Dienstag, 22. Juni 2010

Otto und Ottilie


Als wir gestern Abend gegen 21 Uhr zum Grundstück kamen – erst so spät, weil wir vorher zwei Termine zur Besichtigung unserer jetzigen Wohnung hatten – stellten wir fest, dass wir zwei neue Mitglieder in unserer bunten Familie begrüßen dürfen, denen wir auch spontan Namen verpassten: Otto und Ottilie, unsere Heizkörper in Gäste-WC und Badezimmer.

Zu unserer Verwunderung hatte der dicke Otto im Gäste-WC seinen Platz eingenommen. Wir dachten, er würde sein Zuhause eher im Badezimmer finden. Nun ja, aufgrund seiner direkten Platzierung neben dem WC, friert man sich wenigstens mit Sicherheit niemals den Hintern ab. ;) 


Die zierlichere Ottilie hatte es sich demnach im Badezimmer gemütlich gemacht.



Und zwar wie gewünscht direkt neben der Tür, damit uns möglichst wenig potenzielle Stellfläche unter der Schräge verloren geht.

Ansonsten erfreuten wir uns an der schon großflächig vorhandenen „Schwärze“ des Fußbodens. Mal abgesehen von den vielen gut sichtbaren hellen Fußabdrücken. Sherlock Holmes hätte hier seine wahre Freude gehabt und hätte nach genauer Analyse bestimmt sagen können, wie viele verschiedene Menschen sich denn hier getummelt haben. ;)


Im Wohnzimmer sieht es aufgrund der fleißigen Materialverteilung schon wieder ein wenig überschaubarer aus.


Gebadet wird bei uns übrigens demnächst im Kinderzimmer. ;) Dort fanden wir nämlich zu unserer großen Freude unsere Badewanne REBANA von V&B in 180 x 80 cm.



Wenn wir etwas schlunzigere Sachen angehabt hätten, hätten wir natürlich direkt die Badewanne geentert und ein lustiges Gruppenfoto geschossen. ;) Wird noch nachgeholt, das lassen wir uns doch nicht nehmen.

Die Vorrichtung zur Aufnahme unserer wunderhübschen Badewannenarmatur war inzwischen auch schon an Ort und Stelle.


Die Armatur konnten wir aber leider immer noch nicht auftreiben. Schadeeee! Sie ist nämlich eins unserer Highlights.

Dafür fanden wir aber auch unsere beiden Duschwannen!

Dies hier ist die FUTURION in 90x75 cm mit einer Höhe von 6 cm fürs Gäste-WC.


Und dieses ultraflache Schätzchen die SUBWAY fürs Badezimmer im Format 100x100 cm und einer Höhe von 3,5 cm. Oder wie man im folgenden Bild sieht: Einer Höhe von ca. 3 Paddy-Fingern. ;)


Wow! Sie sieht schon eingepackt so toll aus! Leider gab es die SUBWAY nicht im Format 90x75 cm, daher haben wir uns für die FUTURION fürs Gäste-WC entschieden. Aber mit 6 cm Höhe können wir wohl auch leben. Bzw. wer weiß, was an Höhe überhaupt nach den Estricharbeiten übrig bleibt :) In unseren Bemusterungsunterlagen steht auf jeden Fall: Duschwanne so flach wie möglich einbauen. Oh ja, bitte! :)

Während wir noch im Haus waren und alle Neuerungen bewunderten, kam dann auch noch Heico Haustechnik vorbei, um schon mal den Anhänger neben dem von Wendt zu parken und natürlich auch zu schauen, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Einer der „Heicos“ konnte uns auch endlich erklären, warum denn rechts neben der Haustür noch ein Kabel aus der Wand hängt.



Wir hatten uns nämlich schon gefragt, ob da eine Außenlampe zu viel eingeplant worden wäre. Dies ist natürlich nicht der Fall, sondern das ist das Kabel für den Außentemperaturfühler der NIBE. Und dieser wird immer im Norden angebracht, wo’s bekanntlich schattig ist, sprich der Temperaturfühler denkt nicht durch dauerhaften Sonnenbeschein, dass es schön warm draußen ist, wenn das gar nicht stimmt. Aaaaaaaaaah. Schon wieder was gelernt. :)

Zu guter Letzt hier noch unser Fundstück des Tages.


Wir rätselten erst, wofür dieses Teil denn wohl genau sein könnte. Dank Google wissen wir inzwischen: Es ist die Funktionseinheit für die Ab- und Überlaufgarnitur der Badewanne. Na ja, kann uns auch egal sein, denn die Hauptsache ist: Wie immer haben alle alles gut im Griff. ;)

Sonntag, 20. Juni 2010

Toto und Harry, bitte kommen…

…dachten wir, als wir am Freitag zum Grundstück kamen. Denn ziemlich verdutzt schauten wir auf eine nackte Wand, vor welcher noch einen Tag zuvor, ein Fallrohr angebracht war. Übrig geblieben war hiervon nur die Verbindung zur Regenrinne.


Sollte etwa jemand unsere Fallrohre geklaut haben? Dieeeeeebe! Kupferdieeeeeebe! Als wir auf der Suche nach den Rohren ums Haus gingen, fanden wir auf der Rückseite schließlich fünf Verfuger, die gerade ihre Arbeit beendeten. Respekt! Das ganze Haus an einem Tag! Und aufgrund ihrer Anwesenheit zu gerade für einen Freitag später Uhrzeit (kurz vor 19 Uhr) erklärte sich auch, warum die Fallrohre nicht da waren, wo sie hin gehörten: Die Verfuger hatten sie abgebaut, um leichter ihrer Arbeit nachgehen zu können. Die blöden Regenrinnen und –fallrohre sind aber auch irgendwie immer im Weg. ;) Die Fallrohre lagen übrigens mitten in der Botanik und waren aufgrund des mittlerweile sehr üppigen Bewuchses erst gar nicht zu sehen. Unser Garten macht nämlich dem Feld Konkurrenz. ;)


Und wie man sieht, zeigen sich inzwischen auch die ersten Blüten. :)


In einiger Zeit werden die Blüten dann so aussehen:


Während ich (Rina) durch den Garten stakste und mich an dem aktuellen Blütenstand erfreute, hat Paddy mit einem der Verfuger gequatscht. Die restlichen Vier habe ich dann erst mal  aus einiger Entfernung unbemerkt bei der Arbeit fotografiert.



Wir bitten auch um Beachtung der wunderschön angestrichenen Traufgesimse, die im zweiten Bild zu sehen sind. ;)

Sieht auf jeden Fall toll aus, was die Jungs da gemacht haben!



Vorfreudig machten wir uns auf den Weg ins Haus, um die fertig verputzten Wände bestaunen zu können. Im Flur machten wir dann aber zunächst lange Gesichter, denn da schauten wir noch auf die YTONG-Steine. Auch im HWR waren die Wände noch „blank“. Nach kurzer Verwunderung hierüber, da das Verputzen nur bis Freitag im Terminplan stand, wurde uns klar, dass die Verputzer dasselbe wie auch wir gemacht hatten: Fluchtartig den Arbeitsplatz verlassen, um die Partie Deutschland gegen Serbien zu schauen. ;)

Da aber Nummer 5.1 noch da war und sich uns im Wohnzimmer folgendes Bild bot…


…war klar: Die kommen noch mal wieder. Und kamen sie auch, nämlich am Samstag, sodass wir am heutigen Sonntag nun tatsächlich die komplett fertigen Wände begutachten konnten. (Wir mussten ja noch die letzten Stellen zum dritten Mal anstreichen und waren daher vor Ort.)

Obwohl… vor dem Begutachten haben wir erst mal alle Fenster weit aufgerissen. Sie standen zwar schon auf Kipp, aber man muss schon sagen, dass es aufgrund der Feuchtigkeit doch ein wenig müffelt im Haus.

Dafür sieht es aber endlich wieder viel aufgeräumter aus, besonders im Flur und im HWR!




Im Wohnzimmer trocknen die Wände schon fleißig vor sich hin.


Und gut übrigens, dass die Materialberge, die dort lagern, gut eingepackt sind, da sie beim Verfugen doch Einiges abbekommen haben.


Selbst schuld, wenn das Material so blöd im Weg rum steht. :P Damit wollen wir sagen: Wir sind froh, wenn die Berge endlich verschwunden sind und wir mal wieder freien Blick vom Wohnzimmer in die Küche haben.

Hier noch Detailaufnahmen für alle, die noch nicht in den Genuss des Miefs gekommen sind. ;)

Diese Bretter wurden an die „Türrahmen“ geklemmt und dienten dazu, dass die Verputzer wissen, wie dick sie verputzen sollen.


Hinterher sah das Ganze dann so aus:


Und über der Tür wie folgt:


Und jetzt? Jetzt zählen wir die Stunden, bis endlich das Gerüst abgebaut wird. :) Der Abbau steht für Dienstag und Mittwoch auf dem Programm. Je eher, desto lieber. :) Liebes Gerüst, Du hast uns ja treue Dienste geleistet und uns das Streichen der kniffeligsten und höchsten Stellen wirklich sehr vereinfacht, aber da jetzt alles fertig gestrichen ist, kannst Du jetzt aber wirklich mal verschwinden. ;) In diesem Sinne: Wir werden mit 184 Bildern aus zigfachen Perspektiven berichten! :)))

Mittwoch, 16. Juni 2010

Comeback of the Gummistiefel – Welcome to Matsch-Town!

Während wir heute draußen vom Gerüst baumelnd mit dem Pinsel dafür sorgten, dass  außen alles schön aussieht, sorgten die Verputzer innen dafür, dass sich das Haus in ein schmutziges Feuchtbiotop verwandelte. Jetzt müssen wir nicht nur aufpassen, dass wir nicht auf irgendwelche Leitungen treten. Nein, wenn man jetzt nicht richtig hinschaut, macht es zwischendurch im Flur im EG mal ganz laut und vernehmlich „Matsch!“ und man steht in einer schlammigen Pfütze. Natürlich garantiert ohne Gummistiefel. ;) Und mal eben irgendwo anlehnen, sollte man sich momentan mit Sicherheit auch nicht. :)

Die bereits fertigen Wände haben wir schon ausgiebig bewundert und sind begeistert vom neuen Wohngefühl. Was für ein Unterschied doch selbst momentan noch schmuddelig-braune Wände im Vergleich zu den Rohbauwänden machen! Es sieht im wahrsten Sinne des Wortes einfach fertiger aus!

Ein paar kleine Kostproben:

Die Dusche im Gäste-WC.


Die Küche.


Das Bad.


Und eine Wand im Wohnzimmer. Hier sieht man schön den Vorher-Nachher-Vergleich.


Und weil es doch so schön ist, hier noch eine Nahaufnahme.


Die Truppe von Möller Putz, die für die ursprüngliche vorgesehene Firma eingesprungen ist, wie wir heute erfahren haben, sind übrigens ziemlich „jut droppe“ und haben immer einen Spruch parat. Paddy heißt nur noch „Bauherr“. Bauherr, komm doch mal her! Na, Bauherr, streichst Du immer noch? Bauherr, wie hoch wird im Gäste-WC gefliest? :)

Hier sieht man sie bei der Arbeit:


Nach diesem Bild beschwerte sich der Meister des Putz‘ (im Bild vorne), dass er darauf gar nicht vorbereitet gewesen wäre. Natürlich gab ich (Rina) ihm dann Zeit, sich in Positur zu werfen. Daher hier extra noch mal für ihn das Bildnis: Le Chef am Werk! :)


Der dritte Mann vergnügte sich derweil allein in unserer Küche.


Zwischendurch wurde auch gerne mal der Putz an unserer zukünftigen Garderobe zwischengelagert.


Als ich etwas zweifelnd auf diesen Klumpen schaute, wurde mir breit grinsend mitgeteilt, dies wäre unser zukünftiger Kleiderhaken. Ja dann. :)

Nummer 5.1 war heute ebenfalls fleißig im Einsatz und gönnte sich zum Feierabend erst mal einen Eimer Wasser. ;)


Anderes Geschoss, anderes Gewerk: Im OG konnten wir auch noch unsere Dachbodentreppe bewundern. 


Man merkt allerdings noch sehr deutlich, dass sie nagelneu ist, denn sie geht noch etwas schwer auf und runter. *ziiiiiiiiiiiiiiiiieh*


Toll ist auf jeden Fall das kleine Geländer rechts oben an der Treppe. Was für ein Komfort. :) Wenn man auf der Treppe steht und die Nase in den Dachboden steckt, riecht es total gut nach Holz. Die Rauhspund-Bretter natürlich, aber auch die Treppe an sich. *schnupper*

Wie man sieht, würde die Treppe natürlich theoretisch momentan noch in der Luft hängen, da die Estricharbeiten noch anstehen, daher der kleine Holzblock am Boden. Aber so sieht man auch ganz gut, was man noch an Höhe verlieren wird. Live am Objekt sagt einem das doch noch mehr, als wenn lediglich die Zahlen in der Bau- und Leistungsbeschreibung sieht.

Am Sonntag werden wir wohl noch mal die letzten Stellen zum dritten Mal anstreichen. Wir sind so gut wie fertig, aber heute konnten wir nicht ganz so lange Gerüst-Affe spielen, da wir u.a. noch das Laminat fürs OG besorgt haben. Und 30 Pakete Laminat sind leider nicht in 10 Minuten ein- und ausgeladen und wieder verstaut. Wir sind ja nicht Viebrock. ;)

Und da wir gerade beim Thema Malerarbeiten sind: Wir haben uns ein Angebot für die Decken im EG und OG von der Firma, die bei uns die Spachtelarbeiten machen wird, eingeholt. Wir haben das einfach mal Tanja und Joachim nachgemacht. ;) Und auch unser Bauleiter meinte, dass wir bei dieser Firma nachfragen sollten, als wir ihn hierauf ansprachen.
Besagte Firma schlug uns vor, alle Decken unten und oben sowie die Schrägen mit Malervlies zu verkleiden. Das hatten wir eh schon ins Auge gefasst. Als wir aber auch noch hörten, dass Malervlies Rissbildung verhindert, die man wohl bei normaler Tapete schnell mal an den Schrägen hat, weil das Material natürlich noch arbeitet, waren wir dann komplett überzeugt. Und da der Preis angemessen ist, geben wir diese Arbeit doch gerne in erfahrene Hände. Ach ja, die Acrylfugen werden dann auch noch gleich mitgemacht.
Die übrigen Wände gehören ansonsten ganz uns. Oh Freude! ;)

Dienstag, 15. Juni 2010

Nummer 5 lebt!

Heute hat Paddy allein fleißig den Pinsel geschwungen, da ich den ganzen Tag ein Meeting hatte, was schon länger geplant war und dem ich leider nicht fern bleiben konnte. Und wie fleißig er war! Ich bin richtig begeistert, was er allein geschafft hat: Den 2. Anstrich für beide Hausseiten sowie Teile der Hausrückseite und –vorderseite. Passend zum Spiel Portugal gegen die Elfenbeinküste war er wieder zu Hause. ;) Wow! Da kann ich ja dann morgen auch zu Hause bleiben. ;))

Außerdem hat er noch 478 spannende Fotos aller elektrischen Leitungen im Haus gemacht. Für alle Fälle, falls man sich mal fragen sollte, ob da eigentlich eine Leitung war oder nicht, bevor man in die Wand bohrt. Weil diese Bilder so furchtbar spannend sind, zeigen wir sie hier natürlich nicht. Das wäre dann auch ein seeeeehr langer Post. ;) Am WE werde ich dann auch noch mal den Leitungsverlauf der Fußböden verewigen. Falls man mal in den Fußboden bohren möchte. :P

Die Verputzer waren heute auch wieder da und weiteres Material gebracht, um morgen direkt durchstarten zu können. D.h. sie fangen doch gemäß unserem Terminplan an. Besonders gefällt uns dieses Maschinchen hier. Wir haben ihn spontan Nummer 5.1 getauft. :)
 
 
Sieht doch wirklich ein bisschen aus wie ein Roboter. Oben der Kopf und an den Seiten neben dem Körper die Arme und Beine auf Rollen. Und wie man erkennen kann, ist es eindeutig männlich. ;)))

Im HWR stapelt sich nun auch neues „Gerümpel“. Ein wenig sieht es bei uns ja aus wie bei Messis.
Außerdem ist unser Dachboden komplett fertig (bis auf die  Verspachtelung und die Lampen)! Trotz gewisser räumlicher Einbußen aufgrund der dicken Dämmung und der Rigipsplatten, ist er immer noch ganz toll und groooooß!
 
 
 
Da bin ich vor lauter Freude erst mal in den großen Block Dämmung gesprungen, der im Arbeitszimmer an der Wand lehnte. ;)
Liebe Kinder… äh… Bauherren: Dies wird nicht zur Nachahmung empfohlen, da man danach aussieht wie Tweety und eine größere Entfusselungsaktion notwendig ist. :)

Unser Fundstück des Tages ist heute der Super-Klebestreifen-Abrollomat
 
 
 
Ob wir uns den wohl fürs Streichen der Innenwände leihen können? :))))

Montag, 14. Juni 2010

Gerüst du Soleil

Am Samstag war Paddy allein „auf’m Bau“ zum Spachteln, denn die nun fertiggestellten Traufgesimse hatten ja auch allerlei Nägel, Klammern und Risse, die geglättet werden mussten. Da dies eine Ein-Mann-Tätigkeit ist (mit Betonung auf Mann ;))), ging ich zu Hause meiner allerliebsten Lieblingsbeschäftigung nach und bügelte. Im Grunde genommen habe ich Paddy daher also glühend beneidet. :)

Obwohl Spachteln doch eher eintönig ist, sollte es Paddy aber nicht langweilig werden. Er bekam nämlich zweimal unverhofften Besuch. Zuerst kam die Firma Möller vorbei, die bei uns die Putzarbeiten ausführen wird, um sich die „Lage vor Ort“ anzuschauen. In unserem Terminplan ist zwar hier von einer Firma Buck die Rede, aber uns soll es egal sein. Hauptsache, es wird verputzt. Angeblich, laut Aussage der Mitarbeiter, wollen sie sogar schon morgen kommen und nicht erst am Mittwoch, wie laut Zeitplan vorgesehen. Wir lassen uns überraschen. Sie haben jedenfalls vorm Haus direkt ihr Arbeitsmaterial da gelassen: Jede Menge Säcke mit Putz.

Während diese Firma das Material ausgeladen hat, fuhr auch schon der nächste Überraschungsbesuch vor: Ein Mitarbeiter von Schäfers Fußboden, welche bei uns für die Estricharbeiten zuständig sind, wollte sich ebenfalls schon mal umschauen.

Hauptsächlich interessierte beide Firmen, wo sie das Bauwasser her beziehen würden. Und beide waren entsprechend begeistert, dass der Hydrant tatsächlich mitten auf der T-Kreuzung liegt. Nun, bisher ist alles gut gegangen.

Einer der Verputzer war sehr angetan davon, dass wir massive Wände im OG haben. Er hätte ja schon in vielen Viebrock-Häusern gearbeitet, aber das hätte er noch nicht gesehen. Was uns jetzt ziemlich überrascht hat, da wir nicht gedacht hätten, dass es offenbar so selten ist, dass sich jemand dafür entscheidet.

Am Sonntag waren wir dann wieder zusammen auf der Baustelle und gingen unser neuen Lieblingsbeschäftigung nach: Traufgesimse streichen, bis der Arzt kommt. Meinen permanent eingeschlafenen rechten Zeigefinger könnte er sich gerne mal anschauen. ;)

Leider sind irgendwann einige der „Zwischenetagen“ des Gerüsts entfernt worden. Diese hängen quasi vor dem Gerüst und somit ganz nah am Haus dran. Dies führte dazu, dass wir uns an manchen Stellen ganz schön strecken und verrenken mussten, um alle Stellen zu erreichen. Und dabei immer schön aufpassen, dass man nicht den Klinker anmalt.

Ob kopfüber…


…oder ums Eck gegrätscht mit einem Bein nach unten baumelnd…


…wer hätte gedacht, dass Streichen durchaus in Sport ausarten kann?! Paddy überlegt jedenfalls, beim Cirque du Soleil anzuheuern. ;)

Natürlich wie immer unverzichtbar: Farbe im Haar…


…und unerschütterlich gute Laune.


Oder Galgen-Humor? ;)

Das Wetter hat uns jedenfalls glücklicherweise nicht im Stich gelassen. Gerade am heutigen Montag, an dem wir Tag 1 unseres „Streich-Urlaubs“ einläuteten, war es richtig schön warm, sonnig und lange Zeit sogar komplett wolkenlos.

Während wir draußen unsere Verrenkungen auf dem Gerüst durchführten, vergnügten sich die Trockenbauer im Haus. Sie blieben sogar länger als wir. Gegen 17 Uhr und schon wieder nach 7 Stunden wollten wir dann doch mal nach Hause. Da werkelten sie noch fleißig im Flur im OG. Vor lauter Neugier bin ich dann aber später noch mal hin gefahren und war sehr erfreut zu sehen, dass das OG komplett fertig ist. Dann können sie sich ja jetzt auf den Dachboden stürzen. :)

So sieht es jetzt bei uns im OG aus:

Der Flur.


Das Kinderzimmer.


Das Arbeitszimmer.


Das Schlafzimmer.


Und die Eingangstür zum Bad.


Im Bad selbst waren die Trockenbauarbeiten ja schon vorher verrichtet worden.

Die Neuerungen im EG sind:

Die abgehängte Decke in der Dusche im Gäste-WC.


Die Verkleidung des WCs im selben Raum.


Sowie die Verkleidung an der Küchendecke.


Neu entdeckt auf dem Dach: Die Stange für die SAT-Schüssel und Verkabelung.


Joa… spannendere Bilder gibt es dann wieder, nachdem die Verputzer und Verfuger am Werk gewesen sind. ;)

Bzw. sehnen wir auch schon wieder den erneuten Besuch unserer Elektriker herbei, weil das erstens immer ziemlich spannend ist und auch einfach noch so viele Kabel „in der Luft hängen“. Besonders im HWR, wo alles auf den noch nicht vorhandenen Stromkasten zusteuert.



Leider müssen wir darauf aber bis übernächste Woche warten. Obwohl, mir fällt gerade ein, dass ja nächste Woche das Gerüst abgebaut wird!!! Und vorher stehen Heizungsarbeiten sowie das Aufstellen von Duschen und Badewanne auf dem Programm

Oooooooooh… wir werden genug Gelegenheit haben, ein paar begeisterte Freudentänzchen aufzuführen. ;) Hoffentlich natürlich auch in Sachen Fußball! Vielleicht sollten wir zusätzlich zum Viebrock-Banner eine Deutschlandflagge hissen? ;))