zerfleischen. ;) Also, Paddy, an dieser Stelle ein unendlich großes Dankeschön an Dich, dass Du mich immer noch so wunderbar aufmuntern kannst. :* Ich geh nämlich gerade echt am Stock… Und das nervt und frustriert mich dann noch mehr, weil ich es all den Menschen, die es verursacht haben und verursachen, dass wir immer noch in der Luft hängen, gar nicht gönne, dass mich da alles so mitnimmt. Ein echter Teufelskreis!

So, jetzt aber genug gemault. Ich gründe lieber den Rina-Selbstmitleids-Club und gehe Euch hier nicht weiter auf die Nerven. ;)

Wenigstens fängt unser GaLa-Bauer nächste Woche an, Winkelstützen an unserer rechten Grundstücksseite zu setzen. Ist so mit unserem Bauleiter abgesprochen und auch ausdrücklich erwünscht, um bestmöglich zu verhindern, dass durch die ganze Buddelei bei den GSA (grundstückspezifischen Arbeiten) auch ja nichts zum Nachbarn zur rechten Seite hin abrutscht, denn bei uns muss ja mehr Erde als gewöhnlich ausgetauscht werden. Also haben wir dank unseres GaLa-Bauers wenigstens Baufeeling light. Mein Strohhalm zum Festklammern! ;)

Eine Überraschung gab es diese Woche übrigens auch noch! Meine Freunde von der E.ON Westfalen Weser haben es sich anscheinend anders überlegt und uns tatsächlich schon das Angebot geschickt. Oder der Kerl hat am Telefon so genuschelt, dass ich „in 2 Wochen“ gehört habe, er aber tatsächlich in „2 Tagen“ gesagt hat. ;) Hey, ich freue mich sogar darüber, dass wir wieder Geld bezahlen dürfen, denn es passiert wenigstens etwas. :P

Ach ja, und die Telekom hat meine E-Mail auch gelesen. Schon nach 2 Tagen. Grandios. Auch bei der Telekom freut man sich ja über die kleinste Regung. Also bin ich mal gespannt, wann uns dieses Angebot ins Haus flattern wird.

Ansonsten habe ich mir gerade temporär über meine Frustration hinweg geholfen und meinen Esprit VIP Gutschein eingelöst. Hey, ich bin unschuldig, was schicken Dir mir auch gerade in dieser Situation so einen Köder?! ;)) Und nach Tapeten habe ich gerade mal wieder geschaut. Zwei haben wir uns quasi schon ausgesucht, da wir uns Muster über www.traumtapete.de bestellt haben. Die Muster gibt es übrigens kostenlos. Wir haben eine mit einem dezenten Muster inklusive farblich passender Begleittapete für den großen offenen Wohn-/Ess-/Kochraum im EG ausgesucht. Das Muster soll dann wahrscheinlich an die Wand, an der unsere Wohnwand stehen wird.

Ausgesucht haben wir uns eine Tapete aus der Goya-Kollektion von P + S International (www.ps-international.de) und so schaut sie aus:

© P + S International

Also links die Mustertapete, rechts die passende Begleittapete.

Sieht auf jeden Fall in natura genauso aus wie auf den Bildern. Die Beschreibung von Goya trifft auch ganz unseren Geschmack. Wenn ich mal zitieren darf: „Modern bis klassisch, aber auch ebenso passend für ein sehr modernes Interieur präsentieren sich die Tapeten-Dessins aus der Kollektion „Goya“. […] Ein edles Ambiente wird durch die matte Optik der verschiedenen Dessins vermittelt. Unterstützt werden die kunst- und phantasievollen Muster durch dezente Uni-Strukturen in Leder-Optik.“ Allein dafür ist die Tapete schon gekauft. ;)

Eigentlich wäre der Farbton auch schön fürs Schlafzimmer, also mal sehen. ;) Von einer Esprit-Tapete habe ich auch noch ein Muster bestellt, ohne genau zu wissen, wo sie denn genau hin soll, weil mir die Farbe spontan so gut gefallen hat.

Und zwar diese hier:

© Esprit

Paddy hat im Überschwang schon mal eine fürs Kinderzimmer ausgesucht. Mit dem Namen „dragon castle“. 

© Esprit

Gibt’s übrigens auch in Rosa-/Pinktönen. Aber ich will ja eh nur Jungs. :P

Während ich das hier schreibe, hat Lasse übrigens gerade das Sofa geentert und versucht, eine kleine Spinne von der Wand runterzufressen. Die Spinne war aber schneller. Paddy hat sie ihm dann netterweise serviert. Ja, so verbringen wir unsere Freitagabende. ;))) Und nein, ich hab keine Angst vor Spinnen, falls sich jetzt jemand wundert. Ich muss zwar jetzt auch nicht bevorzugt ein dickes haariges Monstrum auf der Nase sitzen haben, aber ansonsten sag ich immer: Leben und leben lassen.

Hatte ich eigentlich auch schon mal erzählt, dass wir das Laminat für den Wohn-/Ess-/Kochraum schon vor einigen Wochen gekauft haben? Es ist nämlich im selben Ton wie die Arbeitsplatte und Wangen unserer Küche (Zebrano). Es passt auch tatsächlich, wie wir direkt im Küchenstudio mit einem Laminatmuster überprüft haben und der anschließende Abgleich im Einrichtungszentrum mit unserer zukünftigen Wohnwand war auch erfolgreich. Daher haben wir gleich zugeschlagen, da das Laminat zu diesem Zeitpunkt im Angebot war und 3 € weniger pro m² gekostet hat. Gut, dass wir jetzt auch schon eine große Wohnung haben und mal eben 65 m² Laminat mit zugehörigem Untergrund lagern können. ;) (Im Bügel-/Fernseh-/Gästezimmer.)

Außerdem haben wir schon einige andere Einkäufe getätigt: Die reizenden Gummistiefel haben wir schon präsentiert. Von diesen abgesehen, besitzen wir inzwischen auch einige Untensilien für unseren zukünftigen Garten, eine Lampe mit Bewegungsmelder für unseren Carport sowie ein kleines Gerüst zum Streichen. Und da wir von meinen Eltern zu Weihnachten einen großzügigen Gutschein für einen Baumarkt bekommen hatten, sind wir auch schon stolze Besitzer eines Tapeziertischs und einer Sackkarre. ;) Und Paddy hat in seinem männlichen Wahn auch schon irgendwelche tollen Werkzeuge gekauft. :P Und ich in meinem weiblichen Wahn neue Handtücher und Badteppiche. Wir sehen das nämlich auch so, dass das so besser ist, als wenn man nachher alles auf einmal kaufen muss.

Also liegt überall etwas verstreut (also auch in Keller und Garage), was uns daran erinnert, dass es Zeit wird, mit dem Bauen anzufangen!!! Selbst unsere neuen Möbel liegen schon beim Einrichtungszentrum im Lager.

Gibt es eigentlich einen Schutzpatron für Bauherren? Für den würde ich glatt unser Kerzenarsenal anzünden. Wenn sonst nichts hilft! Also falls jemand so einen Schutzpatron kennt, bitte melden, Kerzen und Feuerzeug liegen bereit. ;)

Montag, 12. April 2010

Die unendliche Geschichte?

Halloooooo Baugenehmiguuuuuuung, wo bist Du deeeeeeeeenn? Fragen nicht nur wir uns, sondern Ihr Euch bestimmt auch, daher mal wieder ein kurzer Zwischenstand. Ja, nur Zwischenstand, nicht Endstand. *grmbl* Aber wenigstens Fast-Endstand, man muss sich ja an jeden Strohhalm klammern.

Paddy hat heute bei Herrn V. angerufen, der (wie schon erwähnt) beim Kreis Lippe für die Baugenehmigungen für Leopoldshöhe zuständig ist. Bei Herrn V. ist sogar schon die positive Bestätigung aus Leopoldshöhe eingetroffen. Yeah!
Wir hatten ja gelernt: Nicht nur das Kreis muss zustimmen, sondern auch die Gemeinde. Und der Kreis kümmert sich um das Baugenehmigungsverfahren, weil Leopoldshöhe kein eigenes Bauamt hat (, sondern nur einen Fachbereich „Bauen / Planen / Umwelt“).

Herr V. würde uns auch gerne schnell die Baugenehmigung erteilen, allerdings nur ohne Auflagen. Und welche Auflage lag ihm noch vor, als er mit Paddy telefonierte?! Dass wir bis zum Baubeginn einen Begrünungsplan einreichen müssen. Haben wir ja aber schon längst!!
Problem war nur, dass Frau D. von der Landschaftsbehörde Urlaub hatte (jaja, wieder dieses Problem mit Ostern!) und Paddy daher ja die Sachen an einen Herrn C. geschickt hatte und auch mit diesem telefoniert hatte. Und Herr C. hatte uns dann auch bestätigt, dass wir im grünen Bereich wären, sprich alles in Ordnung ist!

Nur ist diese Info bisher nicht von der Landschaftsbehörde zu Herrn V. gelangt. Keine Ahnung, warum? Ob Herr C. dazu nicht berechtigt ist?! 

Also next step: Wieder bei der Landschaftsbehörde anrufen – Frau D. war nämlich ab heute aus dem Urlaub zurück - und denen sagen, dass sie diese Info doch bitte umgehend an Herrn V. weitergeben sollen…

Ach ja, man kommt sich manchmal ein wenig vor wie im Kindergarten! Oder wie unser Sparkassen-Berater mal boshaft, aber leider oft zutreffend formulierte: Die haben auf den Ämtern weniger zu tun, weil sich viel auf elektronischem Wege selbst regeln lässt. Ist doch klar, dass sie dann die Prozesse, die sie noch selbst in der Hand haben, möglichst verkomplizieren, damit jeder noch irgendwie seine Daseinsberechtigung hat.

Von uns aus können die Prozesse gerne so kompliziert bleiben, aber dann soll wenigstens jede Instanz das tun, was sie zu tun hat, sprich die Landschaftsbehörde soll doch bitte auch Herrn V. sagen, dass sie den Begrünungsplan haben und alles in Ordnung ist, damit das Baugenehmigungsverfahren endlich abgeschlossen werden kann! Es ist ja auch nicht so, dass Herr V. auf Stern A sitzt und die Landschaftsbehörde auf Stern B.! Nein, beide gehören zum Kreis Lippe. Und sitzen wahrscheinlich auch noch auf demselben Flur. :P

Bei Frau D. habe ich (Rina) dann angerufen. Sie hat mir zugesagt, die Info morgen an Herrn V. weiterzugeben, auch wenn sie nicht wirklich begeistert klang… Mich nervt’s ja auch – und Paddy, der noch mehr telefoniert, ja sowieso – ständig wegen solcher Dinge bei irgendwem anrufen zu müssen, um die Leute zu bitten, doch mal ihre Arbeit zu machen (oder diese ein bisschen schneller zu machen). Frau D. sagte im ersten Moment nur, dass sie das dann weitergeben würde. Woraufhin ich meinte, ob sie konkreter werden könnte, wann das passieren würde. Eine berechtigte Frage, denn wir sind ja jetzt schon im Verzug mit dem Baubeginn! Und dann wird man doch wohl mal konkrete Aussagen verlangen können!
Und wer weiß, wann Frau D. diese Info tatsächlich weitergegeben hätte, wenn ich nicht explizit danach gefragt hätte. Ohne ihr jetzt etwas Böses zu wollen, aber so sind wir wenigstens auf der sicheren Seite. Und bei unserer Odyssee ist es glaube ich noch mehr verständlich, wenn man da lieber einmal zu viel nachfragt. ;)

Aber wie es jetzt aussieht, sollte ab morgen dann endlich unserer Baugenehmigung nichts mehr im Wege stehen!!! Meine Güte, was machen wir denn dann mit unseren wiedergewonnenen Nerven und der freien Zeit, die man nicht mehr mit Grübeleien, Telefonaten und Flüchen verbringen muss? ;))

Frau D. war übrigens heute nicht die einzige unfreundliche Person, die ich am Telefon hatte. Obwohl: Gegen den Herrn von E.ON Westfalen Weser war die Dame echt Zucker. Warum ich da mal wieder angerufen habe? Nun, es ging nicht um Baustrom. ;) Vor ca. 4 Wochen hatten wir die Kopie eines Schreibens von Heico Haustechnik an die E.ON Westfalen Weser bekommen, mit welchem Heico Haustechnik E.ON aufgefordert hat, uns ein Angebot über die Erstellung der Hausanschlüsse zu unterbreiten. Bis heute hatten wir nichts gehört und dachten uns, dass wir daher mal freundlich nachfragen, wie es denn aussieht.

Leider ist mir heute erst aufgefallen, dass Heico Haustechnik dieses Schreiben versehentlich an die Geschäftsstelle in Hameln geschickt hat. Für uns ist aber Lage zuständig. Waren so vielleicht die 4 Wochen ohne das geringste Lebenszeichen seitens E.ON zu erklären? 

Warum mir das mit der falschen Geschäftsstelle heute erst aufgefallen ist? Ist ehrlich gesagt im Papierwust untergegangen. Für uns war in dem Moment nur wichtig, dass Heico Haustechnik tätig geworden ist.

Nun ja, Nummer der Hotline der Hamelner Geschäftsstelle raus gesucht und angerufen. Dort hatte ich noch einen freundlichen Herrn dran, der (so klang es jedenfalls) fast beeindruckt war, dass ich wusste, dass aber Lage für uns zuständig ist. Er hat mich dann direkt nach Lage  verbunden, weil er meinte, dass das Schreiben eigentlich inzwischen dort gelandet sein müsste. In Lage hatte ich zunächst Herrn K. dran, der war auch noch nett. Mit ihm hatte ich ja schon mal bzgl. des Baustromanschlusses gesprochen. Herr K. ist aber eben nur für die Technik zuständig, aber sein kaufmännischer Kollege schwirrte wohl gerade im Hintergrund herum und Herr K. wandte sich daher direkt an ihn, d. h. er bat mich um einen kurzen Moment Geduld und sprach den Kollegen an, während er den Telefonhörer noch in der Hand hielt und ich eben noch in der Leitung war. Dieser Kollege wurde dann aus heiterem Himmel direkt ausfallend und schimpfte irgendwas vor sich hin. Ich habe am Hörer echt gedacht, ich höre nicht richtig. So eine Unverschämtheit! Leider habe ich aber den genauen Wortlaut nicht verstanden. Herr K. meinte auch nur leicht irritiert: „Ich habe die Frau gerade am Telefon.“ Ich hörte dann nur noch ein gemaultes „Ja, dann gib halt mal her“, dann hatte ich diesen Typen dran, der noch nicht mal seinen Namen sagte, sondern nur ein „Ja?“ in den Telefonhörer rotzte. Ja, anders kann man diese schnodderige Art echt nicht bezeichnen. Ich dachte mir in dem Moment bloß: Bleib gaaaaaanz ruhig. *ommmmmmmm*

Also erklärte ich ihm noch mal in aller Seelenruhe, welches Bauvorhaben wir sind und dass das Schreiben irrtümlich nach Hameln ging und ich nur wissen wollte, ob es denn auch in Lage angekommen wäre. Da unterbrach er mich schon mitten im Satz und meinte: „Ja, das hat einige Wege genommen, aber jetzt haben wir es hier.“ In einem Ton, als ob ich dafür verantwortlich wäre, dass das Schreiben versehentlich nach Hameln gegangen ist. Ich meinte dann auch nur, dass das schön wäre zu hören, und wann wir denn dann mit einem Angebot rechnen könnten. Direkt ging es im „Kasernenton“ weiter, „dass das noch 14 Tage dauern würde und dass das ja wohl kein Problem sein sollte oder ob wir etwa ein Fertighaus bauen würden“. Nein, tun wir nicht, aber trotzdem frage ich mich, warum man also 6 Wochen brauchen wird, um ein Angebot für die Hausanschlüsse zu erstellen. Das habe ich mich aber nur im Geiste gefragt und nicht den überaus freundlichen Herrn. :P 

Da er mir aber auch den letzten Satz so hin gerotzt hatte, habe ich dann aber doch gesagt, dass ich ja nur mal nachfragen wollte, da immerhin schon 4 Wochen vergangen wären. Er meinte dann aber wieder nur, dass ich es ja aber in 2 Wochen bekommen würde, und dann war es mir auch zu blöd und ich habe mich sogar noch brav bedankt und das Gespräch beendet. Unglaublich, oder? Gut, dass das mit dem Angebot nicht so eilt. Aber es gibt echt schon Zeitgenossen, da muss man sich wirklich schon sehr anstrengen, um die gute Erziehung nicht zu vergessen. Nicht, dass ich mich auf so ein Niveau begeben würde, aber ein paar deutlichere Takte kann man mit solchen Menschen schon mal sprechen. Doch heute habe ich mich angestrengt und habe das ignoriert. Aber auch nur, weil ich leider nicht verstanden habe, was er da genau im Hintergrund gesagt hat. Sein Glück! ;)

So viel mal wieder zu den Glücksmomenten, die so ein Bauvorhaben mit sich bringt. ;)

Letzten Freitag haben wir uns aber dann doch ausnahmsweise noch mal mit etwas anderem als der Baugenehmigung & Co. beschäftigt und sind zu einem Baustoffhändler in Bielefeld gefahren, um uns noch mal ein paar andere Pflastersteine anzuschauen. Die Holzterrasse ist ja leider bekanntlich gestorben aufgrund der Zusatzkosten durch das für den Baustrom notwendige Gerüst zur Überbrückung der Straße (und noch ein paar anderer Kleinigkeiten). 

Wir waren vorher immer zu einem anderen örtlichen Steinwerk gefahren, das eine sehr große und teils exklusive Auswahl hat, allerdings daher auch nicht ganz so günstige Preise. Was wir aber erst richtig einschätzen konnten, als wir am Freitag bei besagtem Baustoffhändler waren. Übrigens eine Empfehlung unseres GaLa-Bauers, als wir überlegten, wo wir denn vielleicht noch ein paar Euro im Bereich der Außenanlagen einsparen könnten.(Das Steinwerk hatte er uns auch genannt, weil es dort eben so eine große Auswahl gibt, was natürlich nett für die erste Inspiration ist.) Als wir die Preise am Freitag gesehen haben, sind wir direkt noch mal umgeschwenkt, denn hier kann man locker 10 bis 15 Euro pro m² sparen und wenn man das dann hochrechnet, ist das schon ein nettes Sümmchen.

Wahrscheinlich werden wir jetzt wohl diese Serie hier nehmen:

© Berding Beton

Allerdings werden wir mit verschiedenen Steingrößen arbeiten (30x20 cm / 20x20 cm / 20x10 cm), ungefähr so wie auf diesem Bild aus derselben Serie:

© Berding Beton

Zudem werden wir für das Pflaster in der Einfahrt und auf den Wegen die Variante „antik“ nehmen, da das Pflaster dann durch gebrochene Kanten und eine künstlich gealterte Oberfläche noch natürlicher wirkt, was uns generell sehr gut gefällt. Auf der Terrasse kommt aber das „normale“ Pflaster zum Einsatz, wie im oberen Bild zu sehen. So haben wir noch einen Kontrast zwischen Terrasse und „Rest“ und vermeiden auch eine zu holprige Terrassenoberfläche und können auch nicht mit Tischen und Stühlen in irgendwelchen Kanten hängen bleiben. Darauf hatte uns eine Beraterin beim Baustoffzentrum hingewiesen, dass wir eine allzu unebene Fläche auf der Terrasse vermeiden sollten. 

Wen es interessiert: Der Stein heißt Modula Plus® Galant und ist von Berding Beton (www.berdingbeton.de). (Südlichstes Liefergebiet ist NRW.) Auf deren Website sieht man aber leider nur das Modula Plus®-System. Galant ist noch eine Weiterentwicklung und bietet ausgefeiltere Farbnuancen. Unsere heißt „bianco“, obwohl es sich um Anthrazit handelt. ;) Der generelle Vorteil dieses Pflasters ist, dass es sehr „verschiebesicher“ ist und so hohe Belastungen aushält. Das ist natürlich gerade für die Einfahrt und im Bereich unseres Carports wichtig.

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr, vielleicht entscheiden wir uns ja noch mal um. ;)) Aber eigentlich haben wir mit dieser Wahl genau die Optik, die wir wollen, und das noch zu einem tollen Preis. Momentan gibt es das Pflaster sogar im Angebot, allerdings nur bis zum 30.Juni. So früh brauchen wir es ja leider noch nicht. Aber mal sehen, ob wir da noch irgendwas mit dem Steinhändler deichseln können. Von wegen Ende Juni bestellen, aber erst im August zum günstigen Juni-Preis liefern. ;)

Und im nächsten Blog-Eintrag steht dann hoffentlich, dass wir endlich die Baugenehmigung haben!! Wer auch daran glaubt, schreibt jetzt sofort "Daumen hoch" als Kommentar! ;)))

Mittwoch, 7. April 2010

Tanzt mit uns den Gummistiefeltanz! ;)

Oder trinkt ein Sektchen mit uns: Paddy hat heute die Dame von der Gemeinde erreicht und sie teilte ihm mit, dass die Gemeinde unseren Bauantrag positiv geprüft hat und das Ergebnis dieser Prüfung dem Kreis Lippe mitteilen wird. Herr V. (der Mann vom Kreis für die Baugenehmigungen) ist wohl donnerstags immer in Leopoldshöhe und bekommt das Ganze dann einfach in die Hand gedrückt. Hr. V. muss dann zwar noch einmal alles prüfen, aber wir denken jetzt einfach mal positiv! Dann aber *zackzack* Herr V.! :)

Und wir singen: Oooooooh, wie ist das schööööön!

Vor allen Dingen: Die doofe Planungsphase scheint tatsächlich vorbei zu sein. Es kann jetzt also nur besser werden. Denn wir glauben ja noch immer ganz fest an Viebrock und freuen uns jetzt wie doof auf unser wunderschönes Haus.

Uns ist heute echt ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Jetzt kann man die ganze Sache doch wieder seeeeehr viel entspannter angehen.

Zum Beispiel so:


;)))))

Das wollten wir allen Daumendrückern direkt mal mitteilen. :)

Dienstag, 6. April 2010

Schon mal den Sekt kalt stellen?

Kinder, was für ein Tag! Morgens 3 °C frostige Kälte, nachmittags 17 °C herrlicher Sonnenschein. Tatsächlich und im übertragenden Sinn. Ich spreche in Rätseln? Ich darf das, ich bin eine Frau. ;) Und gerade so halb vorfreudig-euphorisch.

Wie berichtet, wartete heute eine längere To-Do-Liste auf uns, die wir fleißig abgearbeitet haben. Äh, und natürlich auch sonst fleißig gearbeitet haben. ;) Doch erst ein kurzer Überblick und dann der Reihe nach.

Rinas To-Dos: 
  • aktuelle Gartenskizze vom GaLa-Bauer für die Landschaftsbehörde einscannen und vorher noch abändern (ein paar Kleinigkeiten passten noch nicht)
  • Telekom-Bauherren-Hotline anrufen
  • unserem Sparkassen-Berater mailen und ihm mitteilen, dass die Baugenehmigung noch nicht da ist und u.a. nachfragen, ob er endlich den Nachweis über die Grundschuldeintragung erhalten hat
Paddys To-Dos:
  • bei unserem GaLa-Bauer anrufen, um einen Termin zu vereinbaren
  • bei Herrn V. vom Kreis Lippe anrufen, um zu fragen, wie es denn generell mit unserer Baugenehmigung aussieht
  • Herrn C. von der Landschaftsbehörde den Begrünungsplan sowie die Gartenskizze mailen sowie dort anrufen
  • beim Wasserwerk Leopoldshöhe anrufen und das Standrohr reservieren
Ok, meine To-Dos waren jetzt nicht so spannend. Die Gartenskizze war trotz Überformat relativ schnell eingescannt, sodass Paddy sie direkt mit dem Begrünungsplan zur Landschaftsbehörde schicken konnte. Die E-Mail an unseren Sparkassenberater war auch relativ schnell getippt, allerdings müssen wir hier erst mal auf Antwort warten, da er diese Woche Urlaub hat. Ostern halt.

Die Telekom-Bauherren-Hotline hat mich dann ein wenig länger beschäftigt. Nachdem der Großteil meiner Kollegen in die Kantine verschwunden war, habe ich mir den Zettel von unserem Bauleiter geschnappt, auf dem u.a. die angebliche Nummer der Telekom-Bauherren-Hotline stand. Da ich sowieso immer dazu neige, alles erst mal selbst zu googlen, tat ich dies in diesem Fall auch und landete direkt auf einer Seite der Telekom. Und siehe da: Die Nummer auf dem Bauleiterzettel, gehört zu einer Hotline, wo man eine Beratung über Tarife und Produkte erhält. Nein, vielen Dank. Ich rege mich sowieso schon darüber auf, dass wir erst mal zur Telekom müssen, nur, weil die die Leitungen legen! Die richtige Nummer, also die der eigentlichen Hotline, wo man seinen Telefonanschluss beantragen kann, stand glücklicherweise direkt darunter. Also habe ich dann dort angerufen.

Stimme vom Band. Die 1 gedrückt für Neuanschluss. Dann die PLZ eingegeben und mit Raute bestätigt. Falls sich das jemand schon mal merken möchte. ;) Automatisch wurde ich dann zur Zweigstelle in Bielefeld durchgestellt. Und dann… nix! Angeblich kann man die Hotline montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr erreichen. In Bielefeld macht die Hotline anscheinend Mittagspause. ;) Man landet nämlich nicht in der üblichen Warteschleife, sondern es klingelt und klingelt und klingelt und dann bekommt man mitgeteilt, dass der Anruf gerade nicht persönlich entgegen genommen werden könne, man aber gerne eine Nachricht hinterlassen kann. Ich mag’s lieber persönlich.

Ich hab’s trotzdem noch 2-3x während der Mittagszeit probiert, aber Fehlanzeige. Nun gut, mussten halt alle Kollegen nach der Pause mithören. Irgendwann erreichte ich dann auch jemanden und dieser Herr war dann auch noch richtig freundlich. Da ich die Telekom, T-Mobile und die ganzen Konsorten gefressen habe, erwähne ich das mal. ;)

Der Telekommensch meinte dann etwas kryptisch, dass sich das ja irgendwie von selbst regeln würde, aber er mir gerne etwas zum Ausfüllen zuschicken könnte. Ja, bitte, denn von selbst regeln…. Im Traum vielleicht. ;) Also gab ich ihm meine E-Mail-Adresse und es ist tatsächlich etwas angekommen, was wir gleich morgen ausfüllen und dann mit Lageplan / Grundriss inklusive eingezeichneter Hausanschlüsse zurück mailen / faxen. Hey, das ging ja einfach. Ok, ok, wir haben den Anschluss noch nicht. Aber als „Telekomfreund“ hatte ich erwartet, dass es direkt kompliziert wird.

Lustig war auch, dass der Telekommensch fragte, wo wir denn bauen. Als ich ihm dann Leopoldshöhe nannte, meinte er direkt „Ach, das macht dann Firma XYZ (Name habe ich schon wieder vergessen)“. Von mir kam nur ein lahmes „Ahaaaa“, darüber hat er sich dann amüsiert. Ja, woher soll ich das denn wissen? Gehört das zum Standardwissen von Bauherren in Leopoldshöhe? ;)

Bei Paddy war’s da schon spannender und glücklicherweise hat er auch immer direkt bei mir angerufen, um mich an den wichtigsten Geschehnissen / Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Dazu muss man sagen, dass es in letzter Zeit eher so war, dass ich dachte, was denn jetzt schon wieder ist, wenn er anrief und ich wusste, dass er gerade ein Telefonat in Sachen Bauen hatte. Und es war immer irgendein neues Ärgernis... Heute aber niiiiiiiiiiiiiicht. :)

Das unwichtigste zuerst: Unser GaLa-Bauer kommt uns morgen mal wieder besuchen. Herr K. ist ja eine Seele von Mensch, aber auch ein bisschen verwirrt. ;) Am Wochenende haben wir mal sein letztes Angebot Punkt für Punkt selbst durchgerechnet und u.a. festgestellt, dass er einmal ca. 500 € vergessen hat, dafür aber unsere Versickerungsmulde doppelt berechnet hat. Macht ja nichts. ;)

Der nächste Anruf galt der Landschaftsbehörde, der Ansprechpartner war aber erst nachmittags wieder im Hause. Paddy hat ihm vorab aber schon mal die Unterlagen zugemailt.

Anschließend rief er Herrn V. an, beim Kreis tätig, zuständig für die Baugenehmigungen in Leopoldshöhe. Er sagte Paddy, dass er von der Landschaftsbehörde sogar schon soweit das OK hat, wir müssten halt noch den Begrünungsplan einreichen. Fein, das hatten wir ja gerade getan. Ansonsten würde es auch gut aussehen, er müsste sich die Unterlagen aber noch mal genau ansehen, und er würde halt noch darauf warten, dass unsere Gemeinde grünes Licht geben würde. Paddy könne sich aber auch ruhig schon bei der Gemeinde erkundigen.

Meine Güte, das klingt auf einmal alles so positiv!! Kein Wunder also, dass wir schon halb in die Euphorie getaumelt sind. ;))

Paddy rief dann natürlich noch in Leopoldshöhe an. Auch hier hatte die eigentliche Ansprechpartnerin Urlaub, aber einer ihrer Kollegen ging wenigstens ran. Da er aber nur die Vertretung der Vertretung war, konnte er uns leider keine Auskunft geben. :/ Die Dame sei aber morgen wieder da. Was Paddy also morgen als erstes tun wird? :))

Momentan ist echt ein Silberstreifen am Horizont!! Herr V. hat zwar noch mal betont, dass er uns natürlich nicht versprechen könne, dass wir den geplanten Baubeginn einhalten können. Wir wagen aber inzwischen wieder zu hoffen und zu träumen. Und das ist uns schon eine Menge wert.

Ach ja, noch ein kleiner Hammer: Herr V. konnte auch den Verbleib des ominösen Schreibens aufklären, in dem zu einem Beratungsgespräch eingeladen wurde und welches wir ja nie erhalten hatten. Dieses Schreiben ist zu Viebrock gegangen, da wir Viebrock ja die Vollmacht ausgestellt haben, im Bauantragsverfahren für uns zu handeln. Hat Viebrock dies uns gegenüber mit einem Sterbenswörtchen erwähnt? Nein! Warum nicht, können wir uns auch nicht erklären! Dachte Viebrock, dass alles doch sowieso geregelt ist bzw. mal wieder nur irgendein Beamter nervt?!

Dieses Beratungsgespräch sollte nämlich für die Begrünungsplanung sein!! Und womit hatten wir jetzt auf den letzten Drücker noch zusätzliche Arbeit? Mit der Begrünung! Und wie haben wir das herausgefunden? Weil wir selbst rumtelefoniert haben! Sind wir deswegen stinkig auf Viebrock? Oh ja!

Hinterherfassen werden wir da jetzt aber wohl nicht mehr. Erstens haben wir die Angelegenheit ja inzwischen selbst geregelt und zweitens würde das sowieso nur wieder unnötigen zusätzlichen Ärger bringen, weil man sich dann wieder nicht entschuldigen würde und überhaupt.

Ok, zynischerweise könnte man nach all den Erfahrungen in der letzten Zeit auch sagen, dass uns das nicht mehr überraschen sollte… Dass uns aber ein Schreiben vorenthalten wurde, gab es noch nicht! „Lustig“, dass im Begleitschreiben von Viebrock zu unseren Bauantragsunterlagen stand: „Wir bitten Sie, uns jeglichen Schriftverkehr […] nach Erhalt möglichst umgehend zur Verfügung zu stellen.“ Umgekehrt gilt das nicht?

Um fair zu bleiben: Es besteht auch die Chance, dass Viebrock dieses Schreiben nicht erhalten hat. Dies halten wir nur nicht für sonderlich wahrscheinlich. Zumal das Schreiben ja auch von zwei verschiedenen Ansprechpartnern vom Kreis erwähnt wurde (es scheint also zu existieren!) und Herr V. auch gleich direkt wusste, dass es aufgrund der Vollmacht zu Viebrock gegangen ist. Vielleicht ist es auch wieder in der Ablage P oder im Nirwana gelandet, da es unserer Projektnummer nicht zugeordnet werden konnte. :P Noch unwahrscheinlicher ist es ja, dass die Post das Schreiben verschlampt hat.

Ach jaaaa… Das vermiest uns trotzdem nicht das grundsätzlich positive Signal, was wir heute erhalten haben.

Ein Standrohr haben wir jetzt übrigens auch reserviert. Es sind wohl genau wieder welche in KW 16 verfügbar, wenn unser geplanter Baubeginn ist. Ja, dann bitte zum Anfang der KW. ;)

Mit der Landschaftsbehörde hat Paddy dann schließlich auch noch sprechen können. Herr C. rief sogar von selbst zurück, weil er seine Nummer im Display hatte, und sagte wörtlich: „Sie sind voll im grünen Bereich.“ Hurraaaaaaa! :) Der erste Obstkorb geht an Sie, Herr C.! ;)

Abends gab es dann noch eine weitere Überraschung: Beim Gespräch mit dem Betriebsleiter Herrn Sch. hatten wir ja noch zahlreiche Unterlagen als Datei angefordert, sowohl für uns als auch für unseren Bausachverständigen oder andere Dienstleister. (Schön war in diesem Zusammenhang auch die Aussagen von Herrn Sch., dass bei Viebrock lieber mit Papier gearbeitet würde. Bei uns aber nicht! :P)

Heute erreichte Paddy dann eine „dicke“ E-Mail aus dem „Sekretariat Baubetrieb“. Dick, da sie einige Anhänge hatte:
  • unsere Bemusterungsunterlagen
  • unsere Badvisualisierung (natürlich mit altrosafarbenen Wänden…)
  • die aktualisierte Baustellenzeichnung
  • ein visuell und inhaltlich sehr wilder Positionsplan
  • die statische Berechnung (insgesamt 225 Seiten!)
  • der Wärmeschutznachweis
  • unser Festpreisangebot mit Stand vom 01.04.2010
  • der Zahlungsplan

Wer sich nichts unter dem Positionsplan vorstellen kann, hier mal zwei Bilder.

Einmal das ganze Spektakel:


Und hier ein Ausschnitt:


Manchmal fragt man sich, ob man die gleiche Sprache spricht. ;)) Von der „Statik-Doktorarbeit“ wollen wir gar nicht erst anfangen! Was übrigens lustig in dieser 225-seitigen Abhandlung war: Unsere Nachnamen wechselten auf ein paar Seiten hin und her zwischen den verschiedensten Kombinationen. Bei dem Zahlenwirrwarr ist das zu verzeihen. Ich war ja gut in Mathe, aber das muss ich dann doch nicht haben!

Beim Wärmeschutzweis war auch ein Energieausweis für den berechneten Energiebedarf unseres Hauses mit beigefügt. Wichtigste Infos hieraus:

Der Anforderungswert beim Primärenergiebedarf ist 83 kWh/(m² x a). Unser Ist-Wert ist 45 kWh/(m² x a).

Primärenergiebedarf = „Gesamtenergieeffizienz“, da neben der Endenergie (also die benötigte Energie für Heizung, Lüftung, Warmwasser) auch die „Vorkette“ (Verteilung, Umwandlung…) der eingesetzten Energieträger (Strom, erneuerbare Energien…) berücksichtigt wird.

Bei der energetischen Qualität der Gebäudehülle ist der Anforderungswert 0,40 W/(m² x K). Unser Ist-Wert ist 0,29 W/(m² x K).

Wir liegen also wie zu erwarten immer unter den geforderten Werten (im ersten Fall um 46,1 %, im zweiten um 26,9 %).

Der Endenergiebedarf ist mit 17,3 kWh/(m² x a) angegeben. Energieträger ist unserem Fall natürlich Strom. ;)

Wenn man sich diese typische Skala des Energieausweises ansieht, liegt unser berechneter Endenergiebedarf im Bereich des Passivhauses und der berechnete Gesamtenergiebedarf im Bereich zwischen Passivhaus und Mehrfamilienhaus Neubau.

Hier ein Bild (liegt uns leider nur in dieser Qualität und in s/w vor):


Klingt ja schon mal gut und wir sind gespannt ob und wie dann später der tatsächlich erfasste Energiebedarf abweichen wird.

Insgesamt umfasst der Wärmeschutznachweis 22 Seiten mit zig Werten für alles und nichts, inklusive einer kompletten Heizungsanlagenbewertung. Noch mehr Zahlen und Formeln!

In diesem Sinne reicht es mir auch jetzt, und ich werfe ein allgemeines „Gute Nacht“ in die Runde. :) Schnell schlafen gehen, dann ist’s schon fast morgen und Paddy kann die Ansprechpartnerin in Leopoldshöhe anrufen, die uns dann hoffentlich sagt, dass die Baugenehmigung quasi schon auf dem Weg zu uns ist. Vielleicht müsst ihr also alle bald nicht mehr Eure armen Daumen durch permanentes Drücken quälen. :) Auf jeden Fall vielen Dank an alle für die rege Anteilnahme. Das macht die ganze Sache für uns auf jeden Fall angenehmer und leichter!

Montag, 5. April 2010

Ich nehme ein B…

…und löse: Baustrom, Bauwasser, Begrünungsplan und Baugenehmigung. Oder auch: B wie Brechreiz. Den verspüren wir nämlich momentan häufiger, wenn wir uns mal wieder fragen müssen: Kann auch irgendwas in unserer ganzen Planungsphase mal einfach sein? Wir wussten ja, dass Bauen anstrengend ist, man muss das Ganze aber nicht überstrapazieren, oder?

Doch mal wieder der Reihe nach, damit Ihr Euch auch alle an unserer Odyssee im Reich der Bs erfreuen könnt.

B wie Baustrom und Bauwasser. Hierüber hatten wir schon mal kurz berichtet. Beim Treffen am Grundstück mit unserem Bauleiter und GaLa-Planer am 10.03. besprachen wir u.a. auch das Thema Baustrom / Bauwasser. Die Gegebenheiten in unserer Straße sind ja leider nicht optimal, da der eine Stromverteilerkasten in akzeptabler Nähe, aber um die Ecke auf der anderen Straßenseite liegt, der andere ist relativ weit entfernt in unserer Straße, aber auf unserer Seite. Das Standrohr fürs Bauwasser müsste genau rechts an der Straßenecke angebracht werden, wovon unserer Bauleiter auch nicht begeistert war, da er befürchtete, dass das Rohr relativ schnell von einem Auto umgefahren werden würde. Was wir mit einem kleinen Fragezeichen versehen möchten, da dann jemand mit seinem Auto quasi halb durchs Grün und einen kleinen Graben fahren müsste.

Zur besseren Orientierung noch mal ein Luftbild unseres Grundstücks (markiert durch die Pinnwandnadel):


Unserem Grundstück schräg gegenüber liegt die besagte rechte Straßenecke und etwas weiter die andere Straße hinauf liegt der Verteilerkasten.

Wir hatten daher ja auch schon mit unseren Nachbarn zur rechten Seite gesprochen, um diese Problematik zu umgehen und Baustrom und Bauwasser über sie zu beziehen, wozu sie grundsätzlich auch erst mal bereit waren. Dies war aber von vorneherein nur unsere Notlösung, da wir sie ungern damit belästigen wollten, z. B. immer ein Fenster gekippt lassen zu müssen.

Zudem hatte unser Bauleiter uns ja auch noch den Tipp gegeben, dass wir selbst einen Elektriker mit der Installation des Baustromkastens beauftragen sollten, diesen Posten also in Eigenleistung veranlassen sollten, da dies mit Sicherheit günstiger wäre, als wenn Viebrock dies für uns vornehmen lassen würde. Das stimmte natürlich, aber so einfach war die Sache dann leider auch nicht.

Paddy hatte dann mit einem Elektriker gesprochen, der ihm von einem Kollegen empfohlen wurde. Der Preis stimmte, aber er meinte, dass die örtliche E.ON wohl nur einen Abstand von 15 m zwischen Verteilerkasten und Baustromkasten erlauben würde, wir also wahrscheinlich 2 Baustromkästen gebraucht hätten, also einen auf der anderen, einen auf unserer Straßenseite bzw. auf unserem Grundstück. Hätte bedeutet: Doppelte Installationskosten, doppelte Miete. Viebrock hatte ja immer von maximal 30 m gesprochen ohne Zusatzkosten für uns. Was also nun?

Ich (Rina) übernahm dann die tolle Aufgabe und habe bei der Hotline der E.ON Westfalen-Weser angerufen. Eine Frau war dran.
Ich: Wir wollen in Kürze anfangen, in Leopoldshöhe zu bauen, und befassen uns gerade mit dem Thema Baustrom. Ich würde gerne wissen, ob es bei Ihnen eine Vorgabe gibt, wie weit der Baustromkasten maximal vom Verteilerkasten entfernt sein darf.
Antwort (Original-Zitat!): Das fragen Sie jetzt mich?

So viel dazu! Man kam sich ein wenig wie bei der Telekom-Hotline vor. ;)) Sie gab mir dann eine Nummer in Paderborn. „Die kümmern sich da um die Hausanschlüsse.“ Aha. Mir fiel dann aber noch ein, dass es auf der Website von Leopoldshöhe eine Rubrik „Tipps zum Bauen“ gibt und ich hier schon mal Infos zum Thema Baustrom und Bauwasser gesehen hatten, inklusive der zuständigen Ansprechpartner. Also nachgeschaut und da war eine Nummer der E.ON-Zweigstelle in Lage. Also habe ich dann da angerufen.

Zunächst ging ein Herr aus der kaufmännischen Abteilung ran, der auch nur Bahnhof verstanden hat, und mich daher in die Technik verbunden hat. Dieser Herr K. war, glaube ich, ein wenig verwundert, eine Frau dran zu haben, war am Anfang auch ein wenig unfreundlich, aber als er dann merkte, dass ich trotz meiner weiblichen Gene in der Lage war zu verstehen, was er mir erzählte, doch recht gesprächig und erklärte verschiedene Möglichkeiten, wie man das Ganze bewerkstelligen könnte. Er favorisierte allerdings den Anschluss beim Nachbarn, da wir wohl anscheinend wirklich 2 Kästen brauchen würden. Mhm…. Er erklärte sich aber bereit, für Rückfragen unseres Elektrikers zur Verfügung zu stehen, von daher wollten wir uns dann mit diesem noch mal besprechen.

Paddy hat dann anschließend mit verschiedenen Elektrikern gesprochen, um einfach mal die Preise zu vergleichen. Eigentlich wollte er nur mit 3 verschiedenen sprechen, aber es stellte sich heraus, dass das gar nicht jeder macht und manche auch nur, wenn sie dann die restlichen Hausanschlüsse mitmachen dürfen, sodass er nachher 8 verschiedene Unternehmen gesprochen hatte, um überhaupt mal vergleichen zu können. Super… Bzgl. der Entfernung zwischen Baustromkasten und Verteilerkasten gab es übrigens auch hier die unterschiedlichsten Aussagen sowie auch, ob wir die Stromleitung wie von Viebrock favorisiert mittels Gerüst über die Straße bringen müssten oder ob sie über die Straße laufen könnte und nur durch Abdeckungen gesichert werden würde.

Einhelliges Zitat der Elektriker war aber: Wir kümmern uns nur um die Verbindung zwischen Baustromkasten und Verteilerkasten. Den Rest, also wie der Strom auf das Grundstück kommt, sei Sache des Bauträgers.

Viebrock sagte aber: Sie wollen diesen Posten in Eigenleistung machen, d.h. wir müssen alles fertig vorfinden.

Hätte für uns bedeutet, dass wir dann noch ein Unternehmen hätten suchen müssen, um dieses mit der Errichtung des Gerüsts beauftragen zu können. Ziemlich entnervt haben wir also diese Sache jetzt wieder an Viebrock übergeben. Wir können Viebrock zwar einerseits verstehen, andererseits hätte man das aber auch gleich klarer definieren können und uns nicht noch dazu raten sollen, den Baustromkasten über einen externen Elektriker installieren zu lassen. Dass Viebrock sich dann komplett aus dem Rest raushalten würde, wurde nämlich nicht erwähnt.
Dieses schöne Gerüst soll übrigens laut unserem Bauleiter so 1.000 bis 2.000 € kosten. Hurraaaaaaaa! Wir haben natürlich die vergoldete Variante genommen, die der Papst persönlich aufbauen kommt – ist ja klar. :P

So viel dazu, dass man ein Grundstück „in der Pampa“ wegen der Ruhe und des tollen Ausblicks in die Felder genommen hat und wo die örtlichen Gegebenheiten bzgl. Baustrom und Bauwasser eben alles andere als optimal sind.

Ach ja, beim örtlichen Wasseramt hat Paddy auch schon angerufen, um ein Standrohr zu reservieren. Dies geht aber frühestens 14 Tage vor Baubeginn, also ruft er morgen noch mal an. Wir sind ja immer noch so mutig zu hoffen, dass wir am 19.4. anfangen. *hahaha* Vom Wasseramt wurde ihm aber schon mitgeteilt, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Standrohren gäbe und da im Moment ja wieder vermehrt gebaut würde, könnte man nicht garantieren, dass dann auch tatsächlich eines für uns vorrätig ist. Wie schön… Noch mehr gute Nachrichten. Paddy wurde aber etwas nebulös gesagt, dass man uns schon „nicht im Regen stehen lassen würde und man sich dann etwas überlegen würde“. Nun, warten wir’s ab. Man muss ja nicht gleich in allen Dingen den Teufel an die Wand malen.

B wie Begrünungsplan und Baugenehmigung. Wie schon berichtet, hatten wir bzgl. der Begrünung unseres Grundstücks schon einige aufregende Stunden hinter uns. Die zuständige Dame von der Gemeinde wusste nämlich auch manchmal nicht so ganz, was sie genau wollte bzw. verwechselte auch gerne mal unser Bauvorhaben mit anderen und teilte uns auf einmal mit, dass eine Hecke fehlen würde, was auf unserem Flurstück gar nicht vorgesehen ist. Das Ganze drehte sich darum, dass irgendeine Satzung vorsieht, dass an der hinteren Grundstücksgrenze 5 m Bepflanzung vorhanden sein müssen. Dies war eigentlich bereits erfüllt, da unsere Nachbarn zur rechten Seite (die ursprünglichen Grundstücksbesitzer) hier Lorbeerbäumchen gepflanzt hatten. Schlussendlich stellte sich heraus, dass dies kein einheimisches Gehölz wäre und ausgetauscht werden müsse und wir erhielten auch eine entsprechende Liste, was denn dort angepflanzt werden dürfe. Zwischendurch hatte es ja aber auch schon geheißen, dass wir mit dem Bauantrag eine komplette Liste mit allen Bäumen, Sträuchern und Stauden einreichen müssten, weswegen wir stundenlang über einen Pflanzenbibel unseres GaLa-Bauers meditiert hatten. Denn aufgrund der Bodenbeschaffenheit (sehr lehmig und feucht) kann man bei uns nicht alles anpflanzen. Wurde dann aber nicht mehr gewünscht. Soviel noch mal zur Vorgeschichte.
Die Skizze unseres GaLa-Bauers wurde innerhalb des Bauantragsverfahrens eingereicht, nebst dem Hinweis, dass die 5 m Bepflanzung durch einheimisches Gehölz erfolgen würde. So weit, so gut? Natürlich nicht!

Unser Bauantrag ist ja erst sehr spät eingereicht worden. Wenn die Gemeinde ihre maximal verfügbare Bearbeitungsfrist von 6 Wochen einhält, sogar eine Woche zu spät. Denn am 12.04. muss ja bekanntlich spätestens die Bauanzeige erfolgen. Das ist aber erst fünf Wochen nach Einreichung des Bauantrags. Wodurch diese Verzögerung begründet ist, haben wir ja auch schon an anderen Stellen erläutert, aber zur Erinnerung hier noch mal in Kürze: Unsere Bodenuntersuchung wurde einen Tag vor unserem Vertragsabschluss durchgeführt, da zufälligerweise ein Termin frei war. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch keine Projektnummer bei Viebrock hatten, verschwand das Bodengutachten im Nirwana, in der Ablage P oder hing zur Fahndung am schwarzen Brett von Viebrock aus. Wir wissen es nicht. Das war Anfang November.

Im Januar (!) fiel dann Herrn D. von Viebrock, der sich um unsere Bauantragsstellung kümmerte auf, dass bei uns ja noch gar kein Bodengutachten durchgeführt worden wäre. Äh… wie jetzt? Und so kam dann raus, dass es falsch abgelegt worden war, denn irgendwo wurde es wieder aufgefunden. Und so kam es dann auch, dass Herr D. sich erst nach zwei Monaten mit unserer Gemeinde bzgl. Versickerung, Begrünung etc. auseinandersetzen konnte.

Was schon sehr ärgerlich war, aber nicht so problematisch gewesen wäre, wenn diese Dinge bei uns einfach zu regeln gewesen wären. Waren sie aber nicht, wie auch schon mehrfach berichtet. Dafür kann Herr D. nichts. Wofür er aber sehr wohl etwas kann, ist, dass er einfach nicht zum Punkt kam und ständig neue Lösungen präsentiert wurden. Paddy wurde von ihm teilweise mehrfach täglich angerufen und mit immer neuen Fakten, Fragen, Lösungen, Problemstellungen… konfrontiert.

Das endete dann immer damit, dass Paddy entnervt um die Nummer des jeweiligen Ansprechpartners bat, selbst dort anrief und auf einmal eine Lösung erzielen konnte. Wenn es also vorwärts ging, dann durch Paddys Initiative und nicht durch Herrn D.

Wofür Herr D. auch etwas kann, ist, dass er zwischendurch einfach ohne Hinweis für eine Woche Urlaub hatte und unsere Sachen liegen blieben und auch sein Kollege im wichtigsten Punkt (Versickerung) nicht sagen konnte, was jetzt eigentlich Sache ist!

Und wofür Herr D. erst recht etwas kann ist, dass er eine Woche im Urlaub war, dann noch eine Woche Zeit hatte, unseren Bauantrag endlich auf den Weg zu bringen, um dann schon wieder in den Urlaub zu verschwinden. Resturlaub hin oder her! Dann muss er dafür sorgen, dass jemand anders über unsere Situation komplett im Bilde ist und weiter arbeiten kann, wenn wir sowieso schon so im Verzug sind.

Und wofür er daher auch etwas kann, ist, dass die ganzen Unterlagen für unseren Bauantrag eingereicht wurden, ohne dass wir hierüber mit Viebrock noch mal sprechen konnten. Hatten wir also eine Chance, eventuelle Fehler zu beseitigen? Negativ!

Zwei Fehler nennen wir als Beispiel:
1. Wir haben die Terrasse weggelassen, die im Standard-Classico 400 enthalten ist. Sie ist aber für die Berechnung der versiegelten Fläche mit einbezogen worden. Sind zwar nur 3 zusätzliche m², aber da wir diese Fläche durch entsprechende Begrünung wieder ausgleichen müssen (dazu gleich mehr), ärgert uns das natürlich. 3 m² entsprechen übrigens zwei zusätzlichen Büschen.
2. Wie schon erwähnt muss an der hinteren Grundstücksgrenze eine 5 m breite Bepflanzung angelegt werden. Wir hätten dies Herrn D. besser als 5 m LANGE „Hecke“ beschreiben sollen. Denn er hat diese Bepflanzung im Lageplan als Streifen eingezeichnet, der über die gesamte Grundstücksbreite (von hinten ca. 15 m) läuft und 5 m TIEF ist. Dabei hat Paddy mit ihm über dieses Thema mehrfach gesprochen und Herr D. hat ja auch genau darüber mehrfach mit der Dame von der Gemeinde gesprochen!

Uns kann man für diese Zeit vorwerfen, dass wir einfach zu gutgläubig waren. Wenn wir mal Bedenken äußerten bzgl. der Zeitplanung wurde uns meistens gesagt, dass dazu kein Anlass wäre, das würde alles noch klappen. Und wir haben Viebrock natürlich geglaubt, denn die machen so etwas ja nicht zum ersten Mal. Und wir werden bestimmt nicht die einzigen Bauherren sein, bei denen es mal etwas kompliziert ist.

Im Nachhinein haben wir nun festgestellt, dass der Baubeginn eigentlich nur eingehalten werden kann, wenn ein Wunder geschieht und die Gemeinde nichts mehr zu bemängeln hat. Dies ist in einem Punkt schon mal nicht so. (Dazu kommen wir gleich noch.)

 Im Nachhinein haben wir dann auch realisiert, wozu das Planungsgespräch direkt im Anschluss an unsere Bemusterung im Januar hätte dienen sollen: Zur Besprechung der Unterlagen, die für den Bauantrag eingereicht werden sollen. Nach dem Gespräch damals, in welchem wir nur mal kurz auf die Entwurfszeichnung geschaut und ein bisschen geplaudert hatten, hatten wir uns nämlich nach dem Sinn gefragt. Doch niemand von Viebrock hat uns damals darüber aufgeklärt, dass wir im Normalfall schon mit dem Bauantrag hätten so weit sein müssen. Unter Planungsgespräch kann man sich schließlich viel bis gar nichts vorstellen. Wir selbst haben Viebrock ja auch noch mit wichtigen Infos versorgt, wie z. B. dem Kücheninstallationsplan und den Vorschriften für die zu errichtende Überfahrt über den Versickerungsgraben vor unserem Grundstück.

Aber wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt waren wir noch zu gutgläubig. Inzwischen sind wir ziemlich hart in der Realität angekommen.

Was wir Viebrock in diesem Zusammenhang auch vorwerfen, ist dieses Verhalten, alles schön zu reden oder auf gewisse Dinge auch gar nicht zu reagieren. Egal, bei wem wir uns beklagt haben, eine Entschuldigung gab es nie, und irgendetwas geändert hat sich dadurch auch nicht. Und es ist ja ganz klar, dass dieses Verhalten nicht unbedingt dazu beiträgt, dass man gelassener an die ganze Sache ran geht oder bereit ist, mal wieder eine Auge zuzudrücken. Dieser Vertrauensvorschuss ist mehr als aufgebraucht!

Aber so viel zur Viebrock-Seite der Bauantragsstellung, kommen wir nun zur Gemeinde. Wie schon erwähnt, wurde es uns hier auch an verschiedenen Stellen nicht einfach gemacht. Unser Lieblingszitat ist immer noch: „Ach, in der Straße bauen Sie. Da haben ja früher alle gebaut, wie sie wollten. Jetzt bin ich da, das gibt’s jetzt nicht mehr.“ Daher kommt es z. B., dass unsere Nachbarn das Regenwasser per Verrohrung in den Versickerungsgraben leiten (was die Gemeinde bestreitet) und teilweise den Graben auch ganz zugemacht, d.h. komplett mit einer Überfahrt versehen haben. Beides dürfen wir nicht, was einerseits zum Versickerungsgebiet vor unserem Haus, andererseits zu einer Überfahrt mit 9 m Rohrsohlenlänge nebst zusätzlichem Kontrollschacht geführt hat (der auch noch mal über 1.000 € extra kostet). Schön war auch die Äußerung eines Ansprechpartners, als wir noch mit der Versickerung haderten: „Wenn Sie das mit der Versickerung nicht hinbekommen, dann können Sie halt nicht bauen.“ Ja, Du mich auch! Kann uns jetzt noch jemand vorhalten, wenn wir langsam die Vorfreude verloren haben?

Letzte Woche ging der März in den April über und wir waren langsam dann doch ein wenig unruhig. Zumal auch in keinster Weise mal ein Wink seitens Leopoldshöhe bzw. Kreis Lippe (Leopoldshöhe hat kein eigenes Bauamt, daher gehen die ganzen Unterlagen zum Kreis) gekommen war von wegen „Vielen Dank, wir kümmern uns um die Bearbeitung Ihres Antrags.“ Vielleicht ist das auch nicht üblich (?!), wir hingen auf jeden Fall komplett in der Luft und wussten nicht, wo der Bauantrag gerade hängt, ob er überhaupt hängt, ob wir was tun können, etc.

Also rief Paddy beim uns bekannten Ansprechpartner für die Baugenehmigungen beim Kreis an. (Mit ihm hatten wir noch vor Vertragsabschluss bzgl. maximal erlaubter Wohnfläche gesprochen. Auch dazu gibt es aufgrund der Bebauung im Außenbereich eine nette Vorschrift…) Der hatte Urlaub. Ach ja, Ostern…. Einer seiner Kollegen / Mitarbeiter gab Paddy zunächst die Info, dass angeblich vor 14 Tagen (!) ein Schreiben der Gemeinde an uns verschickt worden ist. In diesem Schreiben stand wohl auch etwas von einem „Beratungstermin“, der uns angeboten worden ist. Beratungstermin? Wofür?!

Dann gab er Paddy die Auskunft, dass unser Bauantrag gerade zur Bearbeitung bei der Landschaftsbehörde wäre. Vielleicht könnten die ihm sagen, wie der aktuelle Stand ist. Aha… Paddy erhielt die Nummer und rief natürlich sofort dort an. Und dann wurde es wieder lustig.
Hier erfuhren wir nun, dass wir auf einmal doch noch eine Auflistung der geplanten Bepflanzung nachreichen müssen, da die versiegelte Fläche ausgeglichen werden müsse. Aha… Komisch, dass weder Herr D. uns etwas dazu gesagt hat und auch nicht die Dame von der Gemeinde, die die ganze Zeit nur auf der „Hecke“ herumgeritten hat. Zumal wir Viebrock sogar die Unterlagen des bereits genehmigten Bauantrags unserer Vorgänger gegeben hatten (lagen uns glücklicherweise vor) und jetzt bei ganz genauem Lesen gesehen haben, dass hier sogar ein Hinweis zur versiegelten Fläche und dem notwendigen Ausgleich vorhanden ist!
Wir erfuhren nun, dass wir 280 m² versiegelte Fläche ausgleichen müssen. Und womit? Na klar, mit einheimischem Gehölz! Irgendwann machen wir noch ein Osterfeuer mit einheimischem Gehölz!! Von daher war sogar auch noch die Arbeit, die wir mit dem bereits erfolgten Aussuchen von Bäumen etc. hatten, umsonst, da wir uns hier wunderschön blühende Bäume wie z. B. die Japanische Blütenkirsche (Prunus serrulata) ausgesucht hatten. Nicht wirklich einheimisch…

Bedeutet also, dass wir nicht nur unseren Gartentraum beerdigen müssen, nein, wir mussten uns auch wieder mit einer neuen Liste befassen, die uns der Kreis zur Verfügung gestellt hat. Bedeutet auch: Wir pflanzen nun 2 Apfelbäume, 2 Kirschbäume, einen Pflaumenbaum und eine Hängebirke. Und eröffnen dann irgendwann einen kleinen Hofladen. :P Und wenn dann irgendwo noch Platz ist, pflanzen wir vielleicht später noch einen der Bäume, die wir ursprünglich gerne gehabt hätten…

Für jeden Baum werden einem übrigens, wenn man diese mit einem Abstand von 6-7 m zueinander pflanzt, 40 m² angerechnet. Für jeden Strauch 1,5 m². Den Rest gleichen wir also durch Sträucher aus. Einheimische natürlich. :P

Ach ja, falls irgendwer Gartenexperte ist und an der genauen Auswahl interessiert ist, die Kandidaten heißen:
Apfel: Biesterfelder Renette und Freiherr von Berlepsch
Kirsche: Große Schwarze Knorpelkirsche und Hedelfinger Riesenkirsche, beides Süßkirschen
Pflaume: Hauszwetsche (Prunus domestica)
Hängebirke (Betula pendula)
Wir bitten um Applaus! ;)

Bedeutet auch: Wieder mehr Geld ausgeben… Sodass wir uns schlussendlich jetzt gegen eine Holzterrasse entschieden haben, weil diese doch noch um Einiges mehr gekostet hätte als eine gepflasterte. Da wir das ausgesuchte Pflaster aber auch sehr schön finden und so auch weniger Arbeit mit der Pflege haben, können wir wohl damit leben.

Die Hängebirke kommt außerdem vorne ins Feuchtgebiet und bietet somit noch einmal zusätzlichen Sichtschutz vorm Küchenfenster. Zudem wollte ich (Rina) sowieso gerne einen Baum aus der „Hängekategorie“. Ist also nicht alles doof, aber fast. ;)

Damit uns die Freude am Garten nicht ganz vermiest wird, habe ich mir auch schon ganz wunderhübsche Gummistiefel zugelegt, die einem einfach nur gute Laune machen können, oder?


Man kann uns also nicht vorwerfen, dass wir bei all dem Frust noch versuchen, ein wenig Humor zu bewahren.

So viel also dazu. Ostern ist morgen vorbei und Paddy wird versuchen, den Herrn vom Kreis zu erreichen (Herr V.), der wie gesagt für die Baugenehmigungen zuständig ist. Mal schauen, was der so sagt und ob es wider Erwarten doch noch mit dem Bauantrag klappt. Also entweder schwingen wir dann in Kürze die Axt im Blog oder führen einen gut gelaunten Gummistiefeltanz auf. ;)

Weitere To-Dos für morgen: Wasserwerk anrufen, um das Standrohr zu reservieren; die Bauherrenhotline der Telekom anrufen (Hurraaaaaaaa!), unseren GaLa-Bauer anrufen und einen Termin ausmachen, weil noch ein paar Dinge zu klären / zu besprechen sind; die Begrünungsliste an die Landesbehörde schicken.

Die Woche fängt schon gut an, oder? Aber besser irgendwas zu tun haben, als nur zu warten und sich zu ärgern.

Wir hoffen, Ihr drückt uns alle die Daumen! Wir können es echt gebrauchen!