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Mittwoch, 8. September 2010

The Rolling Stones

Einen Tag vor unserer Hausbesichtigung, d.h. am 21. August, gönnten wir uns ein kurzes Päuschen vom Haus schön machen und fläzten uns bei bestem Sonnenschein auf unserer Terrasse. Dabei haben wir unsere Nachbarin zur rechten Seite beobachtet, die irgendein seltsamer Teufel geritten hatte oder vielleicht hatte sie auch zu sehr am Gras in ihrem Garten geschnuppert… Denn sie hatte die fixe Idee entwickelt, 1001 Pflanzen, die sie wohl nicht mehr im Garten haben wollte, bei strahlendem Sonnenschein und damit verbundener ziemlicher Wärme rauszureißen.

Da wir schön häufiger einen netten, aber schadenfreudigen Spruch wegen unserer Malocherei bekommen hatten, sparten wir natürlich hier auch nicht mit Kommentaren. ;) Während eines dieser Intermezzi hörten (und sahen wir auch so halb, wir waren ja hinterm Haus), dass ein Laster in unsere Straße fuhr. Natürlich kam dann gleich der Spruch in unsere Richtung, ob bei uns denn immer noch nicht Ruhe wäre und wen wir denn da schon wieder bestellt hätten. Wir versicherten natürlich gutgläubig unsere Unschuld…

Aber weit gefehlt. Als die Motorengeräusche plötzlich in direkter Nähe zu uns erstarben, wurden wir doch neugierig und gingen nach vorne. Der Laster war doch für uns! Er hatte nämlich die fehlenden Pflastersteine geladen. Huch! Große Überraschung. Unser GaLa-Bauer hatte uns nämlich nicht informiert.

Gut jedenfalls, dass wir da waren, weil wir so klären konnte, wohin er den Haufen schütten soll. Recht abenteuerlich fuhr er dann rückwärts in unsere Einfahrt / unseren Vorgarten und dabei um Haaresbreite an den Granitpalisaden vorbei, die um den Kanaldeckel herum aufgereiht waren. Das kann ja lustig werden, dachten wir uns… Der gute Mann fuhr nämlich ziemlich zügig und so schnell konnte man kaum Kommandos geben.

Leicht hektisch winkten wir ihn daher in Position, rückwärts an unser noch kahles Pflanzgebiet heran, da er dort die Steine abschütten sollte.


Bloß nicht zu nah an den „Abgrund“ zu dem Pflanzgebiet heran, sonst wäre er nachher noch abgerutscht. Schließlich befand er mehr oder weniger selbst den Abstand für gut – selbst ist der Mann, wir hätten ihn gerne noch ein wenig näher heran gewunken – und dann öffnete er auch quasi schon die Luke und fuhr die Ladefläche hoch.


Aus dieser Perspektive erkennt man nicht so gut, wie knapp das eigentlich war. Hoffentlich crasht der uns nicht unsere Granit-Palisaden, dachten wir nur!

In einer riesigen Staubwolke polterten die Pflastersteine dann ganz knapp an den Palisaden vorbei.


Glück gehabt! Puh! Nach einem erstaunlich kurzen, aber sehr lauten Abschütten, war der Anhänger dann auch schon leer und wir um einen Steinhaufen reicher. ;)


Da sich nach dem Wochenende das Wetter doch ziemlich verschlechterte und es regnete und regnete und regnete, dauerte es dann noch eine Woche, bis Mr. Maulwurf alias unser GaLa-Bauer Herr Knittel mit Team anrücken konnte, um den Weg rechts unseres Haus anzulegen.

Was der Regen zu dieser Zeit angerichtet hat, auch in unserer näheren Umgebung, konnte man ja in den Nachrichten verfolgen. Unser Nachbar von Gegenüber erzählte uns auch an einem Tag, dass er wieder Wasser im Keller gehabt hätte. Er fragte uns auch gleich, ob denn bei uns alles trocken geblieben wäre. Einen Keller haben wir ja nicht, hatten aber sonst auch kein Wasser im Haus. Es sammelte sich nur fleißig um die Terrasse herum.




Da es wirklich extrem geschüttet hat bei uns, hoffen wir, dass dies der Höchststand ist, den wir jemals erreichen werden! Blöder, nicht versickerungsfähiger Lehmboden! Seitlich am Haus stand auch Einiges an Wasser, das hat der aufgeschüttete Sand aber relativ schnell aufgesaugt.

Der Knaller war aber der Graben vor unserem Grundstück, dieser hatte sich quasi zu einem reißenden Bach entwickelt. Aber ist ja nur für die Straßenentwässerung gedacht. Da pumpt ja keiner sein Regenwasser rein. Ist klar!

Dies hier ist der Abschnitt direkt vor unserem Grundstück.


So sah es bei unseren Nachbarn aus.


Und so um die Ecke herum. Hier floss das Wasser zum angrenzenden Bach hin. Normalerweise sieht man hier überhaupt kein Wasser entlang fließen.


Noch anschaulicher werden die Wassermassen, welche die Straße herunter gekommen sind, in diesem kleinen Filmchen:


Joa… Idyllisch! ;)

Glücklicherweise hörte dieses Regenfiasko dann doch irgendwann mal wieder auf. Was auch den erfreulichen Nebeneffekt hatte, dass die Photovoltaikanlage mal wieder ordentlich reinhauen konnte. Wir brauchen auf jeden Fall noch eine Wolkenabschussanlage. ;)

Am ersten Maulwurfs-Arbeitstag wurde dann der Weg schon fast fertiggestellt.



Am zweiten Tag folgten die Schneidearbeiten und der Rand sowie Übergang wurde hergestellt.



Noch mal zur Erinnerung: Auf der Terrasse haben wir die glatte Version des Steins, auf den Wegen und vorm Haus die mit dem „Antikeffekt“, d.h. gebrochenen Kanten.

Von den Steinen sind einige übrig geblieben, was echt praktisch ist, da wir diese dann als Fundament für unser zukünftiges Gartenhaus verwenden können.


Außerdem wurde der Basaltsplitt rund ums Haus sowie innerhalb der Palisaden um den Kanaldeckel herum aufgeschüttet.




Wahrscheinlich sehr zur Freude unseres Briefträgers steht nun auch unser Briefkasten an seinem Platz. Da unser GaLa-Bauer sowieso für den Weg Beton anrühren musste, haben wir ihn gebeten, den Briefkasten auch gleich einzubetonieren. Und zwar im Pflanzgebiet, direkt in der Nähe des Wassergrabens, damit der Briefträger nicht immer die 10 m bis zur Haustür laufen muss.


Warum zur Freude unseres Briefträgers? Am 24. oder 25. August hat er an der Tür geklopft, was wir nicht wirklich wahrgenommen haben. Schließlich kam er auf die glorreiche Idee, die Klingel zu benutzen. Als ich (Rina) die Tür öffnete, hielt er mir einen Brief unter die Nase und maulte mich direkt an, ob ich das wäre. Ich schaute auf den Brief, dort stand mein Name und als Absender Viebrock (es war meine Geburtstagskarte). Auf meine Bestätigung meinte er, wir müssten ja einen Briefkasten anbringen. Ach wirklich! Sag bloß!
Ich meinte nur, dass wir das auch machen, wenn wir in 4 Wochen einziehen. Er dann wieder: „Ach, und was soll ich mit der Post inzwischen machen? Vor die Haustür legen?“ Ich versuchte ihm dann zu erklären, dass außer Viebrock diese Adresse noch niemand kennt und keine Post kommen wird. Aber er hat mir das wahrscheinlich nicht abgenommen. Sehr freundlich auf jeden Fall dieser Mensch…

Inzwischen wurde der Briefkasten natürlich schon fleißig für das Einwerfen von Werbung und irgendeiner kostenlosen lokalen Zeitung genutzt. :P Hey, da steht noch kein Name drauf, ihr dürft das gar nicht! ;)

Für alle regelmäßigen Leser: Letzten Freitag (03.09.) hat Paddy eine erneute Feuchtigkeitsmessung beim Laminat durchgeführt und erfreulicherweise hat das erneute Anwerfen des Estrichheizprogramm eine Menge gebracht und der Boden war sehr viel trockener geworden. Und damit trocken genug, dass wir uns das ganze letzte Wochenende mit dem Verlegen von ca. 62 m² Laminat im EG vergnügen durften. Hurra. ;)

So viel Zeit, wie wir in letzter Zeit im Haus verbracht haben, fühlt es sich schon immer mehr wir unser wirkliches Zuhause an. Es wird ja auch immer wohnlicher und immer mehr zu unserem ganz persönlichen Haus.

Zwischendurch wurde es doch sehr spät, bis wir das jeweilige Werkzeug haben fallen lassen. Dementsprechend müde sind wir im Moment, aber es ist eine positive Müdigkeit. Denn man weiß ja, wofür man es tut! Und es ist ein Ende in Sicht.

Die teilweise späte Uhrzeit hatte übrigens den Vorteil, dass wir die Lampen nun mal richtig in Aktion sehen konnten und auch die Bewegungsmelder neben der Haustür testen konnten. Die Lampen sowie ihr „Strahlenkranz“ sehen auf jeden Fall toll aus. :)


Und durch die Ornamentverglasung am Gäste-WC sieht man auch in der Dunkelheit tatsächlich nur ominöse Schatten.


Uuuuuuuuuuuuuh! Spooky! :)

Gar nicht gruselig ist unser Laminat im EG… Wir sind mal wieder echt begeistert. :) Aber dazu mehr im nächsten Eintrag! Stay tuned! ;)

Donnerstag, 5. August 2010

Vorabnahme light

Heute Morgen waren wir schon um 07.30 Uhr vor Ort, da wir um dieser Uhrzeit mit Wendt verabredet waren, um die genauen Position der fehlenden Brausen sowie der Papierhalter. Nur dass Firma Wendt zunächst nicht kam…

Wenigstens waren aber andere schon da:


Herr Paschedag und sein Kollege sowie Firma HolzPunkt, die unsere Tür um ihren Griff vervollständigen, alle Fenstergriffe austauschen und alles einstellen sollte. Einige der Fenster klemmten ja und ließen sich nur sehr schwer wieder schließen und auch die Haustür funktionierte noch nicht so richtig.

Um 8.00 Uhr kam dann Firma Wendt (warum hatten wir uns eigentlich so abgehetzt?), gleichzeitig mit dem Berater unseres Küchenstudios. Der war nämlich pünktlich. :P Also musste Wendt jetzt erst mal warten. Wer zu spät kommt, hat halt Pech gehabt.

So lange mussten sie aber sowieso nicht warten, denn unser Küchenberater konnte sich auch allein gut beschäftigen.


Unsere Küche wird wahrscheinlich in der dritten September-Woche montiert, also genau passend zu unserem Einzug.

Mit Wendt war es dann sogar noch kurzfristig ganz lustig. Man stelle sich einen Handwerker vor, der auf der Toilette sitzt und mit einem bespricht, wo der Rollenhalter hin soll. :D

Allerdings hätte ich ihm kurze Zeit später den Hals umdrehen können. Er verkündete uns ganz gelassen, dass unsere Badewannenarmatur wohl wahrscheinlich nächste Woche installiert werden würde. Die wäre ja nicht auf Lager bei ihnen und die müsste jetzt erst noch bestellt werden. Hallo? Geht’s noch? Wie lange steht bitte fest, dass wir diese Armatur haben wollen? Ich (Rina) meinte dann auch nur leicht gereizt, dass nächste Woche Endabnahme wäre, da machte er ein langes Gesicht! Kurze Zeit später habe ich das Herrn O. gesteckt, der auch entgeistert war, und wenig später verkündete mir der Wendtmensch, dass die Armatur jetzt wohl morgen ankäme und am Montag installiert werden könnte. Geht doch! Petzen beim Bauleiter zahlt sich aus. :P Normalerweise versucht man ja immer erst alles selbst zu regeln, aber da ist das Maß einfach zu voll gewesen.

Ein anderer Wendt-Kollege brachte unterdessen das Außenmodul an seinen vorgesehenen Platz. Nein, wie hübsch auch dieses Teil ist. ;) Er meinte, das würde jeder sagen. Wie gut also, dass es hinter unserem Carport verschwindet. (Die Zeichner setzen einem das Teil gerne mal direkt vors Haus, weil es ja so dekorativ ist.)

Draußen wurde geschraubt…


…im HWR wurde geschraubt…


…und das Modul zwischenzeitlich auch noch mal seiner Hülle beraubt.


Ganz schön viel Elektronik da drin!


Zwischenzeitlich kam dann der Mensch an, welcher den Blower-Door-Test durchführen sollte. Und unser Bausachverständiger. Vorübergehend parkten also 3 Fahrzeuge vor unserem Haus, fünf die Straße entlang (inklusive unserer beiden Autos) und unser Bauleiter kam ja auch noch um 9 Uhr. Sowie noch etwas später überraschenderweise unser GaLa-Bauer. Es war mal wieder mehr als voll in unserer Straße. Der Blower-Door-Test-Mann staunte auch nicht schlecht, da das Haus bei der Vorabnahme normalerweise natürlich nicht so voll mit Handwerkern ist. Tja, war ja auch anders geplant…

Der Blower-Door-Test-Mann war echt super. Er hat uns alles sehr ausführlich erklärt und hat sich auch nicht daran gestört, als ich ihm fast in den Bildschirm gekrochen bin, um auch ja alles zu beobachten. Er hat später sogar noch mal zu einer bestimmten Ansicht zurück geklickt, damit ich auch alles festhalten konnte. ;)

Dies hier waren seine Utensilien.


Hier baut er die „Türhülle“ zusammen.


Um diese anschließend in die Tür einzusetzen.


Dann noch den Ventilator eingesetzt und dann sah das Ganze von außen so aus:


Als Erstes führte er einen Testlauf durch, um direkt irgendwelche offensichtlichen Mega-Luft-Lecks zu finden. 


Und was stellte sich dabei heraus? Das Rohr, welches für das Steuergerät der Abwasserpumpe in unseren HWR gebohrt wurde, von dem uns versichert worden war, dass es auf jeden Fall luftdicht verschlossen wäre! Hierdurch zog es wie Hechtsuppe! Man konnte sich quasi in dem Luftzug die Haare föhnen. *grummel* Entweder ist es also nicht vernünftig abgedichtet worden, oder in der Zwischenzeit hatte sich ein Maulwurf von außen reingebuddelt…

Das hätte das Testergebnis natürlich verfälscht. Daher wurde es noch schnell mit Bauschaum abgedichtet und zugeklebt, damit der Unterdruck den Bauschaum nicht heraussaugen würde, bevor er getrocknet ist.

Jetzt konnte es also los gehen und er sorgte für Über- und Unterdruck und tat allerlei Dinge, die wir jetzt nicht mehr genau im Kopf haben. Wichtig für uns war am Ende: Test eindeutig bestanden. Die Luftwechselrate darf maximal 1,5 betragen. Empfohlen wird wohl 1,0 und unser Ergebnis lag im Mittel bei 0,78. Passt. :)



Anschließend gingen wir mit unserem Bauleiter und Sachverständigem alle Räume einzeln durch, fanden im Großen und Ganzen aber nur Kleinigkeiten. Ein paar Ecken mussten nachgespachtelt bzw. mit Bauschaum verfüllt werden. An einer Tür ist eine klitzekleine Macke, die nachlackiert wird. Eine Fußleiste sitzt ein wenig schief. Solche Dinge in der Art. Es war schon Kritik auf sehr hohem Niveau!

Ich hätte übrigens tatsächlich eine Wette darauf abschließen sollen, dass unsere abschließbaren Fenstergriffe im OG vergessen werden, denn es war natürlich so. Es waren hier normale angebracht worden. Ich sehe alles! :P

Für das Fenster im Bad, das nicht ganz öffnet, bekommen wir übrigens eine Entschädigung, mit der wir uns zufriedengeben, da wir Viebrock bisher als sehr kulant in allen seltenen Beschwerdefällen erlebt haben. Wir haben bisher nie eine Weigerung erlebt, uns entgegenzukommen. Sollte zwar selbstverständlich sein, ist es aber unserer Meinung nach nicht!

Eine besondere Freude hat uns unser Bausachverständiger bereitet, indem er eine Feuchtigkeitsmessung an den Wänden im EG durchgeführt hat und sie für „ungewöhnlich trocken“ befunden hat. Das Gerät hat die Feuchtigkeit in sogenannten Digits gemessen. Unser Wert waren 25 Digits, normal oder gut wären 40 bis 45 Digits gewesen. :) Ist so ein Gerät, was wir schon häufiger in irgendwelchen Hausdokus im Fernsehen gesehen hatten, was laut anschwellend anfängt zu piepen und ausschlägt, wenn viel Feuchtigkeit in der Wand ist. Auf den Tipp einer gewissen Person (:P) hin, werden wir aber auch noch mal einen Bohrtest durchführen. ;)

Nach der gemeinsamen Begehung ist Paddy dann arbeiten gefahren und ich habe einen freien Tag zu Hause verbracht. *hüstel* Es lebe die Gleitzeit!

Ich verbrachte dann einen lustigen Tag mit der E.ON. Ich hatte es mir nämlich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wieso bei uns bitte kein Smart Meter oder wenigstens ein intelligenter Stromzähler mit den Standarderfordernissen installiert worden ist, da das ja seit Januar in Neubauten Pflicht ist. 

Zunächst versuchte ich wagemutig mal wieder mein Glück mit der Hotline. Ich trug mein Anliegen vor und danach war für einige lange Sekunden Stille in der Leitung. Dann ein „Äääääääh… haben Sie schon eine Vertragsnummer bei uns? Nö, wir haben noch keinen Vertrag, gerade kam erst der Stromzähler. Sie hat dann meine Adressdaten aufgenommen und konnte den Zähler nicht finden. Super. Da das zu nichts führte, schlug ich ihr selbst vor, in der für uns zuständigen Geschäftsstelle anzurufen, da ich mit den Mitarbeitern dort schon häufiger gesprochen hatte. Aber schon wieder sehr cool, dass allein der Begriff intelligenter Stromzähler für eine derartige Sprachlosigkeit sorgt. Mir kam es so vor, als ob die Hotline-Tante gar nicht wusste, wovon ich überhaupt spreche. Informiert E.ON seine Mitarbeiter nicht?! War ja nicht das erste Mal, dass die Menschen mir dort direkt heraus sagten, dass sie keine Ahnung haben, was ich überhaupt von ihnen will. Thema Photovoltaik: Überschuss- oder Volleinspeisung. Baaaaaaaahnhof! Da bekommt man bei der Wahrsagerin im Fernsehen ja bessere Aussagen… :)

Also rief ich mal wieder die Geschäftsstelle an. Dort bekam ich einen sehr netten Mitarbeiter an die Strippe (ich glaube, mit dem hatte ich auch schon mal gesprochen). Er sagte mir, dass er sich das auch nicht erklären könne und versprach, sich sofort darum zu kümmern. Etwa 30 Minuten später rief er mich zurück, um noch mal meine genauen Daten abzufragen und meinte, er müsste das noch weiterhin klären. Eine Stunde später rief ich dann noch mal an. Er entschuldigte sich auch direkt und dann kam der Knaller: Er regte sich tierisch über die E.ON und quasi seine Kollegen auf. Er hätte jetzt die ganze Zeit hin und her telefoniert und mit 4 oder 5 Kollegen gesprochen. Keiner könne ihm was sagen. Das wäre ja kein Zustand! Er wäre ja selbst Kunde der Stadtwerke Detmold und ihm (als Bewohner eines älteren Hauses) hätte man gerade angeboten, den Zähler auszutauschen. Warum die E.ON das denn noch nicht mal in einem Neubau hinbekäme. Überall würden tolle Broschüren verteilt, in welchem diese abgebildet wären, und man könne ihm noch nicht mal sagen, wann diese tatsächlich verfügbar wären.

Ich sollte doch jetzt einen Brief an den Vorstand schreiben (er diktierte mir daraufhin die Adresse mit Namen des Vorstands!) und mich beschweren. Als ich ihm versicherte, dass ich das auf jeden Fall machen werde und wenn das alles nichts hilft, wir dann eben einfach zu Yello gehen, die ja deutschlandweit Smart Meter installieren, meinte er sogar noch, dass ich das auf jeden Fall auch mit reinschreiben soll. Und ich sollte ihn, wenn wir eine Rückmeldung bekommen, auf jeden Fall noch mal anrufen und darüber berichten.
Grooooooooßartig! Dieser Mann hat bei mir einen Stein im Brett. :))))

Noch viel lustiger war, dass Paddy heute Morgen noch von der E.ON angerufen war, zwecks Kundenbefragung. Die Befragung endete direkt nach der ersten Frage: Auf einer Skala von 1 bis 10, wie würden Sie die Kundenfreundlichkeit bewerten? Paddy vergab eine 1. Stille in der Leitung. Paddy fragte noch nach, ob das denn auch die schlechteste Bewertung wäre? Da ist die Frau fast umgefallen. Daraufhin hat er ihr mal erklärt, was wir bisher alles erlebt haben und sie war völlig platt und wollte das auch so weitergeben, vor allen Dingen das mit dem intelligenten Stromzähler. ;)

Abends waren wir dann um 18 Uhr wieder beim Haus, weil die Firma anrückte, welche die Abwasserpumpe in Betrieb nehmen würde. Mit ihnen werden wir auch wahrscheinlich einen Wartungsvertrag abschließen. Mal schauen, was uns das kosten wird. War auf jeden Fall ein sehr netter Mensch und wir hoffen, dass wir alles behalten haben. Ansonsten klebt der Aufkleber mit der Nummer der Firma direkt auf dem Steuergerät und wir können ganz laut „Hilfe, Hilfe!“ ins Telefon rufen. ;)

Hier noch mal ein Blick in die Pumpe. Das Wasser kommt aus dem Wasserhahn im Gäste-Bad, welcher voll aufgedreht war.


Einen „Hausfrauen-Tipp“ bekamen wir auch gleich noch von ihm: Man sollte keine Öl- oder Fettreste in den Ausguss kippen (nach dem Kochen), sondern den Großteil vorher per Küchenrolle entsorgen. Ansonsten würde sich nach und nach an der Innenseite des Pumpenschachts eine ekelhafte Fettschicht absetzen, welche schlussendlich die Funktion der Pumpe beinträchtigen würde. Er hätte da schon sehr widerliche Sachen gesehen. Bäääääh!

Außerdem kam auch noch mal Viebrock vorbei, um den restlichen Müll abzuholen. Als unser Estrich gegossen worden war, war nämlich irgendwie alles raus aus dem Haus in die Botanik geflogen und dort liegen geblieben. Herr O. hatte zwar schon vor seinem Urlaub weitergegeben, dass der Müll abgeholt werden sollte, aber irgendwie muss das wohl untergegangen sein.

Jetzt ist der Müll also endlich weg!


Da die Abwasserpumpe nun angeschlossen war, konnten wir endlich mal alle Wasserhähne, Duschen und WCs testen. Was für ein Spaß. ;)



Die Regendusche scheint rein akustisch und optisch beurteilt auf jeden Fall genug Wasserdruck zu erzeugen und die Wassermenge erscheint auch in Ordnung. Sie ist ja sehr wassersparend und ein Durchflussregler ist auch noch eingebaut und uns war schon mal geschildert worden, dass das Duschergebnis doch sehr unbefriedigend wäre. Nun, wir werden es live testen müssen, haben aber das Gefühl, dass hier mehr Wasser raus kommt, als bei unserer aktuellen Dusche. (Altes Haus, schlechter Wasserdruck.)

Die Dusche im Gäste-Bad ist auch komplett.


Unser wunderschöner Türstangengriff ist auch inzwischen angebracht worden.


In Bezug auf unsere Hausttür erlebten wir dann noch einen richtigen Hammer: Irgendwie schaut man ja meistens mehr auf Augen- oder auf Bodenhöhe alles an, daher hatten wir etwas übersehen. Paddys Handy klingelte und Herr O. war dran. Er wollte uns vorwarnen, damit wir keinen Schock bekommen. Die Tür hatte nicht richtig ausgerichtet werden können. Irgendetwas im Türsturz war schief, daher hätten sie diesen aufgestemmt. Wir stürmen zur Tür und tatsächlich, sieht ja scheußlich aus!


Er kündigte aber an, dass das kurzfristig wieder hergestellt werden würde. Und tatsächlich: Als wir das Grundstück verließen, kam uns schon Firma MöllerPutz entgegen, die wahrscheinlich direkt zu unserem Haus gefahren sind. Also das muss man Viebrock lassen: Die halten echt Wort! Und auch sehr nett von unserem Bauleiter, uns deswegen extra anzurufen. So hat man wenigstens gleich eine Erklärung für diesen Zustand und fällt nicht in Ohnmacht. Oder fragt sich, wie man das bei der Vorabnahme übersehen konnte. ;)

Was jetzt immer noch fehlt und nächste Woche ergänzt wird / folgt: Alle Lichtschalter und Steckdosen, alle Spots, die Badewannenarmatur, die Heizung im Gäste-Bad, die SAT-Schüssel, die Einweisung in Heizungsanlage und Lüftung. Die restlichen Fliesenfußleisten müssen ergänzt werden sowie die Ecke an der Badewanne korrigiert werden. Und ein Fenster hakt immer noch, haben wir bei erneuter Kontrolle festgestellt. Ach ja, die Rollladen sind auch noch nicht eingestellt, weil der Mensch, der hierfür zuständig ist, gestern einen Unfall hatte. Gut, da kann Viebrock nichts für und er erst recht nicht. Gute Besserung unbekannterweise! (Ihm fiel wohl ein Rollladen auf den Kopf.)

Firma Paschedag hat auch noch fleißig gewerkelt und wir sind jetzt stolzer Besitzer sämtlicher Acrylfugen sowie weiterer schöner Wände mit Malervlies.



Unser GaLa-Bauer hatte außerdem den Rand unserer Terrasse sowie des Zuweges ergänzt. Motzt das Ganze noch mal ein bisschen mehr auf. :)



So langsam fügt sich also alles und im Grunde genommen fehlt nicht mehr sooo viel. Trotzdem hat uns diese Woche mit der Ungewissheit und dem Ärger doch noch mal einige Nerven gekostet. Wir waren auch ein wenig enttäuscht, dass Heico Haustechnik heute gar nicht aufgetaucht ist. Denn nach dem falschen Terminplan waren sie für heute und morgen vorgesehen (richtig wäre ja wie gesagt sogar schon letzte Woche gewesen), kommen jetzt aber wohl erst Montag. Aber gut, dann hätten Straße und Haus vielleicht wegen Überfüllung geschlossen werden müssen, also beschweren wir uns nicht ganz so laut.

Unter einer Vorabnahme haben wir uns trotzdem etwas anderes vorgestellt. Aber wie heißt es so schön: Auch bei Viebrock arbeiten nur Menschen. Und ohne Aufregung wäre das Hausbauen ja auch nur halb so schön. :P

Samstag, 24. Juli 2010

Fröhliches Pflasterpuzzeln 2.0

Was wohl unser Bauleiter sagen wird, wenn er aus seinem Urlaub wieder kommen wird? (Gruß nach Föhr!) Ein fast fertig gepflastertes Grundstück zur Vorabnahme gibt es bestimmt auch nicht alle Tage. :) Leider nur fast fertig, da unser GaLa-Bauer Steine nachbestellen muss, da für den Weg rechts neben dem Haus nicht mehr genug vorhanden sind. Was kein Wunder ist bei den Mengen, die auf unserem Grundstück ihren Platz gefunden haben. Noch ohne Carport und Bepflanzung ist das momentan doch eine enorme Fläche! Obwohl es schon echt toll ist, dann man erst mal einige Meter übers Grundstück gehen muss, bis man an unserer Haustür angekommen ist. Besser als wenn man gleich von der Straße aus nur drei Schritte in den Flur machen muss. ;)

Folgend nun die Fortschritte dieser Woche in Bildern.

Montag: Vorm Haus liegt schon ein gutes Stück gepflasterter Fläche und auch der Weg links neben dem Haus ist weiter gewachsen.



Im zweiten Bild sieht man so gerade eben noch, dass der Weg im unteren Bereich bis in etwa des hinteren Fensters breiter angelegt ist. Bis kurz vor dem ersten Fenster steht nämlich unser Carport-Schuppen und dahinter ist ein kleiner Platz angelegt, auf welchen unsere Mülltonnen verstaut werden. So sieht man sie von der Straße nicht, auch wir haben sie nicht ständig vor der Nase und auch unsere Nachbarn werden visuell nicht beeinträchtigt. ;) Wir hatten den Müllplatz ursprünglich für die andere Hausseite eingeplant, bis uns klar wurde, dass man diese dann sofort sehen würde, wenn man in unsere Straße einbiegt. Und das soll doch wirklich nicht der erste Eindruck sein, den man von unserem schmucken Häuschen gewinnt. ;) Außerdem hätte es bei den rechten Nachbarn im Garten vielleicht gelegentlich gemüffelt, wenn die Mülltonnen dort ihren Platz gefunden hätten, weil sie ganz in der Nähe zu diesen häufiger sitzen… Also schnell unseren GaLa-Bauer Herr Knittel informiert und der hat die Planungen entsprechend abgeändert.

Rechts des Hauses konnte man am Montag auch schon ein Stück Weg begutachten. Dieses wurde aber mittlerweile wieder entfernt, da die Steine an anderen Stellen dringend gebraucht wurden. ;)


Schön war auch, dass abends, als wir gerade vor Ort kamen, Firma Wendt vorbeikam, um etwas an der Heizung einzustellen und unsere Baulüfter mitzunehmen, und erst mal mitten auf der Straße parkte, da unser Grundstück aufgrund der Pflasterarbeiten natürlich gerade gesperrt war.


Die beiden waren dann auch so schnell an uns vorbei, dass wir gar nichts dazu sagen konnten, und natürlich kam dann kurze Zeit später ein Nachbar, der nicht vorbei konnte. Mann, war uns das unangenehm! Wir waren zwar selbst nicht so schlau mitten auf der Straße zu parken – man sieht ja im Bild ein Stück weiter die Straße hoch Paddys Auto am Rand stehen – aber es ist halt unsere Baustelle. Jedenfalls haben die Wendt-Jungs dann schnell umgeparkt und entdeckt, dass man auch phantastisch am Rand parken kann und dass dann alle noch vorbeikommen… *kopfschüttel* Ist auch das erste Mal während der Bauphase gewesen, dass so etwas passiert ist. Sonst hat in unserer engen Straße immer alles super geklappt, auch wenn das Grundstück bereits mit Fahrzeugen überfüllt war und Handwerker dann eben teilweise am Straßenrand parken mussten.

Auch sehr lustig an diesem Tag war, dass eine Lieferung ankam: Die fehlenden Bordüren für unser Gäste-WC. Der Lieferdienst traf Paddy morgens an, als er gerade lüftete. Dabei stellte sich heraus, dass dieser schon das dritte Mal da war, weil er sonst nie jemanden angetroffen hatte. Sind ja nun mal Betriebsferien und momentan passiert nicht so viel. Obwohl unser GaLa-Bauer mit seinem Team ja ständig vor Ort ist… Komisch, komisch. Wer weiß, wann der Lieferdienst immer da war. Und auch merkwürdig, dass diese Lieferung direkt zur Baustelle kommen sollte und nicht zum Fliesenleger. Also noch mal Glück gehabt, dass jetzt auch jemand da war.

Am Dienstag war die Fläche vorm Haus dann noch weiter gewachsen und man wurde sich immer mehr des Ausmaßes bewusst.



Da sollten wohl noch ein paar Gäste parken können. ;) Auf die Fläche werden noch einige Pflanzen in größeren Töpfen kommen, natürlich so, dass sie nicht im Weg stehen. Und vielleicht noch eine runde Bank in dem einen Schwung entlang des Pflanz- und Versickerungsgebiets.

Im oberen Bild sieht man auch, dass der eine olle Kanaldeckel schön im Pflaster verschwindet und nicht mehr so auffällt. Für den Sichtschacht an der Straße haben wir uns etwas anderes überlegt, das zeigen wir auch noch.

Viel wichtiger an diesem Tag war aber, dass der Fliesenleger endlich unser Gäste-WC (die erwähnte Bordüre), aber vor allen Dingen das Badezimmer fertig gestellt hat. Bzw. fertig stellen wollte… Es gibt gerade mal wieder Anlass ein bisschen zu grummeln.

Die Badewannenablage ist nun fertig. Toll, dachten wir, sieht ja wirklich gut aus. (Die 3 Löcher sind für die Badewannenarmatur.)


Dann schauten wir uns die Ecke genauer an und die Begeisterung verflüchtigte sich schlagartig.


Da hat wohl einer keine Lust mehr gehabt und wollte in den Feierabend. Oder unser Fliegenleger hatte einen Knick in der Pupille. Vielleicht hat er auch gedacht, wir sehen das nicht?! Der Teufel steckt im Detail… Wir finden das so auf jeden Fall alles andere als schön!

Hinter dem Platz unserer zukünftigen Handtuchheizung sowie dem WC ist nun auch gefliest worden.



Hier ist alles in Ordnung. Man beachte besonders die „Ablage“ neben dem WC. Dass diese gefliest wurde, verdanken wir einem Hinweis von Herrn Paschedag (zuständig für Spachtel- und Malerarbeiten).

Vorher sah es neben dem WC nämlich so aus:


Wir sind gutgläubig davon ausgegangen, dass diese komische geriffelte Oberfläche natürlich noch gefliest wird. Herr Paschedag klärte uns dann auf, dass dem nicht so ist, und dass dies der Staub- und Schmutzfänger Nr. 1 sei. Mal ganz abgesehen davon, dass das auch unmöglich ausgesehen hätte! Also kurz beim Fliesenleger angerufen und nun ist’s schön!

Beim Blick in die Dusche wunderte uns Folgendes: Es fehlt noch immer ein schmaler Streifen an der linken Wand.


Sieht man leider hier nur schematisch, weil die Lichtverhältnisse mit komplett dunkler Duschnische und gleißend hellem Sonnenlicht im Raum etwas schwierig sind. Wir verstehen nicht, warum die Fliesen nicht bis an den Rand geführt wurden. Erstens ist das hier Duschbereich, der soll gefliest sein, zweitens sieht auch das blöd aus, und drittens haben wir dafür bezahlt.

In unserem Angebot steht nämlich:
Duschtrennwand, beidseitig mit Wandfliesen, 2,00 m hoch belegen, einschl. Imprägnierung der Wandfläche und Ausbildung der Dehnungsfugen

Die Fliesen haben wir ja in einigen Wandteilen reduziert, aber natürlich nicht innerhalb der Dusche und schon gar nicht so einen komischen Streifen am Rand! Und im Bemusterungsprotokoll steht auch: Höhe ca. 2,025m, innen 4-seitig im Bereich der Dusche bis VK Bad-Heizkörper. Man wälzt ja erst mal alle Unterlagen, weil man denkt, dass man etwas übersehen hat. Nein, hat man nicht. Da steht nicht: Bitte komischen Streifen frei lassen. *maul* Auch das wirkt ein bisschen so wie „keinen Bock mehr gehabt“.

Weiterhin haben wir uns über fehlende Sockelfliesen links und rechts neben der Tür gewundert.



Wobei wir uns das jetzt so erklärt haben, dass erst die Türen gesetzt werden und anschließend die Sockelfliesen passgenau dran. Immer positiv denken. Und unseren Bauleiter fragen, wenn er endlich wieder da ist. ;)

Na ja, wäre ja auch langweilig, wenn alles sofort super aussehen würde. :P Haha! Nein, da sind wir bisher schon mehr verwöhnt und begeistert worden…

Am Mittwoch wurden die Pflasterarbeiten im Vorgarten fertig gestellt. Hier war dann natürlich auch Einiges an Schneidearbeiten notwendig, damit alles bündig abschließt. Sieht aber alles wieder top aus. Danke Herr Knittel & Team! :)

Der Bogen um unser Versicker- und Pflanzgebiet…


…die Auffahrt…


…und überhaupt die ganze Fläche. :)


Links neben dem Haus ist der Weg fertig, an den Kanten begradigt und das Pflaster für den Schuppen sitzt bündig am Haus.


Hier sieht man auch den genannten Platz für die Mülltonnen besser. ;) Der Schuppen gehört bis kurz vor das grüne Rohr. (Hier wird das Fallrohr des Carports angeschlossen.) Der Platz geht natürlich bis an die Winkelstützen, im Bild fehlten an diesem Tag noch ein paar Steine.

Am Donnerstag sah das Pflaster schon wieder anders aus, denn jede Menge Sand war „eingefegt“ worden.


Wie man sieht, hatte es auch mal wieder geregnet und unser Eingangspodest war ebenfalls fertig. :)


Das Highlight wartete aber hinterm Haus: Unsere Terrasse hat ihre finale Rundung erhalten und der Weg ist in einem schönen Bogen angeschlossen worden. :)


Wir finden unsere Terrasse sooooooooooooooooooooooooooo schön. :) Und sie sieht jetzt so fertig auch etwas weniger groß aus als vorher. Ist aber immer noch massig Platz. Wir müssen auch unbedingt mal unseren neuen Sonnenschirm zur Probe aufstellen. ;) Als Umrandung der Terrasse fehlen aber noch Natursteine, die noch folgen werden.

Ach ja, wir haben jetzt übrigens auch moderne Kunst im Garten. :P


Im Badezimmer war die Vorderwand des T-Stück inzwischen mit Feinspachtelung versehen.


Denn am Montag kommen ja unsere Bad-Möbel!!! *freu* Und am Freitag haben wir die T-Wand dann eben schnell kurz gestrichen.


 Sieht auch ohne Tapete sehr gut aus. Es lebe die Feinspachtelung. :)

Ebenfalls am Freitag wurde dann endlich der Sichtschacht mit Granit-Palisaden „eingezäunt“.



Der Bereich wird dann noch komplett mit Ziersplitt gefüllt und auf den Deckel stellen wir ein schön bepflanztes Gefäß. So ist erstens der blöde Deckel nicht mehr wirklich zu sehen und wir haben noch einen netten zusätzlichen Farbtupfer für den Vorgarten.

Unsere Terrasse wurde nun bereits gut ins Gelände integriert.



Außerdem hat uns unser GaLa-Bauer zwei Sorten Ziersplitt zur Auswahl da gelassen. Mit dem Hinweis, dass es natürlich noch unendlich viele weitere Sorten gibt.


Uns gefällt der mit den kleinen Steinen gut. Er kommt rund um das Haus zum Einsatz. Eine der Vorschriften von Viebrock, um die Garantie zu behalten.
Hierfür gibt es ja eine Information bzgl. Drainage und „Anschlussdetails der Fassade“. Ganz an das Haus heran pflastern darf man nicht! (Haben wir ja auch nur dort machen lassen, wo der Schuppen drüber steht.) Denn Gebäude sind auch gegen auf der Geländeoberfläche fließendes Wasser (Oberflächenwasser) zu schützen. Von daher wird eine komplett umlaufende Drainage verlangt inklusive rückstausicherem Anschluss an die Entwässerung und ein Kiesbett. Inklusiver detaillierter Zeichnungen für Haustüren mit und ohne Podest und Terrassentüren, d. h. wie dort das Pflaster an das Kiesbett anzuschließen ist und welche Material man wie und wo in welcher Reihenfolge verwenden soll.

Das war einer dieser Zettel, die wir direkt an den Fachmann, in diesem Fall unseren GaLa-Bauer weitergegeben haben, nach dem Motto „Mach Du mal lieber!“. ;) Wer das alles selbst macht, hat unseren Respekt. Wir hätten uns das nicht zugetraut. Vor allen Dingen nicht das Pflastern bei der Menge an Steinen, die bei uns zum Einsatz gekommen ist. Wenigstens ist jetzt auch Platz für unseren Obstverkaufsstand im Vorgarten. ;)) Fehlen nur noch die Bäume. Herr Knittel, jetzt aber mal los! ;)))